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Die Schweiz schwitzt

Über 35 Grad: Bisher der heisseste Tag des Jahres

Die Temperaturen haben am Freitag einen neuen Jahreshöchstwert erreicht. An den Rekordsommer von 2003 kommen sie aber nicht heran.

Agentur
sda
Freitag, 31. Juli 2020, 17:26 Uhr Die Schweiz schwitzt
Relaxen im See: Bei Hundstagen eine willkommene Abwechslung.
Foto: Anthony Anex (Keystone/Symbolbild)

In der Schweiz wurde es am Freitag so richtig heiss. In Basel wurden am frühen Nachmittag 35,5 Grad gemessen, wie der Wetterdienst SRF Meteo mitteilte.

Auch in der Region stiegen die Temperaturen deutlich über 30 Grad. Das Thermometer zeigte verbreitet 33 Grad. So an den Messstationen in Egg, am Flugplatz Dübendorf und in Rüti. Noch heisser war es in Zürich Oerlikon mit 36 Grad. 

Die Temperaturen dürften demnach bis am frühen Abend weiter steigen auf 36 oder lokal gar 37 Grad. Auch am Samstag werden Temperaturen von über 36 Grad erwartet.

 

Der Bund hatte bereits am Mittwoch vor einer Hitzewelle mit Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad gewarnt. Betroffen sind demnach bis am Samstagabend die Alpensüdseite, das zentrale Wallis und die Region Genf. Für gewisse Menschen könnte die Hitze ein Gesundheitsrisiko darstellen, hiess es.

Absolute Hitzerekorde dürfte es dennoch nicht geben. Die gemessene nationale Höchsttemperatur liegt bei 41,5 Grad im August 2003 in Grono im Bündnerischen Misox, der Höchstwert auf der Alpennordseite bei 39,7 Grad im Juli 2015 am Flughafen Genf. Letztes Jahr wurden am 24. Juli in Sitten 38,0 Grad gemessen. Das war Jahresrekord.

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