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Der 79-jährige Markus Imhoof ist seit sechs Jahrzehnten eine prägende Figur der Schweizer Filmszene. Mathias Bothor

«Was mich am Leben hält, ist die Neugier»

Der Regisseur Markus Imhoof wird vom Bundesamt für Kultur für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Im Gespräch erzählt Imhoof, was er jungen Filmstudenten rät und warum er Hollywood eine Absage erteilte.

Der 79-jährige Markus Imhoof ist seit sechs Jahrzehnten eine prägende Figur der Schweizer Filmszene. Mathias Bothor

Veröffentlicht am: 05.07.2020 – 15.45 Uhr

Markus Imhoof, das Bundesamt für Kultur (BAK) hat Ihnen den Ehrenpreis des Schweizer Films für Ihr Lebenswerk verliehen. Was bedeutet Ihnen der Preis?
Markus Imhoof: Ich freue mich über diese Ehre. Aber dass mein Lebenswerk nun fertig sein soll? Das sehe ich nicht so (lacht).

Ein Preis für das Lebenswerk bietet immer auch Anlass, auf die eigene Karriere zurückzuschauen. Wie ist das bei Ihnen?
Das Wort Karriere finde ich unangenehm. Wenn ich an Filmhochschulen mit Studenten spreche, dann frage ich sie, was sie für Träume haben. Ich frage:  ‹ Was wollt ihr wirklich?› Das Wichtigste ist, dass man das tut, was man eigentlich will. Es gibt Kollegen, die sagen den Studenten, sie sollen möglichst schnell möglichst viele Filme drehen. Um Routine zu bekommen. Aber Routine interessiert mich nicht, sondern das Einzelstück, das von Herzen gemacht ist. Das vielleicht auch den Zuschauer anders erreicht. Man muss wissen: ‹Warum mache ich etwas?›

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