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Sie gehen lieber auf die Gasse als aufs Sozialamt

Aus Angst vor einer Ausweisung holen sich auch legal in der Schweiz lebende Ausländer eher kostenloses Essen, als staatliche Hilfe zu beantragen. Nun schaltet sich Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein.

Redaktion
Züriost
Armut in der Coronakrise
Armutsbetroffene holen sich Essen bei Tischlein Deck Dich.
Matthias Käser / PD

Kontakt mit Armut ist Schwester Ariane Stocklin gewohnt. «Doch nie war die Not so gross wie in der aktuellen Corona-Krise», sagt die 47-jährige Zürcher Theologin und Gassenarbeiterin. An der Langstrasse, mitten in Zürich, verteilen sie und ihr 2001 gegründeter Verein Incontro Lebensmittelpakete. Etwa 900 sind es zurzeit samstags, 200 unter der Woche. Vor dem Ausbruch der Krise waren es 70. Darüber hinaus serviert Incontro abends warme Mahlzeiten – zurzeit 250, vor zehn Wochen noch 50.

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