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Wie fühlt sich eine Journalistin im Homeoffice?

«Der Tößthaler» im Homeoffice

Wie fühlt sich eine Journalistin im Homeoffice?

Wegen der Corona-Pandemie müssen einige der «Tößthaler»-Redaktoren weiterhin im Homeoffice arbeiten. Dabei erkennen sie, dass das eigentlich gar nicht so schlimm ist.

Annabarbara
Gysel
Montag, 18. Mai 2020, 18:10 Uhr «Der Tößthaler» im Homeoffice
Pixabay/züriost

Kaum zu glauben, doch nun ist es bereits zwei Monate her, seit für unsere Redaktion die Homeoffice-Regelung in Kraft getreten ist. Damals empfand ich es als Verbannung aus unserem Wilemer Büro.

Mich schreckte der Gedanke ab, im stillen Kämmerlein ohne direkten Kontakt zur Aussenwelt Texte zu schreiben. Als Journalistin bin ich es gewohnt, raus zu gehen, die Menschen hinter meinen Artikeln zu treffen und für die Geschichten auf Tuchfühlung mit ihnen zu gehen. Mit Social Distancing war das alles plötzlich nicht mehr möglich.

Wie Öl ins Feuer war da auch die allgemein vorherrschende Skepsis in meinem Bekanntenkreis. «Wie chasch du so öberhaupt schaffe?» – wurde ich immer wieder gefragt. Das verunsicherte auch mich.

Ich gewöhnte mich aber schneller als gedacht ans Homeoffice und das schlechte Bauchgefühl wich einem guten – den modernen Kommunikationsmitteln sei Dank. Solange mein Handy, der Computer und die Internetverbindung funktionieren, steht spannenden Geschichten nichts im Wege. Und diese werden uns so schnell nicht ausgehen.

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