×

Coronavirus-Ticker: Das geschah bis am 13. Mai

Die neusten Entwicklungen

Coronavirus-Ticker: Das geschah bis am 13. Mai

Die Auswirkungen des Coronavirus schränken das Leben in der Region massiv ein. Im News-Ticker gibt es die wichtigsten Informationen.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 13. Mai 2020, 13:15 Uhr Die neusten Entwicklungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 11. Mai haben die Läden und obligatorischen Schulen wieder geöffnet. 
  • Ebenfalls dürfen seither die Restaurants wieder Gäste empfangen. 
  • Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen sind bis Ende August verboten. 
  • Am 8. Juni gehen dann Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder auf.
  • Am 15. Juni werden die Grenzen zu Deutschland, Frankreich und Österreich geöffnet. 
  • Bisher liegen schweizweit 30'413 Personen positive Testergebnisse vor – 1564 Infizierte sind gestorben. (Stand: Mittwochmittag/ Quelle: BAG)
  • Im Kanton Zürich wurden 3566 Patienten positiv getestet – 126 Personen sind gestorben. (Stand: Mittwochabend / Quelle: Keystone/sda) 
  • Das Bundesamt für Gesundheit hat eine 24-Stunden-Infoline eingerichtet: 058 463 00 00.

Gerade in diesen Zeiten ist auch Erfreuliches wichtig. Haben Sie Good News für uns? Schicken Sie uns ein Video per E-Mail an redaktion@zol.ch oder direkt via Whatsapp an 079 120 09 59.

Ticker

13. Mai, 18 Uhr: Acht Personen künstlich beatmet

Im Kanton Zürich ist seit Dienstag kein weiterer Patient an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle bleibt damit bis Mittwochnachmittag bei 126. Die Zahl der positiv Getesteten stieg gemäss der Statistik der Gesundheitsdirektion um sechs Fälle auf 3566.

Aktuell befinden sich 38 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind sechs weniger als am Vortag. Acht Patienten werden künstlich beatmet, das ist einer mehr als am Dienstag.

13. Mai - 17:30 BAG pfeift Silberweide zurück

Die Naturstation Silberweide in Mönchaltorf hätte heute eigentlich seine Wiedereröffnung geplant gehabt. In letzter Sekunde funkte jedoch das Bundesamt für Gesundheit dazwischen. Hier gehts zum Artikel.

13. Mai, 17 Uhr: Pfäffiker Dorfete abgesagt

Am 21. und 22. August hätte auf der Bahnhofstrasse in Pfäffikon bereits die sechste Pfäffiker Dorfete stattfinden sollen. Nun hat das Organisationskomitee entschieden, den Anlass auf nächstes Jahr zu verschieben. Einerseits sei es fraglich, ob die Pfäffiker Bevölkerung Ende August überhaupt schon wieder bereit wäre, grosse Veranstaltungen zu besuchen. Andererseits sei es noch nicht abzusehen, welche Auflagen dann gelten werden und ob diese mit dem bisherigen Konzept umzusetzen wären. Zudem bestehe das Zielpublikum der Dorfete auch aus älteren Personen, die speziell geschützt werden sollen. 

Der wichtigste und ausschlaggebende Grund sei jedoch, dass die Dorfete zu einem sehr grossen Teil von Sponsoring des lokalen Gewerbes abhängig ist. «Da genau dieses unter den aktuellen Lockdown-Massnahmen aber besonders leidet, will das OK dieses nicht noch mit Sponsoringanfragen belasten», heisst es in einer Mitteilung. Ohne diese finanzielle Unterstützung sei der Anlass aber nicht kostendeckend durchführbar und das finanzielle Polster zu klein, um einen grösseren Verlust aufzufangen. Somit findet die nächste Pfäffiker Dorfete vom 27. bis 28. August 2021 statt. (Foto: PD)

13. Mai, 15.30 Uhr: Finanzspritzen für den Schweizer Sport

Gute Neuigkeiten für den Spitzen- und Breitensport: Der Bundesrat hat ein Stabilisierungspaket in dreistelliger Millionenhöhe beschlossen. Für die professionellen Fussball- und Eishockeyligen sind rückzahlbare Darlehen in der Höhe von 350 Millionen Franken vorgesehen, die in zwei Tranchen à 175 Millionen Franken ausbezahlt werden sollen. Die erste Tranche soll Ertragsausfälle ab 1. Juni für die nächsten sechs Monate auffangen. Für den Fall, dass der Spielbetrieb während zwölf  Monaten nur eingeschränkt möglich ist, soll eine zweite Tranche von weiteren 175 Millionen Franken im Budget 2021 des Bundes vorgesehen werden. Bei beiden Tranchen gehen jeweils 100 Millionen Franken an die Fussball- und 75 Millionen Franken an die Eishockeyliga.

Laut Sportministerin Viola Amherd sind die Darlehen an Bedingungen geknüpft. «Die Ligen müssen einen solidarisch getragenen Sicherheitsfonds einrichten. Zudem dürfen die Bundesgelder nicht für die Deckung überhöhter Spielergehälter eingesetzt werden, und die Nachwuchsarbeit muss im selben Umfang weitergeführt werden wie vor der Krise.» Klubs, die Finanzhilfe beanspruchen, müssen die Löhne um 20 Prozent senken. Darauf habe man sich mit den Ligen geeinigt. «Es beziehen aber lange nicht alle Profis überrissene Löhne», sagte Amherd.

Der Breitensport profitiert von A-fonds-perdu-Beiträgen. Zusätzlich zu den bereits früher genehmigten 50 Millionen Franken hat der Bundesrat für 2020 zusätzliche 50 Millonen Franken und für 2021 weitere 100 Millionen Franken vorgesehen. «Die Sportvereine und ihre Anlässe sind ein Kernstück der Schweizerischen Lebensweise und Kultur», sagte Amherd. Es sei indes nicht die Absicht, allen Klubs Geld zu verteilen. «Es geht nicht einfach darum, entgangene Gewinne auszugleichen. Ein Verein muss beweisen, dass die Ausfälle existenzbedrohend sind.»

Unklar bleibt vorerst, wann es im Amateursport mit dem Ligabetrieb weitergehen kann. Das hänge von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab, sagte Amherd.

13. Mai, 15 Uhr: Erste Grenzlockerung könnten bereits am Wochenende folgen

Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, informiert zu den geplanten Grenzöffnungen. Wie bereits im Laufe des Morgens bekannt wurde, ist die Öffnung der Grenzen zu Deutschland, Frankreich und Österreich am 15. Juni geplant. «Das fügt sich gut in das Lockerungskonzept des Bundesrats ein», so Keller-Sutter.

Noch vor der vollständigen Grenzöffnung sollen die Reisebeschränkungen für Ehepaare und Familien, aber auch Inhaber von Zweitwohnungen gelockert werden – jedoch nur zu Deutschland und Österreich. Wie Karin Keller-Sutter sagt, finden diesbezüglich momentan Gespräche mit den zuständigen Personen statt. «Wie hoffen, dass wir diese Lockerungen bis am kommenden Wochenende zusammen haben und vielleicht dann schon umsetzen können.» Die Absprache mit Frankreich sei ein wenig anspruchsvoller.  

Welche Personengruppen konkret von dieser Regelung profitieren sollen, werde in den nächsten Tagen definiert, wie Keller-Sutter sagt.

Auch mit Italien sei man im Austausch, sagt Karin Keller-Sutter. Jedoch sei die Situation eine andere als in den anderen Nachbarsländer. Die Reisefreiheit sei auch innerhalb des Landes noch stark eingeschränkt, eine Grenzöffnung wäre unverhältnismässig.

Ein Journalist fragt, ob bei Öffnung der Grenzen am 15. Juni wieder das normale Schengen-Regime gilt. Keller-Sutter bestätigt das, entsprechend werden dann auch die Kontrollen angepasst.

Tourismus wird in Deutschland, Österreich und Frankreich ab dem 15. Juni wieder möglich sein. Karin Keller-Sutter ruft jedoch dazu auf, trotzdem Ferien in der Schweiz zu verbringen – um die inländische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

13. Mai, 13.30 Uhr: 33 Neuansteckungen innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 33 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, etwas weniger als am Vortag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mit. Am Dienstag hatte das BAG noch 36 zusätzliche Fälle bekannt gegeben, am Montag waren es 39 gewesen. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Mittwoch 30'413 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 354 Infektionen.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1564 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Mittwochmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG. Bis am Mittwoch wurden insgesamt 322'084 Tests durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG elf Prozent positiv. Eine Person kann mehrere Male getestet worden sein. Das BAG empfiehlt Tests für alle Patienten mit Symptomen von Covid-19.

13. Mai, 13.15 Uhr: Schweizer Grenze ab 15. Juni teilweise offen

Die Schweizer Grenze zu Österreich und Deutschland soll ab dem 15. Juni wieder offen sein. Das bestätigte das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Bedingung sei, dass die pandemische Entwicklung positiv bleibe, hiess es.

13. Mai, 11.30 Uhr: Parcours durchs Ritterhaus geht los

Eigentlich sollte es mit dem Parcours durch die Baustellen des Bubiker Ritterhauses bereits am 26. April losgehen. Wegen der Coronakrise musste die Museumsleitung die Eröffnung der Sonderausstellung aber verschieben.

Trotz geschlossener Türen sei im Ritterhaus aber weitergearbeitet worden, versichert Museumsleiterin Daniela Tracht. So habe man Schul- und Gruppenführungen konzeptionell überarbeitet und die Sonderausstellung fertiggestellt.

Erhaltung von 800-jährigen Gemäuer

Nun ist es soweit: Am Samstag, 16. Mai öffnet das Ritterhaus mit dem «Zoom aufs Denkmal» um 10 Uhr seine Türen für das Publikum. «Endlich», sagt Museumsleiterin Daniela Tracht. «Wir mussten die Ausstellung aus organisatorischen Gründen schon einmal um ein Jahr verschieben.» Die Ausstellung widmet sich den Sanierungen und Restaurierungen, die dieses Jahr im Ritterhaus anstehen und von der kantonalen Denkmalpflege begleitet werden.

An neun Stationen erhalten die Besucher einen Einblick in die Arbeiten der Handwerker und Restauratoren. «Mit dem Parcours wollen wir den Leuten zeigen, wie aufwändig die Erhaltung dieser 800-jährigen Gemäuer ist und weshalb dies so lange dauert.» 

Schutzkonzept und besondere Öffnungszeiten

Das Team im Ritterhaus Bubikon freue sich, Museumsbesucher jeweils Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen im Ritterhaus begrüssen zu können.

Die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe weiterhin Vorrang, so Tracht. Die Öffnung erfolge daher unter der Bedingung, dass die Hygiene- und Distanzvorschriften sowie sämtlicher Vorsichtsmassnahmen und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit eingehalten werden.

«Ein entsprechendes Schutzkonzept wird zur Eröffnung vorgelegt und befindet sich auch auf unserer Webseite.» Veranstaltungen, Gruppenführungen oder Workshops könnten bis mindestens 8. Juni nicht durchgeführt werden.  

Es gelten weiterhin besondere Öffnungszeiten: Das Museum im Ritterhaus ist am Donnerstag und Freitag von 13 bis 17 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Von Montag bis Mittwoch bleibt es geschlossen.

Mehr über die Idee hinter dem Baustellen-Parcours erklärt Museumsleiterin Daniela Tracht im Video und lesen Sie im Artikel hier.

13. Mai, 9.15 Uhr: Keine Tische mehr im Bäretswiler Burger Haus

Der Montag konnte für die Gastronomen nicht schnell genug kommen. Endlich wieder Gäste empfangen, endlich wieder arbeiten. Entgegen dem Trend agierte Alessio Spano, Besitzer des Bäretswiler Burger Hauses.

«Ich setze künftig primär auf mein Take-Away- und Deliveryangebot. Die Tische, die bislang im kleinen Raum standen, sollen verschwinden», sagt er. Stattdessen montiere er Abstellflächen an die Wand, an denen man den Burger im Stehen essen könne. Es sei einfach immer ziemlich eng gewesen.

Frische Zutaten

Spano sagt: «Wenn man einen guten Burger isst, ist es sowieso egal wo man das tut.» Seit viereinhalb Jahren ist er mit seinem Burger Haus in Bäretswil. Seit Beginn hat sich wenig verändert. «Ich setze nach wie vor auf frische Zutaten.»

Dieses Prinzip verfolge er auch wenn das bedeutet, dass am Abend irgendwann sämtliche Zutaten aufgebraucht seien und keine Burger mehr ausgeliefert würden.

12. Mai, 16.35 Uhr: Egger Gemeinderat sagt Bundesfeier ab

Der traditionelle Egger Puurezmorge am 1. August wird wegen des Coronavirus nicht stattfinden. Das hat der Gemeinderat entschieden – «schweren Herzens» und nach Rücksprache mit dem zuständigen Organisationskomitee, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Gesundheit der jeweils rund 450 Gäste habe höchste Priorität, schreibt der Gemeinderat. «Auch bei allfälligen Lockerungen des Versammlungsverbotes bis im August sind die zu erwartenden Auflagen und Einschränkungen schwer abschätzbar.» Deshalb habe man entschieden, auf die Durchführung der diesjährigen Bundesfeier zu verzichten. Eine Ersatzveranstaltung ist nicht geplant.

Nächstes Jahr findet der Puurezmorge auf dem Hof von Renate und Toni Vogt in Usser-Vollikon statt. Man freue sich bereits auf eine unbeschwerte Bundesfeier 2021 mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

12. Mai, 16 Uhr: Rapperswiler Kunstzeughaus geht auch wieder auf

Und gleich noch ein Museum gibt seine Wiedereröffnung bekannt: «Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir die Tore nach acht Wochen Schliessung morgen Mittwoch wieder öffnen dürfen!», teilen die Verantwortlichen des Kunstzeughauses in Rapperswil-Jona mit. 

Die Ausstellung von Anna-Sabina Zürrer, die erst drei Wochen gezeigt werden konnte, werde bis am 2. August verlängert. Die Performance von Zürrer mit Chrigel Bosshard, die während der Museumsschliessung stattgefunden hätte, wird neu am Sonntag, 21. Juni, ab 11.30 Uhr durchgeführt. Weitere Infos dazu folgen. Auch der Walk & Talk mit der Künstlerin falle nicht ins Wasser. Am Samstag, 4. Juli, findet um 11.30 Uhr ein gemeinsamer Ausstellungsrundgang mit Zürrer und Co-Direktorin Simone Kobler um 11.30 Uhr statt.

Schutzkonzept erstellt

Zudem warte die Sammlungsausstellung «Ex Libris. Literatur und Schrift in der Sammlung Bosshard» und die Präsentation von Piero Good im «Seitenwagen» auf die Besucher. Dass auch die Robinson-Bibliothek wieder einmal einen Besuch wert sei, davon zeugten die neuen Filme unter «Museum zuhause» auf der Webseite, heisst es in der Mitteilng weiter. 

Um die Gesundheit des Personals und der Besucher zu schützen, habe die Leitung gemäss den Vorgaben des Bundes für die Wiedereröffnung ein Hygiene- und Schutzkonzept erstellt. Mehr Informationen dazu finden sich hier. (Foto: Facebook)

12. Mai, 13.30 Uhr: Auch Museum Wetzikon öffnet wieder

Ab Sonntag, 17. Mai, ist das Museum Wetzikon wieder wie gewohnt jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Im Kabinett sind die Marionetten zum Märchen «Goldflügeli» von Fred Hostettler zu sehen, ergänzt durch Skizzen und Studien, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bis Pfingsten ist im Erdgeschoss die Ausstellung «Wetzikon im Wandel  Flugaufnahmen von 1920 bis 2020» zu sehen. Am 7. Juni werden nur die Ausstellungen im Obergeschoss zugänglich sein, weil im Erdgeschoss bereits die Vorbereitungen zur Art-Tour 2020 laufen werden. Diese  wird am 11. Juni eröffnet. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag kann man an sechs verschiedenen Orten 66 Künstlerinnen und Künstler treffen. Nähere Informationen dazu finden sich hier.

Juli und August offen?

Im Anschluss daran wird das Museum laut Mitteilung «Wetzikon im Wandel» nochmals aufnehmen. Den Artikel zu dieser Ausstellung lesen Sie hier

«Wenn es die Umstände erlauben, werden wir ausnahmsweise das Museum im Juli und August nicht schliessen», schreibt das Museumsteam weiter. Man halte sich an die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit. Weitere Informationen gib es auf der Museums-Website. (Bild: PD)

12. Mai, 13.15 Uhr: 36 Neuinfektionen in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 36 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, etwas weniger als am Vortag. Erstmals seit Beginn der Coronakrise registrierte das Tessin weder ein Todesopfer noch einen neuen Fall. Am Montag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch 39 zusätzliche Fälle bekannt gegeben, am Sonntag waren es 54 gewesen. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Dienstag 30'380 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 354 Infektionen.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1561 an. Das entspricht 18 Todesfällen auf 100'000 Einwohner. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Dienstagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG.

Die Ansteckungsquote oder Reproduktionszahl ist nach Angaben der wissenschaftlichen Covid-19 Task Force des Bundes seit dem 22. März unter 1 gefallen. Das heisst, eine infizierte Person hat weniger als eine andere Person angesteckt. Nach den letzten auf der Internetseite der Arbeitsgruppe vorliegenden Zahlen betrug die Reproduktionszahl am 1. Mai 0,7.

Bis am Dienstag wurden insgesamt 316'852 Tests durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG elf Prozent positiv. Eine Person kann mehrere Male getestet worden sein. 

12. Mai, 12.15 Uhr: «Hinterhalt»-Festival abgesagt – freiwillig

Obwohl es mit knapp unter 1000 Besuchern noch nicht explizit verboten wurde, haben sich die Veranstalter entschieden, das Ustermer Kulturfest Anfang Juli abzusagen.«

Hier geht es zum Artikel >>

12. Mai, 10.15 Uhr: Fahrprüfungen finden wieder statt

Das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich bietet seit Montag, 11. Mai, wieder alle Führer- und Theorieprüfungen an. Im Schutzkonzept seien für die Führerprüfungen spezielle Massnahmen vorgesehen, teilt das Amt mit: «Bei den Auto-, Lastwagen- und Busprüfungen gibt es eine Schutzmaskenpflicht, weil die Zwei-Meter-Distanz nicht eingehalten werden kann.» Die Motorradprüfungen begleiten die Verkehrsexperten bis auf Weiteres mit einem Auto.

Die Nachfrage nach Terminen für die Theorie- und Führerprüfungen sei nach der Corona-bedingten Pause gross, heisst es weiter. «Wir bieten mehr Termine an als normalerweise, damit alle möglichst rasch ihre Prüfungen machen können», sagt Peter Kyburz, Geschäftsleiter des Strassenverkehrsamtes. Pro Jahr finden im Kanton Zürich je rund 30'000 Führer- und Theorieprüfungen statt. Führer- und Theorieprüfungen waren aufgrund der Bestimmungen des Bundes von Mitte März bis gestern nicht möglich.

12. Mai, 9 Uhr: Gossauer Gemeindebibliothek wieder offen

Die Gemeindebibliothek hat seit Montag, 11. Mai, zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder offen. Dies jedoch mit reduziertem Angebot und beschränktem Einlass, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Mitarbeiter der Bibliothek arbeiten nach den aktuellen Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit. Es wird darum gebeten, bei einem Besuch in der Bibliothek ebenfalls die vorgegebenen Schutzmassnahmen einzuhalten. 
 
Zusätzlich zum persönlichen Besuch bietet die Gemeindebibliothek folgende Alternativen an:  

  • Lieferservice für Senioren und Seniorinnen  
  • Reservation und Abholung

Analog des Lieferservices können Medien auch bei Reservationen und Abholung telefonisch unter 044 936 55 60 (zu den gewohnten Öffnungszeiten), per E-Mail (bibliothek@gossau-zh.ch) oder über den Online-Katalog (www.bibliotheken-zh.ch/gossauzh) reserviert werden. Daraufhin informiert das Bibliotheksteam über ein bestimmtes Zeitfenster, in dem die Bestellung abgeholt werden können. Die Abholstation befindet sich beim Eingang der Kantonspolizei in Gossau. Es wird darum gebeten, auch dort die vorgegebenen Schutzmassnahmen einzuhalten. 
 
Folgende Angebote können laut Mitteilung bis auf weiteres nicht bereitgestellt werden:  

  • Zeitschriftenausleihe
  • Bücherverkauf
  • Kaffeeecke (inkl. Sofas, Stühle, Spielsachen, Trinkgläser)  

11. Mai, 17.35 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist seit Sonntag ein weiterer Patient an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle betrug bis Montagnachmittag somit 126.

Die Zahl der positiv Getesteten stieg gemäss der Statistik der Gesundheitsdirektion um fünf Fälle auf 3558. Aktuell befinden sich 44 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind vier weniger als am Vortag. Fünf Patienten werden künstlich beatmet, das sind gleich viele, wie am Sonntag. (Foto: Keystone-SDA)

11. Mai, 17.25 Uhr: Schloss Kyburg öffnet in einer Woche

Die Kyburg öffnet am 19. Mai ihre Schlosstore wieder. Dies teilt der Vereins Museum Schloss Kyburg mit. Diese Öffnung geht mit einigen Massnahmen einher, die zum Schutz der Besucher dienen sollen. So ist die Personenzahl auf maximal 100 limitiert und die Besucher werden angehalten, die Distanzregeln einzuhalten. Ausserdem haben die Verantwortlichen des Museums zusätzliche Spender mit Desinfektionsmittel aufgestellt und die Reinigung verschiedener Oberflächen wie etwa Vitrinen oder Türklinken auf zwei bis vier Mal pro Tag intensiviert.

Als einziger Raum für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sein wird das Blockgefängnis. Grund dafür ist gemäss Museumsleiter Ueli Stauffacher, dass der Zugang zu diesem Raum ausschliesslich über eine kleine Lucke aus Holz erfolgt. Da dieses knapp 500 Jahre alt ist, sei ständiges Reinigen beziehungsweise Desinfizieren äusserst heikel. Vorerst noch nicht wieder stattfinden werden auf der Kyburg Veranstaltungen und öffentliche Führungen.

11. Mai, 17.15 Uhr: Maurmer Schüler gestalten Virus-Plakat

Mit Hilfe der Schüler und Schülerinnen vom Kindergarten bis zur 6. Klasse des Primaschulhauses Pünt im Maur ist ein farbiges Plakat entstanden, das mit über 130 gezeichneten Covid-19-Viren auf das aktuelle Thema eingeht. Die Kinder waren aufgefordert Phantasieforscher zu werden und ihre Version vom Virus zu zeichnen, wie die Schule in einer Mitteilung schreibt. «Dass die Kinder so viele verschiedene Ideen hatten und dadurch eine grosse Vielfalt entstanden ist, hat mich ganz besonders gefreut», sagt Schulleiterin Conny Schwark, die das Plakat auch gestaltet hat.

In einem zweiten Schritt wird das Plakat nun versteigert, zugunsten der Spendenaktion für die Unicef Schweiz. Das Ziel ist es, möglichst viele Spenden zu sammeln für die Kinder dieser Welt, die weniger privilegiert sind als unsere Kinder - trotz des Lockdowns. Um an der Verlosung teilzunehmen, kann ein beliebiger Betrag direkt online gespendet werden. Unter allen Teilnehmern wird das Plakat in ausgedruckter und aufgezogener Form verlost. Berücksichtigt werden alle Spenden bis zum 30. Juni 2020. 

11. Mai, 16.30 Uhr: Nicht ganz ernst gemeinte Schutzmassnahmen

Auch der Sohn von Divertimento-Star Manuel Burkart muss ab heute wieder in Egg zur Schule. Papi hat die entsprechenden Vorkehrungen getroffen, um ihn vom Coronavirus zu schützen. (Video: Facebook)

11. Mai, 15.30 Uhr: Kein Zutritt für Eltern

Eltern haben in Wetzikon mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebes keinen Zutritt mehr zu den Schularealen. «Der Schutz der Kinder und Erwachsenen hat für uns oberste Priorität. Insbesondere weisen wir Sie darauf hin, dass die Schulareale während den Wochentagen nur für den Schulbetrieb genutzt werden dürfen und auch von den Eltern und Erziehungsberechtigten nicht betreten werden sollten», hält Claudia Bosshardt, die Leiterin des Geschäftsbereichs Bildung und Jugend in einem Informationsschreiben fest. An allen Zugängen zu den Schulen hängen nun Verbotsschilder. Zwischen 8 bis 16 Uhr wochentags dürfen nur das Lehrpersonal und weitere Schulangestellte aufs Gelände.

Auch in anderen Schulen der Region sind die Eltern dazu aufgefordert worden draussen zu bleiben. So etwa in Pfäffikon, wo der Unterricht allerdings erst am Mittwoch, 13. Mai, wieder aufgenommen wird. In Uster wird die Schutzmassnahme aber als Bitte formuliert: «Wir bitten Sie, das Schulgelände nicht zu betreten. Vermeiden Sie Gruppen von Erwachsenen auf den Schularealen», schreibt etwa Primarschulpräsidentin Patricia Bernet. In Dübendorf heisst es, dass Erwachsene das Schulareal nicht betreten sollen, ausser sie seien zu Gesprächen eingeladen worden.

11. Mai, 15 Uhr: Urnenwahlen in Bubikon verschoben

Der Bubiker Gemeinderat hat laut einer Mitteilung entschieden, die kommunalen Urnenwahlen für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege und eines Mitglieds der Sozialbehörde vom 17. Mai zu verschieben.  Als neuer Termin wurde der Urnengang vom 27. September festgesetzt. 

11. Mai, 14.15 Uhr: Mit Bistro, aber ohne Spielplatz

Nach acht Wochen Zwangspause öffnet die Naturstation Silberweide in Mönchaltorf am Mittwoch, dem 13. Mai, wieder. Allerdings vorerst nur mit eingeschränkten Öffnungzeiten und einem reduzierten Angebot. Zunächst öffnen das Bistro und die Ausstellung. Das Einhalten der Abstände sei mit den kleinen Bistrotischen problemlos möglich. Der Spielplatz und der Erlebnispfad bleiben dagegen bis auf weiteres geschlossen. Die Parkplätze bleiben vorerst ebenfalls gesperrt.

11. Mai, 14.10 Uhr: Kurve flacht weiter ab

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 30'344 Fälle. Seit gestern wurden 39 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Kurve flache immer weiter ab, sagte Daniel Koch vom BAG. Nun müsse man schauen, was nach den Lockerungen passiere. Aber er findet: «Die Entwicklung ist sehr gut.» Bisher traten 1543 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten COVID-19-Erkrankung auf.

11. Mai, 12.15 Uhr: Ärger für Grünen-Coronaskeptiker aus Turbenthal

Die Zürcher Kantonalpartei der Grünen distanziert sich von den Aussagen ihres Kantonsrats Urs Hans. Der 68-jährige Landwirt aus Turbenthal wurde am Samstag vom «Tages-Anzeiger» mit den Worten zitiert, dass «massgebende Multimilliardäre unseres Planetens» von den Coronamassnahmen profitieren würden. Diese besässen die grössten Aktienpakete «in der Internetbranche und in der Pharma». Die Grünen wollen nun «die nötigen Schritte im Umgang mit Urs Hans intern diskutieren», heisst es in einer Mitteilung.

10. Mai, 17.25 Uhr: Die neusten Corona-Zahlen des Kantons Zürich

Seit Samstagnachmittag ist im Kanton Zürich keine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das Total der Todesfälle beträgt 125. Die Zahl der positiv Getesteten erhöhte sich laut dem Lagebulletin des Kantons vom Sonntagnachmittag um drei auf 3553. 40 Personen wurden im Spital behandelt, das waren drei mehr als am Samstagnachmittag. Die Zahl der Beatmeten betrug unverändert fünf.

9. Mai, 17 Uhr: Der Kanton Zürich vermeldet keine weiteren Corona-Toten

Seit gestern Freitagnachmittag ist im Kanton Zürich keine weitere Person an den Folgen des Coronavirus gestorben, wie die SDA mitteilt. Bis am Samstagnachmittag wurden 3550 Personen laut dem Lagebulletin des Kantons Zürich positiv auf das Virus getestet. Das sind fünf mehr als gestern Freitag. Im Spital befinden sich 37 positive Getestete in Behandlung, was zehn Personen weniger sind, als gestern. Die Zahl der Beatmeten liegt unverändert bei fünf, meldet die SDA weiter.

 

9. Mai, 16.30 Uhr: Pfäffiker Gemeindebibliothek öffnet wieder

Bald können wieder Bücher, Filme und Comics ausgeliehen werden: Die Pfäffiker Gemeindebibliothek hat gemäss den Vorgaben des BAG ein Schutzkonzept erarbeitet und öffnet am Montag, 18. Mai, wieder seine Tore. Bis zur Wiedereröffnung und bis auf weiteres bleibt der Abhol- und Lieferservice bestehen, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt. Die Gemeinde hält fest, dass die Bibiliothek bis auf weiteres kein Begegnungsort sei und hält Besucher an, nicht zu verweilen. Es gilt eine Einlassbeschränkung von 10 Personen.

9. Mai, 11.30 Uhr: 44 neue Fälle

30 251 Personen sind in der Schweiz bisher positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind 44 Personen mehr als am Vortag, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt. Das BAG gibt die Zahl der Verstorbenen am Samstagmorgen mit 1532 Personen an. Die Fallzahlen würden einer öffentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende unterliegen.

Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 352 Infektionen. Insgesamt wurden bisher 306'223 Tests durchgeführt. Gemäss BAG waren davon zwölf Prozent positiv. Eine Person kann mehrere Male getestet worden sein. Das BAG empfiehlt Tests für alle Patienten mit Symptomen von Covid-19.

9. Mai, 9.30 Uhr: 15 Grenzübergänge werden wiedereröffnet

15 weitere Grenzübergänge werden am kommenden Montag, 11. Mai, wieder für den Verkehr freigegeben, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Freitagabend mitteilte. Bereits in der laufenden Woche waren vier Übergänge, davon drei im Tessin nach Italien, wieder geöffnet worden. Mit der schrittweisen Lockerung der Einreise- und Zulassungsbeschränkungen und den wirtschaftlichen Öffnungsetappen erwartet die EZV eine weitere Erhöhung des Grenzverkehrs.

Die EZV öffnet vorst weitere Grenzübergänge in den Kantonen Graubünden, Tessin und Solothurn sowie in der Westschweiz. Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten bereits geöffneter Grenzübergänge verlängert, heisst es weiter. Der Entscheid erfolge in enger Abstimmung mit den in- und ausländischen Partnerbehörden. Die risikobasierten Kontrollen an der Grenze würden zudem weitergeführt. Auf der Webseite der EZV ist eine Liste mit den geöffneten Grenzübergängen publiziert. Aktuelle Einreise- und Zulassungsbeschränkungen findet man auf der Webseite des Staatssekretariats für Migration.

8. Mai, 16 Uhr: Die neusten Zürcher Corona-Zahlen

Im Kanton Zürich ist seit Donnerstag ein weiterer Patient an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle betrug bis Freitagnachmittag somit 125. Die Zahl der positiv Getesteten stieg gemäss der Statistik der Gesundheitsdirektion um 9 Fälle auf 3545. Aktuell befinden sich 47 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind drei weniger als am Vortag. Fünf Patienten werden künstlich beatmet, das sind zwei weniger als am Donnerstag.

8. Mai, 13.05 Uhr: Gossau öffnet Räume und Einrichtungen schrittweise

Die Gemeinde Gossau hat beschlossen, öffentliche Plätze, Einrichtungen und Räume schrittweise zu öffnen:

11. Mai

  • Öffentliche Anlagen unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften
  • Turnhallen und Aussenanlagen für Vereine und Gruppierungen und Sportaktivitäten ohne Körperkontakt bis maximal fünf Personen
  • Sportanlage Riet für dieselbe Gruppe

18. Mai

  • Mehrzweckräume und Singsaal für Vereine und Gruppierungen und Kulturaktivitäten ohne Körperkontakt bis maximal fünf Personen
  • Lehrschwimmbecken für dieselbe Gruppe

25. Mai

  • Schulküchen, Handarbeit und Werken für Vereine und Gruppierungen und Kulturaktivitäten ohne Körperkontakt bis maximal fünf Personen

Voraussichtlich 8. Juni:

  • Treffen von mehr als 5 Personen
  • Festhütte Altrüti
  • Freibad Tannenberg

8. Mai, 12 Uhr: Neue BAG-Zahlen

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 81 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas mehr als am Vortag. Am Donnerstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 66 zusätzliche Fälle gemeldet, am Mittwoch waren es 51 gewesen.

Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Freitag 30’207 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitagmittag 1813. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten und aktualisiert sie zweimal täglich, mittags und abends.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1526 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Freitagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 352 Infektionen.

Bisher wurden insgesamt 301'675 Tests durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG zwölf Prozent positiv. Eine Person kann mehrere Male getestet worden sein. Das BAG empfiehlt Tests für alle Patienten mit Symptomen von Covid-19.

8. Mai, 9.20 Uhr: Gasthof Hirschen geht wieder auf

Der Hinwiler Gasthof Hirschen geht am 11. Mai wieder auf. Der dazugehörige Hirschensaal bleibt aber aufgrund des Versammlungsverbots noch bis mindestens Ende Juni geschlossen.

8. Mai, 9.15 Uhr: Hinwiler Sportanlagen öffnen später

Die politische Gemeinde und die Schulgemeinde Hinwils haben gemeinsam beschlossen, dass die Sport- und Freizeitanlagen erst ab dem 8. Juni geöffnet werden. Dies teilt die Gemeinde in einem Schreiben mit. Von diesem Entscheid seien das Hüssenbüel, alle Sporthallen, die Badi und auch die Mehrzweckräume betroffen. Die Aussenanlagen der Schulanlagen hingegen blieben offen, Die geltenden Hygiene- und Distanzregeln sowie das Versammlungsverbot seien aber einzuhalten.

7. Mai, 18.10 Uhr: Die neusten Zürcher Corona-Zahlen

Der Kanton Zürich hat seine neusten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind von gestern auf heute Donnerstag keine weiteren Todesfälle zu verzeichnen Die Zahl der Todesfälle betrug 124. Die Zahl der positiv Getesteten stieg gemäss der Statistik der Gesundheitsdirektion um 10 Personen auf 3536. Aktuell befinden sich 50 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind drei weniger als am Vortag. Die Zahl der Beatmeten beträgt unverändert sieben.

7. Mai, 16.45 Uhr: Gemeindehaus Rüti öffnet wieder

Die Gemeinde- und die Schulverwaltung Rüti kehren am Montag, 11. Mai, zu den regulären Öffnungszeiten zurück. Die Bibliothek Rüti Dürtnen und das Gemeindehaus sind ab dann ebenfalls wieder zugänglich. Der Gemeinderat Rüti bittet die Bevölkerung dennoch, nach Möglichkeit möglichst viel per Telefon, E-Mail oder Online zu erledigen. Die gemeindeeigenen Parkplätze werden ab nächster Woche wieder bewirtschaftet. Der Gemeinderat weist darauf hin, dass somit auch wieder Parkbussen ausgesprochen werden.

7. Mai, 13 Uhr: 66 Neuansteckungen innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 66 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind etwas mehr als am Vortag. Am Mittwoch hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 51 zusätzliche Fälle gemeldet, am Dienstag waren es nur 28. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Mittwoch 30’126 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstagmittag 1807.

Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten und aktualisiert sie zweimal täglich, mittags und abends.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1518 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Donnerstagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 351 Infektionen.

Bisher wurden insgesamt 296'100 Tests durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG zwölf Prozent positiv. Eine Person kann mehrere Male getestet worden sein. Das BAG empfiehlt Tests für alle Patienten mit Symptomen von Covid-19.

7. Mai, 10.45 Uhr: Gemeindeverwaltungen teilweise geöffnet

Trotz diverser Lockerungen sind die Gemeindeverwaltungen derzeit noch nicht im normalen Rahmen zugänglich. Einige Verwaltungen haben täglich für einige Stunden geöffnet. Eine Öffnung aller Schalter in Bäretswil, Bubikon, Dürnten, Hinwil und Rüti zu den üblichen Zeiten ab dem Montag, 11. Mai, wird laut dem Regionalen Führungsstab Bachtel momentan geprüft.

7. Mai, 10.34 Uhr: Zivilschutz-Einsatz wird Mitte Monat beendet

Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Bachtel, die seit mehreren Wochen im Aktivdienst steht, wird ihren Corona-Einsatz am 15. Mai abschliessen. Die ZSO habe in diversen Organisationen des Gesundheitsbereichs und in Heimen wertvolle Hilfe geleistet. Sie betrieb auch eine Helfer-Hotline. Mit der Reduktion des ZSO-Corona-Einsatzes werde dieses Angebot eingestellt, teilt die Organisation mit. Ein Service für Hilfesuchende bleibe aber bestehen. Personen, die Hilfe benötigen, sollen sich bei der Verwaltung ihrer Wohngemeinde melden.

7. Mai, 10.30 Uhr: Fast keine Erkrankten sind mehr im Spital

Laut dem Regionalen Führungsstabs Bachtel (RFS)  ein gemeinsamer Krisenstab des Sicherheits-Zweckverbandes der Gemeinden Bäretswil, Bubikon, Dürnten, Hinwil und Rüti  gibt es in den eben genannten Gemeinden weiterhin am Coronavirus erkrankte Personen. «Fast alle von ihnen befinden sich in häuslicher Quarantäne, fas niemand ist im Spital», heisst es im Bulletin. Mehrere Covid-19-Patientinnen und Patienten aus der Region, die sich in Spitalpflege begeben mussten, konnten laut RFS als genesen entlassen werden. Die Zahl der Tests mit positivem Resultat nehme ab.

7. Mai, 10.15 Uhr: 93 Helfereinsätze in eineinhalb Monaten

Die Helfer-Hotline, die von der Zivilschutzorganisation (ZSO) Bachtel betrieben worden ist, lief in den vergangenen eineinhalb Monaten auf Hochtouren. Insgesamt 93 Einsätze seien vermittelt worden, teilt der Regionale Führungsstab Bachtel (RFS) mit. Bei den meisten Einsätzen ging es darum, Einkäufe für Seniorinnen und Senioren sowie Angehörige der Corona-Risikogruppe zu erledigen. Diese Aufgaben seien von 110 freiwilligen Helfern übernommen worden. Einige von ihnen seien auch mehrmals in Aktion getreten. Der jüngste Helfer war 16 Jahre alt. Er absolvierte die Einkaufstour denn auch nicht mit einem geräumigen Auto, sondern mit dem Töffli.

7. Mai, 9.40 Uhr: Besuche im Böndler ab Morgen möglich

Ab Freitag, 8.Mai sind im Böndler Besuche auf Distanz möglich. Bei schönem Wetter könne man sich im Freien und bei schlechtem Wetter und mit Kindern unter 10 Jahren, getrennt mit einer Glasscheibe, treffen. Die Besuche seien zwingend anzumelden, schreibt das Alters- und Pflegeheim auf Facebook. Die Kontaktpersonen seien per Mail und Post über das Anmeldungsprozedere informiert worden.

6. Mai, 19.45 Uhr: Die neusten Corona-Zahlen des Kantons

Im Kanton Zürich ist seit Dienstag niemand mehr an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle betrug am Mittwochnachmittag somit immer noch 124.

Die Zahl der positiv Getesteten stieg gemäss der Statistik der Gesundheitsdirektion um 15 Personen auf 3526. Aktuell befinden sich 53 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das ist eine weniger als am Vortag. Die Zahl der Beatmeten ist seit Dienstag von neun auf sieben gesunken.


 

6. Mai, 13.50 Uhr: BAG-Zahlen

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 51 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas mehr als am Vortag. Am Dienstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nur 28 zusätzliche Fälle gemeldet, am Montag waren es noch 76 gewesen. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Mittwoch 30’060 laborbestätigte Fälle.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwochmittag 1789.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1505 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Mittwochmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 350 Infektionen.

6. Mai, 8 Uhr: Jubiläum des Forellenfestes verschoben

Jedes Jahr zieht das Forellenfest am Pfäffikersee bis zu 2500 Besucher an, wenn jeweils aus der (vermutlich) grössten Forellen-Blau-Fischpfanne alle 20 Minuten rund 150 Forellen geschöpft werden. Dieses Jahr hätte die 50. Ausgabe des Festes durchgeführt werden sollen. Aufgrund der Vorgaben des Bundesrates muss diese nun verschoben werden, wie der Verkehrsverein Pfäffikon, der das Fest organisiert, auf seiner Website schreibt. Das neue Datum für das Jubiläum steht bereits fest: 26. Juni 2021. Man sei jedoch zuversichtlich, dass zumindest die Bundesfeier am 1. August wie gewohnt stattfinden dürfe. 

5. Mai, 17.55 Uhr: Die neusten Zürcher Corona-Zahlen

Im Kanton Zürich ist seit Montag ein weiterer Patient an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle beträgt nun 124. Die Zahl der positiv Getesteten ist gemäss dem Lagebulletin der Gesundheitsdirektion um 14 Personen auf 3509 gestiegen. Aktuell befinden sich 54 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind elf mehr als am Vortag. Die Zahl der Beatmeten ist von elf auf neun gesunken.

5. Mai, 11.45 Uhr: 28 Neuinfektionen

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 30'009 laborbestätigte Fälle, damit 28 zusätzliche Fälle innerhalb eines Tages. Insgesamt sind 1483 Personen verstorben.

5. Mai, 9.10 Uhr: Dürntner Chilbi abgesagt

Die diesjährige Ausgabe der Dürntner Chilbi findet nicht statt. Man habe lange gehofft, abgewartet und diskutiert. Doch nach den neusten Informationen des Bundes habe man beschlossen, den Anlass abzusagen, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung.

«Auch wenn wir kaum 1000 Personen aufs Mal auf dem Platz haben werden, wird es uns nicht möglich sein, Abstandsregeln und Hygienemassnahmen, die bis dahin sicher immer noch in irgendeiner Form bestehen werden, einzuhalten», begründen die Organisatoren den Entscheid. Die nächste Dürnter Chilbi findet vom 13. bis 15. August 2021 statt.

5. Mai 2020, 9.30 Uhr: Illnau-Effretikon spricht weitere Corona-Kredite

Der Stadtrat Illnau-Effretikon hat weitere 70'000 Franken Soforthilfe wegen Corona bewilligt. Dabei handelt es sich um diverse Ausgaben wie Vereinsentschädigungen für ausgefallene Papiersammlungen sowie die Kosten für die Durchführung der Papiersammlung durch die KEZO, Einsatzkosten für private Sicherheitskräfte zur Durchsetzung des Verbots von grösseren Personenansammlungen auf öffentlichen Anlagen am Osterwochenende, diverse Materialanschaffungen zur Einhaltung der Schutzmassnahmen sowie Rückerstattungen von Bewilligungsgebühren und Eintrittstickets.

Ebenso genehmigte der Stadtrat zwei weitere Darlehenstranchen für die Soforthilfe an Kleinunternehmen. Insgesamt konnten bisher 22 Unterstützungsgesuche mit einem Gesamtbetrag von 130'000 Franken bewilligt werden. Die Ausgaben gehen zu Lasten der vom Kanton und der Stadt zur Verfügung gestellten Mitteln zur Unterstützung des lokalen Kleingewerbes. Der gesprochene Kredit geht zu Lasten des Rahmenkredits von maximal 3 Millionen Franken, den der Stadtrat Ende März gesprochen hatte.

Hilfe für Vereine

Die Gesamtaufwendungen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise belaufen sich bislang auf 850'000 Franken. Davon betreffen 600'000 Franken vorgezogene Unterhaltsarbeiten in den Abteilungen Hoch- und Tiefbau. Die entsprechenden Arbeitsaufträge gehen an das lokale Gewerbe. Der Stadtrat entschied zudem, den lokalen Vereinen subsidiär finanzielle Nothilfe zu gewähren. Eine solche erfolgt aufgrund eines konkreten Gesuchs des Vereins. Vereine, welche wirtschaftliche Einbussen aufgrund der Corona-Pandemie erleiden und auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, werden gebeten, mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt, Beat Stampanoni, Kontakt aufzunehmen. 

4. Mai, 17.50 Uhr: Die neusten Zürcher Corona-Zahlen

Das Gesundheitsamt des Kantons Zürich hat am heutigen Montagnachmittag am dritten Tag in Folge vermeldet: keine weiteren Corona-Toten im Kanton. Damit ist die Zahl stabil bei 123. Auch die Zahl der bestätigten Ansteckungen entwickelte sich erfreulich: Von Sonntag auf Montag gab es nur noch zwei neue Fälle. Bislang wurden im Kanton Zürich insgesamt 3495 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Aktuell liegen 43 Patientinnen und Patienten wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das ist ein Patient mehr als am Vortag. 11 Personen werden künstlich beatmet, eine weniger als am Samstag.

4. Mai, 14 Uhr: Zweiter Tag in Folge weniger als 100 Neuinfektionen

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 76 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit liegt die Zahl der registrierten Neuansteckungen am zweiten Tag in Folge unter 100. Allerdings sind die registrierten Fallzahlen an Wochenenden regelmässig tiefer als an Wochentagen. Insgesamt gibt es laut dem BAG bisher 29'981 laborbestätigte Corona-Fälle. 1477 Infizierte sind demnach gestorben. Insgesamt wurden bisher 282'750 Tests durchgeführt, 12 Prozent davon waren positiv.

4.Mai, 9.30 Uhr: Bubiker Verwaltung nimmt Normalbetrieb auf

Seit dem 24. März sind die die Türen der Gemeindeverwaltung Bubikon aufgrund der Coronavirus-Lage geschlossen. Der Bundesrat hat entschieden, die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus schrittweise zu lockern. Ab Montag, 11. Mai, werden die Schalter der Gemeindeverwaltung laut einer Mitteilung für den Publikumsverkehr nun wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet sein. Diese sehen folgendermassen aus:

Am Montag- und Donnerstagmorgen von 8 bis 11.30 Uhr, an den Nachmittagen gibt es Termine nur nach Vereinbarung. 
Am Dienstag- und Mittwochmorgen von 8 bis 11.30 Uhr, am Dienstagnachmittag von 14 bis 18.30 Uhr und am Mittwochnachmittag von 14 bis 16.30 Uhr.
Am Freitag von 7 bis 14 Uhr durchgehend.

Hygienevorschriften gelten weiterhin

Obwohl sich noch einige Mitarbeitende im Home-Office befinden, werden sämtliche Dienstleistungen während den Öffnungszeiten kompetent angeboten, heisst es in der Mitteilung weiter. Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden werde darum gebeten, Bedürfnisse und Wünsche weiterhin soweit möglich per Telefon oder E-Mail an die Gemeindeverwaltung zu richten sowie die digitalen Angebote zu nutzen.

Für eine persönliche Beratung werde grundsätzlich empfohlen, vorgängig mit der zuständigen Abteilung einen Termin zu vereinbaren. Trotz ersten Lockerungen seien die vom Bundesamt für Gesundheit angeordneten Hygienevorschriften nach wie vor einzuhalten. Diese würden auch an den Schaltern umgesetzt.

4. Mai, 9.15 Uhr: Chortreffen 2020 in Wila findet nicht statt

Das OK Chortreffen 2020 hat an seiner letzten Sitzung die Event-Situation im Jahr 2020 nochmals analysiert und sich dazu entschliessen müssen, das Tösstaler Chortreffen zum 175-Jahr-Jubiläum des Männerchors Wila vom 20. Juni aus Pandemie.Gründen ersatzlos abzusagen. Dies hat der Männerchor Wila in einem Zirkularbeschluss bestätigt. Verschiebungsdaten im 2020 sind – auch auf Grund von Rückmeldungen der beteiligten Chöre und Vereine – zu unsicher. Und wegen mehreren Frühlingskonzerten der Chorgemeinschaft Landenberg im 2021 öffnet sich erst 2022 eine Möglichkeit, wieder ein regionales Chortreffen zu organisieren. Was hingegen voraussichtlich durchgeführt wird, ist die multimediale Präsentation der Geschichte und Zukunft der Tösstaler Chöre im Herbst im Ortsmuseum Wila.

3. Mai, 17.40 Uhr: Die neusten Corona-Zahlen des Kantons

Im Kanton Zürich ist seit Samstag kein weiterer Patient an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle blieb bis am Sonntagnachmittag somit stabil bei 123.

Auch die Zahl der bestätigten Ansteckungen entwickelte sich erfreulich: Von Samstag auf Sonntag gab es nur noch vier neue Fälle. Bislang wurden im Kanton Zürich insgesamt 3493 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Aktuell liegen 42 Patientinnen und Patienten wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das ist ein Patient mehr als am Vortag. 12 Personen werden künstlich beatmet, eine weniger als am Samstag.

2. Mai, 18 Uhr: Kein weiterer Todesfall im Kanton

Im Kanton Zürich ist seit Freitag kein weiterer Patient an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle blieb bis am Samstagnachmittag somit stabil bei 123.

Auch die Zahl der bestätigten Ansteckungen entwickelte sich erfreulich: Von Freitag auf Samstag gab es nur noch drei neue Fälle. Bislang wurden im Kanton Zürich insgesamt 3489 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Aktuell liegen noch 41 Patientinnen und Patienten wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind zwei weniger als am Vortag. 13 Personen werden künstlich beatmet, eine weniger als am Freitag.

1. Mai, 19 Uhr: Die neusten Corona-Zahlen im Kanton

Im Kanton Zürich ist seit Donnerstag ein weiterer Patient an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle lag bis am Freitagnachmittag somit bei 123.

Die Zahl der Patientinnen und Patienten im Spital sinkt seit einigen Tagen deutlich: Aktuell sind noch 43 Patientinnen und Patienten wegen einer Covid-19-Erkrankung hospitalisiert, das sind 18 weniger als am Vortag.

14 Personen wurden künstlich beatmet, eine weniger als am Vortag. Bis Freitagnachmittag wurden insgesamt 3486 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, 13 mehr als am Donnerstag.

30. April, 18 Uhr: Drei Corona-Tote im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind seit Mittwoch weitere drei Patienten an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle lag bis am Donnerstagnachmittag somit bei neu bei 122. Aktuell liegen 61 Patientinnen und Patienten im Spital, das sind 21 weniger als am Vortag.

15 Personen werden aktuell noch künstlich beatmet, vier weniger als am Vortag. Bis Donnerstagnachmittag wurden insgesamt 3473 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 11 mehr als am Mittwoch.

30. April, 15 Uhr: Die jüngsten Zahlen

Und hier kommen die täglichen Corona-Zahlen des BAG:

29'586 Personen sind positiv getestet worden – 1423 Infizierte sind gestorben.

30. April, 14.45 Uhr: Unterschriftensammlungen starten bald wieder

Der Fristenstillstand bei den kantonalen und kommunalen politischen Rechten wird nicht verlängert, teilt die kantonale Direktion der Justiz und des Innern mit. Der Stillstand dauert noch bis am 31. Mai, danach beginnen die Sammel- und Behandlungsfristen bei Volksbegehren und Wahlen wieder zu laufen. Der Kanton Zürich folgt damit dem Bund, der den Fristenstillstand gestern Mittwoch per Ende Mai beendet hat. Ab 1. Juni dürfen folglich wieder Unterschriften gesammelt werden. Zudem können die Gemeinden für Gemeindeversammlungen, die nach dem 8. Juni stattfinden sollen, die Vorbereitung aufnehmen.

30. April, 13.15 Uhr: Jetzt bricht das Schulchaos aus

Föderalismus im Schweizer Schulsystem ist unter Fachleuten längst umstritten. Die Post-Corona-Massnahmen sind nun wohl Wasser auf die Mühle der Kritiker des schulischen Kantönligeistes. In einigen Kantonen dürfen die Kinder nur zur Hälfte der Zeit in den Präsenzunterricht antraben, in anderen soll per 11. Mai gleich der Normalbetrieb zurückkehren. Das dürfte sich auf die Bildungsniveaus der Schülerinnen und Schüler niederschlagen. Diese Massnahmen innerhalb der Schweiz sind bislang bekannt:

  • Zürich: Klassen dürfen maximal 15 Kinder umfassen, reduzierter Stundenplan
  • Graubünden: Unterricht wieder nach Stundenplan
  • Basel-Stadt: Unterricht wieder nach Stundenplan
  • St. Gallen: Halbklassenunterricht für vier Wochen
  • Aargau: Unterricht wieder nach Stundenplan
  • Thurgau: Unterricht wieder nach Stundenplan
  • Bern: Erste zwei Tage Unterricht in Halbklassen, danach nach Möglichkeit nach Stundenplan

Der Kanton Zürich plant den Unterricht also deutlich vorsichtiger als viele andere bevölkerungsstarke Kantone.

30. April, 13 Uhr: Saisonende für Amateurfussball

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands hat am Donnerstag im Rahmen einer Telefonkonferenz beschlossen alles derzeit ausgesetzten Meisterschaften- und Cupwettbewerbe der Saison im Amateurfussball abzubrechen.Das heisst: Sämtliche Wettbewerbe der Saison 2019/20 werden nicht gewertet. Mit Ausnahme der abgeschlossenen Halbjahresmeisterschaften. Es gibt somit keine Auf- und Absteiger sowie regionalen Cupsieger. Die Teilnehmer für den Schweizer Cup aus den Regionalverbänden werden per Los aus den verbliebenen Teams ermittelt.

«Die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler und das Gemeinwohl gehen vor. Abgesehen von gesundheitlichen Risiken hätte es einer logistisch unlösbaren Grossaufgabe entsprochen, für die zehntausenden ausgefallenen Meisterschaftsspiele Nachholtermine nach Mitte Juni oder noch später zu finden. Eine Verlängerung der Saison über den Sommer hinaus wiederum hätte die nächste Saison zu stark beeinträchtigt. Wir bedauern, dass nun einige Klubs um die möglichen Früchte einer bis dato guten Saison gebracht werden», lässt sich SFV-Präsident Dominique Blanc zum Entscheid zitieren. 

Ausgenommen vom Entscheid sind einzig die Super League und Challenge League.

Grundlage für die Massnahmen ist der Entscheid des Bundesrats, dass Fussballspiele «in Ligen mit übermässig professionellem Spielbetrieb» frühestens am 8. Juni wieder möglich sind.
Auch für Trainings, die ab dem 11. Mai grundsätzlich wieder möglich sein sollen, gelten bis auf Weiteres massive Einschränkungen, insbesondere ausserhalb des Leistungssports (maximal fünf Personen, kein Körperkontakt).

Aufgrund der Coronavirus-Situation wurde in dieser Rückrunde kein einziges Pflichtspiel ausgetragen. Der Trainings- und Spielbetrieb ruht schweizweit bereits seit Mitte März.

30. April, 11.30 Uhr: So startet die Schule im Kanton Zürich wieder

Wie gehts weiter mit dem Unterricht im Kanton Zürich? Der Regierungsrat hat soeben an einer Medienkonferenz über seine Beschlüsse informiert. Die sind:

  • Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an der Volksschule erfolgt ab 11. Mai schrittweise.
  • Gestartet wird mit kleineren Klassen mit maximal 15 Schülerinnen und Schülern.
  • Die meisten Klassen werden deshalb doppelt geführt.
  • Also gibt es dadurch weniger Präsenzunterricht als mit dem üblichen Stundenplan.
  • Die Gemeinden müssen die Betreuung von Schülern gewährleisten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind.
  • Auch im Hort dürfen Gruppen nicht grösser als 15 Kinder sein.
  • Das Modell gilt voraussichtlich bis am 8. Juni.
  • Danach sollen die Schulen wieder normal öffnen, wenn es die Pandemie erlaubt.
  • Lager, Reisen, Veranstaltungen über mehrere Klassen hinweg bleiben bis zu den Sommerferien verboten.
  • Maturitätsprüfungen gibt es nicht.

30. April, 10.30 Uhr: Altersheime dürfen wieder Besucher empfangen

In den Alters- und Pflegeheimen des Kantons Zürich wird das Besuchsverbot ab heute, 30. April, gelockert und in eine Besuchsregelung überführt. Unter Einhaltung von Hygiene- und Distanzvorschriften können die Heime speziell ausgewiesene Besucherzonen einrichten. Damit soll es Angehörigen und Freunden wieder möglich werden, die Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Institutionen zu besuchen. An der Pressekonferenz am Nachmittag wird Regierungsrätin Natalie Rickli weitere Auskünfte geben dazu.

30. April, 10.15 Uhr: Ein bisschen Solidarität

Zugegeben, man hat die Solidaritätswellen rund um Corona langsam gesehen und gehört. Doch ab und zu sind sie trotzdem herzerwärmend. So hat diese Bubikerin auf Facebook um Hilfe gebeten und prompt haben sich diverse Menschen gemeldet, um ihr unter die Arme zu greifen. Schön oder?

30. April, 9.35 Uhr: Das hat der Bundesrat zu der finanziellen Beteiligung entschieden

Am Donnerstagmorgen um 9 Uhr informierte Bundesrat Ignazio Cassis darüber, wie die finanzielle Beteiligung der Schweiz im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus aussieht. Der Bundesrat will Entwicklungsländern in der Corona-Krise mit 400 Millionen Franken helfen. 

Alle anderen wichtigen Informationen finden Sie hier im Live-Ticker.

29. April, 20 Uhr: So hart trifft das Veranstaltungsverbot die Region

Veranstaltungen mit mehr als 1000 Leuten sind bis Ende August verboten. Viele Festivals aus der Region zwingt dies zu einer Absage. Nachdem am Mittwochmorgen mit Loco Escrito und Dabu Fantastic noch grosse Headliner fürs H2U-Festival in Uster bekannt gegeben wurden, folgte am Nachmittag die Ernüchterung.

Bundesrat Alain Berset verkündete an einer Medienkonferenz: Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern werden bis Ende August verboten. Für den OK-Präsidenten des H2U-Festivals, Rolf Heckendorn, kam die Nachricht zwar nicht überraschend, schmerzhaft war sie trotzdem. «Wir haben bis zum Schluss ein bisschen gehofft und im Laufe des Tages auch noch so viel positives Feedback aufs Line-up erhalten.» Die Regeln schwarz auf weiss vor sich zu haben, sei nun ein Dämpfer. Zum Artikel geht es hier.

29. April, 19.20 Uhr: Keine neuen Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist seit Dienstag niemand mehr an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle lag bis am Mittwochnachmittag somit bei 119. Aktuell liegen 82 Patientinnen und Patienten im Spital, das sind zwei weniger als am Vortag. 19 werden künstlich beatmet. Auch diese Zahl blieb somit stabil, wie aus den Zahlen der Zürcher Gesundheitsdirektion hervorgeht. Bis Mittwochnachmittag wurden insgesamt 3462 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 29 mehr als am Dienstag.

BAG meldet leichten Anstieg

Laut Mitteilung des BAG sind seit gestern 143 neue Labor-bestätigte Fälle registriert worden. Gestern war ein Anstieg von 100 Fällen vermeldet worden. Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten demnach bisher insgesamt 29'407 Fälle. Bisher traten 1408 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Labor-bestätigten COVID-19-Erkrankung auf.

Die Zahl der durchgeführten Tests belaufen sich bisher insgesamt auf rund 260'500. Bei 13 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus, wobei mehrere positive oder negative Tests bei derselben Person möglich sind.

29. April, 19.10 Uhr: Kein Greifenseelauf dieses Jahr?

Eines ist klar geworden an der Medienkonferenz des Bundesrates: Für den Greifenseelauf ist nichts klar. Eine Antwort, ob der 41. Greifenseelauf am 19. September in Uster stattfinden kann, gibt es noch nicht. Bis Ende August sind Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten.

Für die Organisatoren des Greifenseelaufs mit seinen rund 13‘000 Teilnehmern ist die Ausgangslage nicht einfacher geworden. Sie tappen weiterhin im Dunkeln – zumindest bis Ende Mai, wenn detailliertere Weisungen folgen dürften. Konkret heisst dies: Die Organisatoren bauen auf verschiedene Szenarien und arbeiten unter Hochdruck. Den kompletten Artikel gibt es hier.

29. April, 19 Uhr: Highland Games auf der Kippe

Am Wochenende des 31. Juli und 1. August sollten in Fehraltorf die Highland Games stattfinden. Zu den schottisch-stämmigen Spielen kamen in den letzten Jahren bis zu 5000 Zuschauer auf den Flugplatz Speck. Die Ausgabe 2020 hätte eine Hommage an Christoph Kessler sein sollen. Der Gründer und Ehrenpräsident ist im Januar verstorben. Der Verein Highlander Fehraltorf plante, den Gründervater an den Spielen irgendeiner Form zu ehren.

Dieses Jahr hätte der Traditionsanlass sein 20-Jahre-Jubiläum gefeiert. Gleichzeitig wäre es aber auch das letzte Mal gewesen.  «Wir alle sind der Meinung, dass die Zeit nach so vielen Jahren gekommen ist, aufzuhören», sagte Vereinspräsident Ernst Huwyler Anfang Jahr gegenüber Züriost. Ob die Highland Games verschoben werden, bleibt unklar. Huwyler war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

29. April, 18.50: Veranstaltungsverbot trifft die Region hart

Nun ist es klar: In diesem Sommer gibt es keine Wetziker Chilbi. Eine Durchführung mit nur 1000 Besuchern komme nicht in Frage, erklärte OK-Chef Roger Kündig auf Anfrage. Normalerweise zieht dieser Traditionsanlass übers ganze Wochenende hinweg 50‘000 Besucher an.

Allenfalls können die Oberländer auf die Durchführung der ZOM hoffen. In diesem Jahr soll der Event vom 2. bis 6. September stattfinden – also nur zwei Tage nach dem geplanten Ende des Verbots für Grossanlässe über 1000 Personen. «Der Entscheid des Bundesrats hat mich nicht überrascht, aber ich wäre froh gewesen, wenn die zeitliche Sperre entweder deutlich kürzer oder deutlich länger ausgefallen wäre», sagt Organisator Andreas Künzli. Noch hat Künzli keinen Entscheid gefällt. Den kompletten Artikel finden Sie hier.

29. April, 18.30 Uhr: So reagieren die Oberländer Wirte

Der Entscheid des Bundesrates, dass Restaurants wieder öffnen dürfen, ist für viele – aber nicht alle – Oberländer Gastronomen ein Erleichterung. Trotzdem: Nich alle Restaurationsbetriebe wollen am 11. Mai wieder öffnen. So ist Andy Gröbli, der in der Region das «Pirates» in Hinwil, die «Werkstatt 6» in Gossau und das «Porterhouse» in Uster betreibt, kann sich zur Lockerung des Lockdowns noch nicht konkret äussern. Man werde die Auflagen nun genau unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, «ob wir sie erfüllen können und auch wollen».Grundsätzlich sei ihm wichtig, die Kunden möglichst rasch wieder in den eigenen Lokalen begrüssen zu können.

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen.

29. April, 18 Uhr: Reeds-Organisator bleibt frohen Mutes

Auch das Reeds Festival, das vom 17. bis 19. Juli am Pfäffiker Seequai stattgefunden hätte, fällt dem Veranstaltungsverbot des Bundes zum Opfer. Für Organisator Manuel Bosshard «keine Katastrophe»: «Das war absehbar, wir haben uns entsprechend darauf vorbereitet.» 

Der Grund, weshalb man bisher mit einer Absage zugewartet habe, sei rein rechtlicher Natur: «Damit unsere Verträge, beispielsweise mit den Musikern neu verhandelt werden können, brauchten wir eine entsprechende Grundlage.» Nun bleibe dem OK nichts anderes übrig, als auf ein gutes nächstes Jahr zu hoffen.

Intensive Wochen

«Die nächsten Wochen werden intensiv, bis wir mit allen Musikern und Managements Rücksprache gehalten haben», so Bosshard. Danach sollte dem Vorstand für die Vorbereitungen des Reeds Festival 2021 genug Zeit bleiben: «Wir klären ab, in welcher Form wir das diesjährige Line-Up für das nächste Jahr übernehmen können.» Dasselbe gelte auch für bereits verkaufte Tickets. «Es wird niemand leer ausgehen», nimmt Bosshard vorweg. Ob es auf eine Rückerstattung oder Umbuchung hinauslaufe, sei jedoch noch unklar.

Trotz des Ausfalls bleibt Manuel Bosshard frohen Mutes. Der Vorstand habe früh reagiert, die finanziellen Auswirkungen auf den Verein seien verkraftbar. «Wir haben schon vor zwei Monaten einen Ausgabestopp verhängt.»  Es sei deshalb nur eine Frage der Zeit, bis wieder Reggae im Oberland zu hören sei. «Wir sehen die aktuelle Situation als eine Chance.»

29. April, 17.15 Uhr: Zusammenfassung der Lockerungsschritte

Der Bundesrat informierte heute an zwei Medienkonferenzen über den aktuellen Stand der Corona-Situation in der Schweiz. Wir haben die wichtigsten Entscheidungen zusammengefasst.

  • Ab dem 11. Mai dürfen Schulen, Läden und Märkte wieder öffnen – unter Einhaltung eines Schutzkonzepts.
  • Auch Restaurants, Museen und Archive dürfen ab dem 11. Mai – früher als geplant – wieder Gäste empfangen. Auch diese Betriebe müssen sich an strenge Auflagen halten. So dürfen in Restaurants maximal vier Personen an einem Tisch sitzen, eine Ausnahme bilden Familien mit Kindern. Ausserdem gilt ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Tischen und die Gäste dürfen nur sitzen.
  • Der Bund bürgt für einen Milliardenkredit für die Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss.
  • Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen bleiben bis am 31. August verboten.
  • Ab dem 11. Mai werden die Einreisebeschränkungen gelockert.
  • Sporttrainings sind wieder erlaubt: Ab dem 11. Mai können im Breitensport wieder Trainings in Kleingruppen mit maximal fünf Personen, ohne Körperkontakt und unter Einhaltung der Hygiene- und Distanzvorschriften stattfinden.
  • Der Profisport kann ab dem 8. Juni denn Wettbewerb wieder aufnehmen – jedoch vor leeren Rängen.

Den Liveticker zur ersten Medienkonferenz, wo es um die Restaurants, Schulen und Läden ging, finden Sie hier. Der Ticker zur zweiten Medienkonferenz - Einreisebeschränkungen und Sport - finden sie hier.

29. April, 15.50 Uhr: Dübifäscht abgesagt

Noch bevor der Bundesrat klare Aussagen zu den grossen Festen und Festivals in diesem Sommer gemacht hat, entschied das OK des Dübendorfer Dorffäschts am Dienstagabend: Der Anlass findet dieses Jahr nicht statt. Das Fest war für Anfang September geplant.

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen.

29. April, 15.40 Uhr: Die Lockerungen zum 11. Mai

  • Ab dem 11. Mai können Restaurants, Märkte, Museen und Archive unter strengen Auflagen wieder öffnen
  • Bund bürgt für Milliardenkredit für Swiss und Edelweiss
  • Geisterspiele sollen ab dem 8. Juni möglich sein
  • Grossveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten
  • 1,9 Millionen (37%) der Angestellten sind aktuell in Kurzarbeit

Den Liveticker zur Medienkonferenz mit den Bundesräten Alain Berset und Guy Parmelin können Sie hier nachlesen.

29. April, 15.30 Uhr: Grossveranstaltungen bis Ende August abgesagt

Der heute vom Bundesrat kommunizierte Entscheid, dass bis Ende August alle Veranstaltungen über 1000 Personen abgesagt werden, trifft nicht nur die Veranstalter in der Region hart, auch Musikfans und Feierfreudige werden enttäuscht. Dies betrifft unter anderem folgende Anlässe: 

  • Highland-Games Fehraltorf
  • Openair am Greifensee
  • Mittelalterspektakel Hinwil
  • Dübendorfer Dorffäst
  • Chilbi Wetzikon
  • H2U Openair Uster
  • Reeds Festival

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf Züriost.  

29. April, 13.40 Uhr: Heiss erwartete Medienkonferenz

Nachdem er sich am Mittwochmorgen zu einer Sitzung traf, tritt der Bundesrat heute Nachmittag vor die Medien. Erwartet wird, dass er sich zu folgenden Fragen äussert:

  • Wie sehen die weiteren Lockerungsschritte für den ÖV, Einkaufsläden und Schulen ab dem 11. Mai aus?
  • Wann dürfen die Restaurants wieder öffnen?
  • Was passiert mit Festivals, Sportanlässen und Konzerten?
  • Wann gehen die Grenzen wieder auf?
  • Wie beteiligt sich der Bund an der Rettung der Swiss?

Die Medienkonferenz beginnt um 14.45 Uhr und kann hier live mitverfolgt werden.

29. April, 13.15 Uhr: Swiss behält Minimalflugplan bei

Wie die Fluggesellschaft Swiss in einer Medienmitteilung schreibt, bleibt der Minimalflugplan bis mindestens am 31. Mai in Kraft. Damit bietet Swiss weiterhin wöchentlich 28 Flüge, dies entspricht rund 3 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms.

Ab Zürich bedient die Tochter der Lufthansa weiterhin die europäischen Städte London, Amsterdam, Berlin, Lissabon, Stockholm, Porto und Athen und führt drei wöchentliche Langstreckenflüge nach New York durch. Ab Genf wird weiterhin London, Athen, Lissabon und Porto angeflogen. 

29. April, 12.05 Uhr: Knapp 30'000 Infizierte in der Schweiz

Wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilt, sind Stand heute Mittag 29'407 Personen schweizweit mit dem Coronavirus infiziert. 1408 Personen sind dem Virus erlegen. 

29. April, 11.40 Uhr: glp lädt zu Online-Mitgliederversammlung ein

Wie die glp Kanton Zürich in einer Medienmitteilung schreibt, lädt sie zur ersten Online-Mitgliederversammlung der Partei ein. Sprechen werden Professor Dina Pomeranz, Professorin für angewandte Ökonomie an der Uni Zürich, und Professor Marcel Salathé, Professor für digitale Epidemologie an der EPFL. Thema ist, wie es nach dem Lockdown weiteregehen wird.  Zusätzlich blickt Kantonsrätin Monica Sanesi auf das erste Jahr der neuen Kantonsratsfraktion zurück.

Die glp-Mitgliederversammlung wird am 30. April ab 19 Uhr per Zoom stattfinden und für Nicht-Mitglieder per Livestream über Facebook und YouTube gestreamt werden.

29. April, 10.35 Uhr: Illnauer Lehrer singen Lied

Die Lehrkräfte der Schule Illnau freuen sich darauf, wenn der Schulbetrieb ab dem 11. Mai wieder losgeht. Um ihre Freude zum Ausdruck zu bringen, haben sie das Lied «Mir sind e Schuel» geschrieben.

29. April, 9.30 Uhr: Keine Filmvorstellungen am Pfäffikersee

Wie die Verantwortlichen des Events Kino Open am Pfäffikersee auf ihrer Homepage schreiben, wird das diesjährige Kino Open abgesagt. «Auch wenn der Bundesrat noch keine Aussage zur Durchführung von Grossveranstaltungen gemacht hat, finden wir es nicht angebracht, diesen Sommer eine Veranstaltung in unserer Grösse durchzuführen», heisst es weiter.

Das nächste Kino Open findet im Juli 2021 statt.

29. April, 9.20 Uhr: Stocker befürchtet Milliardenloch in Kantonsrechnung

Die Coronakrise hinterlässt tiefe Spuren in der Rechnung des Kantons Zürich. Wegen der Pandemie wird sich die Rechnung laut Finanzdirektor Ernst Stocker bis 2023 um mindestens eine Milliarde Franken verschlechtern. Trotz des hohen Defizits will der SVP-Politiker die Steuern nicht erhöhen, wie er in einem Interview mit dem «Tagesanzeiger» sagt. Die Steuerpflichtigen müssen Geld ausgeben können, um die darbende Wirtschaft zu stützen.

Steuersenkungen lehnt Stocker ebenfalls ab. Man müsse realistisch bleiben. Der Kanton könne ohne Probleme zwei Jahre lang Defizite im Umfang von 200 bis 300 Millionen Franken schreiben. Das Budget des Kantons beträgt aktuell rund 16 Milliarden Franken.

Das kantonale Corona-Hilfsprogramm werde dagegen die Rechnung weniger stark belasten als erwartet. Von der bereitgestellten halben Milliarde Franken für Kredite hätten Banken bisher erst einige wenige Millionen ausbezahlt. Es zeige sich, dass der Bund mit seinem Programm den grössten Teil des Bedarfs abdecke.

Kein Verständnis hat Stocker für die Forderung der Fluggesellschaft Swiss nach staatlicher Unterstützung. Es störe ihn, dass die Swiss nur 10 Tage nach den Einschränkungen im Flugverkehr beim Staat auf der Matte stehe, obwohl sie 500 Millionen Franken Gewinn mache.

Ebenso wenig verstehe er Unternehmen, die aktuell Kurzarbeit beantragten und gleichzeitig Dividenden ausschütteten. (sda)

29. April, 8.50 Uhr: Ballone als Dank für Solidarität

Am Dienstag, 5. Mai, lassen die Bewohner und Angestellten der Stiftung Wagerenhof Ballone von Fenstern, Balkonen und Aussenbereichen in die Luft aufsteigen. Mit den Ballon-Grusskarten, die sie mit Zeichnungen oder kleinen Nachrichten versehen haben, senden sie ihre besten Wünsche an die Menschen der Schweiz. Mit dieser Aktion möchte die Stiftung der Bevölkerung für die unglaubliche Solidarität und Unterstützung danken, die sie in den letzten Wochen erleben durfte.

28. April, 17.35 Uhr: Nur 15 Neuansteckungen im Kanton

Zurzeit sind 3433 Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet worden. 84 der positiv Getesteten befinden sich in Spitalbehandlung, davon werden 19 künstlich beatmet. Total sind es im Kanton mittlerweile 119 Todesfälle.

28. April, 17 Uhr: Messeveranstalter stellen Forderungen an Bundesrat

In einem offenen Brief sprechen diverse Messeveranstalter den Bundesrat direkt an. Der Branchenverband Expo Event, dem einige Oberländer Mitglieder wie die Wetziker Andreas Messerli AG angehören, fordert, dass ab August wieder Messen zugelassen werden sollten. Die Messeindustrie sei von den bundesrätlichen Massnahmen vollumfänglich betroffen. Der Branchenverband spricht von einem «Berufsverbot auf unbestimmte Zeit».

Die Schweiz zähle jährlich 220 Messen mit insgesamt 5,4 Millionen Besuchenden. Die direkte Wertschöpfung der Messewirtschaft belaufe sich auf rund 770 Millionen Franken.

28. April, 15.45 Uhr: Pendler mit Schutzmasken?

Bald werden wieder mehr Pendler im Oberländer ÖV unterwegs sein. Die Transportunternehmen diskutieren darum, wie ein Schutzkonzept aussehen soll.

Hier lesen Sie den ganzen Artikel.

28. April. 14 Uhr: Besuch im Barbershop

Ein Besuch im Barber-Shop am Tag 1 der Corona-Lockerungen versetzt den Kunden ins Staunen und weckt bei ihm Erinnerungen an eine Knie-Operation. Ein Selbstversuch.

Hier lesen Sie den ganzen Artikel.

28. April, 13.50 Uhr: Uster stellt Corona-Hotline ein

Seit dem 17. März hat die Stadt Uster eine Corona-Hotline unterhalten. Da konnte die Bevölkerung Fragen lokaler Art im Zusammenhang mit der aktuellen Situation stellen. Weil das Informationsbedürfnis der Bevölkerung kontinuierlich abgenommen habe, stelle die Stadt die Hotline 0800 99 11 00 ab Freitag, 1. Mai ein, heisst es in einer Mitteilung. 

28. April, 13.40 Uhr: Rüti sammelt Dienstleistungsangebote

Auf der Webseite rueti-solidarisch.ch zeigt die Gemeinde Rüti, welche Dienstleistungen und neuen Angebote in der aktuellen Situation erhältlich sind. So will man dem lokalen Gewerbe und Detailhandel helfen, die Krise gut zu bewältigen.

28. April, 12.30 Uhr: 100 Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 29'264 laborbestätigte Fälle. Das sind 100 zusätzliche Fälle innerhalb eines Tages. Am Vortag waren es noch 103 Neuinfektionen. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1380 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Dienstagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG.

28. April, 11.50 Uhr: Weniger Asylgesuche in der Schweiz

Das Staatssekretariat für Migration meldet, dass im ersten Quartal des Jahres in der Schweiz 3278 Asylgesuche eingereicht worden sind. Das sind 11 Prozent weniger als im selben Quartal ein Jahr früher. Im März betrug der Rückgang wegen der Pandemie gegenüber dem Vormonat zehn Prozent

28. April, 9.35 Uhr: Badi Egelsee bis auf Weiteres geschlossen

Dass die Bubiker Badi Egelsee noch geschlossen ist, ist nicht speziell. Bis zum 30. April befindet sie sich im Winterschlaf - Coronavirus hin oder her. Aufgrund der aktuellen Lage sei aber derzeit ungewiss, wann genau sie für Badegäste geöffnet werden darf. Bis dann seidas Betreten der Anlage sowie das Baden im Egelsee verboten, schreibt das Ressort Sicherheit der Gemeinde in einer Mitteilung.

28. April, 8.10 Uhr: Hobbygärtner stürmen Dürntner Gartencenter

Die erste Phase der Lockdown-Lockerung ist angebrochen. Am Montag konnte das Gartencenter Meier in Dürnten wieder Kunden empfangen. Mit einem derart geballten Ansturm wie am Montagmorgen hätte Geschäftsführer Erwin Meier allerdings nicht gerechnet.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Kommentar schreiben

Kommentar senden