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So viele Corona-Todesfälle gab es in den Oberländer Spitälern

Seit Ende Februar

So viele Corona-Todesfälle gab es in den Oberländer Spitälern

Die Spitäler Wetzikon und Uster geben erstmals Einblick in die regionalen Corona-Zahlen.

David
Kilchör
Dienstag, 12. Mai 2020, 07:00 Uhr Seit Ende Februar

Mit Beginn der Coronakrise Ende Februar 2020 schufen beide Spitäler kurzerhand hygiene- und isolationsgerechte Covid-19 Infrastrukturen: vom Abklärungscontainer vor den Spitälern über räumlich getrennte Notfallstationen bis hin zu flexibel anpassbaren Isolationsstationen für Covid-19 positive und Verdachtsfälle.

Gemeinsam hätten die Spitäler insgesamt 22 betreibbare Beatmungsplätze zur Verfügung stellen können, teilen sie mit, wobei die Spitäler zusätzliche 8 Beatmungsplätze aufgerüstet hätten.

1800 Personen getestet

Nun ziehen sie eine erste Bilanz. Von Ende Februar bis Anfang Mai hätten beide Spitäler zusammen rund 80 Covid-19 positive Patientinnen und Patienten sowie insgesamt 400 Covid-19 Verdachtsfälle behandelt und isoliert hospitalisiert.

Insgesamt seien zusammen 163 Personen positiv getestet worden. Während dieser Zeit sind laut Mitteilung 6 Patienten an Covid-19 verstorben. Die beiden Häuser testeten seit dieser Zeit rund 1‘800 Personen - mit wachsender Tendenz und Nachfrage. (kö)

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Vielen Dank für diese wichtigen Informationen. Die niedere Zahl von 80 Corona - Pflegefällen in den beiden Oberländer Spitälern lässt den Schluss zu, das Oberland ist nicht stark betroffen vom Virus. Das sollte der Bevölkerung etwas von der Angst nehmen und sie ermutigen, Normalität zurück zu gewinnen. Interessant wäre auch zu erfahren, welches die Ansteckungsherde und Ansteckungswege waren. Gute Information hilft uns, die Gefahr einzuschätzen, Risiken abzuwägen und langsam Freiheiten zurück zu gewinnen.

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