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Züriost-Blog

Qualifikationsgespräch zum Muttertag

Redaktion
Züriost
Sonntag, 10. Mai 2020, 10:00 Uhr Züriost-Blog

Mami, ich mues öppis Wichtigs mit dir bespreche.

Ok... Das tönt ernscht. Isch im Chindsgi öppis gsi?

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Nei, nei, es gaht um dich. Ich wett der öppis säge. Wäg eusem Esse.

Wäg... was isch demit?

Ich merke, dass du dir Müeh gisch. Das find ich guet. Danke. Es isch immer fein, ussert wenns Mozzarella git. Also fascht immer.

Öh... Das freut mi. Danke, Silvan.

Aber leider...

Ja?

Leider isch es mängisch z wenig. Zum Bieschiel die Wuche de Rüeblisalat. Da hett ich gern meh gha! Ich has der det scho gseit.

Aber das isch ja nur d Vorspiis gsi. Nachher hetts ja no öppis geh?

Ja, aber ich hett halt eifach gern meh Rüeblisalat gha. Das söttsch du doch guet finde. Hetts det nöd das Augevitamin dine?

Jaja, das stimmt. Aber ich han det gar nöd meh Rüebli gha. Foif Rüebli für drü Lüüt.

Also... Da hetti mer halt bim Poschte müese dra dänke!

Hm... isch no schwierig, a alles z dänke, wenn du und d Serena eu näbeddra gegesitig d Haar usrissed oder paar Pelatibüchse abeschüssed.

Für das hesch doch e Poschtilischte... Oder chasch am Morge poschte, wenn ich im Chindsgi bin, das isch mer eh lieber!

Silvan..!

Entschuldigung, Mami. Aber bim Riz Casimir isches au motorisch.

Hä, was?

Motorisch. Det machsch motorisch z wenig. Wie geschter. Debi weisch doch, dass ich das so gern han und alli andere leider au!

Notorisch meinsch, aha. Weisch, Fleisch isch tüür und nöd so ökologisch...

De Riis hani au gern, eifach meh Sauce mache!

Äh... also guet. Weisch was: Du hesch mir das so aständig gseit jetzt und nöd eifach umegmotzt. Drum nimm ich s uf und gib mer no meh Müeh. Ok?

…Ehrlich? Oh... Demfall hani nomal öppis: Du laasch eus vill z wenig Fernseh luege und Süesses esse, da chöntsch di au no verbessere!

Isabelle Maissen fragt nicht, ob sich Beruf und Familie vereinen lassen. Sie packt einfach alles ins Leben, was ihr wichtig scheint: Den abenteuerlichen Alltag mit zwei Schulkindern, einen Job, der jeden Tag anders daherkommt und viel Auslauf in Form von sportlicher Betätigung. Manchmal liegt auch etwas Schlaf drin. Der Ehemann «hilft» nicht im Haushalt, sondern erledigt genauso selbstverständlich seine Hälfte, wie sie ihre Hälfte zum Einkommen beiträgt. Die Ehe funktioniert trotzdem und die Kinder wirken soweit unbeschädigt.

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