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Ju-52 fliegen wohl erst 2022 wieder

Nach tragischem Absturz

Ju-52 fliegen wohl erst 2022 wieder

Das Bazl wartet auf den Schlussbericht des tragischen Absturzes einer Ju-52 nahe Flims im Jahr 2018, bevor es weitere Schritte zur Überholung der restlichen Ju-52 erlaubt. Die Betreiberin Ju-Air mit Sitz in Dübendorf hat entsprechend ihre Bemühungen vorerst eingestellt.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 10. Mai 2020, 12:22 Uhr Nach tragischem Absturz
Zwei Wochen nach dem Absturz einer Ju-52 im August 2018, flogen die anderen Maschinen wieder, bis das Bazl die Flüge einstellte.
Foto: Christian Merz

Die Ju-Air mit Sitz am Flugplatz Dübendorf kann ihre nostalgischen Ju-52 wohl erst 2022 wieder in die Luft schicken. Grund dafür ist eine längere Wartezeit auf die Genehmigungen des Bazl für weitre Überholungen der Flotte. Dies berichtet die NZZ am Sonntag in ihrer heutigen Ausgabe.

Nach dem tragischen Absturz einer historischen Ju-52 während eines Rundfluge sam 4. August 2018 bei Flims, sistierte das Bazl im November des gleichen Jahres die Flüge mit der Ju-52 der Ju-Air. Neben den Ermittlungen zum Absturz kündigte die Ju-Air an, ihre Maschinen überholen zu wollen. Dies sollte bis 2021 geschehen sein.

Doch das Bazl erteilt keine Genehmigungen für weitere Überholungen der Flugzeuge, bis der Abschlussbericht des Flugunfalls vorliegt. Entsprechend hat auch die Ju-Air beschlossen, ihre Überholungen auch erstmal einzustellen. Mit dem Abschlussbericht wird nicht vor dem Herbst gerechnet, entsprechend werden die Ju-52 wohl auch erst frühestens 2022 wieder abheben können.

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