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In Kindhausen hat der Bus neu Vortritt

Zu viele Verspätungen

In Kindhausen hat der Bus neu Vortritt

Während den Stosszeiten verspätet sich der Bus in Kindhausen bei Volketswil oftmals. Eine provisorische Busbevorzugungsanlage soll nun Abhilfe schaffen.

Redaktion
Züriost
Montag, 04. Mai 2020, 18:55 Uhr Zu viele Verspätungen

Zu den Hauptverkehrszeiten staut es sich in Kindhausen jeweils. Vor allem die Busse der Linie 720 bringt das öfters in Probleme. So haben sie bei der Ausfahrt aus der Geeren- in die Effretikerstrasse im Stossverkehr oft lange Wartezeiten. Dies führe jeweils zu Verspätungen von bis zu vier Minuten. Es käme deshalb öfters vor, dass die Busfahrgäste am Bahnhof Schwerzenbach den Anschluss an die S-Bahn verpassen, teilt die kantonale Baudirekten mit.

Freie Fahrt für den Bus

Um die Pünktlichkeit der Busse zu gewährleisten, soll ab dem 12. Mai eine provisorische Busbevozugungsanlage in Betrieb genommen werden. Dazu sollen auf der Effretikerstrasse in beiden Richtungen kurz vor der Einmündung der Geerenstrasse zwei Lichtsignale positioniert werden. «Kurz nachdem der Bus die Haltestelle Geeren verlassen hat, aktiviert er per Funk die Signale», schreibt die Baudirektion. Ein Rotlicht stoppe in der Folge den Verkehr so lange, bis der Bus in die Effretikerstrasse eingebogen sei. Danach würden die Ampeln wieder vollständig erlöschen.

Einjährige Testphase

Dem Einbau der provisorischen Busbevorzugungsanlage hätten das Amt für Verkehr, das kantonale Tiefbauamt, die Kantonspolizei Zürich und die Gemeinde Volketswil zugestimmt. Die Auswirkungen der Anlage auf die Pünktlichkeit der Busse sowie die Rückstausituation auf der Effretikerstrasse bei aktiver Busbevorzugung sollen mit einem Monitoring erfasst und ausgewertet werden.

Sollte sich die Anlage bewähren, werde sie im Zuge der für 2021 geplanten Strassensanierung definitiv eingebaut, schreibt die Baudirektion. Die Kosten für die Versuchsphase belaufen sich auf rund 20 000 Franken.

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