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Wegen Corona-Pandemie

Entschädigung für ZVV-Jahres- und Monatsabonnenten

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) entschädigt die Besitzerinnen und Besitzer von ZVV-Abos. Jahresabos werden automatisch verlängert. Bei Monatsabos gibt es einen Rabatt.

Redaktion
Züriost
Montag, 04. Mai 2020, 10:46 Uhr Wegen Corona-Pandemie
Seit dem 27. April fahren die Oberländer-Busse wieder nach regulärem Fahrplan. (Foto: PD)

Wer ein ZVV-Abonnement besitzt, erhält eine Entschädigung, wie der Verbund am Montag in einer Medienmitteilung schreibt. Grund sei die Coronakrise, die auch einen Einschnitt im öffentlichen Verkehr zur Folge hatte.

Persönliche Jahresabonnemente, die am 10. Mai gültig sind, werden automatisch um 15 Tage verlängert. Monatsabonnenten erhalten einen Rabatt von 15 Prozent auf den Kauf des nächsten Monatsabonnements. Dieser Gutschein kann in der ZVV-Ticket-App oder im ZVV-Ticketshop eingelöst werden. Wer keinen Zugang zum ZVV-Online-Angebot hat, kann das Abo via Kundendienst ZVV-Contact kaufen.

Entschädigt werden auch Besitzer eines übertragbaren Jahresabonnements. Die betreffenden Abonnentinnen und Abonnenten werden vom ZVV informiert.

Übertragbare Monatsabonnemente, die am 17. März gültig waren, berechtigen ebenfalls zu einem einmaligen 15-Prozent-Rabatt auf den Bezug eines neuen Abonnements.

Z-Pass- und weitere Abonnemente

Die Z-Pass-Jahresabonnemente werden automatisch um 15 Tage verlängert. Die Z-Pass-Monatsabonnenten werden über die genaue Ausgestaltung der Entschädigung noch informiert. Für BonusPässe und Spezialabonnemente wurden spezifische Lösungen gefunden. Diese Lösungen sowie Antworten zu weiteren Fragen sind auf der Homepage des ZVV aufgeschaltet. Sie sind auch für sämtliche Abos auf VZO-Linien gültig, wie Joe Schmid von den VZO sagt. Eigene Abos bieten die in Grüningen ansässigen Verkehrsbetriebe nicht an.

Ab dem 11. Mai gilt im ZVV grösstenteils wieder der reguläre Fahrplan. Fahrgäste, die ihr Abo in den Wochen zuvor nicht wie gewohnt nutzen konnten, entschädigt die Schweizer öV-Branche mit insgesamt über 100 Millionen Franken. Die Branche beziffert den Fahrgastrückgang gemäss Mitteilung auf rund 80 Prozent.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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