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Coronavirus-Ticker: Das geschah bis am 19. April

Die Auswirkungen des Coronavirus schränken das Leben in der Region massiv ein. Im News-Ticker gibt es die wichtigsten Informationen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 19. April 2020, 10:00 Uhr Die neuesten Entwicklungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab dem 27. April können Spitäler wieder sämtliche Eingriffe vornehmen. Zudem dürfen ambulante Praxen sowie Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios ihren Betrieb wieder aufnehmen.
  • Am 11. Mai sollen die obligatorischen Schulen und die Läden wieder öffnen.
  • Am 8. Juni gehen dann Mittel-, Berufs- und Hochschulen sowie Museen, Zoos und Bibliotheken wieder auf.
  • Bisher liegen schweizweit 27'740 positive Testergebnisse vor – 1135 Infizierte sind gestorben. (Stand: Sonntagmittag / Quelle: BAG)
  • Im Kanton Zürich wurden 3239 Patienten positiv getestet – 101 Personen sind gestorben. (Stand: Sonntagabend / Quelle: Gesundheitsdirektion) 
  • Das Bundesamt für Gesundheit hat eine 24-Stunden-Infoline eingerichtet: 058 463 00 00.

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Ticker

19. April, 17.15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind vier weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit gab es bis am Sonntagnachmittag 101 Todesfälle. Wegen einer Corona-Infektion im Spital lagen zu diesem Zeitpunkt 116 Patientinnen und Patienten, das sind zwei mehr als am Samstag.

Die Zahl jener, die künstlich beatmet werden müssen, ging hingegen zurück, von 44 auf 43. Von Freitag auf Samstag kamen 27 neue bestätigte Fälle hinzu. Damit wurden im Kanton Zürich bisher 3239 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

19. April, 15.30 Uhr: 120 Meldungen wegen fehlendem Abstand im Kanton

Das warme Wetter über das Wochenende lockte viele Zürcher und Zürcherinnen aus dem Haus. Im Rahmen der Patrouillentätigkeit sowie auch aufgrund der eingegangenen Meldungen führten Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich sowie der kommunalen Polizeikorps viele Kontrollen im ganzen Kantonsgebiet durch, teilte die Kantonspolizei am Sonntagnachmittag mit.

Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich erhielt über das Wochenende rund 120 Meldungen betreffend das angebliche Nichteinhalten der Abstandsregeln oder die Höchstanzahl von Personen. Bei den Überprüfungen der Hinweise hätten sich die Gruppierungen meist bereits wieder aufgelöst. Es mussten jedoch vereinzelt Personen oder Gruppen weggewiesen werden. Zehn Covid-19-Ordnungsbussen wurden bei einem Ereignis in Urdorf ausgestellt.

19. April, 14 Uhr: 24'000 Anmeldungen bis Freitagabend

Der Bundesrat hat am Donnerstag neue Hilfen für Selbständigerwerbende beschlossen. Dies stellt die Kantonalen Ausgleichskassen vor grosse Herausforderungen. Bis Freitagabend haben sich von den 57'000 Selbständigerwerbenden im Kanton 24'000 für die Corona-Entschädigung angemeldet, wie die SVA Zürich in einer Mitteilung schreibt. Schweizweit sind es bereits über 150'000 Anträge. Die Ausgleichskassen rechnen in den nächsten Tagen mit weiteren 100'000 Anmeldungen. 

Voraussetzung ist, dass das AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen der Selbständigen zwischen 10'000 und 90'000 Franken liegt. Der maximale Tagessatz beläuft sich auf 196 Franken. Die Anmeldung kann bei der Ausgleichskasse eingereicht werden, bei der die Selbständigen abrechnen. 

Erste Auswertungen der Corona-Erwerbsersatzentschädigungen für den Monat März zeigen, dass der durchschnittliche Anspruch pro Monat bei etwas über 2000 Franken liegt, das entspricht einem Jahreseinkommen von rund 32'000 Franken. Grundlage für die Berechnung der Sozialleistung ist das Jahreseinkommen, welches 2019 für die AHV abgerechnet wurde. Davon wird 80 Prozent als Taggeld ausbezahlt. Der maximale Tagesansatz liegt bei 196 Franken. (Foto: PD)

19. April, 12 Uhr: Neue Zahlen des BAG

Total sind nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) insgesamt 27'740 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind 336 zusätzliche Fälle mehr als gestern. 1135 Menschen seien an den Folgen des Virus verstorben. 

Die veröffentlichen Daten basieren auf Informationen, die Laboratorien, Ärztinnen und Ärzte sowie Spitäler an das BAG übermittelt haben. Sie beziehen sich auf Meldungen, die bis am Sonntagmorgen 8 Uhr eingegangen sind. Sie können deshalb von denjenigen Zahlen abweichen, welche die Kantone kommunizieren.

19. April, 10.45 Uhr: Restaurant-Öffnungen «möglich»

SCHWEIZ BUNDESRAT SITUATION CORONAVIRUS

Wirtschaftsminister Guy Parmelin schliesst nicht aus, dass auch die Restaurants «in den nächsten Wochen» öffnen dürfen. Das hänge aber davon ab, wie sich die Lage entwickle, sagte Parmelin in der «Sonntagszeitung» und in «Le Matin Dimanche». 

Der Bundesrat könne an seinen Sitzungen jede Woche eine neue Lagebeurteilung vornehmen. Die Öffnung müsse sich aber unbedingt nach den Vorgaben der Gesundheit richten. Aber natürlich sei es für die Menschen wichtig, wieder arbeiten zu können und raus zu kommen. Und auch die psychischen Probleme der Isolation oder der Angst um das eigene Unternehmen dürften nicht unterschätzt werden.

Parmelin erwartet, dass die Einschränkungen aufgrund der Coronavirus-Ausbreitung noch lange Zeit erhalten bleiben. «Die Leute und die Unternehmen müssen ein Stück weit mit den Folgen der Coroa-Krise leben lernen», sagte Parmelin. Erst wenn die Schweiz eine wirksame Impfung habe, würden die Einschränkungen wohl ganz verschwinden.

19. April, 10 Uhr: Stadtpolizei Uster schliesst weiteren Hotspot

«Leider halten sich im Moment zu viele Personen nicht an die Weisungen des Bundesrates», schreibt die Stadtpolizei Uster auf Facebook. Deshalb habe man entschieden einen weiteren «Hotspot» in Uster zu sperren. Der Spiel- und Grillplatz auf dem Stauberberg wurde deshalb am Samstagabend per sofort gesperrt. Die Polizei schreibt zum Abschluss: «Denken Sie bitte daran, die Massnahmen gegen das Coronavirus gelten weiterhin.» (Foto: Stadtpolizei Uster)

18. April, 20 Uhr: Fünf weitere Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind fünf weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit gab es bis am Samstagnachmittag 97 Todesfälle. Wegen einer Corona-Infektion im Spital lagen zu diesem Zeitpunkt 114 Patientinnen und Patienten, das sind neun weniger als am Freitag.

Auch die Zahl jener, die künstlich beatmet werden müssen, ging zurück, von 45 auf 44. Von Freitag auf Samstag kamen 40 neue bestätigte Fälle hinzu. Damit wurden im Kanton Zürich bisher 3212 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

18. April, 16.45 Uhr: Nothilfe für Schwerzenbacher Gewerbler

Selbstständigerwerbende und Kleinstunternehmen, die wegen den Corona-Pandemie in Schieflage geraten sind, können nun auch bei der Gemeinde Schwerzenbach Unterstützung beantragen. Es handelt sich dabei um eine zinsfreie Vorfinanzierung zur Überbrückung der wirtschaftlich schwierigen Lage. Hier gehts zum Artikel.

18. April, 16.15 Uhr: Abbruch der regionalen Fussballwettbewerbe verlangt

Ob auf den Plätzen in der Region diesen Frühling der Ball noch rollt, wird immer unwahrscheinlicher. Jetzt beantragen die Amateur Liga sowie die 13 Regionalverbände dem Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands, alle ihre Meisterschafts- und Cupwettbewerbe abzubrechen, die laufende Saison zu annullieren.

Dieser «Reset» hätte zur Folge, dass sämtliche Spielzeiten von der 2. Liga interregional bis zur  5. Liga nicht gewertet würden. Es gäbe folglich auch keine Auf- und Absteiger und auch keinen Sieger im Regionalcup. Die Teilnehmer am Schweizer Cup sollen per Los aus den in den regionalen Cup-Wettbewerben übrig gebliebenen Teams bestimmt werden.

Der Entscheid des SFV-Zentralvorstands wird bis MItte nächster Woche erwartet.

Weiterhin offen bleibt, was mit den Meisterschaften ab 1. Liga bis Super League sowie Nationalliga A und B bei den Frauen passiert. Auch, ob der Schweizer Cup bei den Männern und bei den Frauen zu Ende gespielt wird, steht aktuell noch aus.

17. April, 16.30 Uhr: Kanton Zürich vermeldet 3172 infizierte Personen

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit gab es bis am Freitagnachmittag 92 Todesfälle. Das Durchschnittsalter aller Verstorbenen liegt nach wie vor bei 85 Jahren.

Wegen einer Corona-Infektion im Spital liegen aktuell 123 Patientinnen und Patienten, das sind zwölf weniger als am Donnerstag. Auch die Zahl jener, die künstlich beatmet werden müssen, ging zurück, von 51 auf 45.

Bis jetzt wurden im Kanton Zürich 3172 Personen positiv getestet, das sind 21 mehr als am Vortag.

17. April, 16 Uhr: Das sagen die Fachleute des Bundes zur Situation

Die Experten des Bundes haben am Freitagnachmittag um 14 Uhr an einem Point de Press über den aktuellen Stand der Coronakrise informiert. Auskunft gaben:

  • Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID19
  • Boris Zürcher, Leiter Direktion für Arbeit
  • Rémy Hübschi, Vizedirektor SBFI
  • Christoph Flury, Vizedirektor Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Daniel Koch sprach zuerst. Er nannte zunächst sie neusten Zahlen: 345 neue positive Fälle lägen vor, damit seien schweizweit knapp 27‘000 Personen infiziert und über 1000 am Virus gestorben. Die Kurve flache ab, die Situation gleiche jener von Mitte März. «Gottseidank ist die Kurve so schnell zurückgegangen und nicht so angestiegen, wie das teils vorhergesagt wurde. Wir sind aber noch lange nicht aus der Gefahrenzone heraus», so Koch.

Er wolle betonen, dass die Ansteckungsgefahr nach wie vor gross sei und es zu schweren Fällen kommen könne. Das Coronavirus sei auch gefährlich für jüngere Personen ohne Vorerkrankung. 300 Personen würden derzeit noch künstlich beatmet. Koch rief dazu auf, sich deshalb weiter an die Sicherheitsvorschriften des Bundes zu halten.

Ein Paar Dinge müsse er nach der gestrigen Bundesrats-Pressekonferenz noch klar stellen: Es sei nicht so, dass die grossen Lebensmittelgeschäfte wieder ihr gesamtes Sortiment in den Verkauf nehmen dürften. «Es wird keine riesige Wettbewerbsverzerrung geben.» Die genauen Details folgten in den Erläuterungen zur Verordnung. Das Seco werde aber auf jeden Fall verhindern, dass ein ungerechtes Bild entstehe.

Die Gastronomiebetriebe seien über den Entscheid des Bundesrates nicht glücklich, das habe sich gestern gezeigt, so Koch. «Wir nehmen dies noch einmal in die Verwaltung und schauen, was überhaupt möglich ist.» Es sei schwieriger Bereich; Abstand halten in einem Restaurant habe für die Gäste nicht oberste Priorität. Die zu Beginn der Coronakrise herrschende 50-Personen-Regelung habe jedenfalls überhaupt nicht funktioniert.

Weiter habe er gestern gesagt, Kinder seien mit grosser Sicherheit keine Träger. «Ausnahmen gibt es natürlich trotzdem. Die allermeisten Kinder werden aber nicht infiziert.» Deshalb sei es verantwortungsbewusst, die Primarschulen demnächst wieder zu öffnen.

Boris Zürcher sprach über die arbeitsmarktliche Situation. Die Kurzarbeit werde intensiv genutzt, somit würden Entlassungen verhindert. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit sei deswegen nur bedingt auf Entlassungen zurück zu führen. Die Schweiz sei bekannt für ihre hohe Dynamik und Fluidität: 750‘000 Personen wechselten im Jahr die Stelle. «Am 16. März kam es aber von einem Tag auf den anderen zu einem Anstellungsstopp.» Menschen, die noch Anfang Jahr gekündigt hätten, fänden seither keine neuen Stellen mehr. «Der Arbeitsmarkt ist zum Erliegen gekommen – deswegen steigt die Arbeitslosigkeit so stark.»

Schliesslich nannte er die Zahlen: Am 15. März verzeichnete die Schweiz 118‘000 Arbeitslose, heute sind es 151‘000. Der Anstieg sei jedoch abgeflacht. Zunächst habe man 1800 Arbeitslose pro Werktag gehabt, nun seien es noch 1500. «Aber so etwas haben wir trotzdem noch nie gesehen – auch in den schwersten Rezensionen nimmt die Arbeitslosigkeit nicht derart zu.»

Er wolle auch noch etwas zur Umsetzung der Transitionsstrategie des Bundes sagen. Diese werde und müsse von Schutzkonzepten begleitet werden. Das Seco und das BAG erarbeiteten Grundkonzepte für die einzelnen Berufsgruppen. Die Verantwortung  für die Feinkonzepte liege dann aber bei den Betrieben, die hoffentlich von ihren Branchenverbänden unterstützt würden. Der Kanton kontrolliere schliesslich die Umsetzung. «Wir vertrauen den Arbeitgebern, dass sie ihre Fürsorgepflicht wahrnehmen und sowohl ihre Arbeitnehmer als auch die Kunden schützen.» Die Grundkonzepte für die ersten Berufsgruppen, die am 27. April ihren Betrieb wieder aufnehmen dürfen, würden bereits nächste Woche veröffentlicht.

Rémy Hübschi widmete sich in seiner Ansprache den Lehrabschlüssen. «Die theoretischen Prüfungen finden nicht statt. Es zählen die Erfahrungsnoten.» Für die praktischen Prüfungen habe der Bundesrat drei Varianten präsentiert: 1. Sie wird im Betrieb durchgeführt. 2. Die praktische Prüfung wird in einem Kurszentrum durchführt. 3. Auf die praktische Prüfung wird verzichtet.  

In den handwerklichen Berufen zeige sich eine Tendenz zu den ersten beiden Varianten. In kaufmännischen Berufen hingegen werde die dritte Variante in Betracht gezogen, so Hübschi. «Bis Ende April muss für jeden Beruf klar sein, wie er seine Lehrabschlussprüfung durchführt.»

Gleichzeitig mit dem Abschluss stehe auch der Lehrbeginn wieder an. 100‘000 Schüler suchten eine Anschlusslösung. Die Rekrutierungsphase laufe bereits. «Wir monitoren dies wöchentlich und ergreifen im Sommer Massnahmen.» So sei eine Fristerstreckung möglich, damit die Vertragsparteien mehr Zeit hätten, einander zu finden.

Christoph Flury referierte abschliessend über den Einsatz des Zivilschutzes. Diese Woche stünden 5800 Angehörige im Einsatz, vor Ostern seien es 6100 gewesen. Sie überprüften die Unterstützungsbegehren der einzelnen Institutionen genau und priorisiere diese auch. Bisher habe der Zivildienst in der Waadt und in Genf, wo besonders Not am Mann sei, über 500 Einsätze geleistet. «Die Motivation ist gut. Viele Zivilschützer melden sich auch freiwillig.» Der Fokus liege nach wie vor im Gesundheitsbereich. Viele Alters- und Pflegeheime benötigten wegen Personalmangels Hilfe. 

17. April, 15.50 Uhr: Gerichte nehmen Verhandlungsbetrieb wieder auf

Seit Mitte März finden an den Gerichten im Kanton Zürich keine Verhandlungen mehr statt. Diese Phase soll bald ein Ende haben. Am 27. April nehmen das Obergericht, die Bezirksgerichte und die Friedensrichterämter den ordentlichen Verhandlungsbetrieb wieder auf. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Obergerichts hervor.

Oberste Priorität habe nach wie vor der Schutz aller beteiligten Personen. Verhandlungen würden nur unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und Bundesrates durchgeführt. Wo der empfohlene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, würden in den Gerichtssälen Plexiglaswände installiert.

Einvernahme per Video

Es dürfen zudem nur noch jene Personen an Gerichtsverhandlungen teilnehmen, welche dort eine Aufgabe zu erfüllen oder Rechte wahrzunehmen haben. Personen, die krank sind oder Erkältungssymptome haben, werden zu Verhandlungen grundsätzlich nicht zugelassen. Unter bestimmten Voraussetzungen sollen Verhandlungen, Einvernahmen oder Anhörungen künftig mittels Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden.

Über die Wiederaufnahme der schriftlichen und mündlichen Anwaltsprüfungen werde im Laufe der nächsten Tage entschieden.

17. April, 15.30 Uhr: Vergünstigte Uster-Batzen fürs lokale Gewerbe

Nachdem der Bundesrat gestern seine Exit-Strategie vorgestellt hat, beschliesst die Stadt Uster weitere Massnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Wie der Stadtrat in einer Medienmitteilung schreibt, werden per 11. Mai, wenn alle Geschäfte wieder öffnen können, Uster-Batzen mit Rabatt ausgegeben.

Sets à 9 Stück werden zum Preis von 8 Stück (200 Franken) verfügbar sein. Für die Verbilligung von Uster-Batzen hat der Ausschuss des Stadtrates 100'000 Franken bewilligt. Der Stadtrat versteht dies als städtische Unterstützung zum Aufbau und Ankurbelung der Wirtschaft. Damit werde für das Ustermer Gewerbe ein Umsatz von 900'000 Franken ausgelöst.

Wie der Stadtrat weiter mitteilg, wurde mit der Umsetzung dier Massnahme der Verein «Herzkern» beauftragt, der den Uster-Batzen als «lokale Währung» für die Gewerbetreibenden der Stadt im September 2019 lanciert hatte.

Freitagsmarkt öffnet wieder

Wenn dereinst auch die Restaurants wieder öffnen dürfen, sollen weitere vergünstige Uster-Batzen gekauft werden können. Bereits ab 24. April 2020 wird die Stadt den Freitagsmarkt in angepasster Form rund ums Stadthaus wieder durchführen.

Als weitere Massnahmen will der Stadtrat städtische Unterhaltsarbeiten und Investitionen vorziehen und allgemeine Beschaffungen nach den neuen Einkaufsrichtlinien veranlassen Gemäss diesen sollen nach Möglichkeit regionale und lokale Anbieter berücksichtigt werden. Schliesslich hat der Ausschuss des Stadtrats für Corona-Massnahmen die Frist für Anträge auf Notfallhilfe bis zum 30. April verlängert.

17. April, 14 Uhr: Pressekonferenz des Bundes im Livestream

Diverse Bundesvertreter informieren zur aktuellen Situation. 

17. April, 13.50 Uhr: 27'078 Infizierte schweizweit

Das Bundesamt für Gesundheit hat die neusten Zahlen publiziert. Demnach liegen nun schweizweit 27'078 laborbestätigte Fälle vor, das sind 346 mehr als am Vortag. Bisher traten 1059 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten COVID-19-Erkrankung auf. 

17. April, 13.45 Uhr: Gemeinderat Bubikon will 730'000 Franken sparen

Die Corona-Krise trifft nicht nur Unternehmen und Selbständige. Auch die Gemeinden leiden unter des Shutdowns. Bubikon beispielsweise stehen düstere Zeiten bevor. 

Lesen Sie den Artikel dazu hier

17. April, 13.30 Uhr: Hadliker Bub schenkt und wird beschenkt

Und hier wieder einmal eine schöne Nachricht: Fabian, ein Junge aus Hadlikon, backt, was das Zeug hält. Mit seinen Zöpfchen und Osterküchlein ist er dann im Quartier unterwegs und verteilt seine Backwerke an die Senioren. «So will er ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, in Zeiten, in denen sie wegen des Virus zu Hause bleiben sollten», beschreibt es seine Mutter am Osterwochenende.

Jetzt ist es aber Fabian, der breit grinst. Seine Mutter postet erneut diverse Bilder ihres Sohnes in die Facebookgruppe «Du bisch vo Hinwil, wenn..». Fabian hält ein grünes Badetuch, bestickt mit seinem Namen, in den Händen. Wie auf einem kleinen Brief nachzulesen ist, handelt es sich um das Dankeschön einer der beschenkten Seniorinnen. Sie schreibt: «Heute möchte ich dich überraschen und dir eine kleine Freude machen.»

17. April, 12 Uhr: Behörden warnen vor Legionellen im Trinkwasser

Das Coronavirus ist zwar nicht über das Trinkwasser übertragbar. Wenn wie jetzt aber gewisse Trinkwasserverteilsysteme über mehrere Wochen nicht in Betrieb sind, erhöht sich das Risiko für einen Legionellenbefall, warnt die Stadt Wetzikon in einer Mitteilung. Legionellen sind Bakterien, die in fast allen wässerigen und feuchten Milieus vorkommen.

Betroffen seien Gebäude wie Schulen, Sportanlagen, Schwimmbäder, Hotels oder Restaurants. Legionellen können bei anfälligen Menschen (Raucher, immungeschwächte Personen) schwere Lungenentzündungen auslösen. Die Ansteckung erfolgt über das Einatmen kleinster Legionellen enthaltenden Wassertröpfchen.

Leitungen regelmässig spülen

Der Stadtrat empfiehlt deshalb, dass alle drei Tage alle Entnahmearmaturen in den einzelnen Gebäuden nacheinander vorzugsweise von unten nach oben ganz geöffnet werden und das in den Leitungen befindliche Kalt- und Warmwasser für mindestens 30 Sekunden abfliessen zu lassen.

Den gleichen Ratschlag erteilt der Regionale Führungsstab Bachtel in seinem jüngsten Info-Bulletin zum Coronavirus. Die Hauswarte in öffentlichen Gebäuden spülten derzeit regelmässig die Leitungen. Dasselbe Vorgehen empfiehlt der Führungsstab auch für vorübergehend geschlossene Firmen jeder Grösse. (Foto: Pixabay)

17. April, 10.50 Uhr: Grüne fordern dezentrale Märkte während der Corona-Krise

Seitdem der Bundesrat Mitte März den Lockdown zur Bekämpfung des Coronavirus verfügt hat, gibt es auch in Wetzikon den Samstagsmarkt in Robenhausen und den Freitagsmarkt auf dem Leuenplatz nicht mehr. Ganz zum Bedauern der Standbetreiber, Marktgänger und den Wetziker Grünen.

Denn diese beiden Märkte böten eine «ausgezeichnete Gelegenheit», frische Produkte ohne lange Produktionswege zu einem fairen Preis zu erhalten, schreibt die Partei in einem offenen Brief an den Stadtrat.

Basel erlaubt Märkte

Wie bereits ihre Parteikollegen in Uster, fordern die Wetziker Grünen deshalb Massnahmen von der Stadtregierung. Schliesslich gebe es Möglichkeiten, trotz Verbot lokale Märkte stattfinden zu lassen. Die Stadt Basel erlaube beispielsweise seit kurzem wieder einen Wochenmarkt in abgeänderter Form.

Um die Vorgaben einzuhalten, dürfe pro Platz nur ein Stand stehen und die Hygienemassnahmen müssen eingehalten werden. Ein einzelner Marktstand werde einem Lebensmittelgeschäft gleichgestellt und diene der Grundversorgung der Bevölkerung.

Schritt zur «Normalität»

«Ein solches Vorgehen wäre auch in Wetzikon denkbar und wünschenswert», schreiben die Gemeinderäte Martin Wunderli, Esther Kündig, Christine Walter und Benjamin Walder im Brief. «Das wäre ein weiterer wichtiger Schritt zurück zur ‹Normalität›.»

Vom Stadtrat möchten sie deshalb wissen, ob er das Anliegen unterstützt und solche dezentralen Märkte auch im Zentrum von Wetzikon und in Robenhausen durchführbar wären. Bei der Stadt kündigt man an, den Brief der Grünen so bald wie möglich zu beantworten.

17. April, 8.15 Uhr: Hittnau streicht Gemeindeversammlung

Die Gemeinde Hittnau verzichtet auf die ordentliche Gemeindeversammlung vom 22. Juni. Die nächste Versammlung findet am 14. September statt, schreibt der Gemeinderat auf seiner Webseite. Die aktuelle Pandemielage rund um das Coronavirus halte vorerst an und es sei nicht abschätzbar, wann schrittweise wieder zur Normalität zurückgekehrt werden könne. Welche Etappen der Bundesrat hierfür anordnen werde, sei noch unklar. Der Regierungsrat sowie das Gemeindeamt hätten diesbezügliche Entscheide und Erläuterungen an die Gemeinden abgegeben. Dem Gemeinderat sei es ein Anliegen, dass weder ältere noch kranke Menschen vom politischen Prozess ausgeschlossen würden. 

16. April, 18.50 Uhr: Besser als nichts

Für unseren Kommentator Benjamin Rothschild ist die vorsichtige Aufhebung des Lockdowns kein Silberstreifen am Horizont – eher ein dünner Faden der Zuversicht. Wichtige Institutionen des gesellschaftlichen Lebens dürften zwar wieder öffnen – doch jene, die nach dem Donnerstagnachmittag zu den «Verlierern» gehören, würden bestimmte Überlegungen des bundesrätlichen Plans vermutlich nur schwer nachvollziehen können.

Den gesamten Kommentar lesen Sie hier.

16. April, 18 Uhr: Aktuelle Zahlen des BAG

In der Schweiz hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 315 zugenommen. Insgesamt gab es damit am Donnerstag 26'732 bestätigte Fälle. Damit stieg die Zahl der neuen bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag leicht an. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab die Zahl der Todesopfer mit 1017 an, das sind 44 mehr als noch am Mittwoch. Das Amt bezieht sich bei seinen Angaben auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Donnerstagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schrieb das BAG weiter. Nach wie vor weise die Schweiz eine der höchsten sogenannten Inzidenzen in Europa auf.

16. April 17.55 Uhr: Rock the Ring 2020 ist abgesagt

Das Rock the Ring im Hinwiler Betzholzkreisel wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das vermeldet der Veranstalter auf seiner Homepage. Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation könne das diesjährige Festival nicht durchgeführt werden, weil das Risiko für die Festivalbesucher, Mitarbeitende und Mitwirkende schlicht zu gross sei.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für das nächste Rock the Ring, das vom 17. bis 19. Juni 2021 über die Bühne gehen soll.

Lesen Sie hier mehr dazu. 

16. April, 17.15 Uhr: Fünf weitere Todesfälle im Kanton Zürich

Gemäss den aktuellen Zahlen der Gesundheitsdirektion sind im Kanton Zürich fünf weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis heute Donnerstag, um 15 Uhr, insgesamt 90 Todesfälle. Die Zahl der positiv Getesteten stieg auf 3151 Patientinnen und Patienten, das sind 37 mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten im Spital ist einmal mehr gesunken, von 136 auf noch 135. Davon müssen aktuell 51 künstlich beatmet werden, ein Patient mehr als am Vortag.

16. April, 15 Uhr: Bundesrat informiert ab 15.15 Uhr - verfolgen Sie die PK live auf Züriost

Der Bundesrat wird ab 15.15 Uhr über einen möglichen Lockerungsplan für den schrittweisen Ausstieg aus dem Lockdown informieren.

Züriost berichtet live und übertragt die Pressekonferenz im Livestream. Verfolgen Sie die wichtige Medienkonferenz hier

16. April, 13.40 Uhr: Parkplätze in Sternenberg werden gesperrt

Wie die Gemeinde Bauma in einem Schreiben mitteilt, hat der Gemeindrat angeordnet, alle öffentlich zugänglichen Parkplätze im Ortsteil Sternenberg über das kommende Wochenende zu schliessen. Dies als Massnahme zur Eindämmung des Coronavirus. Die Schliessung dauert von morgen Freitag, 17. April, ab 16 Uhr bis am Montagmorgen, 20. April, um 8 Uhr. Eine entsprechende Signalisation gibt es bei den Zufahrten Juckernstrasse und Sternenbergstrasse. Die Einhaltung der Anordnung wird durch die Polizei kontrolliert.

16. April, 12.20 Uhr: In den Heimen herrscht eine «gespannte Ruhe»

Über die aktuelle Situation in den Alters- und Pflegeheimen in den Zürcher Gemeinden informierte an der heutigen Pressekonferenz Jörg Kündig (FDP, Gossau), Präsident des Gemeindepräsidentenverbandes. «Die Ausgangslage für die Gemeinden ist nicht ganz einfach», erklärte er. Denn einerseits würden diese eigene Alters- und Pflegeheime führen, andererseits bestünden für viele Heime auch Leistungsvereinbarungen mit Dritten. Die Gemeinden seien aber «für alle Menschen verantwortlich», so Kündig.

Die Aufgaben der Mitarbeitenden hätten sich massiv verändert, was nicht spurlos an diesen vorbeigehe. Positiv sei, dass die Mitarbeitenden zwar stark belastet, allerdings derzeit gemäss Kündig noch nicht überlastet seien. Auch wenn sowohl beim Personal als auch bei den Bewohnenden Ängste vorhanden seien, herrsche eine «gespannte Ruhe» und die Stimmung sei generell gut. 

Schutzmaterial-Lieferungen treffen ein

Laut Kündig hätten die Engpässe beim Schutzmaterial inzwischen weitgehend behoben werden können. «Es treffen keine Hilferufe mehr ein», erklärte er. Die Kantonsapotheke habe die Lieferengpässe mit zunehmender Krise immer besser in den Griff bekommen. 

Kündig lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Kanton und ausdrücklich auch jene mit den Partnerorganisationen, wie dem Zivilschutz. Dieser leiste unter anderem für die Einhaltung des Besuchsverbots wertvolle Dienste. 

16. April, 12 Uhr: Gesundheitsdirektion mit neuen Testempfehlungen für Alters- und Pflegeheime

Der Kanton passt seine Empfehlung für das Vorgehen bezüglich Coronatests in den Zürcher Alters- und Pflegeheimen per sofort an. Wie Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) an der heutigen Medienkonferenz ausführte, soll ab sofort bei einem bestätigten COVID-19-Fall auf der betroffenen Abteilung oder Station die gesamte Einheit (Bewohnende und Mitarbeitende) getestet werden. So sollen auch Bewohnende identifiziert werden, die keine Symptome haben. Die positiv Getesteten müssten danach isoliert und von den anderen Personen strikt getrennt werden.

Tests in vier Stadtzürcher Pflegezentren

Diese neuen Testempfehlungen wurden aufgrund der Erkenntnisse getroffen, die man bei einer ausserordentlichen Testreihe in der Stadt Zürich erhalten habe. Vor dem Osterwochenende testete man entgegen den Empfehlungen des Bundes in vier Stadtzürcher Pflegezentren rund 500 Personen. Auf den Abteilungen, die bereits Infizierte aufwiesen, wurden rund die Hälfte der Bewohnenden positiv getestet. 30 bis 50 Prozent der Getesteten wiesen zum Zeitpunkt der Testung keine Symptome auf. Viele hatten wenige oder atypische Symptome. 

«Dank dieser Erkenntnisse können wir mit gezielter Testung die Ausbruchsbekämpfung optimieren und den Schutz der Bewohnenden und der Mitarbeitenden verbessern», erklärte Christiane Meier, Kantonsärztin ad interim. Weiterhin gelten soll dagegen das Besuchsverbot. Dies, um die Hochrisikopatienten in den Zürcher Heimen weiterhin bestmöglich zu schützen.  

16. April, 11.30 Uhr: 47 Todesfälle in den Zürcher Alters- und Pflegeheimen

Wie Natalie Rickli, Vorsteherin der Gesundheitsdirektion, an der Pressekonferenz erklärte, betreffen von den insgesamt 87 Todesfällen im ganzen Kanton Zürich in 47 Fällen Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen. 

16. April, 10.50 Uhr: Pressekonferenz im Livestream

Ab 11 Uhr informiert der Kanton Zürich über die aktuelle Situation in den Alters- und Pflegeheimen. 

Die Pressekonferenz können Sie hier live mitverfolgen.

16. April, 9.45 Uhr: SBB nehmen Bauarbeiten am Bahnhof Dübendorf wieder auf

Per 20. März haben die SBB die Bauarbeiten für einen stufenfreien Zugang am Bahnhof Dübendorf vorübergehend gestoppt. Aufgrund der Coronakrise fokussierten sich die SBB im Bereich Unterhalt und Bauten auf die Störungsbehebung und die betriebs- und sicherheitsrelevanten Unterhaltsarbeiten. Wie die SBB nun mitteilen, werden die Arbeiten am Bahnhof Dübendorf wieder aufgenommen, jedoch «nicht wie ursprünglich geplant». Das gesamte Bauprogramm und somit auch die Zeitfenster für die Nachtarbeiten seien neu geplant worden. Die ursprünglich per Dezember 2020 geplante Bauvollendung werde sich daher bis auf «einen noch unbestimmten Zeitpunkt» ins Jahr 2021 verzögern.

Was die SBB am Bahnhof Dübendorf für behindertengerechte Anpassungen planen, lesen Sie hier.

16. April, 9 Uhr: Gewerbeverband fordert breite Öffnung des Detailhandels

Noch bevor der Bundesrat seine Exit-Strategie bekannt gegeben hat, kommen bereits erste Forderungen der Dachverbände. So schreibt etwa der Schweizerische Gewerbeverband in einer aktuellen Medienmitteilung, dass er einen schrittweisen Ausstieg aus dem Lockdown begrüssen würde. Er ruft den Bundesrat gleichzeitig dazu auf, den Detailhandel «möglichst breit zu öffnen». Insbesondere der KMU-Detailhandel habe bereits praktikable Branchenkonzepte erarbeitet. Diese würden klar aufzeigen, dass der Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden und der Kundschaft eingehalten werden könne. Der Gewerbeverband fordert deshalb vom Bundesrat, möglichst vielen Branchen den Weg zur Normalisierung zu öffnen.

16. April, 8.50 Uhr: Der Bundesrat berät die Exit-Strategie

An seiner ausserodentlichen Sitzung entscheidet der Bundesrat heute Morgen über die Öffnungsschritte aus dem Lockdown. Innenminister Alain Berset (SP) wird laut Recherchen von verschiedenen Medien dem Gremium einen Drei-Phasen-Plan unterbreiten. Dieser könnte in etwa so aussehen:

In einer ersten Phase könnten ab Montag, 27. April, alle Unternehmen ihre Türen wieder öffnen, die «personenbezogene Dienstleistungen» erbringen. Dazu gehören Coiffeur-Salons oder Physiotherapeuten. Auch Gartencenter und Gärtnereien dürften wieder aufmachen. Wobei in allen Geschäften wohl ähnliche Beschränkungen bezüglich der Anzahl von Kunden gelten werden, wie sie schon jetzt in den Supermärkten angewendet werden.

Die weiteren zwei Öffnungsschritte würden laut dem Vorschlag des Innenministeriums ab dem 11. Mai eine partielle Wiederaufnahme des Schulbetriebs beinhalten. Gastrobetriebe, wie Bars und Restaurants dürften allerdings erst ab frühestens 8. Juni wieder Gäste empfangen. Grossveranstaltungen dürften dagegen wohl noch auf längere Zeit nicht durchgeführt werden. 

16. April, 8.15 Uhr: Gemeinderat Wildberg spricht 60‘000 Franken für Kleinstunternehmen

Der Gemeinderat Wildberg hat einen Rahmenkredit von 60‘000 Franken genehmigt, wie er mitteilt. Dies für die Ergreifung von Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Belastung aufgrund der Anordnung zur Eindämmung des Coronavirus.
 
Der Bund, der Kanton und die Zürcher Gemeinden setzen auch in der aktuellen Situation primär die ordentlichen Instrumente ein, die für wirtschaftlich rezessive Lagen geschaffen wurden. Laut Gemeinderat gehe es beim Rahmenkredit nun primär darum, dass die Gemeinde kurzfristig die Liquidität von Selbständigerwerbenden und Unternehmen sicherstellt bis diese Zahlungen von Dritten erhalten.
 

Konkret geht es entweder um Vorfinanzierungen oder à-fonds-perdu-Beiträge an Kleinstunternehmen. Die übrigen, grösseren Unternehmen erhalten Unterstützung durch die vom Bundesrat geplanten Zahlungen via Hausbank. Kleinstunternehmen und Selbstständigerwerbende, die sich trotz diesen Massnahmen in einer finanziellen Notlage befinden, sollen sich an die Abteilung Soziales, Tel. 052 385 15 88 oder E-Mail: doris.jenny@wildberg.ch wenden.

15. April, 19.10 Uhr: Die aktuellen Zahlen im Kanton

Im Kanton Zürich sind sieben weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Mittwochnachmittag insgesamt 85 Todesfälle. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 85 Jahre alt. Die Zahl der positiv Getesteten stieg um 47 auf 3114 wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Zurzeit werden 136 Patientinnen und Patienten im Spital behandelt. Das sind 13 weniger als am Vortag. 50 Patienten müssen künstlich beatmet werden. 

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Ich finde es extrem traurig und demprimierend wie schnell wir in einem Spitzelstaat gelandet sind. Wie traurig ist es wenn Menschen nichts andetes zu tun haben als andere zu kontrollieren und anzuzeigen. Ich schmäe mich für dieses Verhalten . Nicht vorzustellen was diese Leute anstellen würden wenn etwas wirklich Schlimmes käme wie z.B. Ebola. Schlimm dass es Menschen gibt deren Leben so langweilig ist, dass Sie sich nur interessant vorkommen wenn Sie andere bespitzeln können. Nur einfach traurig wo sind wir gelandet?

Es ist ja begrüssenswert, wenn sich die Polizei so um den Abstand kümmert. Vielleicht müsste sie sich auch einmal um den Grillplatz im Kemptnertobel kümmern. So wie es jeweils am Sonntag Morgen aussieht, wurde der Abstand in der Nacht zum Samstag sicher nicht eingehalten. Vielleicht wäre eine Kontrolle in d er Nacht einmal angebracht.

Coronavirus-Ticker: Behörden warnen vor gefährlichen Bakterien im Trinkwasser
Schöne "Schlagzeile", passend zum aktuellen Thema und versetzt unnötig die Personen in Panik, die nur die Überschrift lesen. Gratulation zu dieser journalistischen Meisterleistung.

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