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Kanton Zürich hebt Gefahrenstufe an

Trockene Wälder

Kanton Zürich hebt Gefahrenstufe an

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 09. April 2020, 10:00 Uhr Trockene Wälder
Drei Kantone haben schon ein Feuerverbot ausgesprochen, um Waldbrände zu vermeiden.
Symbolbild: Pixabay/skeeze

Seit geraumer Zeit hat es nicht mehr geregnet, die Wälder sind trocken. Während die Kantone Graubünden, St. Gallen und Tessin schon ein generelles Feuerverbot ausgesprochen haben, zieht nun auch der Kanton Zürich nach und hebt die Waldbrand-Gefahrenstufe auf «mässig» an, wie aus der Gefahrenkarte des Bundesamtes für Umwelt hervorgeht. Feuer machen ist damit zwar weiterhin erlaubt, jedoch mit einer gewissen Vorsicht.

In der Übersicht wird jeweils die höchste Gefahr im Kanton dargestellt. Es kann regionale Unterschiede innerhalb eines Kantons geben. (Quelle: Bundesamt für Umwelt, Stand 9. April, 9 Uhr)

Bei Trockenheit beurteilt im Kanton Zürich die Abteilung Wald des Amts für Landschaft und Natur (ALN) laufend die Situation in den Wäldern. Herrscht erhöhte Waldbrandgefahr, gibt das ALN eine Warnung aus oder erlässt ein Feuerverbot für Wald und Waldesnähe. Ein generelles Verbot, im Freien Feuer zu entfachen, können im Kanton Zürich nur die Gemeinden erlassen.

Die Behörden empfehlen, wegen der Corona-Pandemie lieber gleich zuhause zu bleiben. Um Menschenansammlungen über die Ostertage zu vermeiden, sind zahlreiche Ausflugsziele abgesperrt.

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