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Coronavirus-Ticker: Das geschah bis am 9. April

Die neuesten Entwicklungen

Coronavirus-Ticker: Das geschah bis am 9. April

Die Auswirkungen des Coronavirus schränken das Leben in der Region massiv ein. Im News-Ticker gibt es die wichtigsten Informationen.

Redaktion
Züriost
Montag, 06. April 2020, 14:00 Uhr Die neuesten Entwicklungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Bisher liegen schweizweit 22 789 Personen positive Testergebnisse vor – 705 Infizierte sind gestorben. (Stand: Mittwochmittag / Quelle: BAG)
  • Im Kanton Zürich wurden 2807 Patienten positiv getestet – 57 Personen sind gestorben. (Stand: Mittwochabend / Quelle: Gesundheitsdirektion) 
  • Das Bundesamt für Gesundheit hat eine 24-Stunden-Infoline eingerichtet: 058 463 00 00.

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Ticker

8. April, 20.15 Uhr: Freiwilligenarbeit in der Krise

Benevol ist ein Freiwilligenverband, der im Zürcher Oberland Menschen während des Lockdowns unter die Arme greift. Züriost hat mit der Verantwortlichen Dagmar Anderes über das Projekt gesprochen.

8. April, 17.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kanton Zürich

Zurzeit sind 2807 Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet worden. 170 positiv Getestete befinden sich in Spitalbehandlung, davon werden 56 künstlich beatmet. Insgesamt sind im Kanton 57 Menschen am Coronavirus verstorben (Altersdurchschnitt 85 Jahre). Das sind fünf Menschen mehr als am Vortag. 

8. April, 16.30 Uhr: Der Bundesrat informiert

SCHWEIZ MK SOMMARUGA

Der Bundesrat trifft sich jeweils am Mittwoch zur Corona-Sondersitzung. Im Nachgang informiert er vor den Bundeshausmedien über seine Beschlüsse. Bis zum 26. April werden die bisherigen Massnahmen weitergeführt. Danach sei eine Lockerung möglich, sagte Simonetta Sommaruga vor den Medien.

Die Medienkonferenz im Liveticker.

8. April, 16 Uhr: Weniger Patienten beim Hausarzt

In den Wartezimmern vieler Hausarztpraxen herrsch momentan Leere. Menschen nehmen das Zuhause bleiben ernst – in manchen Fällen fast etwas zu ernst, wie die Ärztegesellschaft mitteilt. Manche blieben auch zuhause, wenn das Aufsuchen einer Arztpraxis angebracht wäre. Ärzte seien besorgt deswegen. 
 
«Viele meiden den Gang zum Arzt, sei es aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus oder weil sie meinen, die Ärztin oder der Arzt habe keine Zeit für sie», heisst es in einer Meldung der Sda. Patienten, die notwendige Behandlungen aufschieben, riskierten eine ernsthafte Erkrankung und im schlimmsten Fall sogar bleibende Folgeschäden, warnt die Ärztegesellschaft.
 
Besonders Senioren meiden Arztpraxen
 
Es sei natürlich korrekt, dass Ärzte derzeit alle nicht notwendigen Konsultationen und Behandlungen vermeiden würden. Aber wer sich nicht gut fühle oder unsicher sei, solle dennoch einen Arzt um Rat fragen. Ein Anruf genüge, um sicherzugehen, ob eine Behandlung nötig sei oder noch warten könne, schreibt die Ärztegesellschaft.
 
Seit dem Behandlungsverbot stellen die Ärzte beispielsweise fest, dass sich 25 Prozent weniger Seniorinnen und Senioren melden, die zuhause gestürzt waren. Dabei seien dies oft Vorboten eines Schlaganfalls, so genannte "Minor Strokes". Viele Schlaganfall-Gefährdete gehen momentan also nicht zum Arzt und riskieren damit einen zweiten, stärkeren Schlaganfall.
 

8. April, 15.45 Uhr: Museum Wetzikon arbeitet hinter den Kulissen weiter

Das Museum Wetzikon ist zwar geschlossen ist – hinter den Kulissen werde aber weitergearbeitet. «Wir nutzen die Zeit unter anderem, um Bücher und Objekte zu inventarisieren, Material für die Workshops bereit zu stellen und uns um die Sammlung zu kümmern», schreibt Gabriela Flüeler vom Museum. (Bild:PD)

8. April, 15.30 Uhr: Regierungsrat: «Das Osterwochenende ist entscheidend»

Um 14 Uhr informierte der Regierungsrat mit Jaqueline Fehr (SP) und dem Gossauer Gemeindepräsidenten Jörg Kündig über die Rolle der Gemeinden in der Bewältigung der Corona-Krise.

Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton und Gemeinden

Fehr sagt, dass Gemeinden der Ort seien, wo die Krise konkret spürbar sei und ein bekanntes Gesicht kriege, deshalb hätten die Gemeinden eine entscheidungstragende Funktion. Kündig führte aus, ein besonderer Fokus gelte dem reibungslosen Informationsfluss zwischen dem Bund, den Kantonen, den Gemeinden und dem Volk. Insgesamt haben gemäss Kündig alle Ebenen souveräne Arbeit geleistet.

Gemeinden hätten in dieser Situation oft «mutige Entscheidungen» zu treffen – im Nachhinein könne sich vielleicht herausstellen, dass nicht alle Entscheidungen die besten waren. Zwischen den Gemeinden brauche es aber ebenfalls eine gute Absprache – so zum Beispiel bei den Gemeinden um den Greifensee, wo der Zugang zum See überall abgesperrt wurde. Diese Schliessungen hätten insgesamt erfreulich gut geklappt. Ebenfalls erfreulich sei der Fernunterricht, der bislang gut funktioniere.

«Auf den Osterausflug verzichten»

Was Fehr momentan Sorgen bereite, sei das Osterwochenende bei schönem Wetter. «Das Wochenende ist entscheidend, ob wir den Ausgang aus der aktuellen Situation schneller finden oder nicht.»  Fehr appelliert nochmals, dass Kontakte vermieden werden sollen. Grillieren auf dem Balkon oder im Garten sei kein Problem. «Eine klassische Grillparty oder das Grillieren in einer Gruppe bei der Grillstelle am Wald schon.» Auch Reisen nach Graubünden oder ins Tessin seien verboten. «Wir sollten dieses eine Jahr auf den Osterausflug verzichten.» (Foto: Seraina Boner)

Den Ticker zum Nachlesen finden Sie hier

8. April, 13 Uhr: Das sind die aktuellen Fallzahlen des BAG

Die neusten Zahlen des BAG sind da: Am Mittwoch wurden 22'789 laborbestätigte Fälle registriert, das sind 547 mehr als am Vortag. 705 Menschen sind an den Folgen des Virus verstorben. Die Daten basieren auf den Informationen, die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Rahmen der Meldepflicht übermittelt haben. Die Fallzahlen für das heutige Datum beziehen sich auf Meldungen, die das BAG bis Mittwoch früh erhalten hat.

8. April, 12.15 Uhr: Beliebtes Steinplateau in Zell gesperrt

Die kommenden Ostertage versprechen schönes Wetter. Um Menschenansammlungen im Freien zu verhindern, sperren der Kanton und die Gemeinde Zell deshalb das Steinplateau an der Töss in Rämismühle. Das geht aus einem Schreiben hervor, das auf der Gemeindewebseite aufgeschaltet ist. Das Plateau ist bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt für Ausflügler.
 
Wer es trotzdem betritt oder nutzt, muss mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken rechnen. Wie der Zeller Gemeindeschreiber Erkan Metschli-Roth auf Anfrage sagt, gebe es in Zell bislang keine weiteren Sperrungen. (Foto: PD)

8. April, 12 Uhr: Swiss spendet eine Tonne Osterschoggi

Hunderte von Osterhasen mit Schoggieiern, die sich normalerweise zu Ostern auf den Weg zu den Swiss Gästen an Bord gemacht hätten, können dieses Jahr nicht fliegen. Stattdessen werden sie jetzt an diverse Einrichtungen des Gesundheitswesens in der Region gespendet. Damit wolle ich die Airline beim Personal aus dem Gesundheitswesen bedanken, heisst es in einer Mitteilung der Swiss. (Foto: PD)

8. April, 11.45 Uhr: Hauskonzert vom Walder Musiker Toni Vescoli

Toni Vescoli aus Wald musste wegen des Corona-Virus einige Konzerte absagen. Diese würde aber an einem anderen Datum durchgeführt, wie er mitteilt. Das Verschiebedatum gebe er bekannt, sobald mehr Klarheit herrsche.

«Wir nehmen das alles gelassen hin, denn wir können nichts daran ändern», schreibt Vescoli. Um nicht ganz in Vergessenheit zu geraten, habe er ganz «elei dihei» mit seinem Smartphone ein kleines Konzert in seinem privaten Musikraum aufgenommen.

8. April 11.15 Uhr: Entschädigung für ÖV-Abos

Die Auswirkungen der Pandemie haben enormen Einfluss auf den öffentlichen Verkehr. Die Nachfrage im öffentlichen Verkehr ist seit dem Beginn der «Ausserordentlichen Lage» um rund 80 Prozent eingebrochen, teilt die Alliance SwissPass mit. Gleichzeitig stelle der öV im Auftrag des Bundes ein reduziertes Grundangebot für die Schweiz sicher.

«Gleichzeitig erheben Abonnentinnen und Abonnenten, die ihren Fahrausweis während der Pandemie aus verschiedenen Gründen nicht nutzen können, verständlicherweise Forderungen an die Transportunternehmen und öV-Verbünde», schreiben die Verantwortlichen. Die öV-Branche entschädige deshalb Kunden von Jahres- und Monatsabos mit 100 Millionen Franken. Rund 150’000 Kundinnen und Kunden hätten ihr GA hinterlegt. Auch Monatsabonnentinnen und -abonnenten würden entschädigt, heisst es weiter.

Betroffene werden informiert

Diese Entschädigungslösung der Transportunternehmen und öV-Verbünde ohne Mittel der öffentlichen Hand bewege sich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der öV-Branche. Der Entscheid müsse formell noch genehmigt werden.

Alle betroffenen Kundinnen und Kunden würden zeitnah von der öV-Branche informiert. Ein Gang zum Schalter oder ein Anruf beim Kontaktcenter sei nicht notwendig und solle daher vermieden werden.

8. April, 10.45 Uhr: Enormer Anstieg im Onlinehandel

Dass Menschen nicht mehr alles in den Geschäften kaufen können, wirkt sich stark auf den Onlinehandel aus, wie die Post mitteilt. Seit Beginn der Notlage verzeichne der Onlinehandel in der Schweiz eine enorme Zunahme an Bestellungen.

Diese Mengen stellen alle vor grosse Anforderungen nicht zuletzt auch die Logistik der Post. Am Dienstag trafen sich Spitzenvertreter des Handels, der Logistik und der Sozialpartner am runden Tisch und einigten sich auf ein Massnahmenpaket, heisst es in der Mitteilung. Das Massnahmenpaket soll das Versorgungssystem trotz grösserer Auslastung aufrechterhalten, sodass Pakete weiterhin zuverlässig zugestellt werden können. Zudem solle die Gesundheit der Mitarbeitenden nicht gefährdet werden. (Symbolbild: Peter Klaunzer)

8. April, 10.20 Uhr: Kontaktlos bezahlen neu bis 80 Franken

Kreditkartenbetreiber erhöhen Kontaktlos-Limite «bis auf Weiteres» auf 80 Franken, wie es in einer Mitteilung von Mastercard heisst. Dazu gehören neben Mastercard auch Visa, Postfinance und American Express. Damit soll es den Kunden möglich sein, grössere Beträge zu bezahlen, ohne ein Bezahlterminal anzufassen.

Die Erhöhung gelte für alle kontaktlosen Zahlungen, egal ob mit Kredit-, Debit- oder Prepaidkarte. Bis Mitte April werden demnach sämtliche Schweizer Kartenherausgeber und Händler ihre technische Infrastruktur sowie die Bezahlterminals anpassen.

«Wir freuen uns sehr, dass wir so rasch eine einheitliche Lösung für die gesamte Zahlungsindustrie gefunden haben», so die Chefin von Mastercard Schweiz, Daniela Massaro. Alle Karteninhaber könnten sich darauf verlassen, dass überall die gleiche Höhe der Limite gelte, so Massaro. Zuvor sei die Limite bereits in diversen europäischen Ländern erhöht worden.

8. April, 9.45 Uhr: Techno mit Wasserhahn und Bundesrat

Der Influencer Robin Pickis vom Instagram-Account «Schwiizchiste» hat von zuhause aus einen Techno-Track produziert, der zurzeit in der ganzen Schweiz durch die Decken bricht. Die Zutaten zu seinem Song mit dem eingängigen Titel «Bleiben Sie zuhause»: Ein Wasserhahn, ein Zusammenschnitt aus Bundesratskonferenzen, etwas Wahnsinn und wohl ziemlich viel Langeweile. 

Drei Tage nach dem Upload des Videos ist der Track mit über 150'000 Klicks bereits auf dem dritten Platz der Youtube-Trends.

8. April, 9 Uhr: Hinwiler Gemeindeversammlung vom Juni verschoben

Der Gemeinderat Hinwil gibt im Verhandlungsbericht der letzten Gemeinderatsitzung bekannt, dass die Gemeindeversammlung vom 17. Juni wegen des Corona-Virus verschoben werde. 

Dabei wären die Gemeinderechnung 2019 abgenommen und mehrere Einbürgerungsgeschäfte behandelt worden. Der Gemeinderat sehe es aber als angezeigt, auf die Durchführung der Gemeindeversammlung im Juni zu verzichten. «Diese Geschäfte können mangels Dringlichkeit problemlos auf eine spätere Gemeindeversammlung verschoben werden», schreibt der Gemeinderat.

Die betroffenen Geschäfte werden also neu entweder auf die ausserordentliche Gemeindeversammlung vom 23. September oder auf jene vom 9. Dezember 2020 traktandiert – der Gemeinderat wolle zuerst die weitere Entwicklung der Situation abwarten und dann entscheiden.

8. April, 8.30 Uhr: Swiss Life führt Mietzinsreduktionen ein

Der grösste Lebensversicherungskonzern der Schweiz Swiss Life unterstützt Kleinstbetriebe neu auch mit Mietzinsreduktionen, heisst es in einer Mitteilung der Sda. Bisher habe Swiss Life als einer der grössten Immobilienbesitzer der Schweiz lediglich Mietzinsstundungen offeriert. Die neu angebotenen Mietzinsreduktionen seien ein weiterer Schritt, Gewerbemietern entgegenzukommen, die stark von der Corona-Krise betroffen seien.

7. April, 18.25 Uhr: Uster spricht Notkredit

Um der angeschlagenen Wirtschaft zu helfen, will der Ustermer Stadtrat den Unternehmen finanziell beistehen.

Wie das genau aussieht, lesen Sie hier.

7. April, 17.50 Uhr: Zu wenig Notfälle

Um das Gesundheitssystem zu entlasten, sollen nur jene ins in den Notfall kommen, bei denen es unabdingbar ist. Aber diese Aufforderung scheint oft falsch verstanden worden zu sein.

Warum das so ist, lesen Sie hier.

7. April, 17.30 Uhr: Die neusten Corona-Zahlen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat die neusten Zahlen zum Virus mit Stand vom heutigen Dienstagnachmittag veröffentlicht. Demnach sind 2719 Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet worden. 181 positiv Getestete befinden sich in Spitalbehandlung, davon werden 60 künstlich beatmet. Insgesamt sind bisher 52 Todesfälle zu verzeichnen.

7. April, 17.20 Uhr: Keine Schliessung

Die Regierung des Kanton Zürich verzichtet auf eine flächedeckende Schliessung der Baustellen. Den Baumeisterverband freuts. 

Den Artikel dazu finden Sie hier

7. April, 16.20 Uhr: Stadt Uster bewilligt Corona-Notkredit von 2,5 Millionen Franken

Um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie abzufedern, hat der Stadtrat von Uster einen Rahmenkredit von maximal 2,5 Millionen Franken bewilligt – und folgt damit den beiden Städten Illnau-Effretikon und Wetzikon. Mit diesem Rahmenkredit wolle der Stadtrat die bereits bestehenden Unterstützungsmassnahmen von Bund und Kanton ergänzen und allfällige Lücken schliessen, wie er in einer Medienmitteilung schreibt.

Zugleich wurden die ersten Gesuche um Notfallhilfe geprüft und die Auszahlung von 14 Überbrückungskrediten veranlasst. Auch hat die Stadt Uster die Frist für die Eingabe solcher Gesuche verlängert: Nächster Eingabetermin ist der 19. April.

Sollte der Bund die aussergewöhnliche Lage verlängern, wird auch die Notfallhilfe weitergeführt. Eine weitere Massnahme der Stadt Uster ist derzeit, dass Mieterinnen und Mieter von städtischen Liegenschaften mittels Gesuch um eine Stundung oder Reduktion der Mietkosten ersuchen können.

7. April, 16.15 Uhr: Sperrungen in Uster zeigen Erfolg

Die Sperrung von Parkplätzen und anderen Örtlichkeiten am Greifensee hat gewirkt. Wie die Stadt Uster am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, sind am vergangenen Wochenende Menschenansammlungen trotz Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ausgeblieben. Die Stadtpolizei habe nur selten intervenieren müssen. Einige Uneinsichtige seien gebüsst worden.

Die Stadtpolizei Uster zieht gemäss Mitteilung eine positive Bilanz und lobt das Verhalten der Bevölkerung. Der Stadtrat ruft dazu auf, die Empfehlungen und Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus auch über das bevorstehende lange Osterwochenende zu befolgen.

Uster und die anderen Anstössergemeinden des Greifensees haben ihre Parkplätze am Greifensee seit vergangenem Samstag gesperrt. So soll verhindert werden, dass es zu grösseren Ansammlungen von Ausflüglern kommt, bei denen die empfohlenen Personenabstände von zwei Metern kaum eingehalten werden könnten. Die Absperrungen gelten bis auf Weiteres. (sda)

7. April, 15.30 Uhr: Situation noch nicht ausgestanden

Daniel Koch, Delegierter des Bundesamts für Gesundheit, eröffnet die Medienkonferenz. 22‘242 positive Corona-Fälle gibt es in der Schweiz, 412 Personen sind auf der Intensivstation. Die Lage scheint sich gemäss Koch zu stabilisieren. «Das Problem ist aber bei weitem nicht gelöst. Es ist zu früh, davon überhaupt zu sprechen.» Die Aufforderungen, sich an die Massnahmen und Empfehlungen des Bundes zu halten, gelte weiterhin – nur so könne die Krise gemeistert werden.

Gleichzeitig betont Koch, dass Personen, die an sonstigen Erkrankungen leiden, nicht mit einem Spitalbesuch zuwarten sollen, zum Beispiel aus Angst vor dem Virus. Das gelte vor allem auch für Kinder. Eltern sollten die Besuche beim Kinderarzt unbedingt wahrnehmen und sich um ihre kranken Kinder kümmern. «Kinder sind keinem erhöhten Risiko ausgesetzt, was das Coronavirus angeht – es gibt aber durchaus andere Krankheiten, die gefährlich werden könnten.» Wie Koch sagt, sei es ihm ein wichtiges Anliegen, dass eben auch diese Krankheiten umgehend behandelt würden. «Solche Epidemien, wie wir sie erleben, haben immer unerwartete Effekte. Diese sollen aber klein gehalten werden, ebenso die daraus resultierenden Schäden.»

«Höhepunkt der Rückholflüge erreicht»

Nach Daniel Koch hat Hans-Peter Lenz, Leiter des Krisenmanagementzentrums des EDA, das Wort. Er verkündet, dass die Rückholaktion der Schweizer, die im Ausland festsitzen, ihren Höhepunkt erreicht hat. «Die wichtigsten Destinationen haben wir in den letzten drei Wochen abgedeckt, die meisten Schweizer konnten heimkehren», so Lenz. Die Frequenz der Rückholflüge werde deshalb schrittweise reduziert. Lenz fordert die sich jetzt im Ausland befindenden Schweizer deshalb auf, die letzt möglichen Rückholflüge in Anspruch zu nehmen. «Es ist natürlich jedem selber überlassen, ob er das will. Seitens EDA werden solche Flüge aber nicht mehr lange angeboten.»

Auch weist Lenz darauf hin, dass wenn der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen werde – sei es auch nur von einzelnen Airlines – sich das auch auf die Rückholflüge auswirken wird.   

«Ziel ist nicht die Bestrafung»

Nun hat Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, das Wort. Das vergangene Wochenende sei eine Nagelprobe gewesen, die erfreulich verlaufen sei – ein Grossteil der Bevölkerung habe die Massnahmen des Bundes verstanden und halte sich daran.

Blättler sagt, die Polizei sei in den letzten Tagen stark ausgelastet gewesen, die Tätigkeit wurde in allen Korps verstärkt. Ein besonderes Augenmass gelte den touristischen Hotspots – das werde auch während Ostern der Fall sein. «Bestimmte Strecken kann man sperren – ganze Strassen nicht», meint er. Auch müsse die Polizei immer den Einzelfall betrachten, zum Beispiel bei Grillpartys. Eine Geburtstagsfeier mit 20 Personen sei nicht im Sinne der Massnahmen des Bundes und würde deshalb gebüsst. «Ziel ist nicht Bestrafung, sondern die Weiterverbreitung des Virus zu stoppen.»

Das bis jetzt Erreichte dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden durch Missachtung von Vorschriften aufgrund des schönen Wetters. «Verzichten Sie auf Reisen. Fahren Sie nicht in die Berge, verreisen sie nicht mit Ihrem Auto, aber auch nicht mit den ÖV», so Blättler. Auch fordert er die Motorradfahrer dazu auf, ihre Touren auf bessere Zeiten zu verschieben. «Die werden kommen!»

Eine positive Nachricht habe er zum Schluss noch, meint Blättler. Entgegen der Erwartungen habe sich bis jetzt keine steigende Tendenz an häuslicher Gewalt abgezeichnet.

«Soldaten bleiben in Kaserne»

Als letzter spricht Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS. Wie er sagt, seien  Weiterhin 3800 Soldaten im Einsatz. Er betont: «Die Sanitätssoldaten konkurrieren nicht mit dem Gesundheitssystem.»

Die Soldaten würden auch am Osterwochenende in den Kasernen bleiben, sagt Droz. Der Einsatz gehe weiter un man müsse diese Massnahmen treffen, zum Schutz der Soldaten, aber auch für die Verwandten, die vielleicht gefährdet wären. Natürlich sei das ein grosses Opfer. 728 Soldaten seien in Quarantäne, so Droz weiter. 72 wurden positiv getestet. Das sei kein grosser Anstieg im Vergleich zum Samstag.

7. April, 13.20 Uhr: Um 14 Uhr informiert der Bund

Um 14 Uhr findet ein Point de Presse mit Vertretern des Bundes statt. Diese informieren über die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz. Dabei sind: 

- Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19

- Hans-Peter Lenz, Leiter Krisenmanagementzentrum, EDA,

- Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten

- Raynald Droz, Brigadier und Stabschef Kommando Operationen VBS

7. April, 12.40 Uhr: Das sind die aktuellen Fallzahlen

Die neusten Zahlen des BAG sind da: Am Dienstag wurden 22'242 laborbestätigte Fälle registriert, das sind 590 mehr als am Vortag. 641 Menschen sind an den Folgen des Virus verstorben. Die Daten basieren auf den Informationen, die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Rahmen der Meldepflicht übermittelt haben. Die Fallzahlen für das heutige Datum beziehen sich auf Meldungen, die das BAG bis Dienstag früh erhalten hat.

7. April, 12.20 Uhr: Reeds-Betreiber spenden Spitälern Gebäck

Die Organisatoren des Pfäffiker Reeds Festivals spenden den Spitälern Uster und Wetzikon Kafigebäck für das Personal. Das teilen die Verantwortlichen auf der Homepage mit. «Um die hektischen Tage und langen Schichten ein bisschen zu versüssen», so die Begründung. 

Gerade während dem Reeds seien sie selber immer sehr dankbar, dass die beiden Krankenhäuser so nahe seien und eine erstklassige Notfallversorgung gewährleisten. «Schön, können wir einmal etwas zurückgeben», heisst es weiter seitens Reeds. Man würde den Hut vor allen Personen im Einsatz ziehen. «Danke tuusig!»

7. April, 12.05 Uhr: Unispital funktioniert Turnhalle zu Notspital um

Das Unispital der Stadt Zürich informiert über die aktuelle Coronavirus-Lage an einem Point de Presse. Gregor Zünd, CEO des Unispitals, präsentierte die Zahlen. Bis am Dienstagmorgen wurden 2231 Personen auf das Coronavirus getestet, von diesen waren 185 Tess positiv.

32 Personen sind im Unispital aufgrund Corona hospitalisiert, 18 davon sind auf der Intensivstation. «Drei Patienten haben wir bis anhin verloren», so Zünd weiter. Wie er sagt, werden seit Anfang April alle Patienten, die stationär ins Spital eintreten, ebenfalls auf das Virus getestet. «Zwischen dem 1. und 5. April führten wir an 276 eintretenden Patienten Tests durch – 11 davon waren positiv.»

Trotz guter Aufstellung im Spital, hätten er und die ganze Belegschaft Angst vor einer grösseren Welle an Patienten und dass diese nicht verlegt werden könnten. Aus diesem Grund wird die Turnhalle des Schulhauses Rämibühl in ein Notspital mit 60 Betten umfunktioniert. Dorthin könnten Personen verlagert werden, die weder nach Hause, noch in die Rehabilitation, noch in ein anderes Spital verwiesen werden können. Geführt würde das Notfallspital von den Hausärzten des Kantons. «47 Hausarztpraxen haben uns bis Dienstagmorgen ihre Unterstützung versichert», sagt. Zünd.

Wie Peter Steiger, Direktor des Instituts für Intensivmedizin, sagt, wurden bisher 35 Personen auf der Intensivstation des Unispitals behandelt. «Momentan zählen wir 18 Patienten, 15 davon werden beatmet.» Es sei «ein riesen Glückۜ», dass das Unispital über eine separate Intensivstation für Coronavirus-Patienten habe. Sicherheitstechnisch sei das ein Vorteil, für die Patienten sowie die Angestellten. «Es gibt keine Durchmischung. Die Angestellten betreten die Coronavirus-Station, können mit allen Patienten arbeiten, und verlassen die Station abends wieder.» Es sei keine Ein- oder Ausschleusung unter speziellen Umständen nötig.

Nicole Ochsenbein, Leitende Ärztin Klinik für Geburtshilfe, äussert sich zur Situation in der Geburtsabteilung. Bisher wurden 131 Schwangere getestet, 7 davon waren positiv. Zwei Frauen hätten bereits geboren und seien wieder zu Hause – beide Kinder sind gesund, die Mütter ebenfalls.

Ochsenbein weist darauf hin, dass für Schwangere dieselben Regeln wie für alle anderen gelten und kein erhöhtes Risiko einer Ansteckung besteht. «Halten Sie sich an die Vorgaben, das ist das Wichtigste.» Was die Kapazität angehe, werde in der Klinik für Geburtshilfe wie gewohnt gearbeitet. «Eine Geburt oder Schwangerschaft kann man nicht verschieben oder hinauszögern.»

7. April, 10.50 Uhr: Auf Baustellen wird weitergearbeitet

Die Gewerkschaft Unia forderte in einer Petition die Schliessung aller Baustellen im Kanton Zürich. Dies, weil dort die vorgeschriebenen Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus nicht eingehalten würden, so die Unia.

Nun hat die Volkswirtschaftsdirektion im Auftrag der Zürcher Regierung auf die Petition reagiert. Sie betont, dass die Wirtschaft in der Coronavirus-Krise nicht zum Stillstand kommen dürfe und unter Einhaltung der Hygieneregeln des Bundes möglichst viele Unternehmen weiter laufen sollen – dazu zählen auch die Baustellen.

Weiter heisst es in der Medienmitteilung, dass sich die Regierung der Problematik auf den Baustellen bewusst sei. Eine vollständige Schliessung wäre jedoch nicht verhältnismässig, die unnötige Schliessung von Firmen oder Baustellen gelte es zu vermeiden.  

«Ich bin überzeugt, dass wir diese Krise gemeinsam meistern können. Gesundheit und Wirtschaft gegeneinander auszuspielen, ist nicht angezeigt. In diesem Sinn bitte ich die Gewerkschaft Unia, uns durch Aufklärung der Arbeitnehmenden zu unterstützen. Und die Bauunternehmen bitte ich, für den Schutz der Arbeitnehmenden auf den Baustellen zu sorgen», sagt Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh.

Kontrollen auf den Baustellen

Die Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie sind gemäss Verordnung des Bundes verpflichtet, die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit zur Hygiene und zum Abstandhalten einzuhalten. Dies gilt auch für die Baustellen. Wenn dies nicht garantiert werden kann, dürfen die Angestellten nicht mehr beschäftigt werden. Kontrollen auf Baustellen im Kanton Zürich finden regelmässig statt. Gemäss Bundesrat ist die SUVA für die Beratung und Kontrolle zuständig. Werden festgestellte leichte Mängel nicht behoben oder werden schwere Mängel festgestellt, verfügt das kantonale Arbeitsinspektorat nach der entsprechenden Meldung durch die SUVA Betriebsschliessungen. Die Kantonspolizei Zürich kontrolliert ebenfalls die Einhaltung der Hygiene-Empfehlungen des Bundes auf Baustellen.

7. April, 10 Uhr: Arbeitslosigkeit in der Schweiz steigt

Das Coronavirus hat unweigerlichen Einfluss auf den Arbeitsmarkt. Das zeigen jetzt auch die neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), die am Dienstag veröffentlicht wurden. 

Ende März meldeten die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 135‘624 Arbeitslose – das sind 17‘802 Personen mehr als Ende Februar. Die Arbeitslosenquote steigt damit von 2,5 Prozent auf 2,9 Prozent. Gegenüber März 2019 erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 23‘283 Personen – das entspricht 20,7 Prozent.

Mehr Jugendliche ohne Job

Die Arbeitslosigkeit der 15 bis 24-Jährigen erhöhte sich im März um 2436 Personen auf 14‘556 Personen – das sind 20,1 Prozent mehr verglichen zum Vormonat. Zum Vorjahresmonat beträgt der Anstieg gar 25,8 Prozent, also 2983 Personen.

6. April, 17.15 Uhr: Die neusten Zürcher Corona-Zahlen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat die neusten Zahlen zum Virus mit Stand vom heutigen Montagnachmittag veröffentlicht. Demnach sind 2590 Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet worden. 198 positiv Getestete befinden sich in Spitalbehandlung, davon werden 58 künstlich beatmet. Insgesamt sind bisher 48 Todesfälle zu verzeichnen.

6. April, 16.15 Uhr: Schweizweites Echtzeit-Handytracking

Die Aufforderungen der Behörden, wegen des Coronavirus daheim zu bleiben, scheinen wenig zu wirken. Auch an diesem Wochenende verbrachten die Menschen scharenweise ihre Zeit im Freien – sogar mehr denn je seit der Verschärfung der Ausgangsregeln. Das zeigen die Handytracking-Daten von 2500 Freiwilligen aus der ganzen Schweiz.

Mehr dazu lesen Sie hier.

6. April, 14.55 Uhr: Briefmarke der Solidarität

Die Post setzt ein Zeichen für Solidarität und Zuversicht – mit der Briefmarke «COVID-19 Solidarität». Sie kostet 5 Franken und ist für 50 Franken im 10er-Bogen erhältlich. Diese 50 Franken kommen jenen Menschen zu Gute, die aufgrund der Corona-Pandemie dringend auf Hilfe angewiesen sind. Alle Einnahmen gehen vollumfänglich je zur Hälfte an die Glückskette und an das Schweizerische Rote Kreuz. Die Post übernimmt auf der anderen Seite den eigentlichen Taxwert der 1-Franken-Briefmarke. Oder anders gesagt: Der Käufer spendet 50 Franken an die Glückskette und das Schweizerische Rote Kreuz – und die Post schenkt ihm dafür 10 Briefmarken.

6. April, 14.35 Uhr: Online-Veranstaltung zur neuen Gemeindeordnung

Neue Wege in Fällanden: Via Youtube wird am 8. April eine Informationsveranstaltung zur Vernehmlassung der neuen Gemeindeordnung gestreamt. Über diesen Link können sich Interessierte live zur Online-Veranstaltung dazuschalten. Der Vernehmlassungsentwurf zur neuen Gemeindeordnung kann ab dem gleichem Zeitpunkt über die Homepage der Gemeinde unter der Rubrik «Projekte – Neue Gemeindeordnung: Vernehmlassung bis 12. Juni 2020» heruntergeladen werden.

6. April, 14.10 Uhr: Entscheid über Exit bis Mitte April

Bundesrat Alain Berset hat sich am Mittag im Wallis vor der Presse geäussert. Er sei beeindruckt, wie schnell sich die kantonalen Behörden auf die Situation eingestellt hätten und wie sie die Herausforderungen bewältigten. Die Spitäler seien gut vorbereitet und bis jetzt sei die Situation – auch gesamtschweizerisch – unter Kontrolle. Angesprochen auf eine mögliche Lockerung der Massnahmen meinte der Gesundheitsminister, dass der Bundesrat alleine auf die «epidemiologische Situation» in der Schweiz schaue. Der Bundesrat werde bis zum 16. April über die weiteren Schritte entscheiden.

6. April, 13.30 Uhr: Schutzmaterial aus Fernost

Das Zürcher Gesundheitswesen hat am Sonntag die erste Lieferung von Schutzmaterial – Masken, Handschuhe und Sicherheitsbrillen – aus China erhalten. Sie kam dank der Initiative der Zürcher Spitäler unter der Federführung des Spitals Männedorf und der Knecht Gruppe zustande. Die Kantonsapotheke koordinierte die Beschaffung. Die Gesundheitsdirektion hat die Bestellung vorfinanziert. In den nächsten Tagen und Wochen werden 34 Institutionen im Gesundheitswesen damit bedient. Es sind weitere Flüge geplant.

6. April, 13.10 Uhr: Aktuelle Zahlen des Bundes

In der Schweiz ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen innerhalb eines Tages um 552 auf 21'652 Fälle gestiegen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab die Zahl der Todesfälle mit 584 an. Die Zahlen zeigen, dass die Zahl der Infektionen weiterhin stetig ansteigt. Mittlerweile weist die Schweiz eine der höchsten Raten an Neuansteckungen in Europa auf. Die Inzidenzen belaufen sich auf 252 Fälle pro 100'000 Einwohner. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind die Kantone Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt am stärksten betroffen. Die Altersspanne der verstorbenen Personen betrug 32 bis 101 Jahre. 97 Prozent der Toten litten zuvor an mindestens einer Vorerkrankung.

6. April, 12.25 Uhr: Noch kein Fahrplan für einen Ausstieg

In Basel hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an einer Medienkonferenz betont, dass die Zusammenarbeit der Pharma-Industrie mit den Behörden gut funktioniere. Sie habe sich von den Firmen Informationen aus erster Hand beschafft und lobte deren gute Zusammenarbeit mit den Kantonen – ebenso wie mit den internationalen Forschungsverbünden.

Gefragt nach einer möglichen Exit-Strategie verwies Sommaruga auf die derzeit noch vorhandene Ungewissheit. Derzeit versuche der Bundesrat in Zusammenarbeit mit den Kantonen, der Wissenschaft und der Wirtschaft für sich eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Man sei bestrebt, gemeinsam die nächsten Schritte zu planen. Dabei müsse allerdings den unterschiedlichen Lagen in den Kantonen Rechnung getragen werden. Der Bundesrat werde das Thema besprechen und der Bevölkerung diese Pläne auch zu gegebener Zeit präsentieren.

6. April, 11.45 Uhr: Absage der Kyburgiade

Das Kammermusikfestival, das für August 2020 geplant war, wird aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden. Das teilte Stefanie Hauri, die Geschäftsführerin der Kyburgiade, heute in einer Medienmitteilung mit. Anfang April sollte der Vorverkauf starten. Jetzt die Absage – und das, obwohl die Kyburgiade erst im August stattfinden sollte. Doch laut den Veranstaltern, besteht ein grosses Risiko, dass Konzerte abgesagt werden müssen oder die Künstler nicht einreisen können. Der Ticketverkauf sei gefährdet und die wirtschaftliche Situation der Sponsoren und Partner ungewiss. Dieses Risiko einzugehen, wäre eine Gefährdung für die Zukunft der Kyburgiade. Weitere Informationen zur Absage finden Sie auf der Website der Kyburgiade.

6. April, 11.35 Uhr: Bundespräsidentin zur aktuellen Lage

In Basel hat sich Simonetta Sommaruga mit Vertretern der Pharmaunternehmen getroffen. In Kürze wird sie vor die Presse treten und über die Ergebnisse berichten. Wir werden wir für Sie im Anschluss die wichtigsten Aussagen zusammenfassen.

6. April, 11.15 Uhr: Einkaufsdienst für Ustermer Senioren

Die Stadt Uster koordiniert freiwillige Helferinnen und Helfer verschiedener Organisationen, die älteren Menschen behilflich sind. Die Helfer übernehmen den Einkauf, den Bezug von Medikamenten oder stehen als telefonische Gesprächspartner zur Verfügung. Wer in Uster wohnt und eine solche Unterstützung benötigt, kann sich an eine der folgenden Stellen:wenden:

  • Familienzentrum: 044 994 57 47 Telefondienst: Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr
  • Reformierte Kirche Uster: 044 943 15 14 Telefondienst: Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr
  • Katholische Pfarrei St. Andreas Uster: 044 944 85 44 Telefondienst Mo bis Fr, 9 bis 12 Uhr
  • Patientenfahrdienst für einen Arzttermin oder eine Therapie: 044 994 50 10 Telefondienst: Mo bis Fr, 8 bis 11 Uhr 

Weitere Unterstützungsangebote für ältere Menschen finden sich hier

6. April, 10.15 Uhr: Blumen für die Seele und das Gemüt

In Egg unterstützen Freiwillige ältere Mitmenschen und Personen aus Risikogruppen. Sie erledigen Einkäufe, holen Medikamente ab oder übernehmen den Fahrdienst zum Arzt. Letzte Woche kam das Team gemeinsam auf die Idee, das Leben dank Blumen etwas farbiger zu machen. Das Garten-Center Ernst Meier AG stellte zu diesem Zweck über 100 Frühlingsblumen zusammen und sponserte diese für den guten Zweck. So werden aktuell zwei Autoladungen voll Blumen an die Einwohner von Egg geliefert – natürlich unter Einhaltung der Hygienemassnahmen und mit Mindestabstand. Die Gruppe «Egg hilft» hat noch Kapazitäten für weitere Kunden frei. Betroffene können sich per Mail an egg-hilft@gmx.ch oder per Telefon an 079 546 80 70 wenden.

6. April, 9.55 Uhr: Akzeptanz und Ignoranz

Um Menschenansammlungen zu vermeiden, haben Oberländer Gemeinden viele beliebte Ausflugsorte zur Sperrzone erklärt.

Ob die Massnahmen funktioniert haben, lesen Sie hier.

6. April, 9.35 Uhr: Gesundes Familienleben in Corona-Zeiten

Seit Mitte März findet an den Zürcher Schulen kein Präsenzunterricht mehr statt. Diese Massnahme ist für die Eltern eine grosse zusätzliche Belastung. Ungeachtet der eigenen Sorgen und Ängste sind Mütter und Väter nun auch als Nachhilfelehrerin, Betreuungsperson, Bewegungscoach, Kantinenkoch, Pausenaufsicht und Telefonzentrale gefordert. Das kann überfordern, vertraute Strukturen durcheinanderbringen oder gar bestehende Beziehungsprobleme verstärken. Um Eltern in dieser herausfordernden Zeit bestmöglich zu unterstützen, hat das Amt für Jugend und Berufsberatung sein Online-Magazin mit nützlichen Tipps ausgebaut. Ergänzend bieten kantonale Kinder- und Jugendhilfezentren Eltern in dieser aussergewöhnlichen Situation persönliche Beratung an. Diese findet während den normalen Öffnungszeiten per Telefon oder Zoom statt, ist kostenlos und vertraulich.

6. April, 8.55 Uhr: Weitere Millionen für Gemeinden

Der Finanzdirektor des Kantons hat eine Verfügung unterzeichnet, die eine Auszahlung von total 15 Millionen Franken aus der kantonalen ZKB-Jubiläumsdividende an die Gemeinden ermöglicht. Damit sollen drohende Notlagen von Selbständigen abgewehrt werden. Die Zahlung ist ein Element des Notstandspakets zur Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. Die Summe wird proportional zur Bevölkerungsstärke der Gemeinden aufgeteilt und kann bis Ende September abgerufen werden. Die Finanzdirektion geht davon aus, dass viele Gemeinden weitere, eigene Mittel für das Abwenden von Notfällen frei machen werden. Ein Teil der Gemeinden hat bereits entsprechende Kredite gesprochen oder in Aussicht gestellt. 

5. April, 17.50 Uhr: 45 Corona-Tote im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind vier weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Sonntag, 15 Uhr, insgesamt 45 Todesfälle. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen betrug 83,5 Jahre.

Bis Sonntagnachmittag wurden 2522 Personen positiv getestet, 30 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Die Zahl der Infizierten, die im Spital behandelt werden, blieb mit 194 unverändert. Von den Hospitalisierten mussten 59 künstlich beatmet werden.

5. April, 16.50 Uhr: Anzeichen auf Abbruch der regionalen Fussball-Meisterschaft verdichten sich

Auch wenn der Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) erst kürzlich drei mögliche Szenarien den Klubs zum weiteren Saisonverlauf präsentiert hat, die Chancen auf eine Fortsetzung stehen schlecht. (Archivfoto: Seraina Boner)

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5. April, 16 Uhr: Online-Portal für Volketswiler Kleinunternehmer

Auch in Volketswil kämpft das Gewerbe mit der aktuellen Situation, welche die Corona-Epidemie verursacht hat. Ein neues Online-Portal, soll die Lage etwas entspannen.

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5. April, 12.40 Uhr: Nicht alle können widerstehen

Zahlreiche Oberländer Gemeinden haben beliebte Ausflugsziele in der Region zur Sperrzone erklärt. Mit dieser Massnahme sollen Menschenansammlungen vermieden werden. Ob sich die Bevölkerung daran hält?

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