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Coronavirus-Ticker: Das geschah bis am 5. April

Die neuesten Entwicklungen

Coronavirus-Ticker: Das geschah bis am 5. April

Die Auswirkungen des Coronavirus schränken das Leben in der Region massiv ein. Im News-Ticker gibt es die wichtigsten Informationen.

Redaktion
Züriost
Samstag, 04. April 2020, 19:00 Uhr Die neuesten Entwicklungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Bisher liegen schweizweit 21'100 positive Testergebnisse vor – 599 Infizierte sind gestorben. (Stand: Sonntagmittag/Quelle: BAG)
  • Im Kanton Zürich wurden 2522 Patienten positiv getestet – 45 Personen sind gestorben. (Stand: Sonntag, 15 Uhr/Quelle: Gesundheitsdirektion) 
  • Das Bundesamt für Gesundheit hat eine 24-Stunden-Infoline eingerichtet: 058 463 00 00.

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Ticker

5. April, 17.50 Uhr: 45 Corona-Tote im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind vier weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Sonntag, 15 Uhr, insgesamt 45 Todesfälle. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen betrug 83,5 Jahre.

Bis Sonntagnachmittag wurden 2522 Personen positiv getestet, 30 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Die Zahl der Infizierten, die im Spital behandelt werden, blieb mit 194 unverändert. Von den Hospitalisierten mussten 59 künstlich beatmet werden.

5. April, 16.50 Uhr: Anzeichen auf Abbruch der regionalen Fussball-Meisterschaft verdichten sich

Auch wenn der Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) erst kürzlich drei mögliche Szenarien den Klubs zum weiteren Saisonverlauf präsentiert hat, die Chancen auf eine Fortsetzung stehen schlecht. Hier geht es zum Artikel. (Archivfoto: Seraina Boner)

5. April, 16 Uhr: Online-Portal für Volketswiler Kleinunternehmer

Auch in Volketswil kämpft das Gewerbe mit der aktuellen Situation, welche die Corona-Epidemie verursacht hat. Ein neues Online-Portal, soll die Lage etwas entspannen. Hier geht es zum Artikel.

5. April, 12.40 Uhr: Nicht alle können widerstehen

Zahlreiche Oberländer Gemeinden haben beliebte Ausflugsziele in der Region zur Sperrzone erklärt. Mit dieser Massnahme sollen Menschenansammlungen vermieden werden. Ob sich die Bevölkerung daran hält? Hier geht’s zum Artikel.

5. April, 12 Uhr: Zahl der Infizierten steigt weiter

In der Schweiz ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen innerhalb eines Tages um 822 auf 21'100 Fälle gestiegen. Das Bundesamt für Gesundheit meldet mittlerweile 621 Tote. Die neusten Fallzahlen zeigen, dass die Zahl der Infektionen weiterhin stetig ansteigt. Mittlerweile weist die Schweiz eine der höchsten Raten an Neuansteckungen in Europa auf. Die Inzidenzen belaufen sich auf 246 Fälle pro 100'000 Einwohner. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind die Kantone Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffen. Mindestens 2'354 Covid-19-Patienten wurden hospitalisiert.

Bei den Toten waren laut BAG 64 Prozent Männer. Die Altersspanne der verstorbenen Personen betrug 32 bis 101 Jahre. 97 Prozent der Toten litten zuvor an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (66 Prozent), Herz-Kreislauferkrankungen (55 Prozent) und Diabetes (28 Prozent).

5. April, 11.50 Uhr: Schliessung der Poststelle in Mönchaltorf verschoben

Meldungen von Schliessungen und Sperrungen treten gehäuft auf in den letzten Tagen. Für einmal gibt es gute Neuigkeiten aus Mönchaltorf. Die Postfiliale im Mönchhof wird weiter betrieben – vorerst. Den Artikel finden Sie hier.

5. April, 10.45 Uhr: Berset warnt vor verfrühter Lockerung

  Bundesrat Alain Berset hält einen baldigen Ausstieg aus dem Stillstand für unrealistisch. Am Mittwoch will sich der Bundesrat zwar ein erstes Mal über die Möglichkeiten eines Exit unterhalten. Aber Berset sieht den Zeitpunkt für einen Exit-Entscheid noch nicht gekommen. «Im Moment scheint es illusorisch, dass wir auf den 20. April viel ändern können», sagte Beset in einem Interview mit der «Sonntagszeitung». «Erst wenn die Zahlen der Infizierten und der Spitaleintritte eindeutig sinken, können wir an Lockerungen denken.» Die Erfahrung zeige, wer zu früh nachlasse, verlängere die Krise. Der Gesundheitsminister will gar noch härtere Massnahmen bis zu einer Ausgangssperre über Ostern nicht ausschliessen, wenn die Disziplin der Bevölkerung nachlasse. (Foto: Keystone)

4. April, 18.20 Uhr: Die neuesten Zahlen des Kantons Zürich

Bis Samstagnachmittag, 15 Uhr, sind 2492 Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet worden. 194 positiv Getestete befinden sich in Spitalbehandlung, davon werden 59 künstlich beatmet. Total sind im Kanton 41 Personen am Coronavirus gestorben. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 83,5 Jahren.

4. April, 18 Uhr: Kantonspolizei Zürich zieht positive Bilanz

Im Kanton Zürich scheint der Aufruf, sich an die bundesrätliche Verordnung zu halten, Wirkung zu zeigen. Zumindest bis Samstagnachmittag: «Wir haben bisher rund ein Dutzend Meldungen erhalten, zu denen wir ausgerückt sind», wird Polizeisprecher Stefan Oberlin in einem Onlineartikel des «Tages-Anzeiger» zitiert. Wie sich vor Ort herausstellte, seien es aber überwiegend Fälle gewesen, in denen die Vorgaben des Bundes eingehalten wurden. «Die gemeldeten Personen hielten sich an die Abstandsregeln.»

Wie Oberlin weiter sagt, seien derzeit viele Polizisten im ganzen Kantonsgebiet auf Patrouille. «Vielleicht trägt die hohe Polizeipräsenz auch dazu bei, dass es kaum Verstösse gibt.»  Sollten die Polizisten Personen antreffen, die in zu grossen Gruppen zusammenstehen oder nicht genügend Abstand halten, weisen sie diese direkt vor Ort darauf hin. Eine Meldung werde in einem solchen Fall nicht erstattet.

Ausrücken musste die Kantonspolizei am Samstag auch nach Wetzikon. Dort haben sich an der Elisabethenstrasse zwei Familien in einem Garten an einem Tisch versammelt. Bussen seien keine verteilt worden, sagt Oberlin auf Anfrage von «Züriost». «Wir müssen Augenmass walten lassen.» Die Familien hätten die Ermahnungen der Polizisten sofort verstanden.

4. April, 17 Uhr: Suchtmittelmissbrauch – Fachstellen rechnen mit Zunahme

Die Corona-Krise lässt Strukturen verblassen. Die Fachstellen für Sucht in den Oberländer Bezirken sehen deshalb viel Arbeit auf sich zu kommen.

Den ganzen Bericht lesen Sie hier.

Weil durch das Versammlungsverbot auch die Meetings der Anonymen Alkoholiker nicht mehr stattfinden dürfen, werden sie ins Netz verlagert. Das sei besonders in diesen Zeiten sehr wichtig, erzählt eine 75-Jährige, die im Zürcher Oberland aufgewachsen ist und regelmässig an solchen Online-Meetings teilnimmt.

Das Interview mit ihr finden Sie hier.

4. April, 15.15 Uhr: Das sagen die Experten zur aktuellen Lage

SCHWEIZ MK SITUATION CORONAVIRUS

Daniel Koch sagte an der Pressekonferenz: «Wir sind noch nicht an einem Peak angelangt, wo wir daran denken könnten, irgendwelche Massnahmen zu ändern.» Die Fallzahlen stiegen laufend und konstant. Er rief die Bevölkerung dazu auf, zuhause zu bleiben. «Meiden Sie Plätze, Parks und Seepromenaden.» 435 Patienten befinden sich in der Schweiz an einem Beatmungsgerät. Rund 2,6 Prozent des Pflegepersonals hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Besonders aussagekräftig sei diese Zahl jedoch nicht, da es keine Meldepflicht gibt. Ausserdem warnte Koch davor, Notfälle aus Angst vor einer Ansteckung nicht behandeln zu lassen, trotz Mehrarbeit auf den Intensivstationen. Auch Kinderkliniken sollten nicht gemieden werden. Wenn ein Kind krank sei, brauche es Hilfe. Er riet auch davon ab, Impfungen für Kinder zu verschieben.

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch sagte, dass für mehr als ein Viertel aller Erwerbstätigen in der Schweiz Kurzarbeit angemeldet wurde. Das entspricht rund 1,3 Millionen Angestellten. Christoph Flury sprach über den Einsatz des Zivilschutzes. Rund 5000 Zivilschutzangehörige seien dieses Wochenende im Einsatz, vor allem in der Westschweiz und im Tessin. Sie unterstützen das Gesundheitswesen, sei es in Spitälern, in Altersheimen und auch beim Betrieb von Drive-In-Testcenter.

Raynald Droz sagte, dass derzeit nur 1300 Armeeangehörige im Einsatz sind. Ingesamt leisten inzwischen 4900 Assistenzdienst. «Warten ist nicht sehr sexy.» Es gehöre aber zur Mission. Diese dauert vorerst bis zum 30. Juni. Verteidigungsministerin Viola Amherd hatte am Samstag bekanntgegeben, dass nicht alle geleisteten Diensttage angerechnet werden. Dafür hatte der Brigadier an der Pressekonferenz eine gute Nachricht für die Armeeangehörigen: Seit 1. April werden in begründeten Fällen individuelle Urlaube gewährt. Zudem erhalten die Armeeangehörigen ab Mitte April zwei Tage Urlaub ungefähr alle zwei Wochen. «Falls es die Situation erlaubt», wie Droz präzisierte. Bisher waren keine Urlaube vorgesehen gewesen.

Auf eine Journalistenfrage zu den Tests antwortete Daniel Koch, dass es mehr Fälle gäbe, sobald mehr getestet werde. «Das ist klar.» Die Zahlen würden jedoch ins Verhältnis gesetzt. Koch zog folgendes Fazit: «Der Zuwachs der Fälle ist nicht nur testbedingt.» Am Freitag seien etwa 7600 Tests durchgeführt worden. Ausserdem wollte ein Journalist von ihm wissen, ob er schon Rückmeldungen wegen des schönen Wetters erhalten habe. Kochs Antwort: «Wir schauen das nächste Woche an, wie sich die Leute über das Wochenende verhalten haben.» (Foto: Keystone/Anthony Anex)

4. April, 13.20 Uhr: BAG meldet neueste Zahlen

Die Zahl der in der Schweiz und Liechtenstein nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb eines Tages um 975 Fälle auf 20'278 gestiegen. Das gab das BAG am Samstag bekannt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung ist auf 540 angestiegen. Das BAG stützt sich auf Angaben der Laboratorien sowie der Ärztinnen und Ärzte. Bei den Toten waren laut BAG 64 Prozent Männer. Die Altersspanne der verstorbenen Personen betrug 32 bis 101 Jahre. 97 Prozent der Toten litten zuvor an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.

Mittlerweile weist die Schweiz eine der höchsten Raten an Neuansteckungen in Europa auf. Die Inzidienzen belaufen sich auf 236 Fälle pro 100'000 Einwohner. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind die Kantone Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffen. Die Zahl der durchgeführten Tests auf Covid-19 belaufen sich bisher insgesamt auf rund 153'440, davon fiel das Resultat bei 15 Prozent der Fälle positiv aus. (sda)

4. April, 12.15 Uhr: 39 Fälle von Missachtung von Corona-Anweisungen in St. Gallen

Im Kanton St. Gallen ist es in den vergangenen 24 Stunden zu zahlreichen Verstössen gegen Behördenanweisungen wegen der Coronavirus-Pandemie gekommen. Die Polizei intervenierte bei Kontrollen in 39 Fällen, weil es zu grösseren Menschenansammlungen gekommen war. Viele Personen würden die Massnahmen mit fortschreitender Zeit immer mehr auf die leichte Schulter nehmen, teilt die Kantonspolizei St. Gallen am Samstag mit. So hätten sich Jugendliche und junge Erwachsene trotz Versammlungsverbot etwa auf dem Gelände von Schulhäusern aufgehalten. Zu Ansammlungen kam es demnach auch bei öffentlichen Feuerstellen.

Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, die geltenden Regeln einzuhalten. Gemäss diesen sollen die Menschen generell zuhause bleiben. Unter anderem sind Ansammlungen von mehr als fünf Personen verboten. Zudem sollen die Menschen zueinander einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. (sda)

4. April, 12 Uhr: Fachleute informieren um 14 Uhr über den Stand der Dinge

SCHWEIZ BEHOERDEN CORONAVIRUS

Heute um 14 Uhr findet die Pressekonferenz der Experten des Bundes statt. Mit dabei sind:

  • Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19 (im Bild links, Foto: KEYSTONE/Alessandro della Valle)
  • Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin, SECO
  • Christoph Flury, Vizedirektor Bundesamt für Bevölkerungsschutz, VBS
  • Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen, VBS (im Bild rechts)

4. April, 11.30 Uhr: Armee rechnet nicht alle Coronavirus-Diensttage an

Den Militärangehörigen im Einsatz wegen der Coronavirus-Pandemie werden teils nicht alle Diensttage angerechnet. Dies erklärte Verteidigungsministerin Viola Amherd in einem Interview mit dem «Blick» vom Samstag. Sonst könne die Armee möglicherweise bei der nächsten Pandemiewelle oder im Ereignisfall keine Unterstützung mehr leisten, sagte die 57-jährige Walliser CVP-Bundesrätin. Wer derzeit aber Dienst leiste, müsse dieses Jahr sicher keinen Wiederholungskurs (WK) mehr machen.

Allen Armeeangehörigen, die im Rahmen der Mobilmachung im Einsatz stünden, werde höchstens der WK angerechnet, den sie in diesem Jahr hätten leisten müssen, präzisierte Armeesprecher Stefan Hofer auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstagvormittag. Die Tage, die darüber hinausgingen, seien à fonds perdu. Dies entspreche dem Militärgesetz. Das Land brauche die Unterstützung der Armee. Nicht nur im Ereignisfall oder bei einer nächsten Pandemiewelle würde der Armee sonst Personal fehlen. Auch ganz ordentlich angesetzte Dienste könnten nach der Pandemie über längere Zeit nicht mehr mit genügend Dienstleistenden durchgeführt werden, wenn allen Mobilisierten sämtliche Diensttage angerechnet würden, erklärte Hofer.

Amherd stützt sich dabei auf einen Beschluss des Bundesrats. Zurzeit stehen wegen der Mobilmachung im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie rund 5000 Soldaten im Einsatz. Sie unterstützen unter anderem Spitäler in den Kantonen, Polizeien und die Grenzwache. Der Bundesratsbeschluss sieht ein Aufgebot von maximal 8000 Soldaten vor. Der Beschluss muss laut Hofer bei nächster Gelegenheit dem Parlament zur Genehmigung vorgelegt werden. Das Parlament befasst sich damit in der ersten Mai-Woche. (sda)

4. April, 9 Uhr: Lindau verschiebt Gemeindeversammlung

Der Gemeinderat Lindau hat an seiner Sitzung vom 1. April 2020, aufgrund der ausserordentliche Lage, die Verschiebung der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2020 beschlossen. Das schreibt er in einer Mitteilung. Die Informationsveranstaltung für die Infrastrukturplanung wird ebenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Diese hätte ursprünglich am 25. Mai 2020 stattfinden sollen. Die genauen Verschiebedaten für die Gemeindeversammlung und die Informationsveranstaltung sind vom Gemeinderat noch nicht definitiv festgelegt. «Es ist aber davon auszugehen, dass diese in diesem Spätsommer, nach den Sommerferien, stattfinden und durchgeführt werden», schreibt der Gemeinderat.

3. April, 17.10 Uhr: 2452 positiv Getestete im Kanton

Per heute Freitag sind 2452 Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind 129 mehr als gestern. Von den 2452 Personen befinden sich 207 in Spitalbehandlung, davon werden 57 künstlich beatmet.

Total belaufen sich die Todesfälle auf 38. Das sind zwei mehr als am Donnerstag. Der Altersdurchschnitt liegt dabei bei 83,5 Jahren.

3. April, 15.50 Uhr: Das hat der Bundesrat beschlossen

  • Das Bürgschaftsvolumen für die Notkredite wird von 20 auf 40 Milliarden Franken erhöht.
  • Bis gestern hatten schon 76'000 KMU Kredite über 14,3 Milliarden Franken erhalten.
  • Der Bund übernimmt den Lead bei der Beschaffung von medizinischen Hilfsgütern und Medikamenten. Kantone müssen zudem neu ihre Bestände melden.
  • Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) hat 18 Millionen Franken für die Soforthilfe von beispielsweise UNO-Organisationen oder dem roten Kreuz zur Verfügung gestellt. 
  • Bis heute konnte der Bund 2100 Schweizer aus dem Ausland zurückholen.

Den ausführlichen Ticker zur heutigen Pressekonferenz des Bundesrats können Sie hier nachlesen.

3. April, 15.30 Uhr: Auch Bubikon schliesst See-Parkplatz

Das Bubiker Ressort Sicherheit hat beschlossen, zur Vermeidung von Ansammlungen von Personen den Egelsee-Parkplatz über das kommende Wochenende vom 4. und 5. April für PKW zu sperren. Ab Montag soll der Parkplatz wieder geöffnet werden. Hintergrund der Schliessung sind die Massnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

3. April, 15 Uhr: Online-Konzert für Alters- und Pflegeheime

3. April, 14.45 Uhr: Hinwil schliesst Bachtelturm und Zufahrten

Nach den beiden Seen fällt ein weiteres Oberländer Ausflugsziel dem Coronavirus zum Opfer. Die Gemeinde Hinwil meldet, dass sie den Bachtelturm gesperrt und die Zufahrten zum Bachtel mittels Barrieren geschlossen hat. Damit wolle man Menschenansammlungen vermeiden.

3. April, 14.20 Uhr: Rüti lobt die Bevölkerung

Die Gemeinde Rüti bedankt sich bei der Bevölkerung, dass sie die Eigenverantwortung wahrnimmt und sich mit grosser Mehrheit an die Gebote des Social Distancing hält. Es sei bislang kaum zu grösseren Versammlungen gekommen. Die Gemeinde freue sich, wenn diese Eigenverantwortung auch über die kommenden frühlingshaften und milden Tage funktioniere. «So können wir auf die Sperrung von beliebten Plätzen und Parkplätzen verzichten», findet Gemeindeschreiber Thomas Ziltener.

3. April, 13.35 Uhr: Illnau-Effretikon muntert Einwohner auf

Ein Blumenherz auf dem Märtplatz soll den Einwohnern trotz Corona-Lockdown Mut machen. Dafür haben die städtischen Mitarbeiter keine Mühe gescheut.

Den ganzen Bericht lesen Sie hier.

3. April, 13.20 Uhr: Um 14 Uhr informiert der Bundesrat

Heute um 14 Uhr informiert Alain Berset an der Pressekonferenz des Bundesrates die Öffentlichkeit über das weitere Vorgehen. «Züriost» berichtet live darüber. (Foto: Keystone)

3. April, 13.05 Uhr: Take-Away in Ustermer Bibliothek

Auch die Stadtbibliothek Uster ist seit dem 14. März aufgrund der Coronavirus-Situation geschlossen. Ihre Kundschaft müsse trotzdem nicht auf Lesestoff, Spiele und DVDs verzichten, schreiben die Verantwortlichen. Die Bibliothek biete seit wenigen Tagen einen Abhol- und Lieferservice an.

3. April, 13 Uhr: Mehr Zeit für die Steuererklärung

Die Frist zur Einreichung der Steuererklärung 2019 wurde für alle natürlichen Personen bis 31. Mai 2020 erstreckt. Für Steuerzahler, die aufgrund der Folgen des Coronavirus ihre Steuerrechnungen derzeit nicht bezahlen können, bestehe die Möglichkeit eines Zahlungsaufschubs oder von Ratenzahlungen, schreibt der Zürcher Regierungsrat. Der Verzugszins wurde von 4.5% auf 0.25% gesenkt.

3. April, 10.40 Uhr: Russiker Blumenhändler lancieren Petition

Die Familie Isler, welche die Russiker Firma Züri Oberländer Sträusse betreibt und Ursula Isler, Blumenverkäuferin auf den Zürcher Märkten Helvetiaplatz und Oerlikon, lancieren gemeinsam eine Petition. Sie fordern, dass Blumen und Pflanzen auch zur Grundversorgung gehören.

«Vor vier Tagen gestartet, haben in rund 100 Stunden über 25'000 Menschen die Petition unterschrieben und damit unser Anliegen unterstützt. Unglaublich, wir sind überwältigt», lassen die Blumenhändler in einer Mitteilung verlauten.

3. April, 10.25 Uhr: Gossau bietet Gebets-Hotline an

Die reformierte Kirche Gossau hat ein Gebets-Telefon installiert, das für alle, unabhängig ihres konfessionellen Hintergrunds, offen ist, die ein Anliegen haben und gerne für sich beten lassen möchten.

Wann man wo anrufen kann, verrät die Kirche auf ihrer Webseite.

3. April, 10.10 Uhr: Zuccolini unternimmt Homeschooling-Ausflug

Der Maurmer Komiker Claudio Zuccolini ist momentan, wie viele andere Eltern auch, mit dem Homeschooling beschäftigt. Auf Facebook gibt er einen Einblick in die «Ausflüge» die er dabei unternimmt. (Video: Facebook)

3. April, 10.05 Uhr: Tour de Suisse abgesagt

Die Organisatoren der  «Tour de Suisse» haben aufgrund der Coronakrise die Schweizer Radrundfahrt absagen müssen. Das Rennen hätte ab dem 7. Juni stattgefunden.

3. April, 9.40 Uhr: Pfäffikon schliesst Plätze, Parks und Schulanlagen

Ab sofort werden alle öffentlichen Plätze und Anlagen sowie öffentlichen Parkplätze in Pfäffikon gesperrt. Dazu gehören:

  • Seequai
  • Römerkastell
  • Parkplatz Strandbad Baumen
  • Beide Parkplätze Strandbad Auslikon (Zufahrt Strandbadstrasse ab Seewadelstrasse gesperrt) 
  • Alle Schulanlagen in Pfäffikon und Auslikon
  • Sportanlage Barzloo
  • Parkplätze Usterstrasse, Ruetschberg und Faichrüti (Pfäffikerseegebiet)
  • Areal Reformierte Kirche
  • Bahnhofplatz Süd bis Park- and Ride-Anlage

3. April, 9.25 Uhr: Walder Jubiläumsfeste werden abgesagt

Eigentlich hätte es für die Walderinnen und Walder ein Jahr voller Feste werden sollen. Das Coronavirus macht dem Jubiläumsjahr der Gemeinde einen Strich durch die Rechnung: Zwei Anlässe müssen abgesagt werden.

Hier lesen Sie den ganzen Artikel.

3. April, 9.15 Uhr: Dübendorfer Rekruten ziehen nach Wangen-Brüttisellen

Die Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit im Zusammenhang mit dem Coronavirus könnten mit dem aktuellen Personalbestand der Nachrichtenrekrutenschule in der Kaserne Dübendorf mit der bestehenden Infrakstruktur nicht eingehalten werden, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung.

Deswegen werden die 44 Armeeangehörigen per 1. April in der Sporthalle Dürrbach in Wangen-Brüttisellen einquartiert. Für wie lange ist noch unklar.

3. April, 9.05 Uhr: Parkplätze am Pfäffikersee werden gesperrt

Die drei Anrainergemeinden des Pfäffikersees haben koordiniert Massnahmen ergriffen um zu verhindern, dass sich bei schönen Frühlingswetter mit milden Temperaturen an den Knotenpunkten beim Pfäffikersee Menschenansammlungen bilden. Dies teilen sie in einem Schreiben mit.

In Seegräben wird der Gemeindeparkplatz für den Ausflugsverkehr ab Freitag, 3. April, 17 Uhr und solange die «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiegesetz gilt, gesperrt. Dasselbe gilt für den Parkplatz Süd in Auslikon.

Wer beim Juckerhof in Seegräben einkaufen will, kann das nach wie vor tun. Auf dem Parkplatz der Gemeine stünden Kurzzeitparkplätze bereit, die man nutzen kann, wenn man einkaufen möchte.

3. April, 8.45 Uhr: Züri gegen Corona

Zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus lancierte der Kanton Zürich eine Online-Kampagne. Unter dem Hashtag #ZüriBliibtDihei posten Zürcherinnen und Zürcher ein Bild von sich mit einer Botschaft, was sie sich wünschen für die Zeit nach dem Virus. 

Unter den zahlreichen Posts finden sich auch bekannte Oberländer Gesichter wie jenes des Zürcher SVP-Präsidenten Benjamin Fischer aus Volketswil, der sich wünscht im Sommer ein wundervolles Hochzeitsfest feiern zu können. Der Illnauer Fabian Molina hingegen wünscht sich einen schönen Sommer am See.

3. April, 8.35 Uhr: Ustermer Gewerbler helfen einander

Viele Gewerbler und KMU in Uster antworten mit kreativen Ideen auf die Krise. Bald startet die Herzkern-Kampagne «Uster hilft Uster» und alle neuen Angebote und Dienstleistungen werden auf deren Website aufgelistet.

2. April, 18.25 Uhr: Bücher statt Knarren

Die Stadtbibliothek Uster hat den Grenadieren von Isone Bücher zukommen lassen. Die Soldaten können aufgrund der Corona-Krise das Gelände nicht verlassen. Stattdessen wird jetzt gelesen.

Alles dazu gibt's hier.

2. April, 18.20 Uhr: Oster-Jagd in Mönchaltorf

Die Gemeinde Mönchaltorf verteilt an über 80 Standorten rund 4000 Osterhasen.

Wie das genau abläuft, lesen Sie hier.

2. April, 17.40 Uhr: Fehraltorf sperrt alle öffentlichen Anlagen

Um die Verbreitung des Coronavirus zu vermindern, sperrt die Gemeinde Fehraltorf alle öffentlichen Anlagen auf dem Gemeindegebiet. Dazu gehört, neben den Grillstellen, auch das komplette Schulareal.

2. April, 17.20 Uhr: Die neusten Corona-Zahlen im Kanton

Im Kanton Zürich sind bis Donnerstagabend 36 Personen an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Sie waren zwischen 65 und 97 Jahre alt. Insgesamt wurden 2323 Personen positiv auf das Virus getestet, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. 200 positiv Getestete befinden sich im Spital, davon müssen 53 künstlich beatmet werden

2. April, 16.25 Uhr: Über 18'000 Infizierte und 500 Tote

18'267 Menschen sind laut dem BAG in der Schweiz und in Liechtenstein mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 500 sind gestorben. Gemäss den Zahlen weist die Schweiz eine der höchsten Inzidenzraten in Europa auf: 213 Erkrankte kommen auf 100'000 Einwohner.  Zwar habe sich der Anstieg abgeflacht, dennoch sei die Anzahl derer, die sich täglich ansteckten, immer noch beträchtlich, sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. «Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht.» Für verlässliche Prognosen, wie es in den nächsten Wochen weitergehe, sei es deshalb zu früh.

2. April, 15.20 Uhr: Kanton Zürich bildet Regierungsausschuss

Carmen Walker Späh, Regierungspräsidentin, teilt mit, dass ein Regierungsausschuss gebildet wird. Dies, um die Zusammenarbeit aller Stellen im Kanton, vor allem aber der Kantonalen Führungsorganisation und des Regierungsrates, zu stärken.

Der dreiköpfige Ausschuss besteht aus Walker Späh als Leiterin, Sicherheitsvorsteher Mario Fehr und Finanzdirektor Ernst Stocker. Letzterer wurde hinzugezogen, da künftig finanzrelevante Entscheidungen getroffen werden müssen. Um möglichst schnell gegen das Virus vorgehen zu können, müssen diverse Fragen möglichst schnell geklärt werden, ohne Umwege – das werde durch diesen Auschuss möglich, so die Regierungspräsidentin. Sie betont, dass es sich bei diesem Schritt um keine Kompetenzverschiebung handelt, sondern dazu dient, die Zusammenarbeit innerhalb des Kantons zu stärken. 

Thomas Würgler, Kommandant der Kantonspolizei Zürich und Leiter der Kantonalen Führungsorganisation, dankt dem ganzen Personal, das die Grundversorgung der Schweiz sicherstellt. Ausserdem ruft er noch einmal dazu auf, zu Hause zu bleiben und nicht den Kanton zu fragen, was man darf – sondern sich selber zu fragen, wie man am besten zu einer schnellen Besserung der Situation beitragen kann.

Mario Fehr, Sicherheitsvorsteher des Kantons, dankt erst einmal der Kantonalen Führungsorganisation. «Ohne diese könnten wir die Krise niemals so gut bewältigen.» Dann weist er, mit Nachdruck in der Stimme, noch einmal auf die Vorgaben des Bundes hin. Bei deren Überprüfung gehe die Polizei nach Augenmass vor – wenn nötig, werden Bussen ausgesprochen. «Es ist eigentlich nicht unser Ziel, einfach Busse nach Busse zu verteilen – wir wollen die Bevölkerung für die Umsetzung der Vorgaben gewinnen», so Fehr weiter. In den nächsten Tagen werde das Polizeiaufgebot erhöht, um grösseren Menschenansammlungen entgegen zu wirken. 

Damit sich die Situation schnellst möglich verbessert, müsse aber jede und jeder seinen Beitrag leisten. «Die nächsten zehn Tage, bis und mit Ostern, werden entscheidend sein, wie die ganze Geschichte weitergeht», so Fehr. Er ruft noch einmal in Erinnerung, dass zwar Joggingrunden und Spaziergänge ums Haus kein Problem seien – grössere Wanderungen, längere Velotouren und Grillpartys jedoch schon. «Alles, was der reinen Freizeit dient, muss jetzt auf später verschoben werden», fasst Fehr zusammen.  

Es sei zwar wichtig, ab und zu nach draussen zu gehen, um den Kopf zu lüften und auf andere Gedanken zu kommen. «Sonst fällt uns allen irgendwann die Decke auf den Kopf.» Es gebe jetzt schon einen leichten Anstieg an Gewaltfällen und Suiziden – weitere sind «unbedingt zu vermeiden», so Fehr. Trotzdem müsse mit gesundem Menschenverstand gehandelt und der Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum reduziert werden. «Die Bürger haben es selber in der Hand, zu zeigen, dass nicht noch mehr Bewegungseinschränkungen notwendig sind.»

2. April, 14.20 Uhr: Entscheidung über weitere Massnahmen vor Ostern

SWITZERLAND EXPERTEN BUND CORONAVIRUS

Daniel Koch informierte über die aktuellen Zahlen: «Kein steiler Anstieg mehr, aber doch täglich noch über tausend Neuinfektionen: Der Höhepunkt der Pandemie ist mit Sicherheit noch nicht erreicht.» Eine Sperrung von hochfrequentierten Orten sei ein gutes Mittel, die Bevölkerung vor sich selbst zu schützen.«Wir warten dieses Wochenende ab und werden vor Ostern über weitere Massnahmen entscheiden», sagt Koch. 

Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeidirektoren, hält fest: Die Polizei wird schweizweit ihre Präsenz erhöhen  besonders über Ostern. Man werde das Versammlungsverbot von mehr als 5 Personen durchsetzen. «An die Töff-Fahrer: Gehen Sie keine Risiken ein und bleiben Sie Zuhause. Im Falle eines Unfalls belasten sie das Spitalwesen», sagt Blättler.

Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik SECO, erklärte auf Nachfrage von SRF: «Ich sehe kein rechtliches Problem, wenn Unternehmen, die Kurzarbeit eingeführt haben, Dividenden an die Aktionäre ausschütten. Das ist nach meiner Einschätzung nur eine moralische Frage.» Einzig Unternehmen, die Covid-Notkredite beanspruchen dürfen keine Dividenden ausschütten. (Foto: Keystone) 

2. April, 14.10 Uhr: Rechtliche Anpassung und Wissenschafts-Task-Force

Susanne Kuster, Stellvertretende Direktorin Bundesamt für Justiz, informiert über die neue Lage im Schweizerischen Justiz-Apparats. «Das Bundesamt für Justiz prüft eine Anpassung des Konkursrechts.» Unternehmen sollen weniger schnell Konkurs anmelden müssen. Während 6 Monaten könnten so Gläubiger keine Betreibungen gegen Unternehmen anstreben. Zurzeit läuft ein Konsultationsverfahren zu dieser Anpassung. 

Matthias Egger, Präsident der neu gegründeten National Covid-19 Science Task Force, erklärt die verschiedenen Bereiche der aus Wissenschaftlern bestehenden Gruppe. Sie ist in neun Expertengruppen und ein hochrangiges Beratergremium unterteilt. Die Taskforce soll den kantonalen und nationalen Exekutiven mit der Wissenschaftlichen Perspektive zur Seite stehen. 

Am Universitätsspital Basel wird zurzeit eine klinische Studie zu Covid-19 durchgeführt: Dabei wird das Blut von bereits geheilten Covid-19-Patienten gespendet und mittels Bluttransfusionen an Schwerkranke weitergegeben. Inwieweit diese Behandlungsmethode erfolgsversprechend ist, sei Gegenstand in den Diskussionen der Wissenschafts-Task-Force.

2. April, 13.45 Uhr: Parlamente wollen sich nicht festlegen

Am Donnerstag hat der Regierungsrat entschieden, dass nach dem Kantonsrat auch die kommunalen Parlamente unter Einhaltung der Hygienevorschriften des Bundes tagen dürften (sieh Tickereintrag von 11 Uhr). Die Parlamentsdienste in Wetzikon teilen auf Anfrage mit, dass die Sitzung vom kommenden Montag nicht stattfinden wird, weil man die Fristen des Aktenversandes nicht einhalten könne. Für die Sitzung am 25. Mai könnte sich die Lage ändern, man wolle aber die weitere Entwicklung abwarten. 

Ähnlich klingt es in Illnau-Effretikon: «Das Ratsbüro nimmt den Regierungsratsentscheid zur Kenntnis, legt aber noch keinen neuen Sitzungstermin fest.» Auch Dübendorf will nach dem Regierungsratsbeschluss nichts verändern: Die Sitzungen am 6. April und am 4. Mai bleiben vorerst abgesagt. In Uster ändert man gegenwärtig noch nichts an den Plänen. Die Sitzung vom 6. April bleibt somit abgesagt und eine ausserordentliche Sitzung des Parlaments wird es nicht geben. Die Sitzungen des Gemeinderats bleiben bis Ende Monat eingestellt. Das Ziel von Ratssekretär Daniel Reuter: Die reguläre Sitzung vom 11. Mai soll wie geplant auch tatsächlich stattfinden können. 

2. April, 13.30 Uhr: Kanton informiert zur Arbeit des Führungsstabs

Bei der Bewältigung von ausserordentlichen Lagen kommt der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) eine Schlüsselrolle zu. Anlässlich einer Medienkonferenz informieren: 

  • Carmen Walker Späh, Regierungspräsidentin 
  • Mario Fehr, Sicherheitsdirektor
  • Thomas Würgler, Kommandant der Kantonspolizei und Leiter der KFO

Ab 14.30 Uhr können Sie den Livestream hier im Ticker verfolgen. 

2. April, 13.10 Uhr: Neue Zahlen vom BAG

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die neusten Infektionszahlen publiziert: Die Zahl der in der Schweiz nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 1128 Fälle auf 18'267 gestiegen. 432 Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das BAG schreibt zu den Zahlen: Die veröffentlichen Zahlen beziehen sich auf Meldungen, die bis am frühen Morgen des 2. Aprils beim Amt eingetroffen sind. 

Die Zählung der Kantone liegt nach aktuellem Stand noch etwas tiefer. Sie melden 17'930 positiv getestete Menschen aber schon 493 Todesfälle. Die Zahlen beruhen allerdings erst auf den Angaben von 11 der 26 Kantone. 

2. April, 13 Uhr: Der Rettungsdienst 144 rüstet sich für Notfälle

Nicht nur Spitäler kommen an den Anschlag, falls Personal erkrankt und nicht mehr einsatzfähig ist. Auch die Retter müssen als Erstversorger im Ernstfall genügend Leute einsetzen können. So hat die Regio 144 AG mit Sitz in Rüti nun ehemalige Mitarbeiter reaktiviert, um im Falle eines krankheitsbedingten Ausfalls der Rettungskräfte gerüstet zu sein. Gleichzeitig stellt die Zivilschutzorganisation Bachtel sechs Männer zur Verfügung, die den Rettungsdienst bei der Desinfektion der Rettungswagen, der Logistik sowie der Retablierung der Ausrüstung unterstützen. (Foto: PD)

2. April, 12 Uhr: Bund informiert über aktuelle Lage

An der Pressekonferenz des Bundes vom Donnerstag um 14 Uhr beantworten acht Experten Fragen. Folgende Spezialisten sind mit von der Partie:

  • Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten BAG, EDI
  • Matthias Egger, Präsident National COVID-19 Science Task Force
  • Susanne Kuster, Stellvertretende Direktorin Bundesamt für Justiz.
  • Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeidirektoren
  • Hans-Peter Lenz, Leiter Krisenmanagementzentrum, EDA
  • Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS
  • Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik SECO
  • Daniel Bach, Chef Information und Kommunikation SEM

Sie können die Konferenz im Livestream ab 14 Uhr hier im Ticker verfolgen. 

2. April, 11 Uhr: Parlamente dürfen wieder tagen

Gemeindeparlamente im Kanton Zürich dürfen gemäss Entscheid der Regierung ab sofort wieder tagen, um wichtige Entscheide auf kommunaler Stufe fällen zu können. Voraussetzung dafür ist das Einhalten der Bundesvorgaben, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier müssen also genügend Abstand zueinander haben.

Diese Bewilligung ist in einer Notverordnung festgehalten, die so lange in Kraft bleibt, bis der Bundesrat das Veranstaltungsverbot aufhebt. Gemeindeversammlungen unter Einbezug der Bevölkerung wird es aber weiterhin nicht geben.

Wie das die Parlamente in Wetzikon, Dübendorf, Illnau-Effretikon und Uster handhaben, berichten wir in Kürze.

2. April, 10 Uhr: Parkplätze um den Greifensee werden gesperrt

Für das Wochenende ist strahlend schönes Wetter angekündigt. Nach über zwei Wochen Zuhause dürfte das viele Menschen in der Region dazu verleiten, nach draussen zu gehen – entgegen den Empfehlungen des Bundes.

So schreibt auch die Stadt Uster in einer Mitteilung: «Trotz dieser Empfehlung strömten am vergangenen Wochenende bei frühlingshaften Temperaturen sehr viele Ausflügler und Ausflüglerinnen an den Greifensee. Die öffentlichen Parkplätze waren voll besetzt und auf den Rad- und Gehwegen waren so viele Personen unterwegs, dass die empfohlene Distanz von zwei Metern nicht mehr gewährleistet war.»  

Menschenansammlungen vermeiden

Deshalb haben die Anstösser-Gemeinden des Greifensees entschieden, alle öffentlichen Parkplätze ab Samstag, 4. April, vollständig und bis auf Weiteres zu sperren. Es betrifft dies die Gemeinden Egg, Fällanden, Greifensee, Maur, Mönchaltorf, Schwerzenbach und Uster. 

Durch die Sperrung der Parkplätze soll der Aufenthalt am See zwar immer noch möglich sein – grosse Menschenansammlungen, unter anderem auch mit Ausflüglern aus der breiteren Umgebung, sollen aber verhindert werden. 

2. April, 9 Uhr: Fristen für Initiativen stehen still

Wegen der Corona-Pandemie sind Unterschriftensammlungen in Fussgängerzonen derzeit nicht möglich. Deshalb hat der Regierungsrat entschieden, die Fristen für kantonale und kommunale Volksbegehren stillstehen zu lassen.

Der Fristenstillstand begrifft vor allem kantonale und kommunale Initiativen und Referenden. Bei Referenden gilt der Stillstand jedoch nur bedingt: Der Fristenlauf steht nur dann still, wenn ein Interesse an einer Unterschriftensammlung besteht.

Innerhalb von fünf Tagen nach Veröffentlichung eines Beschlusses müssen Stimmberechtigte deshalb den Behörden melden, dass sie Unterschriften sammeln wollen. Melden sich keine Gegner eines Beschlusses, kann dieser wie üblich nach Ablauf der Referendumsfrist in Kraft gesetzt werden.

Der Fristenstillstand im Kanton Zürich wird rückwirkend auf den 21. März in Kraft gesetzt.  Der Fristenstillstand erfolgt in Form einer Notverordnung. Der Kantonsrat wird diesen noch nachträglich genehmigen müssen. (Foto: Keystone)

1. April, 22.20 Uhr: Aufsteller in harten Zeiten

Ausgerechnet am 1. April erhält eine Leserreporterin aus Tagelswangen einen grösseren Brief mit der Anschrift «Frauenverein Lindau». Darin verpackt ist der Jahresbericht einer Stiftung und ein Spendeaufruf. Auf dem Kuvert habe ein Zitat von Dalai Lama gestanden: «Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln». Wie die Leserreporterin mitteilt, wurde der Frauenverein Lindau bereits 1993 aufgelöst.

1. April, 18 Uhr: Altersheim freut sich über Orchideengeschenk

Seit Freitag, 13. März, gilt in allen Altersheimen ein striktes Besuchsverbot. «Dass wir nicht mehr raus dürfen und uns zurzeit niemand besuchen kann, trifft uns hart», sagt Litta Hofstetter, Bewohnerin des Alters- und Spitexzentrums Dübendorf. Die Stimmung im Heim sei zurzeit bei einigen sehr betrübt. Kürzlich gab es jedoch eine freudige Überraschung: Das Blumengeschäft Meyer Orchideen in Wangen hat allen Bewohnern und Bewohnerinnen eine Orchidee geschenkt.  

«Traumhaft schöne Orchideen, wie wir sie und selber gar nicht kaufen könnten», freut sich die Rentnerin. «In der schlechten Zeit ist das ein riesiger Aufsteller. Solche Gesten sind überhaupt nicht selbstverständlich.» Zu sehen, dass die Aussenwelt sie nicht vergessen habe, sei ein grosses Geschenk. «An den Orchideen werden wir noch lange grosse Freude haben», so Hofstetter, die sich im Namen des ganzen Altersheims beim Orchideengeschäft bedankt.

1. April, 17.30 Uhr: Die neusten Zahlen im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind bis Mittwochabend 2148 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 203 Infizierte werden im Spital behandelt, davon müssen 54 künstlich beatmet werden, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Mittlerweile sind 29 Menschen im Kanton an der Corona-Infektion gestorben. Sie waren zwischen 65 und 97 Jahre alt.

1. April, 16 Uhr: Die aktuellen Infektionszahlen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die neusten Infektionszahlen publiziert: Die Zahl der in der Schweiz nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 963 Fälle auf 17'139 gestiegen. 378 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das BAG schreibt zu den Zahlen: Die veröffentlichen Zahlen beziehen sich auf Meldungen, die bis am frühen Morgen des 1. Aprils beim Amt eingetroffen sind. 

Die Zählung der Kantone liegt nach aktuellem Stand etwas höher. Sie melden 17'198 positiv getestete Menschen und 465 Todesfälle. Die heutigen Zahlen beruhen allerdings erst auf den Angaben von 14 der 26 Kantone. 

1. April, 15.50: Bücher für das Tessin

Lesestoff für die Tessiner Rekrutenschule: Die Stadtbibliothek Uster schickt Bücher, Zeitungen und Zeitschriften per Feldpost in eine Kaserne in Isone, wie die Stadt auf Twitter schreibt. Dort soll eine Freihandbibliothek entstehen. 

1. April, 13 Uhr: Spontan-Konzert im Altersheim

Die Senioren im Alters- und Pflegeheim Böndler in Bauma erlebten am Mittwochmorgen eine Überraschung der besonderen Art. Das «Alphornduo Wildbach» aus Hinwil gab auf dem Vorplatz des Altersheim ein Konzert. Auf Facebook schreiben die Verantwortlichen: «Herzlichen Dank! Sie haben unseren Bewohnern eine grosse Freude gemacht.»

1. April, 10.50 Uhr: Autorama Wetzikon leiht Spitalmitarbeitern ihre Autos

Eine schöne Geschichte aus Wetzikon: Die Autorama AG stellt ihre Ersatzwagenflotte den Mitarbeitern des Spitals Wetzikon zur Verfügung, damit die Mitarbeiter aus unnötige Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verzichten können. «Wir wollen etwas zurückgeben», erklärt Autorama-Geschäftsführer Pascal Hürlimann im Video auf Facebook.

1. April, 9 Uhr: Nachfrage nach Kondomen steigt

Im Fernsehen läuft kein Fussball, raus darf man sowieso nicht: Social Distancing hat das öffentliche Leben lahmgelegt. Die Distanz in den Betten der Welt scheint dagegen abzunehmen. Viele nutzen die freie Zeit und erzwungene Nähe zum Partner für körperliche Nähe. Das legen die Bewegungen auf dem Kondom-Markt nahe. 

Die Nachfrage steigt, gleichzeitig sinkt das Angebot. Deshalb warnt Marktführer Karex aus Malaysia, der jeden fünften Gummi der Welt herstellt, nun vor einem weltweiten Engpass. Die drei malaysischen Fabriken stehen bereits mehr als eine Woche lang still.

Ein Run bei Coop

«Die Versorgung mit Ceylor-Kondomen in der Schweiz ist sichergestellt», sagt die Markenmanagerin des Schweizer Marktführers, Trang Nguyen. Es zeige sich ein Corona-Effekt. «Die Nachfrage steigt.» Auch bei Coop hat sich die Nachfrage nach dieser Produktgruppe vor ein paar Wochen fast verdoppelt. Die Nachfrage werde sich nach Ansicht der Experten aber wieder einpendeln. (Foto: Pixabay)

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