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Coronavirus-Ticker: Das ist bis zum 24. März passiert

Die neuesten Entwicklungen

Coronavirus-Ticker: Das ist bis zum 24. März passiert

Die Auswirkungen des Coronavirus schränken das Leben in der Region massiv ein. Im News-Ticker gibt es die wichtigsten Informationen.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 24. März 2020, 07:00 Uhr Die neuesten Entwicklungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundesrat verzichtet vorerst auf eine allgemeine Ausgangssperre.
  • Bisher liegen schweizweit 8836 positive Tests vor – mindestens 86 Infizierte sind gestorben. (Stand: Dienstagnacht, Quelle: BAG)
  • Die aktuellen Zahlen der Kantone liegen deutlich höher: Sie melden 10'021 positive Tests und 131 Todesfälle. (Stand: Mittwochvormittag/ Quelle: corona-data.ch)
  • Im Kanton Zürich wurden 1211 Patienten positiv getestet – fünf Person sind gestorben. (Stand: Dienstagvormittag) 
  • Aktuell haben rund 400'000 Arbeitnehmende einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt. März-Löhne sind gesichert.
  • Kein Zügelstopp: Umzüge zum 31. März hin sollen weiterhin möglich sein.
  • Grösste Rückholaktion der Geschichte geplant – noch 15'000 Schweizer Reisende im Ausland.
  • Das Bundesamt für Gesundheit hat eine 24-Stunden-Infoline eingerichtet: 058 463 00 00.

Ticker

25. März, 8.45 Uhr: Wenn die Wetziker Photobusse festsitzen

Die in Wetzikon ansässige Firma mit den Photobussen hat eine ernsthafte Corona-Sinnkrise. Ein Photobus ist auf Events zugeschnitten. Und Events sind auf Menschenansammlungen zugeschnitten. Und das gibts jetzt nicht, also stehen die Busse ungenutzt in der Garage. Und ebendort denkt Firmengründer Lorenz Walter über ganz neue, sonderbare Dinge nach. Aber schauen Sie selber. (Video: Facebook)

25. März, 8.30 Uhr: Pfäffikon will Gewerbe mit Gratiswerbeplattform helfen

Die Gemeinde Pfäffikon hat sich gemeinsam mit dem Gewerbeverein für ein seltsames Gewerbehilfemodell entschieden. Die beiden wollen Gewerblern eine Gratisplattform für Werbung anbieten, womit sie zugleich jenem Gewerbe ins Gehege kommt, das von bezahlter Werbung lebt. Aber das darf natürlich auch Gratiswerbung machen, um bezahlte Werbung akquirieren zu können.

Gewünscht wird ein Flugblatt mit den Hausliefer- oder Unterstützungsangeboten, das man an die Adresse gemeinderatskanzlei@pfaeffikon.ch senden kann.

24. März, 16.30 Uhr: Arbeitskräfte aus anderen Branchen als Erntehelfer

Aufgrund der Reisebeschränkungen können bis auf weiteres auch die Erntehelfer nicht in die Schweiz einreisen. Private Unternehmer, wie etwa die Seegräbner Jucker Farm, und auch die Landwirtschaftsverbände bangten um die diesjährige Ernte. 

Nun haben der Schweizer Obstverband und der Verband Schweizer Gemüseproduzenten gemeinsam mit dem Schweizer Personalverleiher Coople eine wichtige Kooperation vereinbart, um die dringend benötigen Erntehelfer im Inland zu rekrutieren. Wie sie in einer aktuellen Mitteilung schreiben, sollen über die Personalverleihplattform von Coople Arbeitskräfte aus anderen Branchen als Erntehelfer gewonnen werden. 

Die heute vorgestellte Kooperation basiert auf der Initiative privater Unternehmer, wie dem Seegräbner Martin Jucker. Man hofft insbesondere auf Arbeitskräfte aus der Gastronomie und der Hotellerie, die derzeit nicht arbeiten dürfen. «Die Jucker Farm ist sei langer Zeit sowohl Landwirtschafts- als auch Gastrounternehmen. Zudem arbeiten wir schon einige Jahre erfolgreich mit Coople zusammen, um einen Teil unserer Mitarbeiter zu rekrutieren Es lag für uns also nahe, diese drei Elemente zu einem innovativen Lösungsansatz zu verknüpfen», sagt Jucker.

Hoffen auf Subventionen 

Viktor Calabrô, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Coople hofft auch auf eine Unterstützung des Bundes: «Um die Attraktivität dieser Jobs kurzfristig noch weiter zu erhöhen, muss der Lohn stimmen. Wir erwarten deshalb vom Bund, dass er die notwendigen Massnahmen trifft, um die Löhne in der Landwirtschaft während dieser Ausnahmesituation marktgerecht zu subventionieren.» So könnten auch die Arbeitnehmer, die derzeit von Kurzarbeit betroffen seien, von dieser Kooperation besser profitieren.  

Interessierte landwirtschaftliche Betriebe können sich hier anmelden. 

24. März, 15.30 Uhr: Zürcher Spitäler noch nicht ausgelastet

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) hat am Dienstag betont, dass es im Kanton Zürich derzeit genügend Spitalbetten für Corona-Patienten gebe.
Dies gilt auch für schwere Fälle, die auf die Intensivstation müssen. «Wir sind noch weit davon entfernt, dass das System zusammenbricht», sagte Rickli in einem Interview mit Radio1.

Im Hintergrund prüft die Gesundheitsdirektion aber mehrere Möglichkeiten, mit denen auch in den kommenden Wochen sicher genügend Betten zur Verfügung gestellt werden können. Man erwäge etwa, unterirdische Anlagen in Betrieb zu nehmen, sagte Rickli. «Wir prüfen auch die Variante Turnhalle oder Hotel.»

24. März, 15.20 Uhr: Trendwende? «Es besteht Hoffnung»

Seit dem letzten Freitag waren die Corona-Fallzahlen in der Schweiz leicht rückläufig, was die täglichen Neuinfektionen betrifft. Das lässt einige auf eine Trendwende hoffen.

«Es besteht Hoffnung», sagte auch Patrick Mathys vom BAG vor den Medien in Bern. Um verlässliche Aussagen dazu zu machen, brauche es seriöserweise aber noch ein bisschen Zeit. Erst in ein paar Tagen könne man sagen, ob sich die Zahlen tatsächlich gefestigt hätten und die Massnahmen Wirkung zeigen. Er gibt zu bedenken, dass der leichte Rückgang der Neuinfektionen über das Wochenende gemeldet wurde, wo der Laborbetrieb üblicherweise etwas heruntergefahren werde.  

24. März, 15 Uhr: Kein Zügelverbot - Umzüge aber «sehr schwierig»

Umzüge sollen in der Schweiz weiterhin möglich sein, wie Martin Tschirren, Direktor Bundesamt für Wohnungswesen (WBF), sagte. Am Dienstagmorgen habe man sich mit Vertretern von Vermieter- und Mieter-Organisationen zu einem runden Tisch getroffen. Dabei waren sich alle einig darüber, dass «die Rahmenbedinungen für Umzüge sehr schwierig» seien, sagte Tschirren. 

Die vom Bundesrat empfohlenen Verhaltensregeln seien bei einem Umzug sehr schwierig einzuhalten. Deshalb rate man derzeit davon ab, umzuziehen. «Wir können aber kein Zügelverbot aussprechen, das müsste der Bundesrat tun», so Tschirren. Wenn man unbedingt umziehen möchte, dann könne man das natürlich tun. In einem solchen Fall wäre es ideal, wenn sich die betroffenen Parteien bilateral absprechen würden.   

Taskforce für Mietfragen eingesetzt

Am runden Tisch sei zudem die Problematik diskutiert worden, wie man vorgehen wolle, wenn beispielsweise Geschäftsinhaber Schwierigkeiten hätten, die Miete für ihre Firmenräumlichkeiten zu bezahlen. Hier habe man nicht in allen Fällen eine Übereinstimmung gefunden, so Tschirren. Man wolle verhindern, dass es zu einer Flut von Gerichtsverfahren käme. 

Gemeinsam mit Bundesrat Guy Parmelin habe man entschieden, eine Taskforce einzusetzen. In dieser sollen Vertreter von Mieter- und Vermieter-Organisationen, von den Kantonen und Städten Lösungsvorschläge zuhanden des Bundesrates erarbeiten. Bis es soweit ist, sollen laut Tschirren die Mieter und Vermieter bei Problemen direkt miteinander sprechen. Das sei die sinnvollste Variante, um Härtefälle möglichst zu vermeiden. 

24. März, 14.40 Uhr: «Die Löhne sind gesichert»

Die Anträge für Kurzarbeitsentschädigung sind laut Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit SECO, erneut deutlich angestiegen. Stand heute seien bei den zuständigen kantonalen Stellen rund 400'000 Anträge von knapp 27'000 Unternehmen eingegangen. «Inzwischen sind rund acht Prozent der Erwerbstätigen von Kurzarbeit betroffen», sagt Zürcher. 

Er räumt ein, dass die Lage in den Vollzugsstellen aufgrund der enormen Antragsflut «kritisch» sei. Das könne hier und da zu gewissen Zahlungsverzögerungen von ein paar Tagen führen. «Die Löhne sind aber gesichert und werden sicher bezahlt», so Zürcher. 

Auch die Liquidität der Arbeitslosenversicherung sei sichergestellt. «Wir wissen aber nicht, wie lange diese Situation noch anhält.» Und es würden auch entsprechende Erfahrungswerte fehlen. Wenn man zusätzliche Mittel benötigen würde, dann könnten diese aber beantragt werden, was derzeit aber noch nicht nötig sei.

24. März, 14.30 Uhr: BAG stützt sich auf «verlässliche Zahlen»

Bei seiner Information zur aktuellen Entwicklung der Corona-Fälle in der Schweiz verzichtete Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit BAG, bewusst auf detaillierte Zahlen. 
Er verwies auf die Meldung des Bundesamtes für Gesundheit von heute Mittag und erklärte, es seien knapp 9000 Personen positiv auf das Virus getestet worden und knapp 90 Personen seien verstorben. Inzwischen seien in der Schweiz rund 80'000 Personen getestet bzw. «labordiagnostisch abgeklärt» worden, so Mathys.

Auf die Frage, weshalb die von den Kantonen und die vom BAG gemeldeten Fallzahlen, vor allem auch bei den Todesfällen, so unterschiedlich seien, antwortete Mathys: «Wir vermelden nur das, was uns als sichere Fälle von den Kantonen, Spitälern und der Ärzteschaft gemeldet wird.» Man habe sich auch beim BAG schon die Frage gestellt, was die Diskrepanzen und die Verzögerungen gegenüber den Meldungen der Kantone verursache. Es dauere aber einfach unterschiedlich lange, bis die Meldungen aus den einzelnen Kantonen beim BAG eintreffen würden.

24. März, 13.50 Uhr: Medienkonferenz des Bundes

Ab 14 Uhr informiert der Bund über die neuesten Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie in der Schweiz.

Mit dabei sind:

  • Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit BAG
  • Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS
  • Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit SECO
  • Martin Tschirren, Direktor Bundesamt für Wohnungswesen WBF
  • Hans-Peter Lenz, Leiter Krisenmanagementzentrum, EDA
  • Colette Nova, Vize-Direktorin Bundesamt für Sozialversicherungen EDI
  • Susanne Kuster, Stellvertretende Direktorin Bundesamt für Justiz, EJPD

24. März, 13.45 Uhr: Abstimmung zur Baumer Gemeindeordnung wird verschoben

Der Zürcher Regierungsrat hat beschlossen, auf die Durchführung der Volksabstimmung vom Sonntag, 17. Mai, zu verzichten. Es finden somit weder Abstimmungen über kantonale noch kommunale Vorlagen statt.

Betroffen von diesem Entscheid ist auch die Gemeinde Bauma. Da stand am 17. Mai der Urnengang zur revidierten Gemeindeordnung an. «Wir führen die Abstimmung zu einem späteren Zeitpunkt durch», sagt Gemeindeschreiber Roberto Fröhlich. Der neue Termin steht noch nicht fest. Würde der Urnengang im September nachgeholt, könnte es noch reichen, dass die Gemeindeordnung trotzdem 2021 in Kraft tritt.

24. März, 13.20 Uhr: Olympische Spiele werden verschoben

Die Olympischen Spiele in Tokio werden nach Angaben von Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe verschoben. Das sagte er vor wenigen Minuten gegenüber dem Fernsehsender NHK. Abe erklärte, er habe IOC-Präsident Thomas Bach in einem Telefongespräch von heute Mittag gebeten, das Sportevent um ein Jahr, auf den Sommer 2021, zu verlegen. Der Schritt sei angesichts der Coronavirus-Pandemie unvermeidlich, weil die ursprünglich für Juli und August angesetzten Wettkämpfe unter den gegebenen Umständen nicht vollständig ausgetragen werden könnten, so Abe.

In den letzten Tagen hatten mehrere Länder beim IOC eine Verschiebung gefordert. Einzelne Länder, darunter Australien und Kanada, hatten bereits angekündigt, keine Sportler zu entsenden, sollte das Event wie geplant stattfinden.

 

24. März, 12 Uhr: Dübendorf wirbt für digitale Bibliothek

Die Stadtbibliothek Dübendorf bleibt wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres geschlossen. Doch die digitalen Medien der «Digitalen Bibliothek Ostschweiz» stehen allen eingeschriebenen Kundinnen und Kunden mit gültigem Abonnement rund um die Uhr zur Verfügung, wie die Stadtbibliothek in einer Mitteilung schreibt.

Per Mail können sich zudem auch alle Nicht-Abonnenten für die «Onleihe» einschreiben. Das entsprechende Formular steht auf der Homepage der Stadtbibliothek zum Download bereit. Es kann digital ausgefüllt oder gescannt und danach per Mail an stadtbibliothek@duebendorf.ch gesendet werden. Die Zugangsdaten für die digitale Bibliothek erhalten alle Neuabonnenten per Mail, die Rechnung mit der Post. Die Tarife sind ebenfalls online einsehbar. (Symbolfoto: Pixabay)

24. März, 11 Uhr: Steigende Fallzahlen im Kanton Zürich

Die Zahl der Corona-Infizierten im Kanton Zürich steigt weiter. Bis am Dienstagvormittag sind 1211 Personen positiv getestet worden, wie die Gesundheitsdirektion auf ihrer Website schreibt.

Das sind 143 mehr als am Vortag. Bis heute starben im Kanton Zürich fünf Personen an den Folgen der Virusinfektion. Die Verstorbenen waren zwischen 78 und 97 Jahre alt.

24. März, 9.50 Uhr: Sportunterricht per Video für Zürcher Schulkinder

Sport und Bewegung sollen nicht zu kurz kommen für Zürcher Schülerinnen und Schüler, auch wenn der Sportunterricht zurzeit ausfällt. Die Stadt lanciert einen Youtube-Kanal mit Videos für Sport in den eigenen vier Wänden.

Ab sofort stehen 40 Videos zum Nachmachen zur Verfügung, wie das Sportamt der Stadt Zürich am Dienstag mitteilte. Das Angebot wird laufend erweitert und richtet sich an verschiedene Schulstufen.

Ein Redaktionsteam des Sportamts sorgt dafür, dass die Inhalte verschiedene Aspekte wie Kondition, Koordination und Beweglichkeit in den Bereichen Sport, Spiel, Gesundheit und Ausdruck abdecken, wie es in der Mitteilung heisst. Publiziert werden die Videos unter dem Hashtag #loop_it.

Sportlehrpersonen, Trainerinnen und Trainer, Sportlerinnen und Sportler sind eingeladen, Videos an loop-it@zuerich.ch zu senden. #loop it ist eine Initiative der Stadt Zürich, von mobilesport.ch, Schule bewegt und dem Schweizerischen Verband für Sport in der Schule.

24. März, 9.15 Uhr: GV der Wetziker Elma Electronic AG ohne Aktionäre

Die auf den 16. April angesetzte Generalversammlung der Wetziker Elma Electronic AG wird ohne persönliche Beteiligung der Aktionäre durchgeführt. Das hat der Verwaltungsrat entschieden, wie das Unternehmen mitteilt. 

Die Aktionäre erhalten aber die Möglichkeit, ihre Rechte durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter auszuüben. Die Generalversammlung wird am Sitz der Gesellschaft durchgeführt und auf die «statuarisch erforderlichen Agendapunkte» reduziert. 

24. März, 9 Uhr: Trendwende in Sicht?

In der Schweiz geht die Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 seit drei Tagen leicht zurück. Waren es am Freitag noch 1380 Neuinfizierte, welche die Kantone meldeten, sank diese Zahl bis am Montag auf 1019 Personen. Bereits am Samstag (1108) und tags darauf mit 1072 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, war ein leichter Rückgang feststellbar.  

Zeigen die rigorosen Massnahmen, mit denen der Bundesrat das öffentliche Leben lahmlegte, also bereits die erhoffte Wirkung? Experten sind sehr skeptisch, ob die Trendwende tatsächlich erreicht ist.

Der Berner Epidemiologe Christian Althaus interpretiert die Zahlen eher dahingehend, «dass wir hier die Grenzen der Kapazität sehen». Er weist darauf hin, dass inzwischen praktisch kein Contact-Tracing mehr stattfinde: dass also nach einem positiven Test kaum mehr das Umfeld des Patienten systematisch auf weitere Ansteckungen überprüft werde. Althaus geht davon aus, dass man mit der aktuellen Test-Strategie vor allem Covid-Fälle mit starken Symptomen und infiziertes Gesundheitspersonal erfasst.

24. März, 8.45 Uhr: Gemeinde Bubikon schliesst Schalter

Die Türen der Bubiker Gemeindeverwaltung sind seit heute Dienstagmorgen bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Das schreibt die Gemeinde in einer aktuellen Mitteilung. 

Für zwingende Anliegen könne telefonisch ein Termin vereinbart werden. Allfällige persönliche Termine werden zwischen 9 und 12 Uhr durchgeführt. In diesem Zeitfenster sind auch alle Verwaltungsabteilungen telefonisch und über E-Mail erreichbar. Diese Regelungen gelten für die ganze Bubiker Gemeindeverwaltung. Auf der Gemeinde-Website können weiterhin alle elektronischen Dienstleistungen genutzt werden.

Für Todesfälle hat die Gemeinde Bubikon einen Pikettdienst eingerichtet. Angehörige können sich unter der Telefon-Nummer 055 253 33 33 melden. 

24. März, 8.25 Uhr: Run auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung

Seit gestern können sich Selbstständigerwerbende im Kanton Zürich online bei der AHV-Ausgleichskasse registrieren, um Taggelder von maximal 196 Franken zu beantragen. Wie das SRF schreibt, hätten in Zürich bis am Montagabend über zehntausend Besitzer von Läden, Restaurants, Coiffeursalons oder Fitnessstudios davon Gebrauch gemacht.

Die Hilfe sei gut angelaufen, sagt Andreas Dummermuth, der die Schweizer Ausgleichskassen koordiniert. Das Problem sei allerdings, dass die Anmeldeserver zum Teil zusammenkrachten. Gestern haben laut Dummermuth schweizweit zeitweise über 14'000 Betroffene gleichzeitig auf die Anmeldeformulare für die sogenannte Corona-Erwerbsersatzentschädigung zugegriffen.

Die wegen der Corona-Krise in finanzielle Not geratenen Gewerbler müssen sich allerdings auch nach der Anmeldung etwas in Geduld üben. Denn das Geld wird mit einem Monat Verzögerung ausbezahlt.

24. März, 7.45 Uhr: Bund prüft Nacht-Ausgangssperre

«Wir machen keine Spektakel Politik.» So begründete Innenminister Alain Berset (SP) am Freitag den Verzicht des Bundesrats auf eine Ausgangssperre. Recherchen zeigen jedoch: Diese Option ist nicht definitiv vom Tisch. Innerhalb der Bundesverwaltung prüfen Zuständige derzeit technische Kontrollmechanismen.

Diese sollen zeigen, wie gut oder wie schlecht die Bevölkerung die heute geltende Einschränkung der Versammlungsfreiheit befolgt. So will der Bund anhand anonymisierter Standortdaten von Mobiltelefonen feststellen, welchen Effekt die bisherigen Massnahmen auf das Verhalten der Bewohner im öffentlichen Raum gehabt haben.

Verschärfung in zwei Schritten

Sollten Analysen und Beobachtungen zeigen, dass die bisherigen Massnahmen des Bundes zu wenig wirken, würde sich die Frage nach weiteren Verschärfungen stellen. Die Pläne dafür werden in der Bundesverwaltung erarbeitet, wie zwei gut informierte Quellen besagen. Demnach könnte der Bundesrat die deutlich härtere Massnahme einer Ausgangssperre in zwei Schritten anordnen, sollte er dies für nötig erachten.

Zuerst gäbe es eine Nacht-Ausgangssperre. Diese soll ab abends 18 Uhr gelten. Gemäss Variantenplanung wäre dies aber nur die Vorstufe zur Ausgangssperre rund um die Uhr. Diesen letzten Schritt würde der Bundesrat, unter Berücksichtigung der Akzeptanz der Nacht-Ausgangssperre, nach einer gewissen Zeit verfügen.

24. März, 7.15 Uhr: So wird ein Coronavirus-Test durchgeführt

Am Institut für Mikrobiologie des Universitätsspitals der Waadt in Lausanne (CHUV) werden pro Tag bis zu 3'000 Coronavirus-Tests durchgeführt. Nach Erhalt werden die Proben der Coronavirus-Verdachtsfälle beschriftet und für die Analyse vorbereitet. Überschreiten sie eine gewisse Schwelle, so werden sie als positiv gewertet. (Video: sda)

23. März, 19.23 Uhr: Stadtverwaltung Wetzikon bleibt zu

Die Schalter der Stadtverwaltung Wetzikon bleiben ab heute, Montag, 23. März, für den persönlichen Kundenkontakt bis auf weiteres geschlossen. Dies schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Die Verwaltung ist allerdings weiterhin während der normalen Öffnungszeiten für Einwohnerinnen und Einwohner telefonisch, per E-Mail oder unter www.wetzikon.ch erreichbar. Der Posten der Stadtpolizei Wetzikon bleibt bis auf weiteres zu den normalen Zeiten geöffnet.

23. März, 15.10 Uhr: Stadt Uster erhebt keine Parkgebühren mehr

Ab sofort erhebt die Stadt Uster im Zentrum keine Parkgebühren mehr. Es sei dies eine weitere Massnahme im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, teilt die Stadt mit. Ausserdem steht die Stadtverwaltung der Ustermer Bevölkerung ab Dienstag, 24. März, nur noch per Post, E-Mail und Telefon zur Verfügung. Der Schalterbetrieb wird geschlossen. 

Unter der Nummer 0800 99 11 00 steht eine Hotline zur Verfügung, die Fragen lokaler Art im Zusammenhang mit dem Coronavirus beantwortet. Diese neue Anlaufstelle ist täglich, auch an den Wochenenden, von 8 Uhr bis 20 Uhr in Betrieb.

23. März, 15 Uhr: Auch Ustermer Ratsbetrieb ausgesetzt

Der Betrieb des Gemeinderats Uster wird vorerst bis zum 30. April eingestellt. Dies teilt die Geschäftsleitung des Stadtparlaments mit. Der Betriebsstopp betrifft somit insbesondere die konstituierende Sitzung vom 6. April. Diese wird fürs Erste auf den 11. Mai verlegt. Auch alle Kommissions- und Fraktionssitzungen sind abgesagt.

23. März, 14.55: Kurve sollte abflachen

Es sei noch zu früh, um über die Entwicklung der Kurve zu spekulieren, sagt Daniel Koch vom BAG weiter. Dies gelte es diese Woche zu analysieren. «Wenn die Massnahmen umgesetzt werden, sollte die Kurve zumindest abflachen», so Koch. Aktuell seien in den Spitälern noch Kapazitäten vorhanden.»

23. März, 14.49 Uhr: Masken weiterhin stark gesucht

Daniel Koch vom BAG erklärt, weshalb es nicht sinnvoll ist, Schutzmasken aus Zeiten der Schweinegrippe-Pandemie wiederzuverwenden. Nach wie vor gebe es keine Evidenz, dass das Tragen von Masken für Nicht-Kranke effektiv einen Schutz bieten. Daher empfiehlt Koch: «Wenn Personen zuhause zu viele Masken haben, ist es sinnvoller, diese den lokalen Pflegeheimen spenden. Dort werden Masken dringend gebraucht.» Der Bund sei aber weiterhin bestrebt, möglichst viele Masken zu beschaffen. Aktuell würden 1 bis 2 Millionen Masken pro Tag verbraucht.

23. März, 14.42 Uhr: Keine generelle Baustellenschliessung möglich

Martin Dummermuth vom Bundesamt für Justiz erklärt, dass es den Kantonen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich sei, generell Baustellen zu schliessen. Solche erfolgten nur im Einzelfall, wenn die Massnahmen des Bundes zum Schutz der Gesundheit nicht eingehalten werden können. 

23. März, 14:33 Uhr: Bund empfiehlt Schlüssel beim Zügeln zu hinterlegen

Es gebe keinen Zügelstopp, sagt Martin Tschirren vom Bundesamt für Wohnungswesen im Hinblick auf den regulären Zügeltermin vom 31. März. Es seien aber selbstverständlich die Hygienevorgaben des Bundes einzuhalten. Das sei etwa bei Schlüsselübergaben nicht ganz einfach. Diese sollen vermehrt durch Hinterlegung statt persönlichen Kontakt erfolgen, empfiehlt Tschirren. Ferner stelle sich auch die Frage, was mit Mieten von Betrieben geschieht, die diese aktuell nicht bezahlen können, weil sie keinen Umsatz erzielen. Dazu werde es einen runden Tisch mit Vertretern des Mieter- und des Vermieterverbandes geben. Danach sollen weitere Massnahmen festgelegt werden.

23. März, 14.30: Grösste Rückhol-Aktion in der Schweiz

Gemäss Hans-Peter Lenz vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten wird aktuell die grösste Rückholaktion durchgeführt, die es der Schweiz je gegeben hat. In Peru etwa versuche man Charterflüge zu organisieren. Auf diese Weise könnten 750 Personen zurückgebracht werden. Diese müssen für zehn Tage in eine Selbstquarantäne. Man werde alle Kontinente anfliegen, hält Lenz fest.

23. März, 14.15 Uhr: Riesiger Anstieg bei Kurzarbeit-Gesuchen

Im Kanton Tessin gehen gewisse Bestimmungen mittlerweile über die des Bundes hinaus. So hat der Kanton die Schliessung bestimmter Gewerbe- und Produktionsbetriebe angeordnet. Diese Bestimmungen seien bundesrechtswidrig, sagt Martin Dumermuth vom Bundesamt für Justiz. Die betroffenen Firmen könnten sich wehren.

Mittlerweile haben schweizweit 21'000 Firmen ein Gesuch für Kurzarbeit gestellt. Betroffen davon sind 315'000 Arbeitnehmende also rund sechs Prozent aller Arbeitnehmer in der Schweiz, wie Boris Züricher vom Staatssekretariat für Wirtschaft ausführt. Die meisten Gesuche sind im Tessin gestellt worden. Zürcher rechnet mit weiteren Gesuchen insbesondere auch im Bausektor. «Das Ziel der Kurzarbeit besteht darin, Entlassungen zu verhindern», so Zürcher. Man rechne damit, dass die Arbeitslosenquote die 3-Prozent-Marke überschritten werden könnte.

23. März, 14.10 Uhr: Das Testmaterial bleibt knapp

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit hält fest, dass das Testmaterial für Corona-Proben nach wie vor knapp ist. Der Nachschub sei noch nicht gesichert. Einige Labors hätten Mühe, genügend Material zu beschaffen. An seiner Pandemie-Strategie wolle das BAG festhalten.

 

23. März, 13:55 Uhr: Lernende und Studierende werden rekrutiert

Die Zürcher Lernenden und Studierenden der Gesundheitsberufe sollen in den Spitälern des Kantons eingesetzt werden und sich dort um Corona-Kranke kümmern. Die Projektleiter gehen von 5000 Wochenstunden aus, die auf diese Weise in der Spitalpflege ergänzt werden können.

Die 650 Studierenden der Höheren Fachschule Pflege aus dem Careum Bildungszentrum und dem Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Winterthur, sollen zum Beispiel pro Woche drei Tage mehr in der Praxis verbringen, wie der Verband Zürcher Krankenhäuser am Montag in einer Mitteilung schreibt.

Dazu kommen Personen hinzu, die sich gerade in der Ausbildung zum Fachmann Gesundheit befinden. Insgesamt soll den Gesundheitseinrichtungen dadurch Personal für 5000 zusätzliche Arbeitstage pro Woche zur Verfügung gestellt werden.

23. März, 13.38: Obligatorisches Schiessen ist freiwillig

Schiesspflichtige müssen dieses Jahr das Obligatorische nicht zwingend absolvieren. Der Bund hat wegen der Coronavirus-Pandemie die ausserdienstliche Schiesspflicht fürs Jahr 2020 sistiert. Nichtsdestotrotz dürfen Betroffene freiwillig teilnehmen, wie das Verteidigungsdepartement mitteilt. Zudem entfallen für 2020 die Nachschiess- und Verbliebenenkurse. 

23. März: Um 14 Uhr informiert der Bund

Für 14 Uhr ist eine weitere Medieninformation des Bundes angesetzt. Anwesend sein werden Vertreter des Bundesamtes für Gesundheit, des Eidgenössichen Departementes für auswärtige Angelegenheiten, des Staatssekretariats für Wirtschaft, des Justizdepartements, des Verteidigungsdepartements und des Bundesamts für Wohnungswesen. Hier gehts zum Live-Stream:

23. März, 12.50 Uhr: Zahl der Coronavirus-Fälle in der Schweiz steigt auf 8060

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter rasant an: Am Montagmittag gab es bereits 8060 bestätigte Fälle, das sind 1046 mehr als noch vor 24 Stunden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Mindestens 66 Personen sind verstorben.

Weitere vier Todesfälle seien möglicherweise auf Covid-19 zurückzuführen, eine Laborresultat liege jedoch noch nicht vor, so das BAG.
Die Kantone Tessin, Basel-Stadt und Waadt sind nach wie vor am stärksten betroffen.

Die höchste Inzidenz (Fälle pro 100'000 Einwohner) hat laut aktualisiertem Situationsbericht zur epidemiologischen Lage der Kanton Tessin (326,9), gefolgt von den Kantonen Waadt (235,3) und Basel-Stadt (222,8).

Weltweit waren bis am Montagmorgen mehr als 338'000 Ansteckungen gemeldet, davon sind mehr als 14'000 Menschen gestorben. Allein in Italien sind mehr als 59'000 Personen erkrankt und 5476 gestorben.

23. März, 11.30 Uhr: Gemeinde Pfäffikon schafft Corona-Anlaufstelle

Die Pfäffiker Gemeindeverwaltung will diese WOche eine Anlaufstelle zum Coronavirus einrichten. Dort sollen Bürgerinnen und Bürger sämtliche Informationen rund um die aktuelle Lage zentral erhalten und ihre Fragen und Anliegen deponieren können.

Die Verwaltungsbetriebe funktionieren derweil normal weiter. Es sind jedoch Einschränkungen im persönlichen Kontakt und bei den Öffnungszeiten beschlossen worden, wie der Gemeinderat schreibt. Die Verwaltung ist neu am Montag und Donnerstag jeweils von 8 bis 12 respektive von 13 bis 18.30 Uhr geöffnet und am Dienstag, Mittwoch und Freitag vormittags zwischen 8 und 12 Uhr.

23. März, 11.15 Uhr: Tropfensystem beim Werkhof Turbenthal

Die Gemeinde Turbenthal hat am Samstag die Wertstoffsammelstelle erstmals unter Berücksichtigung der Sicherheitsmassnahmen – Abstand, Anzahl Personen - geöffnet. Dazu hat der Werkdienst eine provisorische Barriere gebaut, mit der ein Tropfensystem gewährleistet werden kann, heisst es in einer Mitteilung. Ein Lernender der Gemeindeverwaltung unterstützt den Betrieb.

Der zuständige Gemeinderat Heinz M. Schwyter (parteilos) ruft die Einwohner dazu auf, dass Flaschen, Dosen oder Kleider ausserhalb der Öffnungszeiten der Wertstoffsammelstelle entsorgt werden sollen. Dann sei der Zugang zur Sammelstelle ohne Einschränkung möglich und das Entsorgen gehe schneller. Die Werkstoffsammelstelle ist geöffnet am Dienstag von 16.30 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 08.30 bis 12 Uhr.

23. März, 10.45 Uhr: 1.Mai-Demo abgesagt

Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich und das Zürcher 1. Mai Komitee haben entschieden, das 1. Mai Fest und die 1. Mai Demonstration in der Stadt Zürich abzusagen. Der Verzicht auf die Mobilisierungen sei eine Frage der Solidarität und des Respekts für die Beschäftigten im Gesundheitswesen, in der Reinigung, in Lebensmittelgeschäften und anderen Tieflohnberufen, die sich jetzt als unverzichtbar erwiesen, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung.

«Auch wenn die von den Behörden angeordneten Massnahmen vorerst nur bis zum 19. April gelten, wollen wir mit dem Entscheid zeigen, dass wir in dieser schwierigen Situation Verantwortung übernehmen», wird Luca Maggi, Sprecher des 1. Mai Komitees zitiert.

Das Zürcher 1. Mai Komitee wird am Tag der Arbeit und dem folgenden Wochenende auch auf die politischen Veranstaltungen verzichten. Stattdessen plant es ein Alternativprogramm zu organisieren. Die 1. Mai Zeitung soll ebenfalls erscheinen.

23. März, 10.35 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich präsentiert die neusten Zahlen: Zurzeit sind 1068 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilt die Gesundheitsdirektion mit. Am Freitagnachmittag waren es noch 773.

Übers Wochenende kamen zwei weitere Todesfälle hinzu. Laut der kantonalen Behörden handelt sich dabei um einen 96-jährige Mann im Palliativstadium und um einen 97-jährigen Mann mit Vorerkrankungen. Damit ist die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Personen im Kanton Zürich auf fünf angestiegen.

23. März, 9.40 Uhr: Dübendorfer Parlament stellt Betrieb vorläufig ein

Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus und den verschärften Massnahmen des Bundes
stellt der Gemeinderat Dübendorf vorerst bis am 30. April den Betrieb ein. Dies schreibt das Sekretariat des Stadtparlaments in einer Mitteilung. Somit werden die Gemeinderatssitzungen vom 6. April und 4. Mai abgesagt. Dasselbe gilt für sämtliche Kommissionssitzungen bis Ende April, insbesondere auch für die
Bürositzungen vom 23. März und 14. April 2020. Ausserdem rät das Sekretariat den Fraktionen, ebenfalls alle Sitzungen bis Ende April abzusagen.

23. März, 9 Uhr: Reduzierter Fahrplan im Oberländer Busnetz

Aufgrund der verbindlichen Anweisung des Bundesamtes für Verkehr und der Systemführer des öffentlichen Verkehrs (SBB und Postauto) reduzieren die Verkehrsbetriebe Zürcher Oberland ab dem 23. März den Fahrplan. Dieser gilt bis mindestens zum 26. April 2020. Betroffen davon sind alle VZO-Linien.

Auf den meisten Linie gilt grundsätzlich der 30-Minuten-Takt jedoch mit eingeschränkten Betriebszeiten. Einzelne Linien werden eingestellt und Haltestellen nicht mehr bedient.

Einen Überblick über die betroffenen Linien gibt es hier

23. März, 8.50 Uhr: Huber+Suhner führt Generalversammlung ohne Aktionäre durch

Der Verwaltungsrat von Huber+Suhner hat entschieden, die Generalversammlung vom 1. April ohne die Aktionäre durchzuführen, Dies schreibt der Pfäffiker Verkabelungsspezialist in einer Medienmitteilung. Dies, um die Gesundheit der Aktionäre zu schützen und dabei zu helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Sie werden stattdessen aufgefordert, ihre Stimmen zu den Traktanden ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abzugeben.

23. März, 7 Uhr: ZKB schliesst Schalter

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schliesst wegen der Coronavirus-Pandemie ab Montag vorübergehend zahlreiche Kundenschalter. Nur noch die zentralen Kundenschalter der Bank bleiben offen, wie die ZKB in einer Mitteilung schreibt. Somit sind in der Region nur noch die Schalter in Rüti, Uster und Wetzikon offen. Ebenfalls geöffnet bleiben Affoltern am Albis, Andelfingen, Bülach, Dielsdorf, Dietikon, Horgen, Kloten, Meilen, Oerlikon, Wiedikon, Winterthur und Zürich-City. Über den Zeitpunkt der Wiedereröffnung will die Bank zu gegebener Zeit informieren. Die Geldautomaten bleiben wie bisher zugänglich. 

Der Schutz der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeitenden hätten höchste Priorität, heisst es im Communiqué. Ein Teil der von der Schliessung betroffenen Mitarbeitenden wird für die Umsetzung der Sofortmassnahmen, die Bund, Kanton Zürich und Banken zur Unterstützung der Wirtschaft beschlossen haben, tätig sein.

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Bargeld als Bakterienschleuder! Warum kann bei kontaktloser Bezahlung der Betrag nicht freiwillig auf z.B 100 Franken erhöht werden, an Stelle der 40 Franken? Da könnte man schon wieder tausende Kontakte pro Tag verhindern!