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Good-News-Ticker: Der Ustermer Zukunftsbaum gedeiht

Coronavirus zum Trotz

Good-News-Ticker: Der Ustermer Zukunftsbaum gedeiht

Genug von schlechten Nachrichten rund um das Coronavirus? Hier finden Sie nur Gutes. Egal ob Corona oder nicht.

Redaktion
Züriost
Montag, 23. März 2020, 08:26 Uhr Coronavirus zum Trotz

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Weitere gute Neuigkeiten, die sich vor dem 22. März ereignet haben, finden Sie hier:

Ticker

Gratis Lebensmittel für Bedürftige in Tann

Für Armutsbetroffene fallen im Zürcher Oberland wegen des Coronavirus immer mehr Unterstützungsangebote weg. So mussten zum Beispiel alle Abgabestellen der Lebensmittelhilfe «Tischlein deck dich» zum Schutz der Mitarbeiter schliessen. Es gibt allerdings noch Hoffnung auf gespendete Lebensmittel: die Abgabestelle «Hopefood» in Tann hat noch geöffnet, wie die Präsidentin des Hope-Sozialwerks Theres Wäspi mitteilt. «Das BAG gab uns grünes Licht, dass wir den Betrieb vorerst noch aufrechterhalten können», sagt sie.

Dazu hat gemäss Wäspi aber auch Hopefood einige Massnahmen einführen müssen: So werde der Einlass beispielsweise immer nur wenigen Personen gleichzeitig gewährt. Und um den Kontakt zu minimieren, verzichte der Verein zurzeit auf den symbolischen Fünfliber, den Betroffene an der Abgabestelle jeweils bezahlen mussten.

Hopefood verteilt jeweils freitags ca.13:00 Uhr im Begegnungszentrum an der Jona, Tobelstr. 20 in Tann Nahrungsmittel aus 24 Märkten an Bedürftige. Info: www.hope-sozialwerk.ch

So geht Home-Wellness für den verspannten Rücken

Wer dieser Tage von Zuhause arbeiten (muss) und nicht wirklich homeoffice-gerecht eingerichtet ist, leidet schnell einmal an Verspannungen im Nacken oder unteren Rückenbereich. An alle hier draussen, die sich gerade auch mit einem unbequemen Stuhl zufrieden geben müssen und schon mit dem Gedanken gespielt haben, den bequemen Bürostuhl der Bude zu entführen: Abhilfe gibt es ganz schnell auf Youtube. Für Wellness für den Rücken hier entlang:

Ustermer notieren Zukunftswünsche

Am 7. März hat der Klimastreik Uster im Stadtpark einen Klimabaum gepflanzt. An diesen konnten die Teilnehmer Kärtchen mit ihren Zukunftswünschen hängen. Einige der Ustermer Wünsche haben auch die Redaktion erreicht. Auffallend vieles des Notierten appelliert an die Solidarität und gemeinsame Stärke der Menschen. Auch in der aktuellen Lage durchaus passend – deshalb hier eine Auswahl:

  • … dass noch viele Generationen auf unserer schönen Erde leben können
  • Achtsamer Umgang mit der Natur, den Menschen und Tieren
  • Mögen unsere Kinder in einem sauberen Uster grosswerden und lernen was es bedeutet, achtsam mit sich, der Umwelt und den Mitmenschen umzugehen
  •  (Ich wünsche mir, ) dass eine grosse Erkenntnis-Welle durch die Welt geht und viele, viele ihren Konsum ändern.
  • Liäbs Bäumli, ich wünsche dir und mir, dass du gross und starch wärde chasch. Dass du immer wieder blüeh därfsch und Herze erfreue und au Schatte spände. Sigg schützt.
  • that  next year we also plant a tree (or more) on the Püntwiese
  • Uster autofrei – für ein besseres Klima
  • Ich möchte so wenig Fleisch wie möglich essen
  • Ich verkaufe mein Auto im nächsten Jahr und nutze mehr ÖV

Theater im eigenen Wohnzimmer

Wer derzeit eine Durststrecke durchläuft, weil er oder sie nicht mehr ins Theater kann, dem sei jetzt gesagt:
Theater kann auch heim kommen. Hier gibt es einige Produktionen aus Zürich, Basel und so fort gratis.

Happy End in Dübendorf

Dieser kleine knuffige Hund wurde gestern Abend herren- respektive damenlos aufgefunden. Er hielt sich bei der Socar Tankstelle auf und war den Berichten der beiden Finderinnen zufolge «ganz erschöpft». Nach einem Aufruf in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Dübendorf, wenn...» konnte die Besitzerin des Tieres aber schnell ausfindig gemacht werden. Mittlerweile ist der Hund wieder in seinem Zuhause. 

Selber Pflanzen mit Bio-Abfall

Homeoffice mag in zu hoher Dosis nicht unproblematisch sein. Doch es hat auch etwas Gutes: Man hat wieder mehr Zeit – um sich um seine Pflanzen zu kümmern! Oder, um selbst welche anzuziehen. Und das geht sogar mit Küchen-Abfällen.

  • Ingwer-Knollen: Die Reste einer Knolle zum Kultivieren einfach in die Erde stecken. Dabei darauf achten, dass die Schnittfläche nach unten zeigt und der Ingwer leicht mit Erde bedeckt ist. Die Erde feucht, jedoch nicht nass halten.
  • Lauch-Enden: Die Wurzel des Lauchs in eine Tasse mit wenig Wasser legen und an einen sonnigen Ort stellen. Das Wasser alle fünf bis sechs Tage wechseln, um Schimmel zu vermeiden. Bald zeigen sich neue Pflanzen-Sprieße, die man eintopfen kann. Diese Methode funktioniert auch mit Frühlingszwiebeln.
  • Aus den alten Salatblättern von Eisbergsalat und grünem Salat kann man neuen Salat züchten. Die Salatblätter in eine Schüssel mit etwa drei Zentimeter hoch stehendem Wasser geben. Die Schüssel an einem warmen, hellen Ort stehen lassen und die Salatblätter ab und zu mit Wasser besprühen. Die Wurzeln dann in die Erde pflanzen. 

Bibliothek Turbenthal bietet Lieferdienst an

Die Bibliothek Turbenthal organisiert für Menschen ab 65 Jahren oder Zugehörige einer Risikogruppe einen Bücher-Lieferdienst. Das schreibt sie in einer Mitteilung. In Turbenthal wohnhafte Leute können sich über den Online-Katalog maximal drei Bücher aussuchen und per E-Mail oder während der Sprechstunden per Telefon mit den Mitarbeiterinnen der Bibliothek Kontakt aufnehmen. «Leser und Leserinnen, die über kein Internet verfügen, dürfen ihre Wünsche gerne am Telefon mit den Bibliotheksmitarbeiterinnen besprechen», heisst es in der Mitteilung. Dieses Angebot bestehe auch für Personen, die über keine Kundenkarte der Bibliothek Turbenthal verfügen. Die Sprechstunden sind Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr (Telefon 052 385 15 85).

Bestell-Pick-Up-Service

Ausserdem bietet die Bibliothek Turbenthal ihren Kundinnen und Kunden unter Einhaltung des Abstandhaltens – social distancing - einen kontaktlosen Bestell-Pick-Up-Service an. Die in der Anzahl beschränkten Medien werden im Online-Katalog ausgewählt und dem Bibliothekspersonal per E-Mail mitgeteilt. «Um eine Gruppenbildung zu verhindern,  werden die Kunden und Kundinnen zu genau definierten Zeiten aufgeboten, um Ihre Medien im offenen Vorraum der Bibliothek abzuholen», schreibt die Bibliothek weiter. Diese Angebote werden vom Bundesamt für Gesundheit und der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich «ausdrücklich genehmigt».

Mit Dr. Sommer gegen das Coronavirus

Sie hätten sich gefragt, wie sie einen kleinen Beitrag dazu leisten können, diese schweren Zeiten ein wenig schöner zu gestalten, schreiben die Betreiber der Webseite «bravo-archiv». Deswegen stellen sie hier kostenlos diverse Bravo-Ausgaben zur Verfügung. Damit  auch jede Generation etwas davon habe, gibt’s aus jedem Jahr jeweils eine Ausgabe. Sie seien der festen Überzeugung, dass man mit schönen Erinnerungen und Nostalgie jede Zeit ein bisschen erträglicher machen kann.

Jucker hilft bei Erntehelfer-Vermittlung

Viele Bauern suchen aktuell Hilfe bei der Ernte. Um das Problem zu lösen, hat Martin Jucker kurzerhand Gastronomie, Landwirtschaft und die Personalvermittlung Coople zusammengeführt. Dies teilt die Jucker Farm in einem Schreiben mit. Die Idee seisimpel: Statt wie üblich Menschen in Gastronomieunternehmen zu vermitteln, vermittelt Coople jetzt Menschen an Bauernhöfe, die Erntehelfer suchen. Eine Lösung, die der ganzen Landwirtschafts- und Gastronomiebranche helfe.

Hier können sich interessierte Landwirtschaftsbetriebe und Arbeitssuchende bewerben.

Bibliotheken sind jetzt 24/7 geöffnet

Auch die Stadtbibliothek Dübendorf bleibt wegen der Corona-Pandemie voerst geschlossen. Doch digitalen Medien der «Digitalen Bibliothek Ostschweiz» würden allen eingeschriebenen Kundinnen und Kunden mit gültigem Abonnement rund um die Uhr zur Verfügung stehen, teilt die Bibliothek mit. Im Angbeot seien eBooks, eAudios, ePapers für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Alle Interessierten, die sich während des «Lockdown» neu einschreiben möchten, können dies per Mail tun: Einschreibeformular stehen auf der Homepage der Stadtbibliothek zum Download bereit. Diese können digital ausgefüllt/eingescannt und per Mail geschickt werden. Die Zugangsdaten für die «Onleihe» erhalten alle Neuabonnenten per Mail, die Rechnung mit der Post. 

Gratis ans H2U Openair dank dem Werkheim Uster

Das Werkheim Uster und der Verein H2U Openair spannen zusammen. Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums des Werkheims will die Institution ein «musikalisches Fest für alle» organisieren. 

Am Sonntag, 16. August, ist das H2U Openair deshalb erstmals gratis für alle Festivalbesucherinnen und -besucher. Gerade in der aktuellen Zeit des Social Distancing könnten sich die Ustermer und Ustermerinnen schon jetzt auf den Sommer freuen, heisst es in der Medienmitteilung. 

Mit diesem besonderen Werkheimfäscht zum 40. Jubiläum soll die Inklusion an einem weiteren Ort mitten in der Stadt Uster erlebbar werden. Doch nicht nur am Openair-Tag selber soll es zu Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung kommen.

Werkheim-Bewohner packen mit an

Die Kooperation des Werkheims und des H2U Openairs beinhalte mehr als «nur» das gemeinsame musikalische Fest. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Werkheim Uster werden Teil der Helfer-Crew sein und beispielsweise auch bei den Aufbauarbeiten mit anpacken. Bereits im Vorjahr hatten einige Mitarbeiter des Werkheim-Betriebsunterhalts in einem Pilotprojekt beim H2U mitgeholfen.

Usters Stadtpräsidentin und Werkheim-Stiftungsratsmitglied Barbara Thalmann freut sich über die Zusammenarbeit: «In Uster gehören Menschen mit Beeinträchtigungen zum Alltagsleben. Die Vielfalt der Menschen sehe ich als Stärke, denn jede Person bereichert die Gesellschaft auf ihre Weise. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, das Werkheim in seinem Vorhaben zu unterstützen, sein 40-jähriges Bestehen am H2U Openair mit der breiten Bevölkerung zu feiern. Uster ist eine Stadt für alle, in Uster gehören alle dazu – feiern wir das Werkheim-Jubiläum doch alle gemeinsam!»

Blutspendeaktion in Fischenthal wird durchgeführt

Trotz der Coronavirus-Epidemie seien die Spitäler weiterhin für schwerkranke oder verletzte Patientinnen und Patienten auf Blutkonserven angewiesen, schreibt das Schweizerische Rote Kreuz. Umso besser, dass die Blutspendeaktion in Fischenthal wie geplant am Mittwoch, 25. März von 17.30 bis 20 Uhr in der Turnhalle Schmittenbach durchgeführt werden kann.

Lokale Gewerbler parkieren in Dübendorf gratis

Als Zeichen der Wertschätzung und als Unterstützung stellt die Stadt Dübendorf den Mitarbeitenden von lokalen Betrieben der Grundversorgung ab sofort bis zum 19. April eine Gratis Parkkarte zur Verfügung. Dies kommuniziert die Gemeinde in einer Mitteilung.

Betriebe der Grundversorgung sind:

  • Lokale Gesundheitseinrichtungen
  • Lokale Lebensmittelläden, Bäckereien, Take Away, Imbisse
  • Lokale Tankstellen
  • Post Dübendorf
  • Lokale Banken
  • Lokale Werkstätten für Transportmittel
  • Stadtverwaltung Dübendorf
  • Soziale Einrichtungen
  • Lokaler öffentlicher Verkehr

Kostenloses Lernangebot aus Mönchaltorf

Der Mönchaltorfer E-Learning-Anbieter Profax bietet sein ganzes Angebot momentan bis Ostern kostenlos an. «Nach dem Entscheid, die Schulen vorübergehend zu schliessen, war uns das klar. Wir sind alles Idealisten», sagt Mike Kronenberg, Leiter des Verlags gegenüber Blick.

Wenn ein Orchester auf dem Bildschirm zusammenkommt

Das Orchester des «Serbischen National Theaters» findet virtuell zusammen und spielen, wohl aus Solidarität mit Italien, den Klassiker «Bella Ciao».

Fitness und Atemtherapie im virtuellen Raum

Nathalie Meyer aus Seegräben lässt sich von der Coronakrise nicht aufhalten. Im Livestream zeigt sie den Daheimgebliebenen Fitnessübungen und bietet sogar Personaltrainings per Videokonferenz an. Manchmal gebe es witzige Momente, wenn die Kinder mitturnen oder plötzlich eine Katze ins Bild renne.

Gemeinderat Wila unterstützt Selbständige

Die Corona-Krise stellt für selbständig Erwerbende aber auch für kleine und mittlere Unternehmen eine grosse Herausforderung dar. Der Bund und Kanton Zürich haben umfassende Hilfe-Pakete geschnürt und arbeiten mit Hochdruck an Konzepten für die Umsetzung. Ziel ist es, unbürokratische und schnelle Unterstützung leisten zu können. Genauere Informationen werden voraussichtlich diese Woche erhältlich sein.

Der Gemeinderat Wila möchte Kleinunternehmer und selbständig Erwerbende ebenfalls unterstützen. «Dies soll vor allem der Fall sein, wenn die Massnahmen von Bund und Kanton im Einzelfall zu wenig oder zu spät greifen», schreibt er in einer Mitteilung. Betroffene können sich dazu an die Auskunftsstelle der Gemeindeverwaltung Wila, Telefon 052 397 27 11, wenden. Unter dieser Telefonnummer werden auch Hilfeleistungen zur Koordination und Beantragung der verschiedenen Angebote von Bund und Kanton angeboten.

«Solidarität ist in Zeiten des Corona-Virus von grosser Bedeutung», schreibt der Gemeinderat Wila weiter. Nachbarschaftshilfe sei in der aktuellen Situation gefragt. Der Gemeinderat unterstütze solche Engagements. «Bei der Auskunftsstelle Telefon 052 397 27 11 können sich Einwohner melden, welche Unterstützung im Alltag benötigen oder aber Hilfe anbieten.» Die Gemeinde werde Freiwillige und Einsatzmöglichkeiten vermitteln.

Kampf gegen die Einsamkeit und Angst

Gemeinsam mit der Leserschaft kämpft die Zürcher Oberland Medien AG gegen Einsamkeit und Angst während der Coronavirus-Krise an. Die Vermittlung von Hilfesuchenden ist eine Erfolgsgeschichte mit herzerwärmenden Momenten.

Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe.

Junge aus Hadlikon verteilt Zopf-Herzen

In der Gruppe «Du bisch vo Hinwil, wenn...» schreibt eine Mutter aus Hadlikon am Sonntag, dass ihr Sohn am Morgen Zopf-Bote für die Senioren in der Nachbarschaft gespielt habe. Natürlich habe er die zwei Meter Abstand eingehalten. Die Freude sei gross gewesen.

Alte Rezepte neu ausprobieren

Betty Bossi macht ab sofort alle Kochbücher kostenlos zugänglich. Mit der Rezept-Initiative «Betty kocht mit Dir!»will man so während des Notstandes alle Menschen beim Kochen und Backen zu Hause unterstützen. Das Unternehmen gibt auf einen Schlag mehr als 12'000 Rezepte aus allen seit 1973 erschienenen 120 Kochbüchern frei.

Wetziker bedanken sich mit Pizza und Kuchen bei Spitalpersonal

Eine Wetziker Familie hat sich auf besondere Weise beim Pflegepersonal des GZO bedankt. Sie nahm sich einen Tag lang Zeit, um Pizzas und Kuchen zu backen, Getränke und Konfekt einzukaufen und überreichte die Geschenke dem Wetziker Spital-Team. «Es braucht wenig, um Jemandem in solchen Situationen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern», schreibt die Familie in der FB-Gruppe «Du bisch vo Wetzikä, wänd.

Gassi gehen in Corona Zeiten

Der Slogan «Bleiben Sie zuhause» sollte man sich zu Herzen nehmen. Was aber, wenn der Vierbeiner dringend raus muss? Die Auflösung gibts im Video.

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