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«Der Anlass bewegt seit Jahren viele Menschen»

«ZO-Danceaward» befindet sich im Endspurt

«Der Anlass bewegt seit Jahren viele Menschen»

Die Vorbereitungen zum «ZO-Danceaward» liefen in den vergangenen Monaten auf Hochtouren. Am Samstag, 4. April geht der Event in die nächste Runde. 600 tanzende Schülerinnen und Schüler, 80 Lehrpersonen und einige Überraschungsgäste sind dieses Jahr mit von der Partie.

Tanja
Frei
Samstag, 14. März 2020, 14:00 Uhr «ZO-Danceaward» befindet sich im Endspurt

Züriost ist offizieller Medienpartner des «ZO-Danceaward».

Für Philippe Dick von Lordz ist es ein Geschenk, den Event bereits zum siebten Mal durchführen zu dürfen. Nach über 400 investierten Arbeitsstunden und 500 verschickten E-Mails neigt sich die Organisation des diesjährigen «ZO-Danceawards» langsam dem Ende zu. «Es erwarten uns wieder viele coole Shows von Primar- und Sekundarschülern sowie spezielle Überraschungsgäste», verrät Dick.

Zurzeit stehen die Kategorien A, B, C, D, E und F fest, in denen sich 41 Teams angemeldet haben. Dabei wird zwischen Schulklassen und dem freiwilligen Schulsport unterschieden. «Die Lehrpersonen befassen sich schon sehr früh mit den Trainings», erzählt Dick weiter. Die Teams üben drei Monate lang sehr intensiv und opfern nicht nur ihre Sportstunden dafür. Auch während der regulären Lektionen werde getanzt. «Der Anlass bewegt seit Jahren viele Menschen und lebt von den Besucherinnen und Besuchern.»

Ikone und heikle Berührungen

Der erste «ZO-Danceaward» fand 2014 an der Kantonsschule Zürcher Oberland statt und sprengte gleich den Rahmen. 27 Gruppen nahmen teil und die Zuschauerinnen und Zuschauer quetschten sich in die Turnhalle. «Wir mussten die Wände öffnen und die feuerpolizeilichen Vorschriften waren nicht mehr gewährleistet. Da wussten wir: Wir brauchen eine grössere Location und dachten an die Eishalle», erinnert sich Dick. Das erste bestätigte Jurymitglied des diesjährigen Anlasses ist Cécile Kramer. Als Initiantin des Events ist sie für Dick eine Ikone im Tanzbereich, die viel Erfahrung mitbringt. Zwei weitere Juroren seien noch in Abklärung.

Dick selbst studierte Tanzvermittlung und Tanzwissenschaften an der Universität in Bern und weiss, welche positiven Auswirkungen rhythmische Bewegungen auf die physische und psychische Gesundheit haben. «Jede und jeder sollte in seiner Kindheit tanzen lernen. Irgendwann müssen wir in unserer Gesellschaft bestehen können und tanzen vielleicht einmal auf unserer Hochzeit. Da ist es schön, bereits einige Tanzschritte zu beherrschen», sagt Dick. Die gegenseitigen Berührungen, die das Tanzen mit sich bringt, sollten bei Kindern jedoch sensibel gehandhabt werden. Mädchen und Jungs halten sich während des Paartanzes die Hände. Für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe sei das heikler. Wenn die Hürden aber überwunden sind, sei der Tanz auf vielen Ebenen etwas sehr Schönes.