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Sicherere Wege, aber keine Temporeduktion

Parlamentsdebatte in Uster

Sicherere Wege, aber keine Temporeduktion

Einen Tag nach dem Ja zum Velokredit beschäftigte sich auch das Parlament mit Radwegen.

Benjamin
Rothschild
Montag, 10. Februar 2020, 18:07 Uhr Parlamentsdebatte in Uster
Nicht nur wie hier im Zentrum, auch rund ums Buchholzareal soll die Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger verbessert werden.
Symbolfoto: Nathalie Guinand

Mehr Fussballplätze und eine bessere Veloinfrastruktur: Dafür haben sich die Ustermer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Wahlsonntag ausgesprochen. Am Montag waren sichere Wege für Fahrradfahrer und Fussgänger auch im Parlament ein Thema. Und im weiteren Sinne auch die Sportanlage auf dem Buchholzareal.

Ein Postulat der Gemeinderäte Ivo Koller (BDP) und Marius Weder (SP) forderte eine «Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Gschwader- und Winikerstrasse». Diese Strassen befinden sich im Umfeld des Buchholzareals, wo die von der Stimmbevölkerung gewollten neuen Fussballplätze entstehen sollen.

Zum Teil sogar Tempo 80

In erster Linie forderten die Postulanten eine Temporeduktion auf den Quartierstrassen, auf welchen in einigen Abschnitten aktuell Tempo 80 gilt. In seinem Bericht zum Postulat führte der Stadtrat allerdings aus, dass die Kantonspolizei zu einer Geschwindigkeitsreduktion nicht Hand bietet.

Der Stadtrat schlug jedoch mehrere Varianten für Rad- und Gehwege auf den beiden Strassen vor, um die Sicherheit zu erhöhen, wobei er seine Präferenzen nannte. Nach Diskussion stimmte das Parlament dem Bericht des Stadtrates mit 32 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme zu. Kredite für die geplanten Wege müssen erst noch gesprochen werden.

Ein ausführlicher Bericht zur Ustermer Parlamentsdebatte folgt. Die Resultate gibt's jetzt schon im Überblick:

Die Geschäfte der Parlamentssitzung

- Mit 32 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme heisst das Parlament den Bericht des Stadtrates zum Postulat «Verkehrssicherheit auf Gschwader- und Winikerstrasse erhöhen!» gut.

- Die Interpellation «Neues Familienzentrum am Gerichtsplatz» wurde vom Parlament nach Diskussion erledigt.

- Mit 32 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme hat der Gemeinderat das Postulat «Nachhaltigkeitsbericht für die Stadt Uster» an den Stadtrat überwiesen.

- Mit 25-Nein zu 8-Ja-Stimmen hat sich das Parlament gegen eine Überweisung der Motion «zur Freihaltung des Bahnhofplatzes Ost vor Überbauung» ausgesprochen.

- Das Postulat «Zeitgemässes Finanzierungsmodell für die familienergänzende Betreuung von Kindern im Vorschulalter» (als Motion traktandiert) hat das Parlament mit 25 Nein- zu 9 Ja-Stimmen abgelehnt und damit nicht überwiesen.

 

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