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Nächsten Sommer wird es konkreter

Zukunft Wila

Nächsten Sommer wird es konkreter

Die Wilemer Stimmbürger werden sich 2020 gleich mit zwei Zukunftsinitiativen befassen.

Redaktion
Züriost
Freitag, 29. November 2019, 20:25 Uhr Zukunft Wila
Wird Wila bald einmal mit Turbenthal fusionieren?
Archiv tth

Wohin steuert Wila in Zukunft? Diese Frage beschäftigt gegenwärtig Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde. Gleich zwei Initiativen, welche sich mit der Zukunft Wilas beschäftigen, wurden in diesem Jahr eingereicht.

Eine erste Einzelinitiative des Ehepaars Schmid, die im April eingereicht wurde, verlangt, dass Wila die Vor- und Nachteile einer Einheitsgemeinde prüfen lässt (wir berichteten).

Eine zweite Initiative, welche erst kürzlich von Katharina Honegger und Mitstreitern lanciert wurde, möchte neben der Bildung einer Einheitsgemeinde ebenso mögliche Fusionen mit Turbenthal prüfen - konkret sollen Fusionen sowohl der Politischen Gemeinden als auch der Schulen untersucht werden (wir berichteten). 

Abstimmung nächsten Sommer 

Nun steht fest: Beide Initiativen werden den Stimmbürgern nächstes Jahr im Rahmen einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung vorgelegt, dies teilte die Gemeinde in einer Medienmitteilung mit. Die jüngere Initiative hatten die Behörden zunächst für ungültig erklärt, da sie zuwenig konkret formuliert gewesen sei. 

Der Gemeinderat, die Primarschulpflege sowie auch die Sekundarschulpflege beabsichtigen, die Initiativen zur Zukunft Wilas im Sommer 2020 der Bevölkerung zur Abstimmung zu unterbreiten. Dabei können die Stimmberechtigten entscheiden, ob die Initiativen als erheblich erklärt werden. Sollte das der Fall sein, so werden sie weiterverfolgt, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Für das Frühjahr 2020 ist ein Informationsabend vorgesehen, an dem die beiden Initiativen und die Haltungen der Behörden dazu vorgestellt werden. Die ausserordentliche Gemeindeversammlung wird voraussichtlich noch vor den Sommerferien 2020 stattfinden. 

Einzelinitiative 

Für die Einzelinitiative bildeten die Primar-, Sekundarschulpflege sowie auch die Politische Gemeinde eine Steuerungsgruppe, die aus drei Präsidien mit je einem Behördenmitglied besteht. Zusätzlich hat die Gruppe auch externe Berater herbeigezogen.

Im Rahmen eines Workshops am 17. September legten die drei Behörden ihre Haltung zur Einzelinitiative fest, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Dabei habe  sich gezeigt, dass der Gemeinderat der Einzelinitiative gegenüber wohlwollend eingestellt sei, während die beiden Schulbehörden eine skeptische bis ablehnende Haltung eingenommen hätten.

Ursprünglich sei für die Einzelinitiative eine ausserordentliche Gemeindeversammlung für den Februar 2020 geplant gewesen. Da jedoch in der Zwischenzeit auch noch die Initiative «Zukunft Wila» eingereicht wurde, änderten die Behörden ihre Pläne.

 

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