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Feucht, aber fröhlich: Das war der Uster Märt

Liveticker vom Uster Märt

Feucht, aber fröhlich: Das war der Uster Märt

Wer nicht da war, hat etwas verpasst: Der Uster Märt machte dieses Jahr seinem Ruf als wichtigster gesellschaftlicher Event des Jahres wiederum alle Ehre. Auch die Polizei hatte einiges zu tun – und drehte sich zuweilen im Kreis. Hier der Live-Ticker zum Nachlesen.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 28. November 2019, 09:22 Uhr Liveticker vom Uster Märt

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Uster Märt war verregnet, aber dennoch gut besucht
  • Die Polizei rückte wegen Sachbeschädigungen und Ruhestörung aus
  • Züriost war vor Ort

Ticker

19:00 - zum Abrunden noch ein paar Bilder

Und weils so schön war: Unsere Fotografin Seraina Boner hat am Freitag die regenfesten Festbesucher vor ihre Linse genommen.

Hier gehts zu den Bildern >>

18:52 - wir verabschieden uns

Mit der einkehrenden Ruhe ist es auch an der Zeit, den Uster-Märt-Ticker zu beenden. Bis zum nächsten Jahr!

18:50 - es geht zu Ende

Die ersten Marktfahrer packen ihre Sachen. Und wenn selbst der nimmermüde Dampfplauderi vom Gemüsestand eine Zigarettenpause braucht, neigt sich der Uster Märt dem Ende.

18:40 - der Regenschirm, dein Freund

Ein richtiger Renner an diesem Uster Märt war der Regenschirm. «Ich bin wohl die Einzige, die sich über dieses Wetter freuen kann», sagt die fotoscheue Ladenbetreiberin. Wobei sie anmerkt, dass während den grossen Regengüssen auch an ihrem Stand nicht viel los war.

18:30 - zwei scharfe Typen

Die Familie Kyburz verkauft seit über 30 Jahren Samurai-Schwerter, Küchenmesser, Scheren und Klappmesser am Uster Märt. Ein Samurai-Schwert könne im Prinzip jeder kaufen. «Kleine Kinder natürlich ausgenommen», sagt Erni Kyburz (rechts). Aufgedrehte Jugendliche, die ein Klappmesser kaufen möchten, gäbe es in Uster nur selten. Das dürfte die Stadtpolizei beruhigen.

18:25 - der Post-Party-Balken

So sieht man den Balken nur selten: Die Musik in einer angenehmen Lautstärke, ohne Gedränge in der aufgedrehten Party-Meute, und auch die Barkeeper wirken tiefenentspannt. Nur der dunkle, fleckige Holzboden erinnert noch an die Party-Nacht von gestern.

17:40 - es geht kulinarisch weiter

Eine absolute Seltenheit am Uster Märt: Ein Burger für Veganer. Kein herziges Rössli und kein armer Bauer musste dafür geschlachtet werden. Regi Huguenin und Stephan Häsler sind sich sicher: Es gibt auch gute Dinge ohne Fleisch. «Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal neben dem Vegi- auch einen Vegan-Burger», sagt Huguenin.

17:20 - die Rache der Grünen

Und was bitteschön hat es in der Bure-Wurst drin? Die armen Bauern müssen momentan wirklich untendurch. Wegen etwas Pestiziden im Grundwasser muss man sie doch nicht gleich verwursten.

17:15 - der Zen-Tempel inmitten des Trubels

Das Einkaufszentrum Uschter77 ist auch während dem Black Friday und dem Uster Märt ein Ort der Ruhe. Wer etwas Abstand vom Märttrubel braucht, ist hier goldrichtig.

17:00 - der «Wucheblick» vom Uster Märt

Unsere Kollegin Annette Saloma berichtet für den «Wucheblick» vom Uster Märt.

Hier geht es zum Bericht >>

16:55 - jetzt wirds brutal

Wer möchte denn bloss herzige Rössli essen? Nicht wenige, wie der Standbetreiber sagt. «Die Pferde werden nicht extra für die Fleischproduktion gezüchtet», sagt er. Oft werden die Pferde am Ende ihres Lebens mit 15 oder 17 Jahren geschlachtet. «Wäre doch schade, wenn wir das Fleisch dann einfach wegwerfen.»
Anmerkung der Redaktion: Kühe sind auch herzig. Und noch etwas: Gleich um die Ecke kann man auf Ponys reiten. Das ist der perfekte Anschauungsunterricht für die Kleinen: «Schau, Jasmin, so sehen sie aus, bevor man sie in ein Brötchen klemmt.»

16:40 - der Fussball-Nachwuchs tritt an

Wer bei Regen und unebenem Boden den Ball unter Kontrolle halten kann, der kann das auch in den grössten Fussballstadien der Welt. Vielleicht sollte der FC Uster hier einen Scout vorbeischicken – dann klappts eventuell doch noch mit dem Wiederaufstieg. Ein Junge ohne Profivertrag hält den aktuellen Rekord: 8 Sekunden brauchte er für einen Durchgang.

16:30 - es wird geschüttelt

Hoffentlich haben die beiden Jungs vorher nicht zu viel gegessen, denn sie werden ganz schön durchgeschüttelt. Markus Frehner erklärt den beiden das Fitnessgerät und fügt später an: «Einfach mit draufstehen ist es nicht gemacht.» Um wirklich Gewicht zu verlieren, müsste man noch Übungen dazu machen. «Auf Mediashop sieht es meistens so aus, als würden die Gewichte von alleine purzeln. Das stimmt leider nicht.» Seufz.

16:15 - äh, warens doch die Argentinier?

Engländer sollen den Vorreiter der südamerikanischen Empanada erfunden haben? Da können Maria Ines und Julia vom Empanada-Stand nur lachen. «Die Indianer aus Südamerika machen diese Teigtaschen schon seit Jahrhunderten», sagt Maria Ines. Während dieser Zeit hätten sich die unterschiedlichsten Versionen entwickelt. «Aber ganz klar, die Erfinder dieser Teigtaschen waren nicht die Engländer, sondern die Argentinier.»

16:10 - Essen aus England - echt jetzt?

Englands Küche hat nicht den besten Ruf, trotzdem hat es ein Food-Stand von Cornwall nach Uster geschafft. «Man sagt die Pasties seien noch vor den Empanadas aus Südamerika erfunden worden», sagt Verkäufer Daniel Rüegg. «Früher arbeiteten in Cornwall viele im Bergbau. Wegen dem Gift, dass dabei verwendet wurde, hielten die Arbeiter die Pasties nur am Rand.» Dann assen sie den Bauch der Teigtasche, ohne ihn mit den Händen zu berühren und warfen den giftigen Rand weg.

15:55 - Vergangenheitsbewältigung

Auf die Chilbi-Bahnen verzichtet Christina gerne. «Als Kind wurde mir einmal superschlecht deswegen», erzählt sie. Jetzt musste Christinas Freundin eben alleine auf die Bahn gehen. «Sie liebt diese Sachen, aber für mich ist das nichts.»

15:45 - Endlich, ein Hort für Männer

Ein Ort, an dem sich die Männer wohlfühlen. Wie schön! Hoffentlich werden sie dann auch wieder abgeholt, sonst gibt es Tränchen.

15:35 - endlich ungehemmt futtern

Bei all den Essensständen dürften die Besucher nach dem Uster Märt zwei, drei Kilo mehr auf die Waage bringen. Doch sie müssen keine Angst haben, dass sie keine passenden Kleider mehr finden. Patrick Hennig verkauft an seinem Stand T-Shirts in XXXXXL. «Da hätte ich etwa drei Mal Platz drin», scherzt er.

15:20 - entspannen mit Frau Bretscher

Cécile Bretscher hat den gemütlichsten Stand für die aktuelle Wetterlage: «Das Wetter ist beschissen», sagt sie. Doch mit einem wärmenden Tee, einem grossen Feuer und bequemen Stühlen lässt sich der Regen aushalten.

15:15 - erste Schiessversuche

Juan durfte heute am Uster Märt das erste Mal mit einem Gewehr schiessen. «Aber das Gewehr ist mega schwer», sagte er. Sein Vater Marcel versuchte ihm einige Tipps mit auf den Weg zu geben: «Du musst genau zielen und schauen, dass du das Gewehr gerade hältst.» Gar nicht so einfach für Juan: Das Gewehr ist etwa drei Kilogramm schwer.

15:05 - Die Stadtpolizei dreht ihre Runden

Vorhin war das Polizeiauto auf dem Karussell noch mit Zivilisten besetzt. Nun haben richtige Polizisten übernommen. Auf Facebook wünschen sie den Märtbesuchern viel Spass. 

Auch wir sind für Sie am Uster Märt unterwegs. Trotz des nicht so tollen Wetters wünschen wir Ihnen viel Spass am diesjährigen Uster Märt. 🌧 ^bim

Gepostet von Stadtpolizei Uster am Freitag, 29. November 2019

14:55 - Die Jugend schlägt zu, Teil 2

Und weiter geht es.

14:55 - Die Jugend schlägt zu

Seit Tausenden von Jahren zieht der legendäre Box-Automat die Jugend in seinen Bann. Daniele und Lorin lassen kräftig Dampf ab. Ihr Trick, um möglichst viel Energie für den Faustschlag oder Kopfstoss zu bündeln: Sie stellen sich vor, der Box-Automat habe ihre Mutter beleidigt.

14:40 - Und was ist mit dem Black Friday?

Unser Aussenredaktor Dario hat übernommen. Seine erste Meldung: Kein Wunder hat es heute weniger Menschen am Uster Märt – es ist Black Friday. Wobei ein Mitarbeiter von Melectronics im Einkaufszentrum Illuster meint, dass sich der Black Friday und der Uster Märt nicht konkurrieren. «Vielleicht bleiben die Leute sogar etwas länger am Märt, weil sie sich zwischendurch im Einkaufszentrum aufwärmen können», sagt der Verkäufer. Mit dem Black-Friday-Geschäft sei er bis anhin zufrieden. Tumultartige Szenen, bei denen Schnäppchenjäger den Laden stürmen, habe es jedoch nicht gegeben. «Die meisten kaufen die Aktionen bereits online und holen die Produkte im Tagesverlauf ab.»

14:15 - Typisch Uster Märt

Teil Zwei des Interviews mit Stadträtin Barbara Thalmann. Jetzt verrät sie, wie ihr typisches Uster-Märt- Erlebnis aussieht.

14:05 - Hier wird noch gearbeitet

Am Uster-Tag-Freitag wird im Stadthaus nicht gearbeitet. Wirklich? Stimmt nicht ganz: An der Fassade des Stadthauses wird auch heute gearbeitet. Ist wohl eine «fremde» Firma, die sich den Autrag geschnappt hat. Immerhin haben die Bauarbeiter schöne Aussicht auf die Chilbi...

13:55 - Stapi Thalmann braucht vielleicht noch einen Schirm

Redaktorin Laura hat Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) vor dem Stadthaus angetroffen. Ist sie gut gerüstet für das Huddelwetter?

13:40 - Flamingo-Hype

Das Trendtier des Jahres? Auch der Uster Märt macht den Flamingo-Hype mit. Oder wenigstens ein Stand an der Zentralstrasse...

13:20 - Patrouille auf dem Karussell

Die Polizei markiert auch auf der Chilbi Präsenz. Allerdings bisher nur auf dem Karussell...

13:05 - Welcher Uster-Märt-Besucher bist du?

Am Uster Märt gibt es publikumsmässig keinen Einheitsbrei. Die verschiedensten Typen treffen hier aufeinander. Im Persönlichkeits-Quiz kannst du herausfinden, unter welche Kategorie man dich einordnen kann.

 

12:55 - Alte Bekannte

Alte Bekannte: Redaktorin Lea hat letztes Jahr bei ihrem Tickereinsatz Freundschaft mit Hündchen Pedro geschlossen. Bei ihrem Zmittagbesuch auf dem Märt kommt es nun zum freudigen Wiedersehen. Herrchen Leo ist in dritter Generation schon am Märt. Für Pedro ist es der siebte Einsatz. Ihnen macht der Regen nichts aus: «Heute ist ein Hutwettertag», sagt Leo zufrieden.

Hier der Ticker vom vergangenen Uster Märt

12:47 - Die Sanitäterinnen vom Märt

Am häufigsten muss die Rettungssanität im Zusammenhang mit Alkohol ausrücken. Am frühen Morgen sei es deshalb am stressigsten. Trotzdem ist auch am Mittag der mobile Defibrillator immer mit dabei.

12:45 - Weniger Leute = Weniger Unfälle

Am Uster Märt ist auch der Rettungsdienst des Spitals Uster unterwegs. Ein bis zwei Teams sind in den Märtgassen anzutreffen. Und ein zusätzlicher Rettungswagen ist auch vor Ort. Der Regen kommt den Sanitäterinnen gar nicht so ungelegen: Weniger Leute = Weniger Notfälle.

12:40 - Regenschirme, wohin man blickt

Das Wetter hat sich nicht verändert. Es bleibt nass. In Uster erwartet der Wetterfrosch 19 Millimeter Niederschlag. Im Moment scheint nur bei den Luganesen die Sonne.

12:30 - Der Militärhändler

Laura ist in der Zwischenzeit wieder aus der Landihalle raus. Draussen trifft sie einen besonderen Händler. Er verkauft seit dreissig Jahren Militärartikel am Uster Märt. Und reist dafür extra aus dem Kanton Fribourg an. Dieses Jahr macht aber nicht nur der Regen dem Händler zu schaffen, wie er Redaktorin Laura im Videointerview erzählt.

12:20 - Volksmusik in der Beiz

Man trifft sich im «Puurehuus» bei Volksmusikklängen. Hier riechts nach Chässchnitte, auf den Tischen steht Aromat und Maggi, wie sich‘s für eine richtige Beiz gehört.

11:45 - Luftgefüllte Maschinen

Jedem sein Traktor: Neben die echten Maschinen gesellen sich in der Landihalle die mit Luft gefüllten.

11:30 - An den Ständen gibt‘s Kafi - bei Bedarf auch mit Schnaps

«Auch der Landwirt informiert sich heutzutage übers Internet», sagt Emil Manser aus Dübendorf (links im Bild). Der Uster Märt sei heute deshalb vor allem dazu da, Beziehungen zu den Kunden zu pflegen, so der Händler. Sein Vater, der Landwirt war, habe am Märt jeweils noch Dinge gekauft. Aber eher Kleineres: «Stricke oder Besenstiele zum Beispiel.» Bis ein Bauer heute einen Traktor kauft, gehe es eine Weile. So ein Teil kostet über 100‘000 Franken. Damit das Geschäft gut und für alle zufriedenstellend abgewickelt werden kann, braucht‘s eben auch den Uster Märt. Und manchcmal Kafi mit Schnaps.

11:20 - Auch das ist Uster Märt

Auch das ist Uster Märt: Die Landwirtschaftsmesse in der Landihalle. Donnerstag ist der Haupttag, heisst es an einem Stand. Heute ist‘s etwas ruhiger, auch wenn die grossen Maschinen zahlreiche Familien und Bauern anziehen. Die Augen der Landwirte glänzen angesichts der Traktore ähnlich wie diejenigen der kleinen Kinder.

11:10 - Polizeibilanz nicht nur rosig

Die Polizei zieht eine erste Zwischenbilanz zum Uster Märt. Die ist nicht nur positiv.

Hier geht es zum Artikel

10:55 - Wildes Kinderprogramm

«Ein Ustermer kommt auch von auch von weit weg hierher», sagt eine Mutter, die mittlerweile in Klingnau lebt. Egal, wie das Wetter sei. Heute ist für sie Kinderprogramm angesagt. Gestern Abend sei es etwas wilder zu und hergegangen, sagt sie lachend: «Ustermer halt.»

10:45 - Auch die Kinder sind begeistert

Der Regen kann auch die kindliche Freude nicht aufhalten. Alina, Andrea und Marius sind aus Egg an den Uster Märt gekommen. Sie berichten, warum sie den Märt so toll finden.

10:40 - Trotz Regen ist die Stimmung gut

Die Webergasse ist dieses Jahr zum ersten Mal von Marktständen gesäumt. Die Marktfahrenden spüren den Einfluss des Wetters: «Das Geschäft läuft deutlich schlechter bei Regen», sagt ein Schuhverkäufer. Und die Schmuckverkäuferin von nebenan ergänzt: «Um ehrlich zu sein: Ich würde bei dem Wetter auch zuhause bleiben.» Trotzdem sagt die Bernerin, die zum ersten Mal einen Stand am Uster Märt hat, sie werde wieder kommen. «Die Stimmung ist trotz Regen gut.» Auch ein Pizzaverkäufer zieht eine positive Bilanz nach dem ersten Märttag: «Das Geschäft lief gestern erstaunlich gut. An anderen Märkten kommt gar niemand mehr, wenn es so herunterleert.»

10:20 - Noch ist es ruhig

Noch ist es sehr ruhig in den Marktgassen. Die Verkäufer richten ihre Stände ein. Ein Kind in Gummistiefeln ruft: «Zuckerwatte ist cool!» Ihm hat der strömende Regen die Laune und die Chilbi-Vorfreude offensichtlich noch nicht verdorben.

10:10 - Das Wetter bleibt schlecht

Die Wetterprognosen von SF Meteo für heute: In Uster regnet es weiterhin bei einer Temperatur von sieben bis acht Grad. Auch heute sollte man also auf Regenjacke und gutes Schuhwerk nicht verzichten.

9:45 - Behalten Sie den Überblick

Bevor sich die Gassen wieder füllen, hier noch einmal der Überblick über Neues und Altbewährtes am diesjährigen Uster Märt.

Was ist neu am Uster Märt?

9:00 - Die schönsten Bilder

Auch heute, am zweiten Tag des Uster Märts, sind wir wieder live vor Ort. Bis der Märt startet, können Sie hier noch einmal in Erinnerungen an den gestrigen Märttag schwelgen.

Die schönsten Bilder vom Uster Märt

23:23 - Das war's für heute

Davina und Meha sind in Stimmung. Sie fühlen sich fast wie Willi der Elefant im Rucksack. En guete! Und damit verabschiedet sich die Generation Z und zueriost. Bis morgen!

22:50 - Sven ist da

Sven ist zum ersten Mal am Uster Märt. Eine Location hat es ihm speziell angetan.

22:09 - Claudia und der Elefant

Claudia hat beim Schiessen gut abgeschnitten - und Elefant Willi geschossen. Er darf deshalb im Rucksack beim Tanzen nicht fehlen.

21:58 - Der Typ mit der Rose

Redaktor Dario läuft schon seit drei Stunden unwissentlich mit der Rose, die niemand will, am Rucksack herum. Er sah noch nie besser aus. Die Rose ist übrigens auch wasserdicht.

21:45 - Es schmeckt am Märt

Das Beste am Ustermärt ist gemäss dieser Besucherin das gute Essen und der Glühwein. Nach fünf sollte sie schon relativ glühweinisiert sein. Die Stimmung ist heiter.

21:25 - Da trifft sich jeder mit jedem

Christian Zwinggi, Kulturbeauftragter von Uster spricht über die rolle der Kultur am Uster Märt und sagt wo Kulturschaffende den Abend verbringen.

21:06 - Es ist nass

Es regnet schon wieder. Der Züriost-Schirm und der Regenbogenschirm, der zum neuen Redaktionsschirm erkoren worden ist, sind am Start. Mit dem grossen Schirm bleibt man jedoch manchmal zwischen den Markt-Zelten stecken.

20:51 - Der Sprung ins Bällebad

Der Hunger muss warten. Zu erst gönnen sich die beiden Redaktorinnen Debi und Laura H. ein Bällebad. Mit viel Schwung springen sie in den Bälle-Pool. Doch Achtung: Jeder Ball, der aus dem Pool fällt, muss wieder eingesammelt werden, sagt eine besorgte Mitarbeiterin.

20:27 - Ab nach draussen

Kaum hat es aufgehört zu regnen, schon verlassen die ersten den Balken wieder. Der O-Ton: Es wird zu eng und es stinkt. Zeit, um etwas zu Essen zu holen, bevor der Abend richtig Fahrt aufnimmt.

20:05 - Erste Station: Märtbalken

Die Tickernden wurden bereits von einigen Besuchenden erkannt. Der Märtbalken ist für Martin Köhli ein Muss.

19:41 - Ja, das schmeckt

Das Fazit zum Fröschli: Der Husten ist weg. Stattdessen sind einige Nebenwirkungen eingetreten: Hitzewallungen, leichte Übelkeit, das Bedürfnis, zur 80s Musik im Balken mitzutanzen. Und Hunger, aber nicht auf Knoblibrot.

19:27 - Der Getränkekauf

Redaktorin Laura H. Ist noch etwas erkältet und fragt den Barkeeper um ein Heilmittel. Ein «Fröschli» empfiehlt er ihr. Doch zuerst will er ihre ID sehen - typisches Problem der Generation Z. Ob das «Fröschli» wirkt, erzählt Laura später.

19:18 - Der Glarner verlässt die Bühne

David verabschiedet sich. Hat er sich mit dem Uster Märt versöhnt? Seine Antwort: «Ja. Ein Glarnerist niemals nachtragend.»

19:07 - Mit Power-Bank am Ticker

Die Jugend übernimmt nun das Ticker-Ruder, die Handys im Anschlag. Man ist es jedoch nicht mehr gewohnt Zeit unter freiem Himmel zu verbingen, deshalb gibt's eine Power-Bank. Damit die Tickernden auf keinem Fall mit leerem Akku dastehen.

19:06 - Es regnet, man ergreift Massnahmen

Es schiffet, leute flüchten in den Märtbalken. Langsam wirds eng und heiss.

18:57 - Das sind die Neuen

Wechsel an der Front: Die Baby-Boomers David und Deborah (4. und 3. rechts) werden von der Generation Z (Dario und Laura Ösi) abgelöst. Chaos und Lesevergnügen garantiert!

18:43 - In Erinnerungen schwelgen

Diese zwei Besucher erzählen im Video von ihren bisherigen Erfahrungen am Uster Märt.

18:20 - Das Highlight des Märts

Für Andrea Jabornik aus Uster kommt an den Uster Märt, um Freunde zu treffen. Es freut sie, dass immer noch so viele Menschen daran interessiert sind, zu so einem Anlass zusammen zu kommen. «Uster ist normalerweise sehr ruhig und alle gehen nach Zürich und jetzt sind endlich mal alle hier», sagt sie.

18:10 WC-Gänger aufgepasst: Hier gibts eine Toilette

Deborah tut sich schwer, ein WC beim Märtbalken zu finden. Aber zum Glück gibts da noch das Stadthaus, nicht weit vom Balken entfernt. Dort findet sie, was sie sucht.

Eine Übersicht über die Ustermer WC gibt es hier

18:00 - Das bewegt die Jugend am Uster Märt

Valentin und Irina aus Uster sind nicht nur wegen des guten Essens an den Uster Märt gekommen.

17:50 - Auch Kunstlicht hat seinen Reiz

Das Karussel ist zu dieser Zeit fast leer und dient Deborah vor allem als fotogene Lichtquelle.

17:35 - O Tannenbaum, o Tannenbaum

Es nächtelt und weihnachtet am Uster Märt.

17:25 - Der Schmuck im Märtbalken

Wollen Sie diese Rose? Aber obacht – die ist aus Plastik.

Do 28.11.2019 - 17:16

Zuckergranaten und Kampfjets zum Spielen. Die Kriegsverherrlichung am Spielzeugstand stört David sehr. Kampfjets mag er nur wenn man sie wegwerfen kann.

17:00 - «E chli Schlägerei gibt es schon.»

Der Barmann vom Märtbalken, Andreas Petruzzi, erzählt im Video, wo die Besoffensten des Märts zu finden sind – und von kleinen Schlägereien.

16:50 - Ponys für Kinder und Pferdefleisch

Echte Tiere laufen beim Ponykarussel im Stadtpark im Kreis. Den Kindern gefällts. Ob die Ponys ihren Kreis auch so spannend finden, glauben wir nicht. Besonders stossend: Der Pferdefleischstand ist keine hundert Meter entfernt...

16:40 - Ein bisschen Spass muss sein

Zwei Kindsköpfe haben ihren Plausch auf den Bahnen. Viel Spass!

16:25 - «Gar nicht gendergerecht»

Wie schon letztes jahr sind die Toitois neben dem Märtbalken abgeschlossen. Und wo bitteschön soll frau sich jetzt erleichtern? Deborah findet das gar nicht gendergerecht.

16:10 - Seit 62 Jahren auf dem Märt

Max Meili aus Gossau hat diese wunderbare Konstruktion gekauft. Er geht seit 62 Jahren an den Uster Märt, um solche Dinge einzukaufen. Chapeau!

Das geschah ein Jahr zuvor am Uster Märt

15:55 - Musik aus Klötzchen

Ein Schausteller macht Musik aus Klötzchen. Nicht alle sind davon begeistert. Ein Verkäufer, der seinen Stand in der Nähe hat, meint: «Manchmal ist das Klackern angenehm und man wippt mit. Manchmal nervt es aber auch.

15:40 - Die Polizei will keine Fotos

Die Redaktorin und der Redaktor treffen auf die Polizei. Fotografieren dürfen sie die Beamten in der neuen Uniform aber nicht. Dafür müssten die Journalisten erst bei der Kommandozentrale anklopfen, heisst es. Kein Problem, wir haben bereits ein Foto von der neuen Uniform. Hier ist das Foto.

Wieso die Stadtpolizei neue Uniformen hat, kann man hier lesen

15:30 - Es bleibt nass

Der Himmel ist von dunklen Wolken überzogen. Immerhin regnet es nicht mehr. Ganz auf die Gummistiefel verzichten will Deborah trotzdem nicht.

15:20 - Essen mit den Händen? Auf keinen Fall.

Und nun kann auch David endlich essen. Als Glarner musste er natürlich auch bei diesem Essen auf Besteck bestehen.

15:10 - Deborah findet das makaber.

Nach dem Artenvielfalt-Vorstoss im Ustermer Gemeinderat reagiert der Markt mit einer Sammlung ausgestorbener Tiere – zur Erinnerung. Makaber ist besonders die Mimik des Braunbären.

14:55 - Ein Gruss aus der Hauptstadt

Der Berner Verein von Uster ist Geschichte. Nur diese «Auä»- Beutel erinnern noch an die Präsenz der Hauptstädtler. Der italienisch sprechende Verkäufer will lieber nicht aufs Bild.

14:45 Uhr - Einmal kräftig reinbeissen

First Stop: Hot George. Deborah ist mutig und kombiniert Wurst, Röstzwiebeln, Cheddar, Chilli, Rucola und Balsamico.

14:35 Uhr - Kollegin Annette mitten im Videodreh

Auf dem ersten Spaziergang treffen Deborah und David Kollegin Annette während den Dreharbeiten für den neuen Wucheblick mitten auf dem Nüsslikreisel.

14:25 - Der berüchtigte Grenzgänger ist zurück

Er ist wieder da: Redaktor David ist letztes Jahr am Uster Märt an seine Grenzen und darüber hinaus gegangen. Dieses Jahr will er Frieden schliessen. Aber erst einmal hat er grossen Hunger.

Hier geht es zu Davids letztjährigen Strapazen

14:05 Uhr Ein letzter Schluck

Inzwischen ist die Reporter-Schicht von Laura und Lukas fertig. Sie verabschieden sich vom Uster Märt mit einem Schluck Glühwein. Und wünschen gleichzeitig ihren Kollegen David und Deborah einen aufregenden Tag.

13:50 - Fussgänger gewinnen

Für die, die‘s noch nicht gemerkt haben sollten: auch Die Florastrasse ist für den Verkehr gesperrt. Wie die ganze Ustermer Innenstadt.

13:42 - Der Regen ist zurück

Jetzt regnets in Strömen! Den Schirmverkäufer freuts. Da ist er aber wohl der Einzige...

13:36 - Kaufrausch

Das ist dann wohl das inoffizielle Motto des Uster Märts - und passt auch ganz gut zur Black Friday Woche.

13:25 - Echte Männer

Lukas hat langsam Angst vor lauter Gender-Correctness und Gemüse seine Männlichkeit zu verlieren. Zum Glück stehen ihm diese strammen Grittibänz-Männlein vom Bäckereistand bei. Deren überdimensionierte Gürtelschnalle fällt auf jeden Fall ins Auge. Ob sie wohl was zu kompensieren haben?

13:23 - Das grüne Herz schlägt schneller

«Nur rohes Fleisch kann man nicht darin einpacken», erklärt die Verkäuferin der Bienenwachs-Tücher. Der neuste Schrei der grünen Welle hat auch den Ustermer Traditonsmarkt erreicht. Gourmet-Laura schlägt zu. Fleisch muss sie ja eh keines verpacken...mit dem wirft sie nur in Plastikpouletform um sich.

13:15 - Genderfragen beim Gmüesraffeltyp

Das nächste Gender-Klischée wurde beim Gemüseraffel-Verkäufer entlarvt. Erst dachten Laura und Lukas noch, ein Mann kaufe eine Gemüseraffel. «Wie modern!» Ein kochender Mann, in dieser Generation gar nicht so typisch. Die Raffel war dann aber doch für die Frau. Die Geldgeschäfte wickelt natürlich der Herr im Hause ab. 

12:58 Fleisch, Paprika und Pommes

Endlich haben auch Lukas und Laura etwas zum essen gefunden. Lukas hat sich für Pita entschieden. «Sehr gut», findet er sie. «Fleisch, Paprika und Pommes - ein perfektes Trio». Besser hätte es selbst Gourmet-Laura nicht ausdrücken können.

12:51 - Märtmocken als Magnete

Die Hotz-Märtmocken sind eine Institution am Uster Märt. Seit 1947 gibt‘s die Schoggi-Würfel. Seit es die Confiserie Hotz am Anfang der Zentralstrasse nicht mehr gibt, wird die Produktion extra für den Märt aus dem Tiefschlaf erweckt... den treuen Kundinnen und Kunden schmeckts offenbar so gut, dass sie auch bei dem Regenwetter am Morgen extra zu den Märtmocken gepilgert sind, wie die Verkäuferin erzählt.

12:39 - die Sonne zeigt sich

Endlich hat es aufgehört zu regnen und über der Ustermer Skyline zeigt sich ein Fetzen blauer Himmel. 

12:34 - Essenszeit!

Gegen Mittag haben sich die Strassen allmählich gefüllt, der Hunger treibt die Menschen an die Märtstände. Zu essen gibts wie immer alles mögliche: Pita, äthiopische Injera, Crèpes und natürlich die altbewährten Bratwürste. Chicken haben Laura und Lukas bisher noch nicht gesichtet...

12:21 - Laura am Pouletschiessen

Gourmet und Vegetarierin Laura versucht, sich mit Pouletschiessen den Appetit nicht zu verderben. Ob sie sich mit den wabbeligen Gummihühnern einen Hauptgewinn erspielen kann?

12:08 - American-Grabsch, wie bitte?

Der Gender-Alarm schlägt vor dem Stadthofsaal aus. American Grabsch? Wie bitte?  Da werden ungute Erinnerungen an #metoo wach...

12:00 - Stadtschreiber Daniel Stein

Am Mittag treffen Lukas und Laura vor dem Stadthofsaal auf Daniel Stein. Im Video spricht der dieses Jahr scheidende Stadtschreiber über seine Wehmut und den Glühwein. Ab Januar wird Stein für die Stadtpolizei Zürich im Einsatz stehen.

11:52 - Klischéefreie Babies

Lukas meldet: Immerhin die Babykleider sind noch genderneutral gehalten. Und gemütlich sehen sie auch noch aus. Leider sind sie nicht in seiner Grösse erhältlich. 

11:37 - Leere Märt-Bahnen

Die Musik läuft. Die Bahnen irgendwie noch nicht so richtig.

11:29 - Zentimeterarbeit

Die Feuerwehr testet mit ihrem riesigen Fahrzeug, ob sich die Marktleute an den Mindestabstand von 4 Metern zwischen den Ständen gehalten haben... Bis jetzt sieht es danach aus.

11:18 - Outfit-Check

Vor lauter Essen und Trinken haben die zwei den Gender-Check fast vergessen. Das Chilbi-Publikum hält sich an die gängigen Regeln: Pink für sie, dunkelgrün mit Neandertaler-Waffe für ihn.

11:10 - Praktischer Uster Märt

Lukas freut sich, dass seine Gabel auch ein Messer ist. 

11:06 - Das Wetter macht dem Crèpemann zu schaffen

Thomas Stutz aus dem Unterland verkauft am Uster Märt Crèpes. Der Regen dürfte dem Geschäft aber wohl nicht so guttun, sagt Stutz.

11:00 - Riesencrèpe

«Der Holunderglühwein war so schnell unten, dass ich Geschmack und Konsistenz gar nicht richtig unterscheiden konnte», klagt Lukas. Zum Glück ergänzt Gourmet-Laura: Der herbe Abgang des Holunders ergänzt die wärmenden Gewürze gut.» Zum Abrunden holt sich Laura derweil einen Riesencrepe: Mit Apfelmus, Zimt und Zucker, klassisch. Das perfekte Markt-Frühstück, wie sie findet.

10:45 - Zeit für Holunderglühwein

Jetzt sind die beiden endlich parat für ein verspätetes Frühstück - doch Redaktor Lukas braucht zuerst was für die Seele. Holunderglühwein kommt da gerade richtig.

Vor allem bei diesem Regenwetter, wie die Verkäuferin weiss. Im Video verrät sie das Geheimnis ihres Zaubertranks:

10:38 - Regenbogen statt Regen

Pünktlich zum Regenschluss hat sich Lukas für den Regenbogenschirm entschieden. Ganz im Sinne des Mottos «Eine Stadt für alle!» 

Zum Abschied wünscht der Verkäufer «noch ein schönes Regenwetter»

10:36 - Schirmplan

Eine Karte auf dem Schirm? Praktisch wenn man sich nicht auskennt auf dem grössten Märt der Region. Leider müsste man dann ja zur Orientierung immer hochgucken. Wir finden diese Idee noch nicht ganz ausgereift!

10:28 - Lukas und die Schirmsuche

Redaktor Lukas will jetzt auch einen Schirm. Die Auswahl überfordert ihn aber etwas. Schmetterlinge, Regenbogen oder doch schlicht und schwarz?

10:15 - Klischierte Ballone!

Ein rosa Einhorn für die Mädchen und ein Polizeiauto für die Jungen? Laura hat bei den Ballons das erste Gender-Klischée entdeckt. Laura und Lukas sind heute nämlich auf der Suche nach klischierten und unklischierten Geschlechtergeschichten auf dem Uster Märt. Sie wollen wissen, ob das Jahr des Frauenstreiks auch auf dem Uster Märt Einzug gefunden hat, der immerhin schon seit dem Jahr 1099 existiert. 

10:11 - Nasser Start

Redaktorin Laura ist eindeutig besser vorbereitet. Nicht mit dem Schuhwerk, sondern auch mit dem Regenschirm. Redaktor Lukas darf dafür den noch sehr leeren Uster Märt knipsen.

10:00 Personality-Test

Zum Einstimmen gibts einen kleinen Persönlichkeits-Test:

 

09:45 - Wetter schlecht, Laune gut

Wie schon im letzten und vorletzten Jahr wird der Uster Märt von dunklen Wolken überschattet. Die Wetterfrösche sagen Regen voraus. Gut, dass Redaktorin Laura ihre Gummistiefel mitgenommen hat. Kollege Lukas ist mit seinen Halbschuhen weniger gut vorbereitet. Wird er das noch bereuen?

09.30 Uhr - Der Märtbalken ist bereit

Der Märtbalken wurde bereits vergangene Woche installiert. Dafür muss jeweils der grösste Kran im Kanton Zürich herangezogen werden. Besonders knifflig: Dort, wo der Kran steht, ist unter der Erde eine Tiefgarage. Wie die Bauarbeiten das Problem lösten und was sie sonst noch beachten mussten, erklärt der Märtbalken-Koordinator Stefan Wintsch im Interview.

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Im Video seht ihr den aufwändigen Balken-Bau im Zeitraffer:

 

09.30 Uhr - Das ist neu, das bleibt da

Redaktor Laurin Eicher hat schon mal die Wichtigsten Fragen zum diesjährigen Uster Märt beantwortet: 

Spoiler: Mit dem ÖV anreisen lohnt sich

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