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Dübendorfer Katholiken genehmigen Budget trotz Minus

Kein Diskussionsbedarf

Dübendorfer Katholiken genehmigen Budget trotz Minus

Die Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Dübendorf winkte alle Geschäfte durch.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 27. November 2019, 10:00 Uhr Kein Diskussionsbedarf
Die katholische Kirche in Dübendorf.
Archiv: Philippe Wenger

Der Voranschlag 2020, den die katholische Kirchenpflege am Montag den 53 Stimmberechtigen vorlegte, weist ein deutliches Minus auf: Bei einem Aufwand von 5,742 Millionen Franken bleibt unter dem Strich ein Defizit von 700'000 Franken – bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 10 Prozent.

Der Finanzplan rechnet für 2022 noch mit einem Minus von rund 400'000 Franken. Danach sollte das Budget wieder ausgeglichen sein, wie Markus Zeier, der Präsident der Kirchenpflege, auf Anfrage sagt. Der Hauptgrund für die roten Zahlen seien Abschreibungen aufgrund der hohen Investitionen in das Pfarreizentrum Schwerzenbach. «Die ordentlichen Ausgaben hingegen sind sogar gesunken.»

Hohe Steuereinnahmen

Der Aufwandüberschuss sei insofern verkraftbar, als man in den letzten Jahren dank guter Steuereinnahmen Eigenkapital in der Höhe von 14,48 Millionen Franken habe anhäufen können, so Zeier. Die Stimmberechtigten sahen am Montag angesichts dieser Argumentation keinen Diskussionsbedarf und winkten den Voranschlag inklusive Steuerfuss ohne Gegenstimme durch.

Ebenfalls ohne Gegenstimme genehmigt wurde die Totalrevision der Kirchgemeindeordnung. Diese musste aufgrund übergeordneten Rechts überarbeitet respektive präzisiert werden. Eine reine Formsache war die Bewilligung von karitativen Zuwendungen von jährlich maximal 100'000 Franken für die Jahre 2020 bis 2023.

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