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«Ich brauche das Geld für einen Camper»

Effretiker bei «Ninja Warrior Switzerland»

«Ich brauche das Geld für einen Camper»

Die zweite Staffel der Parcours-Sendung «Ninja Warrior Switzerland» ist in vollem Gange. Als nächstes darin zu sehen ist der Effretiker Daniel Wüthrich.

Mirja
Keller
Donnerstag, 21. November 2019, 13:20 Uhr Effretiker bei «Ninja Warrior Switzerland»

Der 34-Jährige Daniel Wüthrich ist in der Region kein unbeschriebenes Blatt. Normalerweise ist er jedoch nicht mit nacktem Oberkörper im Fernsehen zu sehen, sondern als Moderator bei Radio 1 zu hören. Nun versucht sich der Effretiker bei der aktuellen Staffel von «Ninja Warrior Switzerland». Mit 160 weiteren Kandidatinnen und Kandidaten kämpft er um den begehrten Titel und ein Preisgeld von 100’000 Franken. 

Als Radiomoderator ist Ihre Stimme Ihr Kapital. Haben Sie auch schnelle Beine?
Daniel Wüthrich: (lacht). Ich rede schneller als meine Beine rennen.

Trotz Ihrer Basketball-Erfahrung?
Ja. Ich bin zwar flink, aber nicht der schnellste.

Bei «Ninja Warrior Switzerland» gilt es einen Parcours mit 28 Hindernissen zu absolvieren. Ein Teil davon unter Zeitdruck. Wie sehen Sie Ihre Chancen?
Der Zeitdruck sollte helfen, weil man weniger überlegt, sondern einfach macht. Mein persönliches Ziel ist es aber einfach, am Ende des Parcours den roten Knopf zu drücken.

Zur Sendung

Die Wettkampf-Show «Ninja Warrior Switzerland» stammt ursprünglich aus Japan. Mittlerweile wurde das Format in zahlreichen Ländern ausgestrahlt, darunter die USA und Deutschland. Weltweit haben es erst zwei Athleten geschafft, den gesamten Parcours bis zum finalen Hindernis «Mount Midoriyama» zu bezwingen. Dieses ist ein 20 Meter hoher «Berg», den man nur mittels freischwingendem Seil erklimmen kann. (kel)


Laufen unter Ihren Freunden und Bekannten bereits Wetten, wie weit Sie es schaffen?
Nein, das nicht. Aber alle haben Freude, dass ich teilnehme. Vor allem meine Familie. Sie verfolgen die Show live mit. Das macht mich aber auch nervös. Am liebsten wäre mir eine leere Halle, ohne Zuschauer. Dass man sich an sportlichen Wettbewerben immer so exponiert, mochte ich eigentlich noch nie.

Was hat Sie trotzdem zur Teilnahme bewogen?
Ich verfolge die Sendung schon seit Jahren. Dabei habe ich mir vorgestellt, wie ich selbst den Parcours absolviere. Man denkt ja oft man könnte es besser als die anderen. Das wollte ich mir nun auch beweisen. Und solange mein Körper noch mitmacht, war für mich klar, dass ich es versuchen wollte. Ich habe einen Kreuzbandriss und mehrere Operationen hinter mir. Deshalb sagte ich mir, wenn überhaupt, dann jetzt. 

Weltweit haben aber erst zwei Athleten den ganzen Parcours bezwungen.
Diese Zahl beruhigt mich mehr, als sie mich verunsichert. Viel schlimmer wäre doch, wenn es jeder schaffen würde und man selbst nicht. Bei «Ninja Warrior» muss man sich das Preisgeld aber wirklich erkämpfen. 

Dem Gewinner winken 100’000 Franken. Was würden Sie damit anstellen?
Ich würde ich mir einen Camper kaufen. Dann könnte ich zusammen mit meiner Frau, Kind und Hund länger in den Norden verreisen.

Was passiert mit Ihrem Traum, wenn Sie nicht gewinnen?
Dann hoffe ich auf nächstes Jahr und probiere es noch einmal. Schliesslich brauche ich ja das Geld für den Camper (lacht).

Die Sendung wird am Dienstag, 26. November, um 20.15 Uhr auf TV24 ausgestrahlt.

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