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Gina Carla erschwert ihren Fans den «No Nut November»

Bäretswilerin zeigt sich im Bikini

Gina Carla erschwert ihren Fans den «No Nut November»

So viel Haut hat Gina Carla noch selten gezeigt. Im neusten Video räkelt sich das Bäretswiler Model im Bikini am Strand. Ihre Fans stellt sie damit auf eine harte Probe.

Andreas
Kurz
Donnerstag, 07. November 2019, 07:45 Uhr Bäretswilerin zeigt sich im Bikini

Über 320‘000 Personen folgen Gina Carla auf Youtube – mehr als das Oberland Einwohner hat. Diese füttert die Bäretswilerin regelmässig mit neuen Videos. Seit einiger Zeit hat sich die 32-Jährige auf das Genre ASMR spezialisiert (siehe Box). Typisch für solche Videos sind entspannende Geräusche wie das Reiben von Händen, raschelnde Gegenstände oder sanftes Flüstern.

Ihr neustes Video «Romantic Sunset! Crunchy Sandy Ears!» hat Gina Carla am Strand gedreht. Im Bikini stürzt sie sich in die Brandung, räkelt sich am Strand oder läuft in Bond-Girl-Manier aus dem Wasser. Der Hauptteil des Videos besteht darin, dass sie Sand über das hochsensible Mikrofon streut und auf Englisch in die künstliche Ohrmuschel flüstert. Im Hintergrund hört man die Wellen am Strand brechen – Entspannung pur.

Ihre Fans scheint das 20-minütige Video allerdings vor gewisse Schwierigkeiten zu stellen. «Sie macht den ‹No Nut November› wirklich härter, als er sein müsste», schreibt User Alex Hinojosa und erhält dafür viel Beifall: Mehr als 200 Benutzer haben den Kommentar bisher geliked.

Doch was steckt dahinter? Eine kurze Internet-Recherche zeigt: Der «No Nut November» ist eine Art Wettbewerb, bei dem es darum geht, den ganzen November lang keine sexuellen Aktivitäten zu betreiben. Das gilt sowohl für Solo- wie auch für Duo-Handlungen. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb offenbar vor zwei Jahren, allerdings ist unklar von wem. Das Meistern dieser Herausforderung gilt jedenfalls als ausserordentlich grosse Ehre und ein Symbol für allerhöchste Beherrschung.

Wer weiss, ob Gina Carla ihre Fans mit dem Video wirklich auf die Probe stellen wollte – oder ob es vielleicht doch nur ein Zufall war, dass sie es ausgerechnet Anfang November veröffentlichte. Die Bäretswilerin lässt ihre Follower darüber im Unklaren. Auf den Kommentar hat sie bislang nicht geantwortet.

ASMR - Der «Kopf-Orgasmus»

Die sogenannten ASMR-Videos sollen bei den Zuhörern ein Kribbeln auslösen, das sich von der Kopfhaut Richtung Nacken bis hin zur oberen Wirbelsäule bewegt. Der Effekt wird umgangssprachlich auch als «Kopf-Orgasmus» bezeichnet.

Der Begriff «Autonomous Sensory Meridian Response» (abgekürzt ASMR) breitete sich seit dem Jahr 2010 im englischsprachigen Raum aus. Mittlerweile ist der Trend auch im deutschsprachigen Raum angekommen. Auch wenn das Phänomen des Kopfkribbelns noch kaum erforscht ist, haben die Videos bereits eine grosse Fangemeinde auf Youtube. Viele Nutzer schauen sie um sich zu entspannen oder als Einschlafhilfe. (zo)

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