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Asbestwasserleitung von 1955 hat ausgedient

Neue Rohre in Wila

Asbestwasserleitung von 1955 hat ausgedient

An der Tösstalstrasse zwischen Wila Dorf und Talau ersetzt die Gemeinde eine in die Jahre gekommene Wasserleitung. Für die erste Etappe hat sie einen Kredit von 507'000 Franken bewilligt.

Redaktion
Züriost
Freitag, 01. November 2019, 12:45 Uhr Neue Rohre in Wila
Eine geplatzte Rohrleitung.
Symbolfoto: Markus Heinzer

Die Wasserleitung von der Talau bis zum Dorf Wila wird ab nächstem Jahr erneuert. Darüber informiert der Gemeinderat in ihrer Mitteilung vom Oktober. Grund der Erneuerung ist das Alter der heutigen Leitung sowie ihr Zustand.

Die Wasserleitung stammt etwa aus dem Jahr 1955. Das Material Faserzement (Eternit) hat eine Nutzungsdauer von 60 bis 80 Jahren, je nach Bodenverhältnissen, Belastung und Qualität der ursprünglichen Ausführung. 

Da im Abschnitt zwischen dem Dorfeingang und dem Rosengarten schon verschiedentlich Rohrbrüche aufgetreten sind, sei mit einer Zunahme von Leitungsschäden zu rechnen, schreibt der Gemeinderat. Deshalb müsse die Wasserleitung erneuert werden.

730 Meter Asbestzementleitung

Geschehen soll dies etappenweise. Als erste Etappe sieht das Projekt im nächsten Jahr den Ersatz der bestehenden, rund 730 Meter langen Asbestzementleitung vor, entlang der Tösstalstrasse im Abschnitt Dorfeingang Wila bis Rosengarten.

Um Lufteinschlüsse im System zu vermeiden, wird die Wasserleitung mit einer einheitlichen Steigung in Richtung Rosengarten projektiert. Da die neue Wasserleitung unabhängig von der bestehenden Leitung gebaut werden kann, bleibt letztere bis zum Abschluss der Bauarbeiten in Betrieb, Provisorien braucht es nicht.

Ein Teil kommt in die Strasse

Der grösste Teil der Leitung liegt im Wiesland. Im Bereich der Überführung Steinenbachstrasse über die Tösstalstrasse muss die Leitung in der Strasse verlegt werden. Das betrifft ein Stück von etwa 110 Meter aufgrund der engen Platzverhältnisse und der direkt neben der Strasse liegenden Bahnlinie. Durch das nahe Bauen an der Bahn sind Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit gegenüber der Bahnanlage einzuhalten.

Gemäss Kostenvoranschlag des Ingenieurbüros Ingesa AG hat der Gemeinderat für die Ausführung dieser ersten Etappe einen Kredit von 507'000 Franken bewilligt. Die Ausgabe wird als gebunden bezeichnet, da der Ersatz der Wasserleitung dringend auszuführen ist und nicht mehr aufgeschoben werden kann.

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