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Spatenstich für Dübendorfer Millionenbau

Neuer Trakt im Schulhaus Högler

Spatenstich für Dübendorfer Millionenbau

Nach langer Planung und politischen Querelen hat nun der Bau am neuen Trakt auf dem Areal des Högler-Schulhauses begonnen. Bereits im Sommer soll das vierstöckige Gebäude bezugsbereit sein.

Redaktion
Züriost
Freitag, 25. Oktober 2019, 11:33 Uhr Neuer Trakt im Schulhaus Högler

Nachdem planerische Umwege und der politische Prozess mehrere Jahre in Anspruch genommen hatten, fand am Mittwoch der feierliche Spatenstich für den Erweiterungsbau auf dem Areal des Dübendorfer Högler-Schulhauses statt. Das Gebäude wird Platz bieten für sechs Primar- und drei Kindergartenklassen. Da es als Modulholzbau erstellt wird, soll es bereits im kommenden Sommer bezugsbereit sein. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 7,29 Millionen Franken. 

Ursprünglich war für die Erweiterung der Schulanlage ein dreistöckiges Gebäude für 5,9 Millionen Franken geplant gewesen. Die Primarschulpflege argumentierte damals, damit den Schulraumbedarf bis ins Jahr 2031 zu decken; danach könne bei Bedarf aufgestockt werden. SVP und GLP/GEU votierten für einen vierten Stock, unterlagen mit der Forderung aber knapp im Gemeinderat.

Schule reagierte auf politischen Druck

Die Ausgangslage änderte sich, als die Provisorien für die Schulhäuser Birchlen und Gockhausen ins Spiel kamen. Die Schulpflege hatte die dafür notwendigen Kredite als gebunden deklariert und so in eigener Kompetenz beschlossen. Das sorgte für massive Kritik. Wegen des politischen Drucks zog die Schulpflege schliesslich ihre Kreditbeschlüsse zurück und legte die Provisorien erst einmal auf Eis.

Wegen der nun drohenden Verknappung des Schulraums kam die Schulpflege auf die Forderung der Gegner zurück. Sie blies die geplante Urnenabstimmung ab und brachte das auf vier Stockwerke erweiterte Projekt nochmals in den Gemeinderat, der das Vorhaben zähneknirschend genehmigte. Ende September 2018 genehmigten die Dübendorfer Stimmberechtigten den Baukredit mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 83,9 Prozent.

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Spatenstich mit Helm
Es sieht immer schön grimmig aus und die Akteure fühlen sich bestimmt ernst genommen.
Ich ärgere mich jeweils über diese Bilder und finde es lächerlich. Irgendwie hab ich sogar
Erbarmen mit den abgebildeten Personen, dass sie sich so manipulieren lassen.