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Eine Meerjungfrau, Sex und Plastik im Meer

Bachelor-Alarm bei Züriost

Eine Meerjungfrau, Sex und Plastik im Meer

Grace aus Dübendorf und Rapi aus Wetzikon haben ein Ziel: Beide wollen in den nächsten acht Wochen in der Kuppelshow Der Bachelor das Herz von Patric Haziri erobern. In der ersten Folge wird klar, was Rapi mit Zigaretten und Sex zu tun hat und warum Grace das Konzept der Sendung doch nicht ganz verstanden hat. Und Brüste. Natürlich.

Talina
Steinmetz
Montag, 21. Oktober 2019, 21:54 Uhr Bachelor-Alarm bei Züriost

Unfälle sind schrecklich. Vor allem, wenn es ernsthaft Verletzte gibt. Trotzdem bleiben die Menschen neben der Unfallstelle stehen und gaffen. Man weiss zwar, dass man nicht hinsehen sollte. Trotzdem tut man es.

Ähnlich ist es bei der Kuppelshow «Der Bachelor». Man weiss, dass die Sendung Trash ist. Man weiss, dass man nach den zwei Stunden den Fernseher ausschaltet und sich fragt «WARUM HANI DAS GLUEGT». Und man weiss, dass man eine Woche später trotzdem wieder einschalten wird. Weil es einfach doch ein wenig Spass macht, den Montagabend so ausklingen zu lassen. Und weil man am nächsten Tag in der Kafipause auch mitreden möchte.

So. Gnueg gschnurret. Am Montag war es nämlich soweit, die achte Staffel der Kuppelshow von 3+ hatte ihren Auftakt. Der Bachelor Patric Haziri – gross, langhaarig, mit unheimlichen Lachen – sucht seine grosse Liebe in Thailand. Angereist sind 21 Frauen, beziehungsweise Mädchen. Zwei davon aus dem Oberland: Grace aus Dübendorf und Rapi aus Wetzikon. (Hihi, RAPI us WETZIKE. Cheggsch?!) Und die wollen den Bachelor ganz fest von sich überzeugen – sogar ohne gemachte Brüste.

«Wenn ich ihn heiss finde, nehme ich ihn einfach»

Rapi ist «wild und taff», wie sie von sich selber sagt. Das zeigt sie auch sogleich, indem sie ihrer Mitbewohnerin Riva ihren Kofferinhalt offenbart: Ein Adventskalender von Amorana, voll mit Sexspielzeugen. Productplacement at it’s best. Wie auch immer: Rapi aus Wetzikon (hihi) liebt Sex und kann nicht ohne. Und sie möchte herausfinden, ob der Bachelor auch so versaut ist wie sie. «Wenn ich ihn heiss finde, nehme ich in einfach.»

Rapi aus Wetzikon (hihi) lässt nichts anbrennen und bereitet sich mit einem Sex-Kalender auf den Bachelor vor.

Bei der Begrüssung des Bachelors haut Rapi ihm deshalb mit einer Art Spachtel auf den Po und kann sogleich feststellen, dass er auch «wild und taff ist». Erinnert ein wenig an «Jung, Wild und Sexy.» Patric ist  beeindruckt - obwohl die 26-Jährige so klingt, als hätte sie alle Zigaretten der Welt geraucht. Vielleicht möchte er auch einfach nur herausfinden, wie er auch er eine so tiefe Stimme kriegt. 50/50-Chance.

Das Glatttal ist romantischer: Grace aus Dübendorf bringt dem Bachelor ein Teller voller Glückskekse. «Dein Glück steht vor dir. Verschwende keine Zeit auf andere.» Aha. Grace hat das Konzept also nicht ganz verstanden. Hier noch einmal für dich, Grace: Du und 20 andere plus Patric. Nicht du, ein Glückskeks und Friede Freude Eierkeks.

Arielle für Arme

Die Auftritte der Oberländerinnen sind jedoch schnell vergessen, als Alessia aus Zürich anrauscht. Die Gute hat sich in ein Meerjungfrauenkostüm gequetscht und lässt sich in einem aufblasbaren Pool heranziehen. Obwohl sich das Meer drei Schritte entfernt befindet. Aber vielleicht ist sie so voll klimafreundlich und möchte kein Plastik im Meer. Wennweischwasimein.

Patric gefällts - vielleicht auch, weil sich Alessia wegen dem Kostüm keinen Zentimeter bewegen und somit auch nicht wegrennen kann. Sie wie auch Grace und Rapi erhalten am Schluss der Folge eine Rose. Alle sind glücklich - auch ich. Denn das heisst, ich darf mich noch mindestens einmal auf Arbeitszeit mit einer Folge von «Der Bachelor» beschäftigen.  

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