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Polizistin ausser Lebensgefahr, für Lenker Untersuchungshaft beantragt

Verfolgungsjagd durch Bezirk Winterthur

Polizistin ausser Lebensgefahr, für Lenker Untersuchungshaft beantragt

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 16. Oktober 2019, 12:00 Uhr Verfolgungsjagd durch Bezirk Winterthur

Die 39-jährige Polizistin, die am Montag von einem mutmasslichen Autodieb in Winterthur-Seen angefahren wurde (wir berichteten), schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Das teilt die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit. Die Polizistin ist nach wie vor in Spitalpflege. Ihr Zustand sei stabil. 

Zur Erinnerung: Am Montagmorgen ging bei der Polizei die Meldung ein, dass in einer Autogarage in Neftenbach ein schwarzer Luxus-BMW gestohlen worden sei. Daraufhin errichtete die Polizei auf der Höhe der Tamoil-Tankstelle in Winterthur-Seen eine Strassensperre. Der 20-jährige Lenker des BMWs durchbrach diese und fuhr dabei die 39-jährige Polizistin an und verletzte sie schwer.

Mehrere Polizeipatrouillen verfolgten den Mann. Schliesslich konnten diese das flüchtende Fahrzeug in Hofstetten von der Strasse drängen und anhalten. Und den 20-Jährigen verhaften.

Mann zeigt sich geständig

Die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität hat in der Folge gegen den Fahrzeuglenker ein Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts auf versuchte vorsätzliche Tötung und Diebstahls eröffnet.

Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilt, zeigte sich der Mann geständig, das Fahrzeug entwendet zu haben und gesteht den Tatablauf im Zusammenhang mit der durchbrochenen Strassensperre im Wesentlichen ein. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Anordnung von Untersuchungshaft gestellt.

Der genaue Tatablauf sowie das Tatmotiv seien Gegenstand der weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei, heisst es in der Mitteilung weiter. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gelte für den Mann die Unschuldsvermutung.

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