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Erst verschleppt, dann verjährt

Erst verschleppt, dann verjährt

Eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung verläuft im Sand, weil das Delikt nach sieben Jahren verjährt. Die Beteiligten sind frustriert, nur der Angeklagte kann sich freuen.

Eduard
Gautschi
Verfahren wegen Körperverletzung
Ein angeblich fehlerhaftes Baugerüst steht am Anfang der Geschichte.
Symbolbild: Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Arbeiter verletzt sich beim Einsturz eines Baugerüsts
  • Der verantwortliche Chef der Gerüstfirma «schwänzt» Anhörungen und Verhandlungen
  • Nach sieben Jahren verjährt der Fall

So etwas hat noch keiner der Beteiligten erlebt, weder der Verteidiger des Angeklagten, noch die Anwältin des Geschädigten. Auch die Richterin am Bezirksgericht Uster konnte sich nicht an einen ähnlichen Fall erinnern und sprach von einem «für alle frustrierenden und unbefriedigenden Verfahren».

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