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Uster rückt in Top Ten vor – Volketswil und Wetzikon rutschen ab

«Bilanz»-Städteranking 2019

Uster rückt in Top Ten vor – Volketswil und Wetzikon rutschen ab

Acht Oberländer Gemeinden sind im diesjährigen Städteranking des Wirtschaftsmagazins Bilanz gelistet. Während die Stadt Uster zwischen zwei nationale Grossstädte vorprescht, büssen andere Gemeinden Plätze ein.

Kevin
Weber
Mittwoch, 03. Juli 2019, 14:49 Uhr «Bilanz»-Städteranking 2019

Geht es nach dem «Bilanz»-Städteranking, so ist Uster die Oberländer Stadt mit der grössten Lebensqualität. Einmal jährlich untersucht das Beraterunternehmen Wüest Partner für das Wirtschaftsmagazin Bilanz die Lebensqualität der 162 Schweizer Städte (siehe Box). Im diesjährigen Ranking belegt der Bezirkshauptort Uster Rang 9 und reiht sich somit zwischen den beiden Städten Luzern und St. Gallen ein. 

«Das Resultat widerspiegelt das konstante Engagement des Stadtrates, Uster weiterzuentwickeln und zu fördern.»

Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortförderung der Stadt Uster

Verbessern konnte sich Uster vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Bildung, Einkaufen, Mobilität und «Besonderheiten». In den Themen Kultur und Freizeit, Erholung sowie Soziales hat die Stadt dagegen Ränge eingebüsst.

Über den Einzug in die Top Ten zeigte sich die Stadtverwaltung dann auch überaus zufrieden und kommunizierte die Platzierung extra in einer Mitteilung. «Wir freuen uns, dass Uster weiterhin zu den Top Ten der Schweizer Städte gehört. Das Resultat widerspiegelt das konstante Engagement des Stadtrates, Uster weiterzuentwickeln und zu fördern», schreibt Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortförderung, in der Medienmitteilung.

Auch Dübendorf und Pfäffikon verbessern sich

Mit Dübendorf findet sich auch eine Stadt aus dem Glattal in den besten 20 des Rankings wieder. Die Einhorn-Stadt konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz auf den 19. Rang verbessern. Besonders gute Noten erhält die Stadt für ihr Angebot an Erholungsorten. 

Des Weiteren konnte sich auch die Gemeinde Pfäffikon um einen Rang auf den 46. Platz verbessern. Gleich in acht von elf Indikatoren ist Pfäffikon besser bewertet worden als noch im Vorjahr.

Volketswil und Wetzikon rutschen ab

Nach unten ging es in der Liste dafür für Wetzikon und Volketswil. Wetzikon hat vier Plätze eingebüsst und steht neu auf Platz 38. Die Prüfer gaben der Stadt besonders in den Bereichen Arbeitsmarkt, Einkaufen sowie Gesundheit und Sicherheit schlechtere Noten als noch im Jahr 2018.

Für die Gemeinde Volketswil ging es gar um fünf Plätze bergab. Neu steht sie im diesjährigen Ranking auf Platz 36. Allen voran im Bereich Bevölkerung und Wohnen erhielt die Gemeinde weniger Punkte als im Vorjahr.

Die Stadt Illnau-Effretikon fiel um einen Rang auf Platz 67. Die weiteren beiden gelisteten Oberländer Gemeinden sind Hinwil auf Platz 81 sowie Rüti auf Platz 114. Der Hauptort des Bezirks Hinwil steht im Verglich zum Vorjahr an unveränderter Position. Rüti machte dagegen zwei Plätze gut.

«Bilanz»-Städteranking
Das Beratungsunternehmen Wüest Partner AG misst für das Wirtschaftsmagazin Bilanz jährlich die Lebensqualität der vom Bundesamt für Statistik definierten 162 Städte. Die Qualität wird anhand von elf Indikatoren, die sich aus 115 Einzelvariablen zusammensetzen, berechnet. Die elf Indikatoren sind: Arbeitsmarkt, Bevölkerung und Wohnen, Bildung und Erziehung, Kultur und Freizeit, Erholung, Einkaufsinfrastruktur, Gesundheit und Sicherheit, Soziales, Mobilität, Steuerattraktivität sowie Besonderheiten der Stadt. 

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