×

24 Stunden im Leben einer Mutter

Züriost-Blog

24 Stunden im Leben einer Mutter

Redaktion
Züriost
Sonntag, 09. Juni 2019, 12:00 Uhr Züriost-Blog

23.00 Ab ins Bett.

23.15 Tochterbett knarzt.

23.30 Tochter ruft. Albtraum. Die Mutter geht.

00.00 Plötzlich Halsweh (bei der Mutter). Keine Lust, die Halswehtabletten zu suchen.

00.15 Sohnbett knarzt.

00.20 Sohn will trinken und findet die Wasserflasche nicht. Der Ehemann geht.

00.45 Tochterbett knarzt.

02.00 Tochter unruhig. Die Mutter geht und legt sich neben sie. Nur ganz kurz!

5.20 Wecker läutet. Mutter erwacht im falschen Zimmer und auf dem Boden.

5.25 Morgentoilette.

Hier gehts zu allen Züriost-Blogs >>

6.00 Aus dem Haus. Unterwegs Zeitungen lesen.

8.00 Ankunft in Bern. 

8.15 Sitzung 1.

8.30 Sitzung 2. 

8.32 Sitzungsunterbruch. Anruf von zuhause. Ein kleiner, aber dringlicher Fudi-Notfall. Troubleshooting am Telefon. Zurück zur Sitzung.

9.00 Sitzung 3. 

9.30 Radiosendung vorbereiten. 

12.00 Senden. Mist, bitz heiser, hätte die Mutter doch in der Nacht konsequenter nach den Halswehabletten gesucht.

12.15 Joggen (ja, trotz Halsweh, denn: FREIZEIT!).

13.15 Sandwich. Sitzungsvorbereitung.

13.45 Sitzung 4.

14.15 Sitzung 5.

14.30 Anruf von Kinderärztin, will Termin verschieben. Termin verschieben.

14.45 Abendsendung vorbereiten.

17.00 Senden.

17.15 Auf den Zug rennen.

17.32 Abfahrt in Bern. Unterwegs Buch lesen (FREIZEIT!).

19.00 Ankunft zuhause.

19.01 Oma zackig zum Bahnhof fahren, da Ehemann im Büro festhing.

19.10 Definitive Ankunft zuhause.

19.15 Tages-Debriefing mit den Kindern.

19.25 Tschutten im Garten.

19.45 Kinder bettfertig machen, Zähne putzen.

19.50 Vorlesen.

20.15 Einschlafphase bei Kindern einleiten.

20.20 Aufräumen.


20.30 Blumen im Garten giessen, Blattläuse mit Seifenwasser töten.

20.45 Kinder schlafen!

21.10 Tages-Debriefing mit Ehemann. Essen.

21.30 Netflix. Dabei eine dringende Rechnung bezahlen und ein Mail beantworten (FREIZEIT! So halb).

22.20 Aufräumen und Lüften.

22.30 Ab ins Bett.

22.32 Wo sind eigentlich die Halswehtabletten?

 

Isabelle Maissen fragt nicht, ob sich Beruf und Familie vereinen lassen. Sie packt einfach alles ins Leben, was ihr wichtig scheint: Den abenteuerlichen Alltag mit zwei Schulkindern, einen Job, der jeden Tag anders daherkommt und viel Auslauf in Form von sportlicher Betätigung. Manchmal liegt auch etwas Schlaf drin. Der Ehemann «hilft» nicht im Haushalt, sondern erledigt genauso selbstverständlich seine Hälfte, wie sie ihre Hälfte zum Einkommen beiträgt. Die Ehe funktioniert trotzdem und die Kinder wirken soweit unbeschädigt.

Kommentar schreiben

Kommentar senden