×

Impulse für die Industrielandschaft

Zürioberland Kultur wird konkret

Impulse für die Industrielandschaft

Seit vier Jahren verfolgt Zürioberland Kultur das Projekt «Industrielandschaft Zürcher Oberland». Das reiche Industrieerbe soll qualitativ weiterentwickelt werden und einen Beitrag zur Identität des Zürcher Oberlandes leisten. Nach Abschluss der Vorarbeiten wird bis 2020 die langfristige Umsetzung vorbereitet.

Redaktion
Züriost
Montag, 03. Juni 2019, 16:22 Uhr Zürioberland Kultur wird konkret
Das gut erhaltene Flarzhaus Freddi in Bauma.
PD

Dieses Jahr erarbeitet eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des ehemaligen Ustermer Stadtpräsidenten Hans Thalmann ein Umsetzungsprogramm zuhanden der Kulturkommission Zürcher Oberland, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dieses umfasst Vorschläge, wie das industrielle Erbe des Zürcher Oberlandes zur Identitätsstiftung innerhalb der Region beitragen kann.

Gemeinsame Entwicklung fördern 

2009 wurde die Planungsgruppe in den Zweckverband «Region Zürcher Oberland RZO» umgewandelt mit dem Ziel, gemeinsam die Entwicklung zu fördern und Identität zu schaffen. Der damalige Ustermer Stadtpräsident Martin Bornhauser erarbeitete innerhalb der RZO ein Gesamtkonzept «Kultur Zürcher Oberland». Gleichzeitig startete sein Vor-Vorgänger Hans Thalmann mit einer freiwilligen Arbeitsgruppe «Kulturerbe Zürcher Oberland». Daraus ist 2014 Zürioberland Kultur mit der Kulturkommission Zürcher Oberland entstanden. Gemeinsam fördern nun je nach Projekt bis zu 42 Gemeinden das regionale Kulturleben und das Kulturerbe. Den Kern bilden die 20 RZO-Gemeinden. 

Blick aus der Luft auf die Museeun Neuthal.
PD

26 Gemeinden im Einzugsgebiet besucht

Im Projekt Industrielandschaft wurde eine Einführungsschrift zur Industrielandschaft entworfen, die verkürzt im März 2016 als Heimatspiegel erschien. Diese hielt fest, dass die Wasserläufe die Lebensadern der Industrie waren und somit die Gemeinden entlang dieser zum Einzugsgebiet gehören müssten.

An der Töss sind es Fischenthal bis Zell, an der Jona Wald bis Rapperswil, an der Luppmen/Kempt Hittnau bis Lindau und am Aabach Wetzikon bis Uster – im Ganzen 28 Gemeinden. Deren 26 wurden in den letzten zwei Jahren besucht, um von den Verantwortlichen ihre Zukunftsideen zur Industrielandschaft zu erfahren.

Umsetzung ab 2020 geplant

Im laufenden Jahr werde nun, wie es in der Medienmitteilung heisst, zusammen mit der Kulturkommission und dem Vorstand des Zweckverbands Region Zürcher Oberland RZO das Projekt konkretisiert. Den Auftakt zur Umsetzung bildet im kommenden November ein zweiter Heimatspiegel mit dem Titel «Lebenswelt Industrielandschaft».

Mehr zum aktuellen Stand des Projekts unter www.zuerioberland-kultur.ch/projekte/industrielandschaft.

Kommentar schreiben

Kommentar senden