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Das neue Bahnhofszentrum kostet fast eine Viertelmillion

Ustermer Stadtentwicklung

Das neue Bahnhofszentrum kostet fast eine Viertelmillion

Die Nutzung des öffentlichen Verkehrs wird in Uster in Zukunft stark ansteigen. Der Stadtrat will deshalb das Bahnhofsgebiet weiterentwickeln. Jetzt hat er dafür einen Kredit gesprochen und erste Arbeiten vergeben.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 29. Mai 2019, 12:30 Uhr Ustermer Stadtentwicklung

Uster soll ein neues Bahnhofszentrum erhalten, dies ist schon länger klar. Die Stadt geht nämlich davon aus, dass die Nachfrage im öffentlichen Verkehr in der Region Uster um rund 40 Prozent zunehmen wird. «Das hat grosse Auswirkungen – insbesondere auf den Bahnhof Uster», schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Im Fokus steht der Ausbau des Bushofes von 9 auf 14 Anlegekanten, eine Erhöhung der Anzahl Veloabstellplätze und die Sicherstellung der Behindertentauglichkeit. Der Bahnhof soll zudem als «urbaner Ort» ausgestaltet werden und damit der Zentrumsentwicklung von Uster «einen wichtigen Impuls» verleihen, so der Stadtrat.

Erste Phase gesartet – für 240'000 Franken

Nun leitet der Stadtrat die ersten konkreten Schritte für ein neues Bahnhofszentrum ein. Er hat einen Kredit von 240'000 Franken gesprochen, um in einer ersten Projektphase die Grundlagen der Bahnhofszentrumsentwicklung zu klären. Dazu gehören die Evaluation des Standorts für die Bushoferweiterung und die neuen Veloparkierungsanlagen. Dabei sollen laut Stadtrat die Nord- und die Südseite des Bahnhofs in Betracht gezogen werden. Ebenfalls wird das Geld für eine Untersuchung des städtebaulichen Potentials verwendet. 

Die ersten Arbeitsvergaben hat der Stadtrat bereits getätigt: Mit der Verkehrsplanung – Kostenpunkt: rund 102'000 Franken – wurde die Rapperswiler Asa AG beauftragt, die im Rahmen des Ustermer Stadtentwicklungskonzeptes bereits die ÖV-Planung vorgenommen und eine Vorprojektstudie zum Ausbau des heutigen Bushofes nach Behindertengesetz gemacht hat. Für die Bauingenieursarbeiten, die rund 53'000 Franken kosten werden, wurde die Ustermer Dsp Ingenieure und Planer AG beauftragt.

SBB steuert Geld bei

Die Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit der SBB, der Grundeigentümerin des Bahnhofs. Für die Bearbeitung der Veloparkplatz-Frage hat die SBB laut stadträtlicher Mitteilung eine Kostenbeteiligung von 20'000 Franken gesprochen.

Ziel des Stadtrates ist es, dem Gemeinderat im Jahr 2020 einen Umsetzungsvorschlag zu unterbreiten und einen Planungskredit zu beantragen.

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