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Mehr alternativ als bekannt

Konkret-Festival in Nänikon

Mehr alternativ als bekannt

Bald findet in Nänikon das Konkret-Festival statt. Stars wie am Rock-The-Ring sind auch dieses Mal nicht zu Gast.

Redaktion
Züriost
Montag, 27. Mai 2019, 17:45 Uhr Konkret-Festival in Nänikon
Am Konkret-Festival weht ein freier Geist.
Archivfoto: Urs Weisskopf

Letztes Jahr gab es fünfzehn verschiedene Biersorten, dieses Jahr sind farbenfrohe Cocktails an der Reihe – auch die fünfte Ausgabe des Konkret-Festivals will wieder viel Selbstgemachtes anbieten: So kann man am nächsten Wochenende auf der Wiese des einstigen Autoabbruchs Kaleidoskope oder Instrumente aus Holunderästen basteln.

Hauptattraktion bleibt aber das musikalische Rahmenprogramm. Und wie immer sind die auftretenden Künstler mehr alternativ als bekannt – schliesslich will das Festival auch eine Plattform für junge Bands sein.

Von Flamenco bis Swamp Blues

Am Freitag, 28. Juni, gibt es Flamenco von Scharlachmaria, die in besetzten Kirchen und Wohnzimmern auftreten. Das Duo singt in fünf Sprachen und spielt auf Gitarre und Maulorgel. Flake warten mit Elektro Pop auf, The Birthday Girls mit Rock, der aber entgegen der Name der Band von einer reinen Männergruppe vorgetragen wird. Los Dos spielen «knochentrockenen Trash Rock und röchelnden Swamp Blues», Wendelbo Pop-Rock und Messina Indietronica.

Am Samstag, 29. Juni spielt die Indie-Pop-Rock-Band Mugsns aus Zürich, die diesen Frühling eine CD herausgegeben hat. Nowfrago aus Bern beschreibt sich als verträumt, verspielt – und politisch. Ambaroots folgen mit Rootsreggae, auch sie haben einen gesellschaftskritischen Anspruch. Basil Kehr von Elyn Wassily hat bereits einmal in Nänikon gastiert. Dieses Mal begleitet er die Singer/Songwriterin Elyn mit «entschläunigten Beats», «kühler Synthesizer»-Musik und «repetitiven Patterns». Moonshaped spielen Drum'n'Bass, The Flying Tiger Claw Garage Punk.

Ein bisschen gratis

Das Festival will auch in dieser Ausgabe möglichst gratis sein. Nun aber dringt, wie es im Veranstaltungs-Heft heisst, «das olle Geld auch in die Idylle» des Festivals ein, das am liebsten immer ein Geheimtipp bleiben würde. Deshalb «empfehlen» die Organisatoren ihren Gästen, einen Eintrittspreis von 20 Franken zu bezahlen.

Das Festival beginnt am Freitag um 17 Uhr und endet um 3 Uhr nachts. Am Samstag ist das Gelände ab 10.30 Uhr geöffnet. Schluss ist wieder um 3 Uhr morgens.

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