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Sitz in Wetzikon

Clientis Zürcher Regionalbank heisst ab 2020 Bank Avera

Ab 2020 verzichtet die Clientis Zürcher Regionalbank auf die Zugehörigkeit zur Clientis Gruppe und heisst neu Bank Avera. Die Genossenschafter haben am Freitag den neuen Statuten zugestimmt.

Redaktion
Züriost
Samstag, 25. Mai 2019, 17:32 Uhr Sitz in Wetzikon
Die Clientis Zürcher Regionalbank tritt ab 2020 aus der Clientis Gruppe aus. Sie will ihren strategischen Freiheitsgrad erhöhen.
Archivbild: Nicolas Zonvi

An der Generalversammlung vom Freitag in Uster begrüssten Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Clientis Zürcher Regionalbank rund 350 Genossenschafter und Gäste. Wichtigstes Traktandum war laut einer Mitteilung die bevorstehende Eigenständigkeit der Bank mit Sitz in Wetzikon: Die Clientis Zürcher Regionalbank verzichtet ab dem 1. Januar 2020 auf die Zugehörigkeit zur Clientis Gruppe.

Neues Logo und frischer Marktauftritt

Die Bank werde rascher und direkter auf die sich ändernden Kunden- und Marktanforderungen reagieren können. Mit der Eigenständigkeit einher gehe ein Neuauftritt der Bank: als Bank Avera, mit neuem Logo und einen frischen Marktauftritt. Den dafür notwendigen neuen Statuten stimmten die Genossenschafter zu.

«2019 ist für unsere Bank ein entscheidendes Jahr. Unsere Kunden sollen auch künftig von der persönlichen Kundenbetreuung sowie von zeitgemässen Angeboten über elektronische Kanäle profitieren können», sagt Adrian von Kaenel, Verwaltungsratspräsident der Bank.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2018

2018 verzeichnete die Bank ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Sie steigerte den Jahresgewinn um 0,7 Prozent auf 5,52 Millionen Franken. Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um 5,7 Prozent auf CHF 4,15 Milliarden. Im Bereich der Kundengelder präsentiert die Clientis Zürcher Regionalbank ein erfreuliches Wachstum von 7,3 Prozent. Das entspricht einem Bestand von insgesamt 2,89 Milliarden Franken per Ende Jahr.

Die verwalteten Depotvermögen sind im selben Zeitraum gesunken: Die Bank verzeichnet eine Abnahme von 2,6 Prozent auf 874,90 Millionen Franken. Die Abnahme ist gemäss Mitteilung eine Folge der volatilen Aktienmärkte im vergangenen Jahr. Insbesondere im vierten Quartal war der Rückgang deutlich.

Physische Vertriebskanäle oder Self-Service

Die Ausleihungen erreichten 3,57 Milliarden Franken. Die Zunahme im Kerngeschäft beträgt somit 4,7 Prozent. Die Hypothekarforderungen sind im vergangenen Jahr um 4,6 Prozent gestiegen und beliefen sich per Jahresende auf 3,45 Milliarden Franken. Die Nachfrage nach Wohneigentum sei nach wie vor hoch im Marktgebiet der grössten Regionalbank im Kanton Zürich.

Dieser stehen die Vorbereitungen für die geplante Eigenständigkeit der Bank im Fokus, schreibt die Clientis weiter. Die anstehende Transformation habe zum Ziel, Geschäftssystem und Infrastruktur der Clientis Zürcher Regionalbank auf die veränderten Ansprüche der Kunden auszurichten. Künftig können sie auswählen, ob sie die physischen Vertriebskanäle oder den Self-Service über Online-Banking nutzen möchten.

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