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Auf der Strahlegg plätschert jetzt das Wasser

Wagerenhof-Projekt in Fischenthal

Auf der Strahlegg plätschert jetzt das Wasser

Es kommt Bewegung in das Projekt der Stiftung Wagerenhof auf der Strahlegg. Am Samstag installierte die Stiftung mit Unterstützung zahlreicher Freiwilliger Weidebrunnen rund um den Bauernhof.

Fabio
Lüdi
Freitag, 24. Mai 2019, 07:30 Uhr Wagerenhof-Projekt in Fischenthal

Nicht mehr lange und die Stiftung Wagerenhof auf Uster kann ihr Strahlegg-Projekt einweihen. Das Ensemble aus dem Bauernhof Bärloch, dem Schulhaus Strahlegg und einem Wohnhaus anstelle des heutigen Gasholzschopfes soll  mit der Wohnhaus-Eröffnung Ende 2020 in Betrieb gehen.

Das Wohn- und Arbeitsangebot wird Menschen mit Beeinträchtigung und erhöhtem Strukturbedarf  ein neues Zuhause bieten (wir berichteten).

Erster Bagger am Samstag

Am Samstag fuhr nun der erste Bagger auf dem Bärloch-Areal auf – um Weidebrunnen zu setzen. «Das war unsere erste bauliche Massnahme», sagt Andreas Dürst, Gesamtleiter der Stiftung Wagerenhof.

«Ich hatte danach ein wenig Muskelkater, aber es ist immer ein Highlight bei solchen Momenten dabei sein zu dürfen.»
Andreas Dürst, Gesamtleiter Stiftung Wagerenhof

Gemeinsam mit dem Rotary Club am Greifensee und lokalen Helfern setzten er und seine Mitstreiter drei Weidebrunnen rund um den Bauernhof.

«Das war ein ganz schönes Erlebnis», sagt Dürst. «Ich hatte danach ein wenig Muskelkater, aber es ist immer ein Highlight bei solchen Momenten dabei sein zu dürfen.»

Rotary Club spendete Brunnen

Die Brunnen bekam der Wagerenhof vom Rotary Club am Greifensee gespendet. Dieser unterstütze die Stiftung schon seit Jahrzehnten, so Dürst. Und bei der Installation durfte die Stiftung auf weitere tatkräftige Unterstützung von Freiwilligen zählen.

«Er hat sich seit längerem in die Strahlegg verliebt und will dort unbedingt bauern.»

Neben den Rotarieren halfen auch das Bauernpärchen mit, das den Bauernhof betreiben wird, sowie Anwohner und lokale Bauern. Einer davon, Hugo Blaser, stellte gar schweres Gerät zur Verfügung, damit die 700 Kilogramm schweren Brunnen an Ort und Stelle versetzt werden konnten.

Gelegenheit zur Vernetzung

Auf den Weiden wurden diese eingebettet, eingemörtelt und anschliessend mit einem ansprechenden Kiesplatz versehen. «Die Aktion war eine gute Gelegenheit, uns dort oben zu vernetzen», sagt Dürst.

Mitgeholfen hat auch ein künftiger Bauernhof-Bewohner. «Er hat sich seit längerem in die Strahlegg verliebt und will dort unbedingt bauern», so Dürst. Alles in allem waren gut 35 Helfer vor Ort.

Auf Trockenheit vorbereitet

Damit die Brunnen auch in trocknen Sommern, wenn die Quellen austrocknen, Wasser führen, werden sie gleich von zwei Leitungen gespeist: Eine führt Quellwasser zu, die andere ist an das reguläre Wassernetz angeschlossen.

Um nichts vom kostbaren Nass zu verschwenden, sprudelt das Wasser nur, wenn es Platz im Trog hat. «Die Brunnen sind wirklich eine Aufwertung für die Umgebung», ist Dürst überzeugt

 

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