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Ein klares «Ja» für das neue Regenbecken

Abstimmung in Illnau-Effretikon

Ein klares «Ja» für das neue Regenbecken

Die Stimmberechtigen Illnau-Effretikons haben sich deutlich für ein neues städtisches Regenbecken entschieden. Dieses soll bereits 2020 Realität werden.

Talina
Steinmetz
Sonntag, 19. Mai 2019, 13:25 Uhr Abstimmung in Illnau-Effretikon

3163 Ja-Stimmen, 758 Nein-Stimmen: Die Stimmbürger von Illnau-Effretikon sind für den Bau eines neuen Regenbeckens im Untergrund von Effretikon. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,5 Prozent. Das bestehende Becken, das aus dem Jahr 1963 stammt, weist für die angeschlossene Fläche ein zu kleines Volumen aus, weshalb ein Erweiterungsbau notwendig ist (wir berichteten).

Tiefbauvorstand Erik Schmausser (GLP) hat bereits im Vorfeld mit einem  Ja gerechnet. «Die Vorlage war unumstritten und wurde bereits im Voraus im Parlament einstimmig gut geheissen.» Man habe den Illnau-Effretikern demnach gut aufzeigen können, dass ein neues Regenbecken wirklich benötigt wird. «Die Stadt wächst, es kommen immer mehr Menschen und grössere Gebäude östlich des Bahnhofs hinzu. Das bisherige Volumen des bestehenden Beckens reicht einfach nicht, um das Wasser aufzufangen.»

Stadtpräsident Ueli Müller (SP) stimmt Schmausser zu: «Der Bevölkerung wurde klar gemacht, dass ein neues Becken dringend von Nöten ist.» Dass das neue Becken durch die Abwassergebühren und nicht die Steuergeldern finanziert wird, habe sicher dazu beigetragen, dass sich die Bevölkerung dafür ausgesprochen hat. «Das Geld war sozusagen schon vorhanden, die ‹Rückstellungen› für das Bauprojekt konnten im Voraus bereits erstellt werden.»

Bestehendes Becken wird zum Notfallbecken

Das neue Regenbecken wird an der Brandriet-/Grendelbachstrasse entstehen, Baubeginn ist gemäss Erik Schmausser im kommenden Herbst.

Das neue Becken weist ein Fassungsvermögen von 290 Kubikmetern auf. Einen Hinweis auf das Bauwerk im Untergrund wird nur ein oberirdisches Betriebsgebäude liefern. Das bestehende Becken an der Brandrietstrasse in Illnau-Effretikon wird zum Notfallbecken umgebaut. Die Kosten für das neue Regenbecken liegen bei 3.18 Millionen Franken und werden durch die Abwassergebühren gedeckt.

Nebst dem Regenbecken wird eine Toilettenanlage bei der angrenzenden Parkanlage Moosburg realisiert. Die Kosten dafür betragen 80 000 Franken und sind im Kredit von 3,18 Millionen Franken enthalten.

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