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Mehr gemeinnützige Wohnungen für Uster

Stadt spannt mit Genossenschaft zusammen

Mehr gemeinnützige Wohnungen für Uster

Die Baugenossenschaft Frohheim und die Stadt Uster wollen das Gebiet Wageren gemeinsam weiterentwickeln. Dafür starten sie eine Testplanung mit drei Planungsteams.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 08. Mai 2019, 11:27 Uhr Stadt spannt mit Genossenschaft zusammen

Rund um die Wagerenstrasse im Nordosten Usters arbeiten die Gesundheitsinstitutionen – der Spital, die Heime Uster und der Wagerenhof –schon länger zusammen. Auch schon war die Rede von städtebaulichen Massnahmen, die der «Gesundheitsmeile» ein gemeinsames Gesicht geben sollen. 

Nun spannt die Stadt Uster mit einem weiteren Akteur zusammen: der gemeinnützigen Baugenossenschaft Frohheim (BGF). Diese will ihre Häuschen-Siedlung im Wageren-Quartier, die 1945 erbaut wurde, durch Neubauten ersetzen.Gleichzeitig sei das Wohnheim Im Grund, gleich gegenüber an der Wagerenstrasse, nicht hindernisfrei und sanierungsbedürftig, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Und es bestehe in Uster Bedarf nach einfachen und kostengünstigen Kleinwohnungen für betagte Menschen.

Gemeinsam haben die Genossenschaft und die Stadt deshalb nun ein Nutzungskonzept für das Gebiet ausgearbeitet. Es entspreche der «Strategie Uster 2030», schreibt die Stadt: Diese sieht unter anderem vor, vielfältige Wohnangebote und gemeinnützigen Wohnungsbau zu fördern.

Generationenübergreifende Siedlung

Auf dem Areal der Baugenossenschaft Frohheim solle gemäss dem Nutzungskonzept nun eine genera­tionen­übergreifende Siedlung entstehen, die auch betagten Menschen preisgünstigen Wohnraum biete. Zudem soll eine Erweiterung des Angebots auf dem Areal der Heime Uster geprüft werden. Dies jedoch laut Stadt ohne eine Erhöhung der Bettenzahl. Zum Beispiel könnte es dereinst mehr Einbettzimmer geben.

Das Nutzungskonzept sieht zudem einen öffentlichen Platz sowie öffentliche und halböffentliche Nutzungen vor, die die Entwicklungsgebiete entlang der Wagerenstrasse verbinden.

Im Mai werden drei Planungsteams mit einer Testplanung beauftragt. Sie sollen das Nutzungs­konzept «räumlich konkretisieren» und das «Spektrum der Nutzungsarten» aufzeigen. Die Ergebnisse der Testplanung, deren Kosten hälftig von der Stadt und der BGF getragen werden, sollen Ende Jahr vorliegen und als Basis für das weitere Vorgehen dienen.

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