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Rollstuhlfahrer aus dem Aabach gefischt

Glück im Unglück

Rollstuhlfahrer aus dem Aabach gefischt

Am Montagabend rückte die Stadtpolizei zum Aabach in Oberuster aus, weil sich ein Rollstuhlfahrer im Wasser befand. Zusammen mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst Uster gelang es, den Betroffenen zu bergen.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 02. Mai 2019, 10:53 Uhr Glück im Unglück
Die Stadtpolizei musste einen alkoholisierten Rollstuhlfahrer aus dem Aabach retten.
Foto: Stadtpolizei Uster

Am Montagabend kam ein Elektrorollstuhl-Fahrer aus bislang unbekannten Gründen von der Strasse ab und fiel mitsamt Rollstuhl in den Aabach, wie die Stadtpolizei Uster in einer Mitteilung schreibt. Aufmerksame Passanten hätten zeitnah den Notruf alarmiert und versuchten, dem Verunfallten aus dem Wasser zu helfen.

Aufgrund der örtlichen Situation sei es nicht möglich gewesen, den 49-jährigen Mann ohne Hilfsmittel zu bergen. Erst als die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Stadtpolizei vor Ort eintrafen, sei es gelungen, den Mann aus dem Wasser zu ziehen und medizinisch zu versorgen. Für eine erste Vorsorgeuntersuchung wurde er ins Spital Uster gebracht.

Im Zuge der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Elektrorollstuhl-Fahrer einen Atemalkoholwert von 1,3 Promille aufwies. Der Unfallhergang wird durch die Stadtpolizei abgeklärt.

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Der genaue Hergang war so:
Das Opfer fuhr mit seinem Rollstuhl die Böschung hinunter. Die Bachblüten-Therapeutin sammelte diverse Kräuter, damit der Patient wieder seine Gehfähigkeit zurückerlangte. Darunter waren allerdings auch Kräuter, die eine alkoholähnliche Wirkung haben. Aufgrund des veränderten Geisteszustand konnte das Opfer den Rückwärtsgang nicht mehr einlegen und sass somit im Bach fest. Seine Therapeutin avisiert die Polizei, aber entfernte sich dann vom Unfallort, weil sie keine ordentliche Probation als Bachblütentherapeutin hat und nur als Freischaffende praktiziert.

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