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Die meisten Gemeinden erhalten weniger Geld von der ZKB

Grafik zur Gewinnausschüttung

Die meisten Gemeinden erhalten weniger Geld von der ZKB

Die Gewinnausschüttung der ZKB beeinflusst die Jahresrechnungen der Gemeinden – im Positiven wie im Negativen. Die Übersicht zeigt, dass sich die Mehrheit der Gemeinden in der Region über weniger Geld freuen kann.

Mike
Gadient
Freitag, 12. April 2019, 16:00 Uhr Grafik zur Gewinnausschüttung

Gemeinden in der Region, die über 1 Million Franken von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhalten.

358 Millionen Franken wird die ZKB für das Geschäftsjahr 2018 verteilen, davon 115 Millionen allein an die Gemeinden. Der Zustupf bemisst sich im Verhältnis zur aktuellen Einwohnerzahl und liegt bei rund 76 Franken je Einwohner.

Für die Gemeinden in den Bezirken Hinwil, Uster und Pfäffikon liegt die Gewinnausschüttung im Bereich von minus 2 und plus 2 Prozent.

So viel erhalten die restlichen Gemeinden im Bezirk Hinwil von der ZKB:

So viel erhalten die restlichen Gemeinden im Bezirk Uster von der ZKB:

So viel erhalten die restlichen Gemeinden im Bezirk Pfäffikon von der ZKB:

Aesch und Adlikon profitieren

Im kantonalen Vergleich tanzen einzig Aesch (plus 15 Prozent oder knapp 15‘000 Franken) und Adlikon (plus 7 Prozent oder knapp 3500 Franken) aus der Reihe. Beide Gemeinden verzeichneten einen gewichtigen Bevölkerungszuwachs.

Gewinnausschüttung 2018 – die Veränderung gegenüber 2017 im Überblick.

Bezirk Hinwil:

 

Bezirk Uster:

 

Bezirk Pfäffikon:

Nächstes Jahr, wenn die ZKB ihr 150-jähriges Bestehen feiert, werden die Gemeinden aus der Region wieder mehr Geld erhalten. Die Bank will eine Jubiläumsdividende von 150 Millionen Franken an Kanton und Gemeinden verteilen, zusätzlich zur ordentlichen, jährlichen Gewinnausschüttung.

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