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Schweizer Musikrat tritt mit Forderungen an Bundesrat

Illnauerin Quadranti ist Präsidentin

Schweizer Musikrat tritt mit Forderungen an Bundesrat

Der Schweizer Musikrat mit Rosmarie Quadranti als Präsidentin fordert den Bundesrat dazu auf, das institutionelle Abkommen mit der EU zu unterzeichnen.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 12. März 2019, 14:59 Uhr Illnauerin Quadranti ist Präsidentin
Setzt sich für das institutionelle Abkommen mit der EU ein: BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti aus Illnau.
Photographer: Nicolas Zonvi. / Archivfoto: Nicolas Zonvi

Der Schweizer Musikrat (SMR) mit Nationalrätin Rosmarie Quadranti (BDP, Illnau-Effretikon) als Präsidentin hat ein Positionspapier zum institutionellen Abkommen mit der EU veröffentlicht. Darin stellt die Dachorganisation des Schweizer Musikektors Forderungen an den Bundesrat und das Parlament.

Der Schweizer Musikrat SMR ist die Dachorganisation des Schweizer Musiksektors und vertritt über seine insgesamt 50 institutionellen Mitgliedern weit über 600'000 Personen.


Nebst weiteren Punkten fordert der SMR den Bundesrat dazu auf, das Abkommen mit der EU zu unterzeichnen:

1. Der Schweizer Musikrat fordert den Bundesrat auf, das institutionelle Abkommen mit der EU zu unterzeichnen, um damit die Interessen der Schweiz, ihrer Wirtschaft im allgemeinen und die des Musiksektors im Besonderen zu wahren. 
 
2. Um den Schweizer Musiksektor vor nicht tragbaren Nachteilen zu bewahren, fordert der Schweizer Musikrat National- und Ständerat auf, dem InstA ebenfalls zuzustimmen. 
 
3. Zudem fordert der Musikrat den Bundesrat auf, allfällige Hindernisse im Bereich der Schweizer Filmförderung abzubauen und ein Verhandlungsmandat zu verabschieden, welches den Zugang der Schweiz zum Programm Creative Europe für die Periode 2021 – 2026 erreichen soll. 
 
4. Schliesslich fordert der Musikrat, dass der Bundesrat ebenfalls die notwendigen Schritte unternimmt, um die Teilnahme der Schweiz an den Bildungs- und Forschungsprogrammen der EU (Nachfolgeprogramm von Horizon 2020) sicherzustellen. 

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