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9 Dinge, die man sich lieber abschminken sollte

Fasnacht in der Region

9 Dinge, die man sich lieber abschminken sollte

Die Fasnachtszeit nimmt dieses Wochenende in der Region richtiggehend Fahrt auf. Um an einer Narrenfeier nicht negativ aufzufallen, sollte man bestimmte Sachen besser unterlassen.

Marco
Huber
Donnerstag, 07. Februar 2019, 14:25 Uhr Fasnacht in der Region

Sie wird in Karnevalskreisen gerne als die fünfte Jahreszeit angepriesen: die Fasnacht. Auch wenn die närrischen Hot Spots vor allem in Basel, Luzern und im St. Galler Rheintal liegen, finden auch im Zürcher Oberland allerlei Fasnachtsumzüge, Maskenbälle und Fasnachtsparties statt. Damit Sie sicher durch die Fasnacht kommen, sollten Sie folgende Dinge tunlichst bleiben lassen:

 

Beim DJ Hip-Hop-Tracks wünschen


Keine rauschende Fasnachtsparty ohne Après-Ski, Schlager und Evergreens aus den Genres Rock und Pop. Wer zur auditiven Abwechslung einmal zu Kollegah, Bushido oder The Notorious B.I.G. tanzen will, dürfte kolossal scheitern. Es könnte gut sein, dass dem versierten Fasnachts-DJ diese Namen rein gar nichts sagen. Dafür weiss er dank einem aktuellen Après-Ski-Ohrwurm, wie die Mutter von Niki Lauda heisst. Diesen Track spielt er dann dafür mit Vorliebe und sicher auch mehrfach.

 

Luftschlangen-Sprays benutzen


Anscheinend sind die Fasnächtler allergisch auf Luftschlangen-Sprays. Diese hinterlassen nämlich Fettflecken und zerfresser gar die minutiös ausgesuchten Kostüme. Ein Graus für Guggenmusiker und «Böögen».

Maskierte mit Konfetti bewerfen


Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass man Maskierte an der Fasnacht nicht mit Konfetti bewirft. Unter anderem in Basel ist dies der Fall – mit dem Unterschied, dass die bunten Papierschnipsel in der Fasnachtshochburg am Rheinknie «Räppli» heissen. Tradition hat hingegen, dass man Unverkleidete zur Strafe mit Konfetti eindeckt.

Die Organisatoren darauf hinweisen, dass es die wahre Fasnacht nur in Basel, in Luzern oder in der  Ostschweiz gibt


Das «Züribiet» und die Fasnacht – dies passt in etwa gleich gut zusammen wie Zwingli und die katholische Kirche. So oder so ähnlich lautet die gängige Meinung. Tatsächlich wird die Tradition andernorts intensiver und historisch legitimierter gelebt. Dennoch sollte man die Verantwortlichen an einem Maskenball nicht unbedingt damit belehren. Die Auflehnung gegen katholische Traditionen ist auch schon dem Zürcher Reformator am Ende nicht gut bekommen.

Vollverhüllung als Freipass


Für manch einen Partygast dient die Vollmaske nicht nur dem gesicherten Gratis-Eintritt, sondern auch als Tarnung. Einige dürften sie gar Freipass zum Grapschen interpretieren. Eine zweite Silvesternacht auf dem Kölner Domplatz will aber definitiv niemand. #Metoo lässt grüssen.

Ein Dirndl respektive eine Lederhose als Fasnachstkostüm tragen


Dirndl und Lederhosen gehören ans Oktoberfest. Diese Tracht ist auf der Wiesn auch eine Art Kostüm. Trägt man sie, fällt man nicht ab, trägt man sie nicht, fällt man eher einmal auf. Ähnlich verhält es sich auch auf einem Maskenball. Verkleiden dient da bis zu einem bestimmten Grad auch als Selbstschutz. Dirndl und Lederhosen aber gehören ans Oktoberfest. Und zwar ausschliesslich dorthin!

Heikle Kostüme


Krankenschwester, Engel, Teufel oder Polizist*innen: Das sind einige der Klassiker unter den Kostümen an jeder Fasnachtsparty. Uniformen, wie etwa jene von Despoten oder Diktatoren am Maskenball zu tragen ist allerdings keine allzu gute Idee. Da hilft es auch nicht, dass sich schon Prinz Harry in Nazi-Aufmachung an einem Kostümball zeigte.

Bier in die Posaune der Gugge kippen


Guggenmusiken haben an der Fasnacht ihre fixen Spielzeiten. Dazwischen stellen die Hobby-Musikanten ihre Instrumente gerne auch mal drinnen oder draussen ab, um wieder ein Bier, Holdrio oder Kafi Luz zu zwitschern. Wer jetzt die Gunst der Stunde nutzen will, um als übler Scherz sein Bier in die Posaune, Trompete oder ins Sousaphon zu kippen, dem sei davon abgeraten. Damit schafft man sich ganz sicher Feinde.

Keinen Alkohol trinken


An alle Vertreter, die soeben erfolgreich den «Dry January» durchgezogen haben: Die Kombination Fasnachtsparty und Abstinenz ist heikel. Sind wir mal ehrlich: Niemand steht eine Fasnacht nüchtern durch.

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