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Über 50 Unfälle im Kanton

Unfälle wegen Schnee

Über 50 Unfälle im Kanton

Die Kantonspolizei Zürich zählt seit heute Morgen über 50 schneebedingte Verkehrsufnfälle in der Region. Die Kantonspolizei fordert deshalb eine besonders vorausschauende Fahrweise.

Redaktion
Züriost
Samstag, 05. Januar 2019, 15:16 Uhr Unfälle wegen Schnee
Viele Autofahrer überschätzen sich und verursachten im Verlauf des Tages einen Unfall.
Symbolfoto: Markus Zürcher

Wegen des starken Schneefalls, der seit heute Morgen vor allem den Osten der Schweiz eindeckt, kam es in der Region zu etlichen Unfällen. Die Kantonspolizei Zürich zählt seit heute um 9 Uhr über 50 Unfälle im Kanton Zürich.

Rund 20 in Oberland und Glattal

Rund 20 davon ereigneten sich im Oberland und Glattal, unter anderem in Wangen-Brüttisellen, Hinwil, Kollbrunn, Effretikon, Bubikon, Tann und Aathal-Seegräben. Am Betzholzkreisel bei der Ausfahrt Richtung Dürnten/Rüti kam es um 12 Uhr zu einem Selbstunfall. Der Fahrer geriet von der Fahrbahn, erlitt dabei aber keine Verletzungen. Die Unfallstelle ist in der Zwischenzeit wieder geräumt.

Ein grösserer Unfall ereignete sich in Jona. An der Verkehrskollision auf der A53 waren mehrere Fahrzeuge beteiligt. Es wurde allerdings niemand verletzt. Auch diese Unfallstelle ist laut Kantonspolizei St. Gallen inzwischen wieder geräumt.

Höchstens leichte Verletzungen

Gemäss Ralph Hirt von der Medienstelle der Kantonspolizei Zürich handelte es sich bei den heutigen Unfällen meist um kleinere Unfälle mit Sachschäden. «Und wenn dabei einmal jemand verletzt wurde, so waren es leichte Verletzungen», sagt Hirt.

Die meisten der Unfälle seien selbstverschuldet passiert, sagt Hirt. «Entweder haben die Fahrer die Geschwindigkeit nicht den Verhältnissen angepasst oder ihre Fähigkeiten überschätzt.»

Polizei mahnt zu Vorsicht

Hirt rät Autofahrern, längere Reisezeiten einzuplanen, die Geschwindigkeiten den äusseren Gegebenheiten anzupassen, genügend Abstand zwischen den Fahrzeugen einzuhalten und besonders vorausschauend zu fahren. «Wenn man sich an diese Grundregeln hält, hat man schon sehr viel zur persönlichen und zur Scherheit der anderen Verkehrsteilnehmer beigetragen», so Hirt.

 

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