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Lisa, Mono und zehn weitere Langohren suchen Plätze

Kaninchenalarm im Tierheim Strubeli

Lisa, Mono und zehn weitere Langohren suchen Plätze

In der Serie «TierHeimTier» stellen wir regelmässig Haustiere vor, die ein neues Zuhause suchen und berichten über ihre Vermittlung. Dieses Mal: Ein Dutzend Zwergkaninchen bringen das Tierheim Strubeli an seine Grenzen.

Beatrice
Zogg
Freitag, 04. Januar 2019, 07:52 Uhr Kaninchenalarm im Tierheim Strubeli
Die beiden Kaninchen Lisa (hinten) und Mono suchen einen neuen Stall zum Herumhoppeln.
Beatrice Zogg

Sie heissen Lisa, Mono, Nacho oder Sweety – und eines ist knuffiger als das andere.  Doch so herzig sie auch sind, sie stellen das Volketswiler Tierheim Strubeli vor ein Platzproblem. «Wir haben zurzeit so viele Zwergkaninchen, dass wir keinen neuen mehr aufnehmen können», sagt Tierheimleiterin Katja Holenstein. Für die insgesamt 12 Kaninchen sucht das «Strubeli» daher dringend liebevolle, neue Halterinnen und Halter.

Einige der Kaninchen wurden vom Veterinäramt aus einem Haushalt beschlagnahmt. «Die Besitzer waren mit den Tieren wohl überfordert, deshalb wurden sie weggenommen», so der angehende Tierpfleger Claudio Eicher. Einige hätten Parasiten gehabt. Nun sind die Tiere aber wieder wohlauf und hüpfen im Tierheim in einem Zimmer umher, das aufgrund des Platzmangels zu einem grossen Kaninchenstall umfunktioniert wurde. Gerne können sie nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden.

Nur im Doppelpack

Die Langohren lieben Geselligkeit und sind Gruppentiere. Einzelhaltung ist deshalb laut Tierschutzverordnung nicht erlaubt und in einem Gehege sollten mindestens zwei Kaninchen Platz haben. Nur als Duo abgegeben werden daher auch das Löwenkopf-Männchen Mono und das Widder-Weibchen Lisa, die gemeinsam einen neuen Platz suchen. Die beiden sind zurzeit noch nicht an Aussenhaltung gewöhnt. «Es wäre aber schön, wenn sie im Sommer auch nach draussen könnten», sagt Eicher. 

Da Kaninchen ausgeprägte Bewegungstiere sind, gerne Hoppeln, Springen oder Haken schlagen, empfiehlt es sich, die Tiere in einem grosszügigen und gut eingerichteten Aussengehege einzuquartieren. Obwohl von Natur aus eher scheu, können Kaninchen mit viel Geduld handzahm werden und lassen sich streicheln. Kaninchen sind aber kein Plüschtierersatz für Kinder und sollten nicht herumgetragen werden.

Wer sich für Mono, Lisa oder eines der anderen Kaninchen interessiert, kann sich beim Tierheim Strubeli unter Telefon 044 997 31 70 melden. Ein Kaninchen kostet 40 Franken.

Vermittelt: Sugar hat neues Zuhause 

Wer sich für Mono, Lisa oder eines der anderen Kaninchen interessiert, kann sich beim Tierheim Strubeli unter Telefon 044 997 31 70 
melden. Ein Kaninchen kostet 40 Franken.

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