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Ein Roboter für Lindaus Kinder

Gemeinde-Advent Tag 22

Ein Roboter für Lindaus Kinder

An Weihnachten ist Kreativität gefragt: Was soll man bloss seiner Familie und seinen Freunden schenken? «Züriost» hat sich einer zusätzlichen Herausforderung angenommen und sich gefragt, was die Gemeinden aus der Region fürs nächste Jahr gebrauchen könnten. Heute mit Lindau.

Mirja
Keller
Samstag, 22. Dezember 2018, 08:02 Uhr Gemeinde-Advent Tag 22
Lindau könnte in der digitalen Ausrüstung seiner Schulkinder auch einen Schritt weiter gehen. Z.B. mit Robotern im Kindergarten.
Symbolfoto: Christian Merz

Die Digitalisierung schreitet voran. Soviel ist unbestritten. Das ist auch in der Region nicht anders. Gerade in der Wirtschaft macht sich der Wandel schon seit längerem bemerkbar. Machte man sich hierzulande früher mit Webereien und Spinnereien einen Namen, tragen hiesige Firmen heute vor allem mit ihrem Knowhow im Hightech-Bereich viel zum internationalen Niveau bei.

Und auch in der Bildung streckt die digitale Revolution bereits ihre Fühler aus. An der letzten Gemeindeversammlung haben die Lindauer Stimmbürger etwa der Ausrüstung ihrer Oberstufenschüler mit Notebooks zugestimmt.  Trotz einiger Bedenken von Elternseite und zahlreichen Wortmeldungen fiel das Resultat letztlich sehr positiv aus.

Das zeigt, dass die Lindauer eigentlich auch noch einen Schritt weiter gehen könnten. Die Bevölkerung scheint bereit dazu. Deshalb schlage ich vor, dass man die digitale Aufrüstung nicht nur auf die Oberstufe beschränkt. Und da auch die Primarschule bereits über eine technische Vernetzung verfügt und zusätzlich einige Geräte von der Oberstufe übernehmen kann, fehlt eigentlich nur noch der Kindergarten.

Glücklicherweise haben da Forscher von der ETH in Lausanne vorgesorgt. Sie haben einen Roboter entwickelt, der kleine Kinder spielerisch mit der Welt der Technologien vertraut machen soll. Er heisst Thymio und sieht ein bisschen aus wie ein kleiner Staubsauger, der in allen Farben leuchtet. Damit würde man eigentlich sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die digitalen Kenntnisse der Kinder werden gefördert und nebenbei gewöhnen sie sich auch noch an die Optik eines Putzgerätes. Vielleicht programmieren sie dann nicht nur besser, sondern putzen auch noch mehr! Wobei, in Zukunft machen das ja dann die Roboter.

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