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Baurekursgericht sieht «Sängglen» als schützenswert an

Fällander Siedlung

Baurekursgericht sieht «Sängglen» als schützenswert an

Erster Entscheid im heiss diskutierten Fall «Sängglen»: Das Zürcher Baurekursgericht sieht das Quartier als schützenswert an. Den Rekurrenten gab das Gericht jedoch teilweise recht.

Kevin
Weber
Donnerstag, 13. Dezember 2018, 21:20 Uhr Fällander Siedlung

In einem Punkt sind sich die Rekurrenten und Rekursgegner einig: Die Siedlungen Sängglen und Pfaffenstein II sind wichtige architekturgeschichtliche Zeitzeugen. Die Meinungen der Parteien gehen jedoch auseinander, wenn es darum geht, ob die Siedlungen unter Schutz gestellt werden sollen.

Dies wurde von einer unabhängigen kantonalen Denkmalpflegekommission im Jahr 2012 vorgeschlagen. Baudirektor Markus Kägi (SVP) verzichtete Anfang 2016 auf eine Unterschutzstellung und verwies auf die privaten Servitute der Hauseigentümer.

Tragende Wände werden ausgeklammert

Einige der Grundeigentümer reichten zusammen mit dem Heimatschutz einen Rekurs ein. Die Baudirektion stellte die beiden Siedlungen daraufhin unter Schutz – worauf wiederum die Gegner einer Unterschutzstellung beim Zürcher Baurekursgericht rekurrierten.

Dieses hat nun einen Entscheid gefällt. Das Gericht wies die Rekurse ab, da «keine überwiegenden privaten oder öffentlichen Interessen» gegen eine Unterschutzstellung sprechen würden. Die Rekurrierenden bekamen jedoch in einem Punkt recht: Die tragenden Wände im Innern der Gebäuden sind aus dem Schutzumfang auszuklammern. Ausführlicher Bericht folgt.

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