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In Winterthur müssen 117 Bäume dran glauben

Fällungen im Siedlungsgebiet

In Winterthur müssen 117 Bäume dran glauben

Die Gärtner und Baumpflegespezialisten von Stadtgrün Winterthur pflegen rund 14'000 Bäume im Stadtgebiet. Insgesamt 117 davon müssen in den bevorstehenden Wintertmonaten gefällt werden. Weil die Schäden so gross sind, stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar.

Tina
Schöni
Mittwoch, 12. Dezember 2018, 17:28 Uhr Fällungen im Siedlungsgebiet

Rund 14 000 Bäume gibt es in Winterthur. 117 davon müssen in den bevorstehenden Wintermonaten jedoch gefällt werden. «Dieser Entscheid fiel uns nicht leicht», sagt Stefan Fritschi (FDP), Vorsteher des Departements für Technische Betriebe. Gerade das Fällen von älteren Bäume sei schliesslich immer auch eine emotionale Angelegenheit.

Mehrere Kontrollen sowie sorgfältig erstellte Baumgutachten haben gemäss Stadtgrün Winterthur aber ergeben, dass viele der Pflanzen auf städtischem Gebiet grössere Schäden und Schwächungen aufweisen. Damit stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar. Stefan Rütten, Leiter Kompetenzzentrum Bäume, kennt die Problematik der Pflanzen noch genauer: «Viele leiden unter einem Pilz oder Buchenprachtkäferbefall, sind von Stammfäule befallen und bilden teils seit Jahren Totholz.»

Junge Pflanzen als Ersatz

Das Ende ihrer Lebzeit haben auch eine Schwarznuss sowie zwei Berg-Ahorne auf der Anlage Thurgauerstrasse erreicht. Von der Fällaktion betroffen sind zudem fünf Buchen, ein Ahorn und eine Esche beim Alterszentrum Adlergarten sowie sechs Robinien an der Stadthausstrasse neben dem Restaurant National bei den Velostationen. Stadtgrün Winterthur will die gefällten Bäume im Frühjahr 2019 durch junge Pflanzen ersetzen. Ob es wieder dieselben Baumarten sein werden, habe man bisher noch nicht entschieden.

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