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Klimafonds vergibt 112'000 Franken

Stadtwerk Winterthur

Klimafonds vergibt 112'000 Franken

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur hat insgesamt 112'000 Franken an drei Projekte vergeben: An eine Anti-Food-Waste-Software von Prognolite, an den Pilottest des platzsparenden Mietfahrzeugs Bicar und an Myblueplanet für die Entwicklung einer App, welche die Konsumenten anregt, sich klimaschonend zu verhalten.

Redaktion
Züriost
Montag, 10. Dezember 2018, 08:13 Uhr Stadtwerk Winterthur
Platzsparend, wendig und umweltfreundlich wie ein Velo: Das Bicar der ZHAW.
Bild: PD

Bei grossen Restaurants mit wechselnden Tagesmenüs kommt es darauf an, wie genau die Anzahl verkaufte Menüs geschätzt werden kann. Genau dort setzt das Start-up «Prognolite» an: Mit Daten des Personalrestaurants Pionier entwickelt es einen Algorithmus, der aus vergangenen Verkaufszahlen und weiteren Einflussfaktoren wie Feier- und Wochentage, Wetter, Saison sowie Ferien lernt, die künftige Nachfrage aufgeschlüsselt nach Menübestandteil zu prognostizieren.

Mit der Prognose-Software sollen die Gastronomen den Lebensmittelbedarf möglichst genau berechnen können und nur noch ein Minimum an Lebensmittel wegwerfen. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt die Weiterentwicklung der Anti-Food-Waste-Software mit 50'000 Franken.

Vollständig rezyklierbares Auto

Ein Pilottest für das elektrische Mietfahrzeug Bicar wird mit ebenfalls 50'000 Franken vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt. Das ZHAW-Spin-off-Unternehmen «Share your Bicar» hat ein platzsparendes, emissionsfreies und vollständig rezyklierbares Fahrzeug mit halbgeschlossenem Chassis entwickelt.

Der Testbetrieb soll die fünf Fahrzeuge konkret auf Technik und Funktionalität im Strassenverkehr prüfen. Ausserdem soll der Pilottest zeigen, wie gross die Akzeptanz der neuen Mietfahrzeuge ist.

Spielerisch CO2 sparen

Weitere 12'000 Franken erhält die Organisation Myblueplanet für die Entwicklung einer App. Diese zeigt den Anwendern Möglichkeiten auf, wie sie im Alltag CO2 und Strom sparen können. Mit dem spielerischen Ansatz sowie einer «Community»- und «Challenge»-Funktion soll die App eine langfristige Verhaltensänderung bei den Konsumenten bewirken.

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