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Neuer Spielplatz eingeweiht

Blumenau-Anlage Winterthur

Neuer Spielplatz eingeweiht

Die Blumenau-Anlage ist fertig saniert. Heute Freitagnachmittag wurde der neue Spielplatz offiziell der Bevölkerung übergeben.

Tanja
Altenburger
Freitag, 07. Dezember 2018, 18:06 Uhr Blumenau-Anlage Winterthur

In Anwesenheit zahlreicher Kinder konnte heute Nachmittag der Spielplatz der Blumenau-Anlage in Winterthur wieder offiziell geöffnet werden. Das rund 2500 Quadratmeter grosse Areal wurde während rund vier Wochen saniert und aufgewertet. Zur symbolischen Übergabe an die Bevölkerung hat Stadtrat Stefan Fritschi, Vorsteher des Departements Technische Betriebe, einen neu gepflanzten Baum nummeriert und ihn mit Erde und frischem Wasser versorgt.

Neue Spielturm-Kombination

Auf dem Areal sticht als erstes die neue Spielturm-Kombination aus Stahl und Robinienhölzern mit Seilwerk ins Auge. «Sie ist robust und wird lange halten», verspricht Mario Leu von Stadtgrün Winterthur, der mit der Planung und Bauleitung für das Projekt beauftragt wurde. Der Spielturm biete eine Vielfalt in verschiedenen Ebenen. «Er wird vermutlich die gleiche Altersklasse ansprechen wie sein Vorgänger.»

Auch die ganz kleinen Besucher würden auf ihre Kosten kommen. In den neuen Sandkasten führt eine Wasserpumpe, die im Sommer zum Planschen einlädt. Zudem gibt es auf der Anlage nun zwei Fussballtore sowie eine weitere Rasenfläche mit Gebüschen, auf der man Verstecken spielen kann.

Mehrere amerikanische Eschen mussten gemäss Mario Leu im Rahmen der Sanierung ersetzt werden. «Die Bäume stammten aus dem Jahre 1948 und waren nicht mehr sehr langlebig.» Stattdessen wurden nun Eichen angepflanzt. «Gerade beim Sandkasten braucht es einen Schattenspender. Wir hoffen nun, dass die Bäumchen schnell wachsen.»

Anlage nicht mehr sicher

Die Aufwertung der Anlage wurde nötig, weil Stadtgrün im Sommer festgestellt hatte, dass sie nicht mehr den heutigen Standards bezüglich Sicherheit entsprach. «Daraufhin wurde das Quartier in die Planung für einen neuen Spielplatz miteinbezogen», sagt Stefan Fritschi. Intakte Ausstattungen wie die Schaukel, das Reck oder Bänke bliebe bestehen.

Die Kosten für die Sanierung beliefen sich auf 77‘000 Franken. Ein Grossteil des Geldes sei in die Spielgeräte selbst geflossen. Der Stadtrat hofft nun, dass die Anlage Gross und Klein viel Freude bereiten wird. «Wir wünschen viel Vergnügen bei der Nutzung.»

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