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«Es könnte eng werden mit den Plätzen»

Neftenbacher zeigt neue Show im Stil der Zwanziger

«Es könnte eng werden mit den Plätzen»

Der Neftenbacher Danny Hertach lässt die Zwanzigerjahre mit seiner Show «Jazzlounge 1920» wieder aufleben. Im Fokus stehen diesmal die Gegensätze zwischen modernem Norden und ländlichem Süden der USA. Die Show in Effretikon ist fast ausverkauft. «Zueriost» verlost Tickets.

Tina
Schöni
Montag, 26. November 2018, 17:29 Uhr Neftenbacher zeigt neue Show im Stil der Zwanziger

Danny Hertach aus Neftenbach lässt seit mehreren Jahren die Goldenen Zwanziger aufleben. «Jazzlounge 1920 – The Roaring Twenties Show» beinhaltet Charleston, Swing, Jazz und Blues, internationale Spitzenmusiker sowie dazu passende Kostüme.

«Wir sind in Deutschland eher unbekannt.»

Danny Hertach, aus Neftenbach

Seine Show begeisterte nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland. Dort war das Konzert im letzten Jahr rasch ausverkauft. Über die grosse Nachfrage staunte selbst Danny Hertach nicht schlecht. «Wir sind in Deutschland doch eher eine unbekannte Schweizer Gruppe.»

Die Show wird am Donnerstag, 13. Dezember, in Effretikon stattfinden. «Zueriost» verlost 2x2 Tickets für diesen Abend im Zwanzigerjahre-Stil. Hier geht's zur Verlosung.

Im Raum Winterthur dürfte der «Jazzlounge»-Organisator die letzten beiden Jahre aufgefallen sein. Erst trat er mit seiner Gruppe im Stadttheater auf. 2017 spielten sie die Show gleich zweimal im Neuwiesenhof. Dieses Jahr wird sie am 13. Dezember im Stadthaussaal Effretikon zu sehen sein. Die Location bietet Platz für 350 Leute.

Neues für das Stammpublikum

Gemäss Danny Hertach ist das Interesse an einer Show im Zwanzigerjahre Stil heutzutage gross.  «Wir haben viele Zuschauer, die sich unsere Performance gleich mehrmals ansehen», berichtet der Neftenbacher. Das soll unbedingt beibehalten werden. Damit das Stammpublikum also auch beim nächsten Auftritt auf seine Kosten kommt, wolle er nun ein paar Neuheiten bieten.

«Wir spielen mit den Gegensätzen der Zwanzigerjahre in den USA.»

Danny Hertach, aus Neftenbach

So sind neu die Burlesque-Künstlerin Kokeshi Momo mit japanischen Wurzeln, das Boogie-Woogie-Duo Chris und Mike, Red Ross mit Banjo und Gitarre sowie Sänger Dom Hakios mit an Bord. Weiterhin zum Team gehören aber auch die Zwanzigerjahre-Band «Jazzlounge 1920», Sängerin Verena Ruder und die Winterthurer Stepptänzerin Ursina Meyer.

«Wir spielen mit den Gegensätzen der Zwanzigerjahre in den USA aus dem modernen Norden und dem ländlichen Süden. Jungs in Latzhosen und Mädels in Glitzerkostümen werden gemeinsam auftreten, sodass die Kontroversen zu einem Ganzen verschmelzen.»

Immer wieder neu erfinden

Dennoch will Danny Hertach den Aufbau der Show grundsätzlich beibehalten. «Die grossen Hits spielen wir wieder.» Und auch auf Anekdoten aus jenem Zeitalter will er nicht verzichten. «Die Show ist ein Wechselbad an Emotionen.» Sie sei traurig, heiter und ausgelassen zugleich und beinhalte auch erotische Momente.

«Wir haben die Chance, die Show immer wieder neu zu erfinden.»

Danny Hertach, aus Neftenbach

«Wenn mir etwas bei der Recherche aufgefallen ist, dann, wie unendlich spannend und vielseitig die Zwanzigerjahre waren», so Hertach. Zwar fänden nicht alle Aspekte in seiner 90-minütigen Show Platz, «dafür bietet es uns die Chance, die Show immer wieder neu zu erfinden.»

Der Tanz wird weiter im Fokus sein

In Zukunft wolle er noch mehr aus dem Tanzrepertoire schöpfen. Das Tanzen habe die Goldenen Zwanziger schliesslich ausgemacht. Danny Hertach vergleicht das Zeitalter mit Facebook. «Es war damals eine wichtige Plattform, um mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen.»

Auf den bevorstehenden Auftritt freut sich Danny Hertach enorm – und er scheint nicht der Einzige zu sein. «Die Tickets verkaufen sich sehr gut. Es könnte also eng werden mit den freien Plätzen.»

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