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Bodeninitiative abgelehnt – Klares Verdikt um das Schoch-Erbe

Abstimmungen in Wila

Bodeninitiative abgelehnt – Klares Verdikt um das Schoch-Erbe

Die Stimmberechtigten in Wila entschieden, ob die Gemeinde Land in ihrem Besitz nur noch im Baurecht abgeben soll. Auch wurde festgelegt, wie Wila das Erbe von Jakob Schoch verwenden soll.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 25. November 2018, 12:50 Uhr Abstimmungen in Wila

Die Bodeninitiative von Christoph Pohl verlangt, dass die Gemeinde Land in ihrem Besitz nur noch im Baurecht abgeben darf, oder, als Alternative, bei einem Landverkauf wieder neues Land zukaufen muss. Der Gemeinderat empfahl im Vorfeld, die Initiative abzulehnen.  Die Stimmbürger erfüllten ihm den Wunsch: 423 Stimmberechtigte warfen ein Nein in die Urne, deren 229 ein Ja. 

Die Stimmbeteiligung lag bei 48,21 Prozent.

Der letzte Wille von Jakob Schoch

Zwei Vorlagen befassten sich mit dem Erbe von Jakob Schoch, welcher der Politischen Gemeinde Grundbesitz im Umfang von 3,5 Millionen Franken zu gemeinnützigen Zwecken vermacht hat. Mit der Annahme der ersten Vorlage entschieden die Wilemer Stimmbürger, dass das Grundeigentum in den Besitz der Politischen Gemeinde überführt wird. 88,4 Prozent sprachen sich dafür aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 47,85 Prozent.

In der zweiten Vorlage konnten die Stimmberechtigten entscheiden, ob mit dem Gegenwert des Landwerts aus dem Erbe Schoch eine Sonderrechnung geschaffen werden soll, aus der Projekte für gemeinnützige Zwecke finanziert werden können. 556 Stimmbürger (87,3 Prozent) sprachen sich für die Schaffung einer Sonderrechnung aus.

 

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